Glücksschweinchen Helena wünscht allen Zwei- und Vierbeinigen Mädels da draußen einen wunderbaren Weltfrauentag!!! laughing

Lasst euch feiern, schnappt euch heute ungeniert die leckersten Häppchen vom Buffet und lasst euch rundum verwöhnen, ihr habt es verdient!


 

Ein Meerschweinchen und eine umgefallene Trinkflasche.

 

Wie war das, der Verbrecher kehrt meistens an den Ort des Verbrechens zurück? 

laughing


 

Ihr habt Euch vielleicht schon mal gefragt - wer steckt eigentlich hinter SOS Meerschweinchen? smile

Wir würden Euch gerne immer mal wieder vorstellen, welche umtriebigen Schweinchenfans bei uns Paten- oder Pflegestelle sind, die Website, Facebook und Instagram betreuen, für Euch ans Telefon gehen, Kuschelsachen nähen, Kontrollbesuche durchführen, Urlaubsbetreuung anbieten und Euch bei allen Fragen rund um die wundervollen Fressböbbel beratend zur Seite stehen!

Diese Serie haben wir vor einigen Wochen auf unsererFacebook-Seite gestartet, deshalb kennen einige von Euch die Beiträge vermutlich, aber auch alle, die lieber unsere Homepage verfolgen, möchten wir daran teilhaben lassen.

Heute stellt sich Irina vor, sie ist unsere Patenbeauftragte, Patentierpflegestelle und hilft auch bei Aktionen und Infoständen mit.laughing

"Tiere gehören schon seit meiner Kindheit zu meinem Leben, Meerschweinchen seit knapp 20 Jahren, als ein in Not geratenes Böckchen aus dem Bekanntenkreis einzog, natürlich bekam er nach seiner Kastration auch sogleich ein Mädchen an die Seite. Ab da waren diese wundervollen Wesen einfach nicht mehr wegzudenken, ich liebe diese aufgeweckten, cleveren Charaktere einfach.

Bei SOS gehöre ich so langsam zum "Urgestein". Mit an Bord bin ich seit wir 2012 unserem ersten SOS-Buben, Luca, ein Zuhause gegeben haben. Zuvor hatten wir auch bereits Schweinchen aus dem Tierschutz aufgenommen, aber bei SOS entwickelten sich schnell Freundschaften und noch Ende 2012 stieg ich bei den Urlaubsbetreuungen ein, im Folgejahr dann im Maildienst.
Im Laufe der Jahre habe ich schon so Einiges gemacht dazu gehören Besuche bei unseren Schützlingen, Mithilfe bei den Adventskalendern und sonstigen Aktionen zugunsten unserer Kleinen, Homepagearbeit, Teilnahme an Tierheimfesten mit unserem Infostand usw.

Ganz besonders gehört mein Herz den alten und kranken Schweinchen, Ende 2013 wurde das Amt der Patenbeauftragten ins Leben gerufen, dieses bekleide ich seither, und habe somit den Patenbereich wie er heute ist mit aufgebaut. Das mache ich mit viel Herzblut und großer Freude.
Selbstverständlich leben auch immer wieder Patenschweinchen mit uns. Zu unserer Familie gehören auch 2 Katzen, weshalb das Schweineheim der 7er Rasselbande entsprechend gesichert ist und einen aufklappbaren Deckel hat.

Tierschutz ist für mich eine Herzensangelegenheit und ich möchte dazu beitragen, dass die Tiere ein artgerechtes, wohlversorgtes und geliebtes Schweineleben führen können."

Ein Meerschweinchengehege mit Deckel aus Gitterdraht.

Ein Meerschweinchengehege mit Häuschen, Unterständen und Kuschelsachen.

Ein Meerschweinchengehege mit einer Etage, Häuschen und Kuschelsachen.

Ein weißes Meerschweinchen sitzt im Heu.

Danke, liebe Irina! laughing In den folgenden Wochen stellen sich noch weitere unserer Mitglieder vor, damit ihr unser Team ein bisschen besser kennenlernen könnt.

Folge verpasst? Hier geht es zu:

Folge 1: Anna

Folge 2: Astrid

Folge 3: Nadine

Folge 4: Guido

Folge 5: Alexandra


 

Meerschweinchen gibt es in vielen tollen Farben und Haarkleidern. Ob bunt, einfarbig, mit vielen Wirbeln oder klassisch mit kurzem Haar. Manche tragen stolz ein Krönchen auf dem Kopf und Andere lassen das Fell lang wachsen. Eines sieht putziger aus als das Andere. Doch bei einem Merkmal des Aussehens gibt es bis heute noch große Vorurteile- die völlig unbegründet sind.

Meerschweinchen

Die roten Augen. Wenn das Tier zusätzlich auch weiß ist, im besten Fall noch ein Glatthaar mit den alten Merkmalen eines spitzen Näschens und spitzen Ohren, wird dies oft mit einer Maus oder Ratte verglichen und die Abneigung ist merklich spürbar.

Auch in der Vermittlung haben es Tiere mit roten Augen schwerer, als ihre Artgenossen.

Es gibt unterschiedliche Gründe, die uns genannt werden, warum es kein Rotauge sein darf. Weiße Tiere werden sehr oft als Albinos bezeichnet. Sie hätten einen genetischen Defekt, seien vom Immunsystem her schwächer und somit krankheitsanfälliger. Generell seien die Augen viel empfindlicher und anfälliger. Auch haben viele einfach allgemein ein äußerliches Problem mit dem Rot. Es wird als etwas Negatives betrachtet. Es sehe unnatürlich aus, die Augen seien blutunterlaufen etc.

Zunächst möchten wir ganz klar sagen, dass ein Tier, welches rote Augen hat, nicht krankheitsanfälliger ist als seine Artgenossen. Auch sind die Augen nicht für Entzündungen oder dergleichen empfindlicher. Sie sind genauso gesund wie Tiere mit schwarzen Augen und haben in dieser Hinsicht keinerlei Nachteile.

Durch einen Gendefekt können Albinos keine dunkle Farbpigmente (Melanine) produzieren und sind dadurch weiß, haben rote Augen, Probleme mit dem Sonnenlicht und dadurch auch mit Hautkrebs. Bei Meerschweinchen mit roten Augen handelt es sich jedoch um eine gewollte Zuchtform. Da die Pigmentierung im Auge fehlt, sind sie etwas lichtempfindlicher, aber wenn uns etwas blendet, kneifen wir auch die Augen zusammen. Ein weiteres Merkmal, dass es sich bei unseren Weißen nicht um Albinos handelt, ist, dass die rosa Haut an den Schnuten, Ohren etc. definitiv pigmentiert und nicht weiß ist.

Daher unsere große Bitte. Lasst euch nicht von den roten Augen abschrecken. Ihr bekommt dadurch kein krankes Tier. Wichtig ist, dass der neue Mitbewohner gut in die Gruppe passt und die Schweinchen gut miteinander harmonieren.

Und ganz unter uns, wenn wir Jesse auf dem letzten Bild eingekuschelt liegen sehen, wen interessiert denn da bitte die Augenfarbe ;-)


 

 
Im Februar 2019 kam der hübsche Luis zusammen mit seinem Partner im Alter von 4 Jahren zu SOS, die beiden Jungs waren aus persönlichen Gründen abgegeben worden. Die beiden Süßen wurden erfolgreich kastriert und es sollte ein neues Zuhause für sie gesucht werden, doch Luis' Pflegemama fiel auf, dass der kleine Mann sich für sein Alter zu wenig bewegte und außerdem immer wieder ein Atemgeräusch zu hören war. Daraufhin ging es für den lieben Bub direkt zur tierärztlichen Abklärung, die leider keine schönen Diagnosen für Luis bereithielt: Die Röntgenuntersuchung zeigte, dass der süße Schweinemann leider massive Arthrose hatte und zwar in den Hüftgelenken, den Kniegelenken, sowie in Teilen der Wirbelsäule. Außerdem wurde eine Vergrößerung des Herzes und eine verschärfte Lungenzeichnung festgestellt, vermutlich lag hier die Ursache füe seine Atemgeräusche. Selbstverständlich wurde Luis umgehend medikamentös eingestellt, er bekam Herz- und Arthrosemedikamente und weitere unterstützende Präparate.
 
Eine Vermittlung war für Luis mit diesen Diagnosen natürlich ausgeschlossen, der liebe Bub bekam direkt einen Patentierplatz und lernte zum ersten Mal in seinem Leben Meerschweinchenweibchen kennen. Das war natürlich sehr aufregend für den kleinen Mann, er wusste zunächst so gar nicht, wie er sich verhalten sollte und flüchtete sich in seine Lieblingsbeschäftigung: fressen! Da Luis sowieso übergewichtig war und dringend durch eine gesunde Diät abspecken sollte, war das natürlich eher kontraproduktiv, doch schon nach zwei Wochen fiel endlich der Groschen und Luis begriff, dass seine neue Aufgabe darin bestand, Haremswächter zu sein. Er brommselte, kümmerte sich etwas unbeholfen, aber sehr liebevoll um seine Damen und ließ sich von ihnen auch zu mehr Bewegung animieren, sodass sich seine Figur einer gesunden Schweinchenfigur annäherte. 
 
Luis lebte sich immer besser in seinem neuen Zuhause ein, er fand in Patenschweinchen Lepida seine ganz große Liebe und ging auch mit den Senioren der Gruppe stets sehr rücksichtsvoll und lieb um. Auch zu seiner Pflegemama fasste er immer mehr Vertrauen und ließ sich von ihr am Köpfchen kraulen. Von seiner Arthrose war kaum etwas zu merken, der Bub genoss sein Leben und flitzte wie ein Jungspund durchs Gehege.
 
Im Laufe der Zeit kühlte Luis' wilde Phase den Damen gegenüber ab, er liebte sie natürlich noch immer über alles, musste es ihnen nur nicht mehr bei jeder Gelegenheit beweisen. Der Bub genoss ruhige Monate mit einer Topfigur und nur wenigen gesundheitlichen Zipperleins wie einem Haarlingsbefall und einer Darmmykose, die problemlos vergingen.
 
Im April 2021 begann Luis plötzlich, weniger zu fressen und schwer zu kauen, seine Pflegemama vermutete eine Zahnproblematik und stellte ihn umgehend seinem behandelnden Tierarzt vor. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass Luis' Backenzähne eine Brücke gebildet hatten, ein Problem, das leicht zu beheben schien. In Narkose zeigte sich dann jedoch, dass Luis' Probleme vielmehr von einer Zubildung im Mundraum herrührten, diese Zubildung war leider durchblutet, eine Entfernung hätte - zusammen mit Luis' fortgeschrittenem Alter von fast 6 Jahren - ein großes Risiko bedeutet. Zudem wäre der Heilungsprozess aufgrund der ungünstigen Stelle der Wucherung kompliziert, langwierig und risikoreich gewesen. Nach der Zahnkorrektur konnte Luis wieder gut fressen, nahm zu und es ging ihm deutlich besser. Deshalb entschied sich seine Pflegemama zusammen mit dem behandelnden Tierarzt, seine Entwicklung zunächst zu beobachten, vor einer erneuten Narkose sollte Luis sowieso eine Erholungszeit bekommen. Auch weiterhin konnte der Süße gut fressen, war munter und fidel, weshalb von einer operativen Entfernung aufgrund der Risiken abgesehen wurde. Natürlich ist es in solchen individuellen Einzelfällen immer eine Abwägungssache, was letztendlich im Sinne des Tieres ist und manchmal ist auch eine Entscheidung gegen eine Operation durchaus gerechtfertigt, da es immer auf die Gesamtsituation und alle Einflussfaktoren ankommt.
 
Auf diese Weise hatte der liebe Luis noch acht schöne, sorgenfreie Monate, die er genoss und sich liebevoll umsorgen ließ. Anfang Dezember bekam er leider eine riesige Schwellung am Hals. Die Diagnostik ergab, dass Luis Lymphknotentumore entwickelt hatte, die einen Stau der Lymphflüssigkeit verursacht hatten, woraus die Schwellung resultierte. Da der liebe Bub durch den Flüssigkeitsstau, der leider nicht auf eine Medikation ansprach, Atemschwierigkeiten bekam, anfing zu speicheln und nun auch seine Vorderbeinchen durch den Lymphstau anschwollen, entschied sich seine Pflegemama in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt schweren Herzens, Luis sanft entschlafen zu lassen, denn natürlich sollte der liebe Bub keinesfalls leiden müssen.
 
So nehmen wir voller Trauer Abschied von unserem süßen und quirligen Luis, der durch seine liebenswert-tollpatschige und fürsorgliche Art ein toller, sozialer Begleiter für seine Damen war und sich auch ruckzuck ins Herz der Zweibeiner geschweindelt hat.
 
Luis wurde 6 Jahre alt. Leb wohl, lieber Luis und lass es dir gut gehen auf den immergrünen Wiesen, wo schon deine große Liebe Lepida auf dich wartet!
 
Seine Pflegemama erzählt über ihn und möchte dem lieben Schatz noch die folgenden liebenden Worte mitgeben:
 
"Luis wurde im Juli 2019 aufgrund von Arthrose, Herz-, Gelenk- und Hüftproblemen verpatet und durfte nach Kehl umziehen zu seinem neuen Haarem, da der ehemalige Rudelführer Kayo über die Regenbogenbrücke gegangen war. Da Luis vorher ausschließlich mit seinem Bruder zusammenlebte, war ihm das Leben mit Mädels fremd. Bei der Vergesellschaftung wusste er noch nicht so recht, wie seine zukünftige Aufgabe aussehen sollte und hat sich entsprechend kurzerhand erst mal dem Futter zugewendet, statt der Damenwelt. Nach und nach taute der kleine Bub auf und fand großen Gefallen an seinen Mädels. Zur auserkorenen Herzensdame wurde das kleine und zierliche Patentierweibchen Lepida. In Luis hatten sie ihren Beschützer und „großen Bruder“ gefunden, der sich rührend um sie kümmerte und ihr auch bei sämtlichen Aktivitäten Gesellschaft leistete. Luis hatte sich schnell zu einem großartigen, rücksichtsvollen und liebenswerten Rudelführer entwickelt, der sein neues Leben sichtlich genießen konnte. Nach kurzer Zeit hatte er auch seine Pflegemutti um die Kralle gewickelt und ließ sich geduldig den Kopf streicheln.
Im Dezember 2021 ging dann leider alles viel zu schnell: ein Tumor im Körper hatte einen Stau der Lymphflüssigkeit verursacht. Innerhalb weniger Stunde hatte sich die Flüssigkeit im Körper zurück gestaut und extreme Schwellungen verursacht, die nicht gelindert werden konnten. So musste der kleine Bub völlig unerwartet erlöst werden um ihm weitere Schmerzen zu ersparen. Luis wurde 6,5 Jahre alt.
Lieber Luis, ich danke dir für die großartigen zweieinhalb Jahre die wir zusammen verbringen durften. Du hast so toll auf meine Mädels aufgepasst und immer nach dem rechten gesehen. Du hast mit Begeisterung jedes Leckerchen verputzt und nie eine Gelegenheit ausgelassen, einen Nachschlag zu verlangen. Du warst ein unglaublich liebenswertes kleines Geschöpf das wieder einmal viel zu früh gehen musste und so ein tragisches Ende nicht verdient hat. Ich vermisse dich jeden Tag und wünschte mir so sehr, dass ich die Uhr zurückdrehen könnte. Komm gut an kleiner Schatz. Du fehlst mir so sehr."

 
Luis, rechts im Bild, mit seiner Freundin Emma
 
 
„Hast du Angst vor dem Tod?“ fragte der kleine Prinz die Rose.
 
Darauf antwortete sie: „Aber nein, ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt, so viel ich konnte.
 
Und Liebe, tausendfach verschenkt, kehrt wieder zurück zu dem, der gegeben.
 
So will ich warten auf mein neues Leben und ohne Angst und Verzagen verblühen.“
 
Antoine de Saint-Exupéry
 
Leb wohl, lieber Luis und lass es dir dort drüben gut gehen!

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