Muig, liebe Zweibeins,

gar nicht lang ist es her, dass ich - Herr Karlson mein Name - euch in den News ausführlich erzählt habe, was ich alles erlebt habe und wie es mir so geht. Nun, vielleicht erinnert ihr euch, dass es mit mir und den Damen so eine Sache ist... Wie, das wisst ihr nicht mehr? Dann lest doch gleich meine Story HIER nach, damit ihr versteht, was ich meine! *erklär muig*

Nun, vor etwa vier Wochen ist meiner Pflegemama aufgefallen, dass ich ein ganz dickes Ohr habe. Natürlich hat sie mich umgehend zur Weißkittelfrau gebracht und sie hat nach dem Saubermachen gemeint, dass mich da wohl eine von meinen Damen erwischt hat, denn da waren sogar Zahnspuren zu sehen. Stellt euch das mal vor, Zahnspuren! *empört muig* Das muss wohl so passiert sein, dass ich mal wieder einem Mädchen ein bisschen zu nachdrücklich sagen wollte, wie lieb ich sie habe und sie fand das nicht so charmant. *bedröppelt muig* Natürlich hat sie gar nicht gewollt, dass das passiert, da bin ich ganz sicher und böse bin ich ihr deswegen natürlich auch nicht! *naiv muig* Wer es denn war, verrate ich meiner Pflegemama natürlich nicht, das bleibt unser Geheimnis! *gentleman muig*

Da auch Eiter aus meinem Öhrchen kam, musste ich einige Zeit Antibiotika nehmen und auf mein Ohr musste meine Pflegemama ein Wundgel auftragen. Die Prozedur mit dem Wundgel war ein schöner Spaß für meine Pflegemama! *zwinker muig* Kaum hat sie es geschafft, das Gel auf die Wunde zu bekommen, hab ich nämlich plötzlich 38 Pfoten statt 4 bekommen und verteilte das Zeugs überall, wo es nicht hinsollte - auf meine Pflegemama und in der ganzen Küche! *kicher muig* Von meinem wehen Ohr hab ich eigentlich gar nicht viel bemerkt, solange es alle in Ruhe gelassen haben, aber wehe, jemand ging da dran, zum Saubermachen oder Eincremen *zur Pflegemama guck* - da wurde ich gleich zum Schüttelmonster, sag ich euch!

Inzwischen geht es meinem Öhrchen aber wieder gut, die Geschichte ist gut abgeheilt und mein Öhrchen braucht auch keine Pflege mehr! *erleichtert muig* Die Weißkittelfrau ist auch zufrieden mit mir.

Nun denn, dann kann ich doch direkt wieder meinen nächsten Annäherungsversuch bei den Damen starten! *macho muig* Die süße Galadriel, irgendwann verfällt auch sie mir, das werdet ihr schon sehen! Ja doch, ganz bestimmt! *schmacht muig*

Euer Herr Karlson


 

... gibt es offenbar auch in so manchem Meerschweinchengehege. Hier gilt wohl: Vorwärts einparken, bitte! cool

Habt alle einen schönen Sonntag!


 

Heute geht es weiter mit unserer Miniserie Wiesenkräuterkunde. Das Wichtigste zum Thema Wiese pflücken haben wir hier noch einmal zusammengefasst:

- Nur Pflanzen pflücken, die ihr zu 100% sicher erkennt!
- Nur von Wiesen pflücken, die nicht gedüngt werden, nahe an einer Straße stehen oder häufig von Hunden frequentiert werden!
- Wiesenpflanzen langsam anfüttern, damit sich das Verdauungssystem der Schweinchen daran gewöhnen kann!
- Heimische Insekten freuen sich mehr über die Blüten als eure Schweinchen, daher lieber vorwiegend Blätter pflücken!
- Wiesenkräuter immer im Gemisch mit viel Gras füttern!

Als erstes wollen wir den Ackerschachtelhalm vorstellen. Der Ackerschachtelhalm wächst gerne an Wiesenrändern, die eher feucht sind. Die Pflanze ist leicht zu erkennen, denn sie sieht nicht wie eine klassische Pflanze mit Blättern und Blüten aus, sondern hat einen Trieb, von dem nadelartige Äste ausgehen. Der Haupttrieb hat einen Hohlraum in der Mitte und die Äste fühlen sich eher spröde an und brechen leicht ab.

Ackerschachtelhalme werden von den meisten Schweinchen gerne gefressen. Der Gehalt an Kieselsäure kann sich positiv auf den Zahnabrieb und allgemein positiv auswirken.Neben der Kieselsäure enthält der Ackerschachtelhalm auch weitere Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe, sodass der Ackerschachtelhalm tradionell auch als Heilpflanze verwendet wird, ihm werden u.a. entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.

Eine Verwechslungsgefahr besteht mit dem Sumpfschachtelhalm, dieser wächst aber vor allem in der Nähe von Gewässern. Zur Verträglichkeit des Sumpfschachtelhalms gibt es verschiedene Aussagen, deshalb sollte man darauf achten, dass es sich bei der gepflückten Pflanze um Ackerschachtelhalm handelt. Eine gewisse Verwechslungsgefahr könnte noch mit einigen giftigen Wolfsmilchgewächsen bestehen, diese unterscheiden sich bei einem genaueren Blick deutlich vom Ackerschachtelhalm und ihre Blätter sind außerdem eher saftig und nicht spröde oder brüchig wie die Äste eines Ackerschachtelhalms.

Die zweite vorgestellte Pflanze ist der Breitwegerich:

Der Breitwegerich stammt aus der gleichen Pflanzenfamilie wie der in Folge 1 vorgestellte Spitzwegerich. Seine Blätter sind jedoch nicht lang und spitz, sondern eher eiförmig. Breitwegerich kommt in den meisten Wiesen vor. Die Blüten des Breitwegerichs sind ziemlich unauffällig, es bildet sich ein dicker kolbenartiger Blütenstand. Wird die Pflanze gepflückt, sieht man am Stängel meist einige Fasern herausragen. Wie der Spitzwegerich enthält Breitwegerich ebenfalls Vitamine, Mineralstoffe, Bitterstoffe, Schleimstoffe und Gerbstoffe. Seinen Inhaltsstoffen wird eine mögliche positive Wirkung, besonders auf den Verdauungsapparat und die Atemwege zugeschrieben.

Eine Verwechslungsgefahr besteht höchstens mit anderen Wegericharten, die aber für die Schweinchen ebenfalls fressbar sind.

Weiter geht es nächsten Freitag mit zwei weiteren Wiesenkräutern. smile

Folge verpasst? Hier geht es zu:

Folge 1: Löwenzahn und Spitzwegerich

Folge 2: Klee und Giersch

Folge 3: Gänseblümchen und Wicke

Folge 4: Wiesenbärenklau und Fünffingerkraut

Folge 5: Schafgarbe und Gänsefingerkraut


 

Im Dezember 2017 kam der hübsche Husch zum Verein, da es in der Böckchengruppe in seinem ehemaligen Zuhause leider nicht mehr klappte. Da Patenmädchen Insa, die inzwischen leider über die Regenbogenbrücke gegangen ist, verwitwet und dringend auf der Suche nach einem neuen Partner war, zog der liebe Bub direkt in sein neues Zuhause an die Seite von Insa. Gleich auf Anhieb kam er mit der etwas schwierigen Schweinchendame zurecht, die beiden wurden ein tolles Paar. Die Schweinchen lebten in diesem tollen Gehege:

In dem großzügigen Eigenbau ist jede Menge Platz zum Herumwuseln und jede Menge Unterschlupfe, Röhren und Häuschen gibt es hier auch. Huschs Familie gestaltet die Gehegeeinrichtung immer wieder um und das findet Husch sehr spannend und kontrolliert es immer sofort.

Nachdem seine Partnerin im hohen Alter von 7 Jahren über die Regenbogenbrücke gezogen ist, zog bald darauf ein neues Weibchen zu Husch. Inzwischen ist der liebe Bub mit seinem dritten Mädel zusammen, einer Dame aus einem örtlichen Tierheim, mit dem er sich ebenso sehr gut versteht.

Huschs aktuelle Partnerin Xena

Husch wird von seiner Familie als Genießer und Lebemann beschrieben, der zu all seinen Mädels immer sehr lieb und fürsorglich ist. Inzwischen ist der kleine Mann 4 Jahre alt, gesundheitlich geht es ihm sehr gut. Er hat lediglich einige Fettknubbel, die unter tierärztlicher Beobachtung stehen und ihm keinerlei Probleme bereiten.

Husch hat einen guten Appetit und freut sich stets über das angebotene Catering, er hält problemlos sein Gewicht und lässt es sich rundum gutgehen.

In Huschs Zuhause wohnt übrigens noch eine weitere Schweinchengruppe in einem separaten Gehege, das ebenfalls sehr schön und liebevoll eingerichtet ist. smile

Lieber Husch, wir freuen uns, dass es dir so gut geht!!! laughing


 

Viele von Euch kenne und lieben ja unseren Schorschi (SOS-Georg) aus unseren Social Media Präsenzen - der süße Golden-Slate-Blue-Bube hat sich ja fast schon eine treue Fanbasis aufgebaut, deswegen heute ein Special von uns: 7 Schorschi-Fakten für seine Fans! cool

1. Der Schorschi ist ein eher *räusper* gemütlicher Bube. Höchstgeschwindigkeit erreicht er nur, wenn Futter angekarrt wird (dann werden aber auch ohne Gnade die Mädels aus dem Weg gewemst). Ansonsten heißt sein Lieblingshobby eindeutig: Schlafi!

2. Schorschi steht nicht so auf Amore und lebt auch eher monogam. Copelia ist seine Frau - mit der kuschelt er gern im Haus und liegt neben ihr, aber wenn eine der Damen rollig wird, kriecht er gern hinter die Wasserflasche und war nie hier. Zu viel Stress mit den Hormonen.

3. Schorschis Lieblingsessen sind Bauerngurken! Für diese kleinen würzigen Dinger würde er alles tun und zieht auch mal gerne eine ganze Gurke full speed im rückwärts-mit-den-Zähnen-zieh-Move ins Häuschen.

4. Schorschi hat eine Antenne. Ein kleines, nach oben stehendes Haarkonstrukt über seinem linken Auge. Wir sind uns noch unsicher, ob er sie benutzt, um Radio Jeriwan zu hören oder mit dem Mutterschiff zu kommunizieren.

5. Schorschi wupt. Und weint. Und krakeelt - kurzum: Schorschi ist laut. Weint beim Hochheben, pöbelt, wenn er etwas will, schreit, wenn eine Tüte raschelt und wenn er sich bewegt, dann nur mit wupenden Peilgeräuschen. Die Damen müssen ja immer wissen, wo er ist!

6. *Psst* Eigentlich heißt er ja Georg. Aber nein. Er ist ein Schorschi!

7. Schorschi ist ein Gentlewutzerich. Er ist manchmal ein fauler Strick, aber ist eine seiner Damen in Not, ist er zur Stelle - er putzt der Oma liebevoll die Augen, greift ein, wenn es Streit gibt und schmust sich an kranke Mädchen an.

Kurzum: Bester Bube! laughing

Für mehr süße Bilder von Schorschi und vielen weiteren Schweinchen, sowie informativem Content rund ums Meerschweinchen und unseren Verein folgt uns gerne auf Instagram und Facebook, wir freuen uns immer über neue Follower und den regen Austausch mit euch!!! smile


 

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