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  • image1 Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.................... Charles Darwin
  • image2 Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen...... Erich Gräßer
  • image3 Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele, auch wenn ihre Körper verschieden sind....... Hippokrates
Liebe Leser,
klar, Meeris SIND schwer zu fotografieren und klar, die Technik der Kamera hilft da sehr, meine neue hat z.B. Augen-Erkennung, stellt also die Gesichter immer scharf und wechselt automatisch in den Makromodus, je nach Entfernung.Trotzdem gibt es ein paar Tricks, wie es besser klappt mit den Meeri-Portraits.
Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie viel Geduld wir Pflegestellenbeim Fotografieren unserer Neuankömmlinge aufbringen müssen, damit wir Euch einigermaßen nette Fotos in der Vermittlungsrubrik  präsentieren können. Aber was tut man nicht alles zum Wohle seiner Schützlinge...... Da dachte ich, ich gebe mal ein paar Tipps - aus jahrelanger Erfahrung entstanden - an unsere geneigten Leser weiter:

Das Ziel:
1) scharfes Foto (!)
2) natürliche Fellfarbe
3) sympathischer Gesichtsausdruck. bzw. niedliche Körperhaltung

1) Scharfes Foto:
  • Wenn ihr mal ausnahmsweise ein Portrait außerhalb vom Käfig machen wollt, das Meeri aber nur panisch auf dem Sofa rumdopppst, z.B. in eine kleine Weidenbrücke setzen und von vorne hineinfotografieren
  • Wenn der Foto Probleme mit dem Scharfstellen hat, kann man z.B. zwischen hellem Meeri und dunklem Untergrund auf die Grenze scharf stellen, dann hat der Fokus mehr Kontrast und stellt eher scharf, dann gedrückt halten und auf den Kopf schwenken (damit dieser scharf ist) und abdrücken, neuere Kameras haben damit aber kein Problem mehr.
  • Bei Nahaufnahmen mal ausprobieren, ob der Makro-Modus nicht bessere Fotos macht, als der Automatik-Modus
  • Lieber ein paar Fotos mehr schießen zum Aussuchen
  • Fotos im Gehege brauchen auch Geduld, sonst geht halt nur Trick 17, z.B. Leckerlis verstreuen, damit man mal die ganze Gruppe versammelt bekommt
  • Wenn man an einem hellen Tag fotografiert, braucht man oft keinen Blitz und die Tiere erschrecken nicht und lassen sich besser erwischen

2) Natürliche Fellfarbe
  • Bei dunklen Tieren blitzt die Kamera meist automatisch, aber durch den Fellglanz  spiegelt der Blitz und das Foto ist schnell überbelichtet, also dann Automatik-Blitz abstellen und an möglichst hellem Ort ohne fotografieren
  • Bei Portraits außerhalb vom Gehge bei dunklen Tieren hellen Untergrund und umgekehrt, wirkt besser als weißes Tier auf weißem Tuch und keine zu starken Farben als Untergrund, überlagert das Tierportrait

3) Sympathischer Gesichstausdruck, bzw. niedliche
Körperhaltung
  • Ein Meeri wirkt auf den Betrachter niedlich, wenn dem sog. "Kindchen-Schema" entspricht, also rundlicher Kopf, große Kulleraugen und lächelnder Mund. Achtet also mal auch drauf, wie das Meeri in der jeweiligen Haltung auf EUCH selbst wirkt!
  • Man kann da oft durch den Kamera-Winkel das Gesicht anders darstellen, also mal versuchen bissel mehr von oben oder unten zu fotografieren, das hilft oft, dass z.B. die Mundwinkel nicht grimmig nach unten zeigen. (Ein Meeri hat nun mal keine Mimik, aber es wirkt halt so auf den Menschen....!)
  • Wenn die Tiere eher kauern, dh. Vorder- und Hinterbeine näher beieinander sind, dann sehen sie rundlicher und niedlicher aus, als wenn sie langgestreckt wie auf der Flucht dastehen.
  • Und dann heißt es warten, denn etwas Geduld gehört halt dazu...

So und nun viel Erfolg bei den nächsten Portraits!


Liebe Grüße
von der Pflegestelle Mannheim

PS Habt ihr gewusst, dass z.B. auch die Autobauer die Gesichts-Assoziation des Menschen bewusst nützen? Scheinwerfer, Griffe, Kühlergrills etc vorne und hinten formen meist ein Gesicht für den Betrachter! Schaut Euch mal bewusst das Heck an, es gibt dynamisch-sportliche Autos, die "grimmig" schauen, jugendliche,  die ein "Manga"-Gesicht haben und rundliche "Frauen"-Autos, die lächeln......!!!!

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