Oscar

OSCAR: Hallo Leute, hier ist euer Oscar.

Ja, was soll ich sagen. Hier sitzen wir nun, seufz-MUIG.

TOFFEE: Ja, da sitzen wir nun, du und ich, seufz-MUIG.

OSCAR: Mit zwei Babies.

TOFFEE: Ja.

Pause...

OSCAR: Wo sind die beiden eigentlich?

TOFFEE: Unten. Sie schlafen.

OSCAR: Das ist gut.


Pebbles & Joyce

Pause...

OSCAR: Das ist eine ganz schön große Aufgabe, die wir jetzt haben.

TOFFEE: Zwei Babies erziehen. Ohne Clara. Sie war so ein Naturtalent. Und sie wollte so gerne sehen wie Pebbles erwachsen wird, traurig-MUIG.

OSCAR: Ja, sie und Pebbles, das war Liebe auf den ersten Blick. Und sie war mir eine so gute Freundin, schnüff-MUIG. Viel zu kurz.

TOFFEE: Das Leben ist gemein und ungerecht, seufz-MUIG.

OSCAR: Ja, Clara war noch keine drei Jahre alt und gerade hatte sie innere Ruhe gefunden und Zufriedenheit.

TOFFEE: Sie wäre jetzt eine prima Chefin gewesen, ausgeglichen und gerecht. Sie hatte so eine unglaubliche Persönlichkeitsentwicklung hinter sich, traurig-MUIG.

OSCAR: Und eine prima Mama für Pebbles war sie in den paar Tagen, die sie noch für Pebbles da sein durfte. Die arme Kleine. Sie vermisst Clara, mitleidig-MUIG.

TOFFEE: Es wird ihr gut tun, dass jetzt ihre Schwester da ist. Die beiden jungen Hüpfer können miteinander toben.

OSCAR: Und wir zwei Alten haben auch mal unsere Ruhe, so wie jetzt.

Pause...

TOFFEE: Aber wir müssen noch was Wichtiges besprechen.

OSCAR: Was denn, Toffee?

TOFFEE: Wer soll denn jetzt unsere Gruppe anführen? Irgendwer muss die Autorität ausüben und für Ordnung sorgen, sonst tanzen uns die Babies auf der Nase 'rum.

OSCAR: Kannst du das nicht machen?


Toffee

TOFFEE: Ich?? DU bist ein großer starker Bock und ich werde nicht zuschauen wie du hier den nichtsnutzigen Luftikus und Lebenskünstler gibst, energisch-MUIG! Du kannst ganz schön autoritär sein, wenn's um's Essen geht, so dass sogar Pebbles Respekt vor dir hat. Also bist DU jetzt der Chef und ICH sage dir, was du zu tun hast. Verstanden? Keinen-Widerspruch-duld-MUIG!

OSCAR: OK, OK. Grummel-murmel-MUIG: Frauen...!

TOFFEE: Grummel-murmel-MUIG: Männer...!

Pause...

TOFFEE: Und wir müssen die Babies zu anständigen erwachsenen Meerschweinchen erziehen. Sie müssen alles lernen, was man im Leben braucht.

OSCAR: Kannst du das nicht m...

TOFFEE: NEIN!!! Absolut nicht! Jedenfalls nicht alleine. Du übernimmst Pebbles! Auf dich hört sie und du stoischer Kerl kommst mit ihrer quirligen Art gut zurecht. Ich übernehme Joyce. Das zarte Ding wäre mit dir Grobmotoriker überfordert.

OSCAR: Irgendwie bist du heute ganz schön bestimmend, kleinlaut-MUIG.

TOFFEE: Irgendwer muss sich doch drum kümmern, dass es weitergeht!

Pause...


Oscar

OSCAR: Ich hab' noch nie ein Baby erzogen.

TOFFEE: Dann lernst du es jetzt. Und beeil dich damit, weil man dabei zuschauen kann wie die beiden wachsen. Und übrigens: es ist nicht damit getan, abwechselnd den großen Brommsler und den gutmütigen Onkel zu spielen. Pebbles braucht ein Vorbild.

OSCAR: Ich werd' mir Mühe geben. Ehrlich!

Pause...

TOFFEE: Du Oscar.

OSCAR: Ja, Toffee.

TOFFEE: Ich hab' Angst.

OSCAR: Wovor denn?

TOFFEE: Flüster-MUIG: Dass ich die nächste bin...


Toffee

OSCAR: Oh Toffee, du armer Schatz, mit so schrecklichen Gedanken schlägst du dich 'rum?! Das darfst du nicht denken.

TOFFEE: Aber wir waren so eine feste Vierergruppe und jetzt sind so kurz nacheinander die anderen drei einfach gestorben. Vielleicht stehe ich auch schon mit einem Beinchen im Beet und weiß es nur nicht. Jane und Clara waren genauso alt wie ich, bekümmert-MUIG.

OSCAR: Kein Lebewesen weiß, wann seine Zeit gekommen ist. Und dass du genauso alt bist wie andere, die gestorben sind, heißt doch gar nichts. Ich bin genauso alt. Dann müsste ich auch Angst haben. Aber ich denke an die Schweinchen, die uralt werden, und nehme mir vor, ein ganz alter Schweineopa zu werden. Ob das klappt, werden wir sehen, aber bis dahin genieße ich fröhlich und hoffnungsvoll jeden Tag und das solltest du auch tun.

TOFFEE: Aber ich war auch schon so krank und hatte eine Aufgasung, die ich grad' so überstanden habe.

OSCAR: Aber dann sind wir doch aus dem Schneider. Du hattest mit 2 Jahren eine Aufgasung, ich einen Ballenabszess, Jane eine Nekrose und Clara eine Magendrehung. Wir beide haben es geschafft und unsere Zweijahresleiden überlebt. Jetzt können wir uralt werden.


Oscar

TOFFEE: Na, ich weiß nicht, zweifelnd-MUIG. Aber es klingt irgendwie hoffnungsvoll. Es hilft ja auch nichts. Leben wir von Tag zu Tag.

OSCAR: So gefällst du mir viel besser.

Pause...

TOFFEE: Trotzdem ist da noch was Wichtiges.

OSCAR: Och nöööh, reicht es nicht für heute?

TOFFEE: Nein. Es geht um Henrys Vermächtnis. Ich bin jetzt die einzige hier, die den Henry noch gekannt hat. Und die kleine Joyce hat nicht mal Jane und Clara kennengelernt. Wie sollen wir den beiden Babies denn vermitteln, was Henrys Vermächtnis bedeutet und warum das so wichtig ist?

OSCAR: Am besten lesen wir ihnen jeden Abend eine von den alten Henry & Co. - Folgen als Gute-Nacht-Geschichte vor. Und wir setzen uns alle jeden Tag zusammen und du erzählst uns alles von Henry und was ihr vier so alles zusammen erlebt habt, während wir nach dem Buffet verdauen.

TOFFEE: Aber wie sollen wir denn mit der Kolumne weitermachen? Jane hat immer recherchiert und Clara war so schlagfertig. Und jetzt sollen wir das allein stemmen. Die zwei Babies können uns doch nicht helfen, verzagt-MUIG.

OSCAR: Doch, ich denke, dass auch junge Meeris etwas zu sagen haben. Sie sind beide aufgeweckt und clever. Und sie haben einen neuen, frischen Blick auf die Welt.


Toffee

TOFFEE: Nächste Woche soll sich Joyce erstmal vorstellen. Diese Woche haben die beiden die Folge ja erstmal komplett verpennt.

OSCAR: Das wird schon alles, Toffee. Und du bist ja nicht allein. Ich helfe dir, großes Ehrenwort, und die beiden Kleinen werden begeistert sein, wenn sie helfen dürfen.

Pause...

TOFFEE: Du Oscar...

OSCAR: Noch was Wichtiges?

TOFFEE: Ja, nein, äh..., ja.

Ich wollte sagen, dass du sehr lieb bist. Ich hab' dich ziemlich ignoriert am Anfang, das war nicht nett. Aber ich hatte so Kummer wegen Henry. Und dann wegen Jane. Und jetzt...

OSCAR: Jetzt gibt es nur noch mich als erwachsenes Mitschweinchen. Keine Sorge, Toffee, ich verstehe dich gut. Ich war hier am Anfang auch noch ganz nervös und unruhig. Weißt du noch wie ich die Mama Kerstin immer gebissen habe beim Füße eincremen? Manchmal macht man dumme Sachen, wenn man Kummer oder Angst hat, verständnisvoll-MUIG. Das ist Schnee von gestern.

TOFFEE: Erleichtert-MUIG. Du bist echt ein feiner Kerl. Ich mag dich inzwischen richtig gerne, rot-werd-MUIG.

OSCAR: Ich dich auch, Toffee, verlegen-MUIG.

Pause...

PEBBLES & JOYCE: MUIG-MUIG-MUIG-MUIG-MUIG-MUIG-MUIG-MUIG.....


Pebbles & Joyce

OSCAR: Sieh an, die Schlafmäuse sind wach. Dann rufen wir mal nach der Mama Kerstin.

Muuuiiiiiieeekkk...

PEBBLES: Hahahahaha-MUIG. Ich kann das viiiiieeel lauter.

MMMUUUUUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEKKKKKK.......

KERSTIN-ZWEIBEIN: Du, Pebbles, du musst nicht so schreien. Ich hatte auch den Oscar schon gehört.

PEBBLES: Ich mach' das aber gerne!

KERSTIN-ZWEIBEIN: Na gut, wenn's dich glücklich macht. Hier, bitte, dreimal Damengurke und einmal Herrenmöhre.

OSCAR: Danke. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche...

 

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