Im Februar 2019 kam der hübsche Luis zusammen mit seinem Partner im Alter von 4 Jahren zu SOS, die beiden Jungs waren aus persönlichen Gründen abgegeben worden. Die beiden Süßen wurden erfolgreich kastriert und es sollte ein neues Zuhause für sie gesucht werden, doch Luis' Pflegemama fiel auf, dass der kleine Mann sich für sein Alter zu wenig bewegte und außerdem immer wieder ein Atemgeräusch zu hören war. Daraufhin ging es für den lieben Bub direkt zur tierärztlichen Abklärung, die leider keine schönen Diagnosen für Luis bereithielt: Die Röntgenuntersuchung zeigte, dass der süße Schweinemann leider massive Arthrose hatte und zwar in den Hüftgelenken, den Kniegelenken, sowie in Teilen der Wirbelsäule. Außerdem wurde eine Vergrößerung des Herzes und eine verschärfte Lungenzeichnung festgestellt, vermutlich lag hier die Ursache füe seine Atemgeräusche. Selbstverständlich wurde Luis umgehend medikamentös eingestellt, er bekam Herz- und Arthrosemedikamente und weitere unterstützende Präparate.
 
Eine Vermittlung war für Luis mit diesen Diagnosen natürlich ausgeschlossen, der liebe Bub bekam direkt einen Patentierplatz und lernte zum ersten Mal in seinem Leben Meerschweinchenweibchen kennen. Das war natürlich sehr aufregend für den kleinen Mann, er wusste zunächst so gar nicht, wie er sich verhalten sollte und flüchtete sich in seine Lieblingsbeschäftigung: fressen! Da Luis sowieso übergewichtig war und dringend durch eine gesunde Diät abspecken sollte, war das natürlich eher kontraproduktiv, doch schon nach zwei Wochen fiel endlich der Groschen und Luis begriff, dass seine neue Aufgabe darin bestand, Haremswächter zu sein. Er brommselte, kümmerte sich etwas unbeholfen, aber sehr liebevoll um seine Damen und ließ sich von ihnen auch zu mehr Bewegung animieren, sodass sich seine Figur einer gesunden Schweinchenfigur annäherte. 
 
Luis lebte sich immer besser in seinem neuen Zuhause ein, er fand in Patenschweinchen Lepida seine ganz große Liebe und ging auch mit den Senioren der Gruppe stets sehr rücksichtsvoll und lieb um. Auch zu seiner Pflegemama fasste er immer mehr Vertrauen und ließ sich von ihr am Köpfchen kraulen. Von seiner Arthrose war kaum etwas zu merken, der Bub genoss sein Leben und flitzte wie ein Jungspund durchs Gehege.
 
Im Laufe der Zeit kühlte Luis' wilde Phase den Damen gegenüber ab, er liebte sie natürlich noch immer über alles, musste es ihnen nur nicht mehr bei jeder Gelegenheit beweisen. Der Bub genoss ruhige Monate mit einer Topfigur und nur wenigen gesundheitlichen Zipperleins wie einem Haarlingsbefall und einer Darmmykose, die problemlos vergingen.
 
Im April 2021 begann Luis plötzlich, weniger zu fressen und schwer zu kauen, seine Pflegemama vermutete eine Zahnproblematik und stellte ihn umgehend seinem behandelnden Tierarzt vor. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass Luis' Backenzähne eine Brücke gebildet hatten, ein Problem, das leicht zu beheben schien. In Narkose zeigte sich dann jedoch, dass Luis' Probleme vielmehr von einer Zubildung im Mundraum herrührten, diese Zubildung war leider durchblutet, eine Entfernung hätte - zusammen mit Luis' fortgeschrittenem Alter von fast 6 Jahren - ein großes Risiko bedeutet. Zudem wäre der Heilungsprozess aufgrund der ungünstigen Stelle der Wucherung kompliziert, langwierig und risikoreich gewesen. Nach der Zahnkorrektur konnte Luis wieder gut fressen, nahm zu und es ging ihm deutlich besser. Deshalb entschied sich seine Pflegemama zusammen mit dem behandelnden Tierarzt, seine Entwicklung zunächst zu beobachten, vor einer erneuten Narkose sollte Luis sowieso eine Erholungszeit bekommen. Auch weiterhin konnte der Süße gut fressen, war munter und fidel, weshalb von einer operativen Entfernung aufgrund der Risiken abgesehen wurde. Natürlich ist es in solchen individuellen Einzelfällen immer eine Abwägungssache, was letztendlich im Sinne des Tieres ist und manchmal ist auch eine Entscheidung gegen eine Operation durchaus gerechtfertigt, da es immer auf die Gesamtsituation und alle Einflussfaktoren ankommt.
 
Auf diese Weise hatte der liebe Luis noch acht schöne, sorgenfreie Monate, die er genoss und sich liebevoll umsorgen ließ. Anfang Dezember bekam er leider eine riesige Schwellung am Hals. Die Diagnostik ergab, dass Luis Lymphknotentumore entwickelt hatte, die einen Stau der Lymphflüssigkeit verursacht hatten, woraus die Schwellung resultierte. Da der liebe Bub durch den Flüssigkeitsstau, der leider nicht auf eine Medikation ansprach, Atemschwierigkeiten bekam, anfing zu speicheln und nun auch seine Vorderbeinchen durch den Lymphstau anschwollen, entschied sich seine Pflegemama in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt schweren Herzens, Luis sanft entschlafen zu lassen, denn natürlich sollte der liebe Bub keinesfalls leiden müssen.
 
So nehmen wir voller Trauer Abschied von unserem süßen und quirligen Luis, der durch seine liebenswert-tollpatschige und fürsorgliche Art ein toller, sozialer Begleiter für seine Damen war und sich auch ruckzuck ins Herz der Zweibeiner geschweindelt hat.
 
Luis wurde 6 Jahre alt. Leb wohl, lieber Luis und lass es dir gut gehen auf den immergrünen Wiesen, wo schon deine große Liebe Lepida auf dich wartet!
 
Seine Pflegemama erzählt über ihn und möchte dem lieben Schatz noch die folgenden liebenden Worte mitgeben:
 
"Luis wurde im Juli 2019 aufgrund von Arthrose, Herz-, Gelenk- und Hüftproblemen verpatet und durfte nach Kehl umziehen zu seinem neuen Haarem, da der ehemalige Rudelführer Kayo über die Regenbogenbrücke gegangen war. Da Luis vorher ausschließlich mit seinem Bruder zusammenlebte, war ihm das Leben mit Mädels fremd. Bei der Vergesellschaftung wusste er noch nicht so recht, wie seine zukünftige Aufgabe aussehen sollte und hat sich entsprechend kurzerhand erst mal dem Futter zugewendet, statt der Damenwelt. Nach und nach taute der kleine Bub auf und fand großen Gefallen an seinen Mädels. Zur auserkorenen Herzensdame wurde das kleine und zierliche Patentierweibchen Lepida. In Luis hatten sie ihren Beschützer und „großen Bruder“ gefunden, der sich rührend um sie kümmerte und ihr auch bei sämtlichen Aktivitäten Gesellschaft leistete. Luis hatte sich schnell zu einem großartigen, rücksichtsvollen und liebenswerten Rudelführer entwickelt, der sein neues Leben sichtlich genießen konnte. Nach kurzer Zeit hatte er auch seine Pflegemutti um die Kralle gewickelt und ließ sich geduldig den Kopf streicheln.
Im Dezember 2021 ging dann leider alles viel zu schnell: ein Tumor im Körper hatte einen Stau der Lymphflüssigkeit verursacht. Innerhalb weniger Stunde hatte sich die Flüssigkeit im Körper zurück gestaut und extreme Schwellungen verursacht, die nicht gelindert werden konnten. So musste der kleine Bub völlig unerwartet erlöst werden um ihm weitere Schmerzen zu ersparen. Luis wurde 6,5 Jahre alt.
Lieber Luis, ich danke dir für die großartigen zweieinhalb Jahre die wir zusammen verbringen durften. Du hast so toll auf meine Mädels aufgepasst und immer nach dem rechten gesehen. Du hast mit Begeisterung jedes Leckerchen verputzt und nie eine Gelegenheit ausgelassen, einen Nachschlag zu verlangen. Du warst ein unglaublich liebenswertes kleines Geschöpf das wieder einmal viel zu früh gehen musste und so ein tragisches Ende nicht verdient hat. Ich vermisse dich jeden Tag und wünschte mir so sehr, dass ich die Uhr zurückdrehen könnte. Komm gut an kleiner Schatz. Du fehlst mir so sehr."

 
Luis, rechts im Bild, mit seiner Freundin Emma
 
 
„Hast du Angst vor dem Tod?“ fragte der kleine Prinz die Rose.
 
Darauf antwortete sie: „Aber nein, ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt, so viel ich konnte.
 
Und Liebe, tausendfach verschenkt, kehrt wieder zurück zu dem, der gegeben.
 
So will ich warten auf mein neues Leben und ohne Angst und Verzagen verblühen.“
 
Antoine de Saint-Exupéry
 
Leb wohl, lieber Luis und lass es dir dort drüben gut gehen!

Vier Meerschweinchen in einem Gehege neben einem Schreibtisch

Hey, Zweibeinmama - wenn wir schon im Büro wohnen, möchten wir 1. mehr Beachtung, 2. mehr Snacks und 3. auch mal in die kleine Kamera schauen. Immerhin sorgen wir hier für eine gute Arbeitsatmosphäre cool


 

Herr Karlson kam im Februar 2021 zu uns in den Verein, da in seinem ehemaligen Zuhause die Haltung beendet wurde. Er brachte so manche gesundheitliche Baustelle mit, bspw. bewegte er sich wie ein hochbetagter Senior, war sehr schlecht zu Fuss - er hatte starke Verschleisserscheinungen, Arthrose in den Hüft-und Kniegelenken sowie der Wirbelsäule. Entsprechend wurde er mit Medikamenten eingestellt, so dass er überwiegend schmerzfrei leben konnte.
Desweiteren hatte er Probleme, seine wohlgeformten Köttel aus der Perinealtasche zu bekommen, hier benötigte er also bei der Reinigung täglich Hilfe, damit sich keine Entzündungen und/oder Schmerzen bildeten.

Da Herr Karlson unkastiert war, als er bei uns ankam, lebte er zunächst in der aufnehmenden Pflegestelle mit Patenbub Silvester Stallone zusammen, die beiden Herren sassen gemeinsam ihre Kastrationsfrist ab. Zunächst verstanden sie sich auch prächtig und erkundeten ihr Reich, doch wie es bei Böckchen allzuoft passiert, bröckelte im Laufe der Zeit die Freundschaft und es war klar, dass beide nach der Absitzfrist getrennte Wege gehen und in die Gesellschaft von Schweinedamen kommen würden. Seine gesundheitlichen Baustellen wurden in der Pflegestelle natürlich ebenfalls behandelt, für sein entzündetes Füßchen bekam er unter anderem eine Blutegeltherapie, für sein schlechtes Gangbild Schmerzmittel, außerdem unterstützende Präparate. Herr Karlson nahm zu und machte bald auch einen gesünderen und zufriedeneren Eindruck.

Am 24.04.2021 war dann ein großer Tag für Herrn Karlson gekommen, er zog um in die Patentierpflegestelle Einhausen und durfte sich nun Rudelchef von mehreren Mädels nennen. Für den kleinen Mann tat sich damit eine ganz neue Welt auf - entsprechend groß war die Aufregung. Der kleine Sonnenschein tat sein Bestes, die Schweinchendamen zu becircen und war trotz seiner starken Arthrose ständig munter im Gehege unterwegs. Herr Karlson liebte sein Leben und brachte eine gehörige Portion Sonnenschein ins Gehege. Auch jene Schweinchendamen, die nicht recht von seinem Charme überzeugt waren, versuchte er unbeirrt um seine Pfötchen zu wickeln. Der Schatz war auch stets sehr aufmerksam und kam neugierig an den Gehegerand, um von seiner Pflegemama ein Leckerchen abzustauben.
 
Im Juni 2021 fing sich der liebe Bub eine Bisswunde am Ohr ein - eine seine Damen hatte ihn wahrscheinlich versehentlich erwischt, diese Wunde entzündete sich leider. Die anschließende Behandlung gefiel dem Bub gar nicht, er machte seiner Pflegemama hier wirklich ihren Job schwer, doch machte er immer tapfer mit und ließ sich auch mit Bestechungs-Päppelbrei oder einem Leckerli trösten. So heilte sein Öhrchen schließlich problemlos ab. Im Juli 2021 entdeckte Herrn Karlsons Pflegemama plötzlich eine Einblutung am Auge, eine Ursache konnte hierfür nicht gefunden werden und auch diese Geschichte heilte problemlos aus.
 
Am 29.09.2021 ging es dem Bub plötzlich ziemlich schlecht, er wollte nicht recht fressen und zeigte verschärfte Atmung. Seine Pflegemama kümmerte sich umgehend um ihn und brachte ihn am nächsten Tag zum Tierarzt. Dort ergab das Röntgenbild ein massiv vergrößertes Herz, außerdem Wassereinlagerungen in der Lunge. Leider hatte Herr Karlson zudem Untertemperatur und einen schlappen Kreislauf, es stand nicht gut um ihn. Selbstverständlich bekam der Bub umgehende eine entsprechende Medikation und wurde intensiv von seiner Pflegemama gepflegt. Herr Karlson kämpfte tapfer mit und begann auch wieder, ab und zu ein wenig zu fressen.
 
Leider verlor der tapfere Herr Karlson den Kampf, seine Pflegemama fand ihn am 02.10.2021 entschalfen im Gehege vor. Sein Abschied geschah sehr friedlich im Kreise seiner Mädels, sein Köpfchen ruhte im Heu, wie er stets gerne geschlafen hatte.
 
Wir sind zutiefst traurig über diesen Verlust, Herr Karlson war ein ganz besonderer liebenswerter und auch charakterstarker Schweinemann, der auch in hohem Alter seinen Charme in alle Richtungen versprühte und jedem, der ihn kannte, ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Kommt gut an, lieber Bub!
 
Herr Karlson wurde fast 6 Jahre alt.
 
Ihre Pflegemama möchte ihrem besonderen kleinen Schweinemann noch folgende liebenden Worte mit auf die Reise geben:
 
"Herr Karlson, ein wahrer kleiner Sonnenschein!
 
Als Du am 24.04.2021 hier eingezogen bist, hast Du erstmal das Gehege abgecheckt und dabei zu Deinem Entzücken drei wundervolle Mädels vorgefunden. Sofort war es um die Ruhe geschehen und Du hast eifrig Dein Harem becirct. Von Deiner Arthrose war kaum mehr was zu bemerken und Du hast die knapp 4 qm Gehege in vollen Zügen ausgenutzt und warst immer und überall unterwegs. So glücklich warst Du mit Deinen Damen. Es hat zwar etwas gedauert, aber Du hast selbst die unnahbare Galadriel mit Deiner charmanten, hartnäckigen Art um die Kralle gewickelt. Für ein Leckerchen warst Du einem Krauler auch nie abgeneigt und überhaupt auch dem Menschen gegenüber immer sehr aufgeschlossen. Sofort kamst Du an den Rand, sobald man ans Gehege gegangen ist, hast erwartungsvoll Dein Köpfchen gehoben und eigentlich immer ein „kleines Lächeln“ auf den Lippen gehabt. Du hattest mega Spaß und hast das Leben als Haremswächter ausgiebig und in vollen Zügen genossen.
 
Umso größer dann der Schock als Du mittwochs nicht recht Appetit hattest und eine verschärfte Atmung. Donnerstag war ich dann gleich mit Dir beim Tierarzt. Dein Kreislauf war sehr schlecht und auf dem Röntgen war eine große Wassereinlagerung zu sehen und leider auch ein riesengroßes, viel zu großes Herz. Sofort hast Du entsprechende Medikamente bekommen und auch selbst tapfer gekämpft. Du wolltest nicht einfach so aufgeben…aber Samstag früh habe ich Dich für immer eingeschlafen im Gehege gefunden, Dein Köpfchen im Heuberg, wie Du immer so gerne geschlafen hast.
 
Mein lieber kleiner Herr Karlson, Du fehlst uns allen so sehr. Die Mädels konnten erst gar nicht begreifen, dass Du nicht mehr da bist. Ich hoffe, Du bist gut über die Regenbogenbrücke gekommen und in einen riesigen Heuberg gepurzelt. Nun kannst Du eifrig und unbeschwert alle Damen auf den immergrünen Wiesen becircen. Habe es wohl mein kleiner immer gut gelaunter Freund!
 
Dein Zweibein Sybille"

 

Ein Meerschweinchen frisst gepflückte Wiesenkräuter und Gras.

Vier Meerschweinchen fressen zusammen Frischfutter in einem Gehege mit vielen Kuschelsachen.

"Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf, die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen.

Nichts ändert diesen Tagesablauf.

Nur Du bist fortgegangen, Du bist nun frei, und unsere Tränen wünschen Dir Glück."
Unbekannter Verfasser

Komm gut an im Regenbogenland, süßer Herr Karlson und danke, dass du bei uns warst!


Unsere sonst so gut gelaunte kleine Schnute hatte sich vor kurzem sehr zurück gezogen und man merkte, dass sie sich nicht wohl fühlte. Daher haben wir uns mit ihr wieder auf den Weg zum Tierarzt gemacht. Der Tumor ist zum Glück nicht größer geworden und es ist wichtig, dass nicht alle Veränderungen direkt auf den Tumor geschoben werden. Schließlich lebt sie mit diesem erneut seit 10 Monaten (die erste Tumordiagnose ist inzwischen 14 Monate her) und  man darf nicht vergessen, dass sie auch kein ganz junger Hüpfer mehr ist. Eine Verletzung im Auge wurde festgestellt (und das kann sehr weh tun), aber ansonsten war äußerlich nichts weiter zu erkennen. Daher wurde Blut abgenommen und wie ihr sehen könnt, hat sie die Blutentnahme wie ein Profi gemeistert. Total cool lag sie da.

Meerschweinchen beim Tierarzt

Zum Glück sind alle Werte im grünen Bereich. Die Tage darauf erholte sie sich wieder, das Auge wurde besser und sie fraß auch wieder normal. Doch leider hielt diese Phase nicht lange an, da Miss Moneypenny nicht wie gewohnt am Samstagmorgen zum Frühstück gekommen ist. Sie hat Probleme mit der Hinterhand. Sie nimmt eine Schonhaltung an und bleibt lieber in der Kuschelrolle liegen. Sie kann stehen, fällt nicht um, aber in der Vorwärtsbewegung funktioniert es nicht richtig. Die Gemüsesteifen werden ihr aktuell einzeln angereicht, was sie auch gerne und viel annimmt, zwischendurch gibt es Päppelbrei und Leckereien. Miss Moneypenny hat keine Schmerzanzeichen oder größeres Unwohlgefühl. Sie streckt einem die Nase entgegen, zeigt an, welches Gemüse sie jetzt gerne fressen möchte. Sie ist nicht abwesend und wehe, ein Leckerli kommt in ihre Nähe, das überlebt nicht lange. Wir brauchen ganz viele Daumendrücker für den nächsten Tierarztbesuch, denn es soll nicht ihre letzte Reise werden.

Missy, du schaffst das
 

Ihr habt Euch vielleicht schon mal gefragt - wer steckt eigentlich hinter SOS Meerschweinchen? smile

Wir würden Euch gerne immer mal wieder vorstellen, welche umtriebigen Schweinchenfans bei uns Paten- oder Pflegestelle sind, die Website, Facebook und Instagram betreuen, für Euch ans Telefon gehen, Kuschelsachen nähen, Kontrollbesuche durchführen, Urlaubsbetreuung anbieten und Euch bei allen Fragen rund um die wundervollen Fressböbbel beratend zur Seite stehen!

Diese Serie haben wir vor einigen Wochen auf unsererFacebook-Seite gestartet, deshalb kennen einige von Euch die Beiträge vermutlich, aber auch alle, die lieber unsere Homepage verfolgen, möchten wir daran teilhaben lassen.

Heute stellt sich Alexandra vor, sie schreibt den Großteil der Newsbeiträge, arbeitet an der Hompage mit und übernimmt außerdem an zwei Tagen den Maildienst.laughing

"Hallo zusammen,

ich bin Alexandra und wohne wie Nadine außerhalb des Vereinsgebiets, nämlich in München. Die Liebe zu Tieren und der Tierschutz waren mir schon immer sehr wichtig, ich bin mit der Haltung von Wellensittichen aufgewachsen, lebe seit 6 Jahren vegan, davor 18 Jahre vegetarisch. Die ersten Meerschweinchen zogen eher zufällig aus dem Freundeskreis bei mir ein und zusammen mit diesen beiden Jungs bin ich immer mehr in die Meerschweinchenhaltung hineingewachsen: Von anfänglicher übernommener Käfighaltung wurde bald angebaut, die Ernährung verbessert und auch was Krankheiten angeht, viel dazugelernt. In Windeseile hatten mich die kleinen Fellnasen nämlich um ihre Pfötchen gewickelt und sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Nun halte ich schon seit etwa 10 Jahren Meerschweinchen, den Großteil der Zeit kleine Böckchengruppen. Aktuell lebt bei mir ein Trio aus einem Kastraten und 2 Weibchen – Mikko, Josie und Fotomodel Trixi, die öfters in unseren sozialen Medien auftaucht wink - mein Herz schlägt aber auch noch immer sehr für Boygroups. laughing Meine Schweinchen leben in Innenhaltung in einem ca. 2qm großen Holzgehege, das noch eine ca. 1qm große Etage besitzt, zusätzlich dürfen sich die Süßen täglich in beaufsichtigtem Zimmerauslauf austoben. Bei mir wohnen außerdem noch 2 liebe Kaninchenjungs, aber in einem separaten Zimmergehege.

Zu SOS bin ich gekommen, weil ich mich für Meerschweinchen in Not engagieren wollte, anfangs durch Übernahme einer Patenschaft, daraus entstand eine gute Freundschaft und nach einiger Zeit, wollte ich mich auch aktiv in die Vereinsarbeit einbringen. Aktuell betreue ich den Großteil unserer Vereinshomepage und schreibe die meisten Newsbeiträge. Außerdem kümmere ich mich an zwei Wochentagen um die eingehenden Mails und stehe auch für Fragen rund um die Meerschweinchenhaltung per Mail zur Verfügung. Ich hoffe, damit einen kleinen Beitrag leisten zu können, um Meerschweinchen zu helfen, wenn auch nur indirekt durch Beratung und Information. Die Arbeit im Verein macht mir sehr viel Spaß und ich würde mich sehr freuen, wenn noch mehr Meerschweinchenverrückte zu uns ins Boot kommen würden." laughing

Eine Frau kniet vor einem zweistöckigen Holzgehege mit 3 Meerschweinchen und reicht ein Leckerli.

Ein zweistöckiges Holzgehege, eingerichtet mit Häuschen, Weidenbrücken und Kuschelsachen.

Drei Meerschweinchen fressen von einem Haufen Frischfutter.

Ein Meerschweinchen schaut aus einer Seegrasröhre heraus.

Ein Meerschweinchen frisst Petersilie aus einem Napf mit Frischfutter.

Ein Meerschweinchen frisst Karottengrün aus einem Frischfutternapf, außerdem ist eine Seegrasröhre zu sehen.

Zwei Kaninchen sitzen in einem Zimmergehege, es ist ein Holzhaus und eine Heuraufe zu sehen. 

Danke, liebe Alexandra! laughing In den folgenden Wochen stellen sich noch weitere unserer Mitglieder vor, damit ihr unser Team ein bisschen besser kennenlernen könnt.

Folge verpasst? Hier geht es zu:

Folge 1: Anna

Folge 2: Astrid

Folge 3: Nadine

Folge 4: Guido


 

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