Vorgestern wurde Zucker abgeholt. Sie war ein besonderer Fall gewesen, da sie sich bei der ersten Vergesellschaftung in der Pflegestelle sehr schwer mit anderen Meerschweinchen getan hatte. Die Pflegestelle Kleinkarlbach machte sich viele Gedanken, wie und in welche Gruppe Zucker passen könnte, doch Meeris sind ja lernfähig, denn mit der Zeit lernte die Kleine doch noch, wie man sich als braves Meeri-Weibchen zu verhalten hat. Jetzt durfte sie endlich in ihr endgültiges Zuhause ziehen, zu einem Kastraten und zwei weiteren Weibchen in einen großen Eigenbau 1,70*1,00 m mit einer kleinen Ebene von 0,60*0,90m. Wir waren natürlich gespannt, ob alles klappen würde und Zucker wirklich gelernt hatte, dass andere Meeris nur ganz normale Rudelmitglieder sind. Die neue Halterin meldete sich auch schon nach dem ersten Tag, worüber wir uns sehr gefreut haben:
Hallo,
die erste Rückmeldung. Die vier sitzen nun schon seit heute Mittag zusammen. Anfangs war alles total ruhig. Hab mich schon gewundert. Es war ZU ruhig. Dann ein bisschen Gezicke und Gekeife (von meinen Mädels, Zucker war und ist völlig gelassen!). Nun sitzen sie im Gehege. Hin und wieder wird mal gezickt, aber bisher sieht es sehr gut aus. Zucker futtert munter und lässt sich von niemandem dabei stören.
Die nächste Rückmeldung gibts dann in den nächsten Tagen.
Viele Grüße,
Pamela

Hier der Blick ins Gehege mit der zweiten Ebene. Das Netz schützt die Meeris vor dem hauseigenen Stubentiger.....
Auch Findus durfte gestern bereits in sein neues Heim ziehen. Er ist eben ein hübsches Kerlchen, denn er lebte gar nicht lange in der Pflegestelle Mannheim. An der Seite hatte er ein Atherom, eine verstopfte Talgdrüse, die leider immer größer wurde, so dass der Tierarzt diese vor Weihnachten noch operativ entfernte. Findus hat diesen kleinen Eingriff problemlos überstanden, die Wunde heilte sehr gut und die Fäden waren gezogen. Nachdem kaum noch etwas von der Narbe zu sehen war und die Haare schon wieder sprießten, stand einer Vermittlung nichts mehr im Wege. Findus wird ein etwa gleichaltrigen älteren Weibchen nun Gesellschaft leisten.

Der Käfig wird immer mal anders gestaltet, es gibt auch ein passendes Brett als zweite Ebene, das man an der Seite einhängen kann. Hier die Variante mit dem Geschirr-Abtropfgestelle aus dem schwedischen Möbelhaus als Heuraufe. Die eine Käfigseite muss noch ersetzt werden und wurde provisorisch repariert.
