Vevi wurde mit einem geplatzen Atherom (Atherom= verstopfte Talgdrüse) bei uns abgegeben. Dies passiert, wenn man nicht merkt, dass das Tier einen oberflächlichen "Knubbel" unter der Haut hat, der aus zu viel Talg besteht. (Auf Anhieb gesehen hat man nichts, da die Stelle mit Fell bedeckt war. Da wurde eben nie ein wöchentlicher TÜV mit Gewichts-, Zähnchen- und Fellkontrolle gemacht....) So ein Atherom müsste rechtzeitig entfernt werden, bevor es eben "platzt". Dies war hier nicht der Fall. Wir hatten davon berichtet und dass die offene Stelle wirklich schlimm aussah. Zunächst wurde die Entzündung zwei Mal täglich mit einer Antibiotika-Kortison-Salbe behandelt. Nach gut zwei Wochen war die Stelle abgetrocknet, die Entzündung stark eingedämmt und die überschießende Talgproduktion so begrenzt, dass Vevi operiert werden konnte.
Der Tierarzt der Pflegestelle konnte die Verdickung nun herausoperieren. Dazu bekam Vevi eine Triple-Injektion, Narkose mit Schmerzmittel, diese wird nach Gewicht berechnet. Nach der Operation kann das Tier dann mit einer Aufwachspritze sehr schnell wieder geweckt werden. Vevi war sofort wieder munter und mampfte auch schon bald "unter ärztlicher Aufsicht" die mitgebrachte Gurke. Sie bekam einen hübschen Verband in "Bonbon-Form", der die Wunde abdeckt. Nun kann alles heilen und danach ist das Meeri mit dem aparten Näschen auch vermittelbar.

Vevi während der Behandlungs-Phase mit Salbe

..und nach der OP mit ihrem "Bonbon-Verband", angenäht mit zwei kleinen Stichen, dieser ermöglicht eine saubere Wundheilung

Vevi mal noch "ganz anders", nämlich "von vorne":
Eine ganz aparte zweijährige Meeri-Dame, top-fit, problemlos verträglich mit Artgenossen
und auch noch sehr zutraulich - was will man mehr...?
