Wenn der Großputz im Gehege ansteht, möchten wir Zweibeiner keine neugierigen Schweinchennäschen zwischen unseren Kehrschaufeln, Wischtücher und sonstigen Putzutensilien haben. Was machen dann die Schweinchen in der Zwischenzeit, während das Housekeeping am Werk ist? wink

Patentier Wilhelm (vorne rechts) und seine Truppe entspannen zum Beispiel gemütlich in einer extra für sie eingerichteten Chill-out Lounge, Kuschelsachen und Catering inklusive, versteht sich. smile

Diese Truppe vertreibt sich die Zeit, inden sie inzwischen das Zimmer beim Auslauf unsicher macht. Und wenn es zu lange dauert, wird laut Einlass gefordert! smile


 

Happy Birthday to youuuuuu, muig muig, happy Birthday to youuuuu, liebe Maleficent und Rosabel !!!

Diesen Monat feiern zwei Damen aus unserer Patentierabteilung Geburtstag! Ihr Süßen, wir wünschen euch einen wunderschönen Geburtstag, lasst euch verwöhnen! Wir freuen uns, dass wir an eurer Seite sein und euch begleiten dürfen!

Patenmädchen Maleficent, die es in der Großgruppe immer mehr gelernt hat, Schweinchengesellschaft auch zu genießen, feiert ihren 5. Geburtstag!

 

Patenmädchen Rosabel, die liebe und rüstige Seniorin feiert ihren 7. Geburtstag!

 

Feiert schön, ihr Süßen, auf viele weitere Geburtstage!


 

Heute geht es weiter mit unserer Miniserie Wiesenkräuterkunde. Das Wichtigste zum Thema Wiese pflücken haben wir hier noch einmal zusammengefasst:

- Nur Pflanzen pflücken, die ihr zu 100% sicher erkennt!
- Nur von Wiesen pflücken, die nicht gedüngt werden, nahe an einer Straße stehen oder häufig von Hunden frequentiert werden!
- Wiesenpflanzen langsam anfüttern, damit sich das Verdauungssystem der Schweinchen daran gewöhnen kann!
- Heimische Insekten freuen sich mehr über die Blüten als eure Schweinchen, daher lieber vorwiegend Blätter pflücken!
- Wiesenkräuter immer im Gemisch mit viel Gras füttern!

Als erstes wollen wir heute eine Pflanze vorstellen, die bestimmt jeder kennt, die Brennnessel. Brennnesseln wachsen gerne buschig und können sehr hoch werden. Die Blätter sind gezackt und haben feine Haare. Diese Brennhaare verursachen schmerzhafte Hautreizungen beim Menschen, deshalb beim Pflücken unbedingt Handschuhe anziehen! Viele Meerschweinchen mögen Brennnessel lieber in getrockneter Form, aber auch frisch werden besonders junge Pflanzen meist gern angenommen. Möchte man Brennnesseln frisch verfüttern, ist es sinnvoll, die Pflanzen entweder anwelken zu lassen oder auch mit einem Gegenstand (z.B. Zeitungsrolle) zu bearbeiten, damit die Brennhaare deaktiviert werden.

Brennnesseln haben zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Außerdem werden der Pflanze zahlreche positive Einflüsse auf die Gesundheit, z.B. auf die Harnwege zugeschrieben.

Eine Verwechslungsgefahr besteht mit anderen Nesselarten, wie der Taubnessel oder der Goldnessel. Die Blätter der Taubnessel sind der der Brennnessel sehr ähnlich, unterscheiden kann man die beiden Pflanzen jedoch mühelos anhand der Blüten, Taubnesseln blühen weiß oder lila. Die Blätter der Goldnessel haben eine weiße Blattzeichnung, die Goldnessel blüht gelb. Sowohl Taubnesseln wie auch Goldnesseln werden von Meerschweinchen gerne gefressen, diese Nesselarten besitzen auch keine Brennhaare und können mit der Hand gepflückt werden.

Die zweite vorgestellte Pflanze ist das Lungenkraut:


Lungenkraut findet man in der Regel an schattigen Plätzen wie zum Beispiel unter Bäumen oder auch im Halbschatten. Die Blätter lassen sich sehr einfach identifizieren, denn sie haben helle, rundliche Flecken auf ihrer Blattoberseite, das Blatt fühlt sich rau an. Die Blüten des Lungenkrauts sind im blau-lilanen Spektrum angesiedelt. 

Manche Meerschweinchen mögen Lungenkraut gerne. Das Kraut enthält ebenfalls viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Gerb- und Schleimstoffe und Mineralstoffe. Traditionell als Heilpflanze verwendet, werden dem Lungenkraut zahlreiche positive Einflüsse auf die Gesundheit zugeschrieben, beispielsweise auf Lungenerkrankungen, woher es seinen Namen bekommen hat. Wie jedes Heilkraut sollte es nur sparsam und in gutem Gemisch verfüttert werden. Eine Verwechslung mit anderen Wildpflanzen kann bei dieser Pflanze kaum passieren, zu eindeutig sind die gepunkteten Blätter.

Weiter geht es nächsten Freitag mit zwei weiteren Wiesenkräutern. smile Mit der nächsten Folge möchten wir unsere kleine Serie abschließen, obwohl es natürlich auf unseren Wiesen noch viele weitere leckere Wiesenpflanzen gibt.

Folge verpasst? Hier geht es zu:

Folge 1: Löwenzahn und Spitzwegerich

Folge 2: Klee und Giersch

Folge 3: Gänseblümchen und Wicke

Folge 4: Wiesenbärenklau und Fünffingerkraut

Folge 5: Schafgarbe und Gänsefingerkraut

Folge 6: Ackerschachtelhalm und Breitwegerich

Folge 7: Kamille und Ehrenpreis

Folge 8: Storchschnabel und Johanniskraut

Folge 9: Vogelmiere und Beinwell

Folge 10: Mädesüß und Gundermann


 

Heute nehmen wir leider verspätet Abschied von unseren ehemaligen Schützlingen, die in den Monaten März, April und Mai über die Regenbogenbrücke gezogen sind.

Im März mussten wir Abschied nehmen von:

Liberty

Die hübsche Liberty kam im Februar 2021 im Alter von 5 Jahren in den Verein, da sie als einziges Tier übrig geblieben war und die Haltung aufgegeben werden sollte. In der Vermittlung leistete Liberty einem lieben Bub Gesellschaft, mit ihm verstand sie sich sehr gut und taute zunehmend auf. Leider bekam Liberty nach nur ganz kurzer Zeit plötzlich Atemprobleme, beim Tierarzt wurden eine massive Aufgasung, ein stark vergrößertes Herz und ein Lungenödem festgestellt. Trotz sofortiger Behandlung und intensiver Pflege, schaffte es Liberty leider nicht und entschlief Zuhause bei ihrem Partner. Liberty wurde 5 Jahre alt. Komm gut an, hübsche Maus!

Ihre Pflegemama möchte sich noch mit folgenden Worten von ihr verabschieden:

„Liberty,

als Vermittlungsschweinchen kamst Du Ende Februar 2021 zu uns, um Felino Gesellschaft zu leisten. Sehr schnell war klar, dass Du bleiben wirst. Lieb und aufgeschlossen warst Du. Bewegen wolltest Du Dich nicht so wirklich und warst eher von der gemütlichen Sorte. Das wollte ich noch beobachten und beim Tierarzt checken lassen. Leider hast Du schon nach zwei, drei Tagen massive Atemprobleme bekommen und ein Röntgenbild offenbarte ein stark vergrößertes Herz. Trotz sofortiger medikamentöser Behandlung besserte sich Dein Zustand nicht und einen Tag später bist Du über den Regenbogen gegangen.

Für uns alles war das sehr schockierend. Du warst noch nicht lange im Verein und noch in der Beobachtungszeit. Von Deinen Herzproblemen wusste bis dahin noch niemand.

Wunderschöne kleine Liberty, so gerne hätte ich Dir Dein Für-Immer-Zuhause gegeben!“

„Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung“

unbekannter Verfasser

Tamaya

Tamaya kam im Juli 2014 im Alter von nur 2 Monaten zusammen mit ihrer Schwester zu SOS, die beiden Mädels waren das Ergebnis eines Unfallwurfs. Ihre Pflegemama verliebte sich in die beiden Jungspunde und so durften sie bei ihr in einer Gruppe mit einem Kastraten und 3 weiteren Weibchen bleiben. Hier durfte Tamaya ein glückliches Schweinchenleben führen mit allem, was dazugehört. Im März 2021 waren ihre Hinterbeinchen plötzlich gelähmt, auch konnte sie den Kopf nicht mehr alleine heben. Da keine Besserung mehr erwartet werden konnte, entschloss sich Tamayas Pflegemama, sie sanft entschlafen zu lassen. Tamaya durfte fast 7 Jahre alt werden. Run free, liebe Tamaya!

Ivana

Im September 2016 kam Ivana mit einigen weiteren Tieren im Rahmen des Bühler Notfalls, eines vom Veterinäramt übernommenen Vermehrernotfalls, zu SOS, die süße Maus war nur wenige Wochen alt und wie auch ihre Mitschweinchen in katastrophalem Zustand. Schon bald erholte sich Ivana und blühte durch die gute Pflege auf, einer Vermittlung stand nichts mehr im Wege. Schon bald traf eine passende Anfrage für die junge Ivana ein, sie durfte zusammen mit einem Kastraten zu zwei Weibchen in einen neu errichteten schönen Eigenbau ziehen. Ivana lebte sich rasch ein, suchte den Kontakt zu den anderen Gruppenmitgliedern und brachte ordentlich frischen Wind ins Gehege. Ivana bekam den schönen Namen Fussel.

Der süßen Dame ging es jederzeit gut, bis sie im Dezember 2020 Verdauungsprobleme bekam und unter Haarausfall litt. Das Blutbild deutete auf einen Tumor, zudem wurden Eierstockzysten, Blasengries und ein Knoten im Lymphgewebe entdeckt. Im März 2021 kamen Zahnprobleme hinzu, Ivana/Fussel wollte nicht mehr fressen, ihr oberer Schneidezahn war verfärbt und gesplittert. Ihr Schneidezahn musste entfernt werden, die Operation überstand sie zunaächst sehr gut, allerdings verschlechterte sich ihr Zustand später rapide, sodass sie trotz intensiver Versorgung leider entschlief. Ivana/Fussel durfte leider nur 4,5 Jahre alt werden. Lass es dir auf der Regenbogenwiese gutgehen, liebe Fussel!

Loulou

Im August 2018 wurde Loulou im Alter von 2 Jahren zusammen mit ihrer Partnerin aus gesundheitlichen Gründen bei uns abgegeben. Sehr bald bekam sie eine schöne Anfrage und durfte im September 2018 zusammen mit ihrer Partnerin zu einem Kastraten und zwei weiteren Weibchen in ein tolles großes Gehege ziehen. Die liebe Loulou war eine richtig quirlige und freche Schweinchendame, die auch schonmal selbst in die Küche ging, wenn ihre Familie ihrer Meinung nach zu langsam mit der Bedienung war. Loulou war zu jedem sehr aufgeschlossen und freundlich, sie lebte ein erfülltes Meerschweinchenleben.

Im Januar 2021 wurde bei der süßen Schweinedame leider Leukose diagnostiziert. Zunächst schlug die Therapie etwas an, aber Ende Februar ging es Loulou leider zunehmend wieder schlechter, im März verlor die charakterstarke Maus leider den Kampf gegen die Leukose. Loulou wurde 4,5 Jahre alt. Liebe Loulou, du wirst schmerzlich vermisst!

Ihre Familie möchte Loulou noch folgende Worte mit auf den Weg geben:

"Eigentlich müssen wir uns um Euch kümmern – doch Du hast Dich um uns gekümmert!

Liebes Louloubärchen,

heute mussten wir uns leider viel zu früh von Dir verabschieden. Gemeinsam haben wir den Kampf gegen die Leukose verloren.
In unseren Herzen wirst Du immer das furchtlose, neugierige und mutige Schweinchen bleiben, welches damals bei uns eingezogen ist.

Egal ob ein Hund über den Gehegerand geschaut hat, eine Katze Euch im Garten besucht hat oder jemand wildfremdes in Euer Zimmer kam, Du hast alles und jeden freudig begrüßt und interessiert beschnüffelt.

Wenn wir an unsere Ausbrecherkönigin denken, wird uns das immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wenn wir eine Wasserflasche sehen, werden wir immer an Dein kleines Wasserbäuchlein denken.

Dein zartrosa Näschen, das neugierig über den Gehegerand schaut, werden wir schmerzlich vermissen.

Du hinterlässt so viele schöne Erinnerungen – Danke, dass Du für uns da warst!"

Yuna

Die hübsche Langhaardame Yuna kam im September 2018 im Alter von 4,5 Jahren zu SOS, die Haltung in ihrem ehemaligen Zuhause wurde beendet. Yuna musste lange auf einen schönen Platz warten, erst im Juni 2019 durfte sie ausziehen, sie kam in Gesellschaft von einem Kastraten und 2 weiteren Weibchen. Yuna war ein sehr kommunikatives, aufgewecktes Schweinchen, das sich in seinem neuen Zuhause sehr wohl fühlte.

Im März erreichte uns die traurige Nachricht, dass die liebe Yuna ohne voriges Krankheitsanzeichen plötzlich verstorben war, vermutlich in Folge eines Infekts. Yuna wurde stolze 7 Jahre alt. Lass es dir gut gehen, auf den immergrünen Wiesen!

Shane

Im Juni 2016 kam Shane mit seinem Partner im Rahmen einer Notfallaufnahme in den Verein. Die beiden Buben kamen in einem stark vernachlässigten Zustand an, ihr Alter war unbekannt. Im August 2016 durfte der liebe Shane zu zwei verwitweten Damen ziehen. Dort lebte er sich gut ein und kümmerte sich rührend um seine Damen, Shane lebte ein glückliches Schweinchenleben und genoss es in vollen Zügen, umsorgt zu werden. Nach dem Tod seiner Partnerin Yuna trauerte der kleine Bub sehr, er stellte das Fressen ein und trotz guter Pflege entschlief Shane leider 2 Wochen nach seiner geliebten Yuna. Wir wissen leider nicht genau, wie alt Shane wurde, schätzen aber, dass er 7-8 Jahre alt werden durfte. Leb wohl, lieber Shane, du hinterlässt eine große Lücke!

Manuka

Manuka wurde im September 2018 im Alter von ca. 6 Monaten von einem Vereinsmitglied aufgenommen. Die hübsche Schweinchendame bekam sehr bald eine schöne Anfrage, ihrem Umzug zu einem Kastraten und zwei weiteren Weibchen stand nichts mehr im Wege. Sie lebte sich rasch ein und fühlte sich bei ihren Mitschweinchen sehr wohl. Altersgemäß brachte sie als kleiner Wirbelwind viel Leben in die Gruppe. Sie war ein sehr ausgeglichenes liebenswertes Schweinchen, das sowohl andere Schweinchen wie auch ihre Zweibeiner mühelos um die Pfötchen wickelte.

Im März 2021 begannen bei der süßen Manuka leider ernsthafte gesundheitliche Probleme, sie stellte das Fressen ein. Ausgehend von einer Wunde in ihrer Backe machte ein Hautlappen im Mäulchen Probleme. Zudem bildete sich eine Zahnbrücke und Manuka hatte mit Durchfall zu kämpfen. Trotz intensiver Pflege und medizinischer Behandlung, war eine Besserung leider nur kurzfristig zu erziehlen, Manuka ging es bald wieder schlechter. Manuka entschlief Zuhause im Kreise ihrer Gruppe. Manuka durfte nur 3 Jahre alt werden. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben, liebe Manuka!

Ihre Familie möchte sich noch mit folgenden liebenden Worten von Manuka verabschieden:

"Gekämpft, gehofft und doch verloren…

Wir sind unsagbar traurig, unsere süße Manuka mit nur 3 Jahren durch die Folgen einer Verletzung im Mund verloren zu haben.

Du warst so ein liebes, ausgeglichenes, mit dir und der Welt zufriedenes Schweinchen, das jeden sofort um den Finger wickeln konnte, wie wir es vorher noch nie erlebt hatten.

Dein Einzug bei uns 2018 war dermaßen unspektakulär, dass wir es nicht glauben konnten. Selbst unser kleiner „Rambo“ Cataleya war wohl deinem Charme erlegen und hat dich sofort ohne Rangelei in ihrer Gruppe akzeptiert. Tiramisu fand deine ruhige Art sehr entspannend und du durftest ja sogar noch den schon etwas betagten Quentin (nicht SOS) kennenlernen, der von dir so hin und weg war, dass er in seinem Alter wieder das Popcornen anfing. Und unser jetziger Kastrat Augustin war bei deinem Kampf noch dein wichtigster Halt. Leider hat es nicht gereicht…

In liebevoller Erinnerung

Deine Familie"

"Was im Herzen liebevolle Erinnerungen hinterlässt und unsere Seele berührt,
kann weder vergessen werden, noch verloren gehen."

Unbekannter Verfasser

Cameron

Cameron wurde zusammen mit ihrem Partner im Juli 2018 im Alter von ca. 1,5 Jahren bei SOS abgegeben, die Haltung sollte aus beruflichen Gründen beendet werden. Im September 2018 zog Cameron zu einem Kastraten und zwei weiteren Weibchen in einen erweiterten Eigenbau. Dort führte sie ein schönes Schweinchenleben und bekam den schönen Namen Popcorn.

Leider bekam Cameron gesundheitliche Probleme, uns erreichte die traurige Nachricht, dass die süße Maus während einer Operation - ihre Gebärmutter war vereitert - leider verstorben ist. Cameron wurde ca. 4,5 Jahre alt. Genieße die Freuden des Regenbogenlandes, liebe Cameron!

Im April mussten wir Abschied nehmen von:

Benzbucki

Der süße Benzbucki kam im März 2018 im Alter von ca. 1,5 Jahren zusammen mit 6 weiteren Schweinchen in den Verein, da die Haltung aus persönlichen Gründen beendet wurde. Der kleine Charmeur bekam gleich viele Anfragen und durfte im Oktober 2018 dann schließlich zusammen mit einem Weibchen zu einem weiteren Weibchen ziehen. Hier fühlte sich der liebe Bub sehr wohl und genoss sein Leben. Im April 2021 erreichte uns die traurige Nachricht, dass Benzbucki unerwartet, wahrscheinlich in Folge einer Milbenbehandlung verstorben ist. Benzbucki wurde 4,5 Jahre alt. Komm gut an und mach es gut, lieber Benzbucki!

Roxyn

Roxyn wurde im April 2021 im Alter von 5,5 Jahren bei uns abgegeben, da die Haltung aus persönlichen Gründen beendet wurde. Es fiel gleich auf, dass Roxyn mehrere gesundheitliche Probleme mitbrachte, die sich in den Folgetagen nach der Aufnahme leider dramatisch verschlechterten. Sie stellte das Fressen ein, bekam Luftnot und Durchfall. Der folgende Tierarztbesuch zeigte dann das ganze Ausmaß, die liebe Roxyn litt nämlich unter einer Herzinsuffizienz mit Lungenödem, zusätzlich fiel eine Umfangsvermehrung im Unterleib auf. Trotz umgehender Behandlung und liebevoller, intensiver Pflege verstarb Roxyn leider sehr schnell. Roxyn wurde 5,5 Jahre alt. Run free, liebe Roxyn, wir hätten dich gerne besser kennengelernt!

Merit

Im März 2019 kam die hübsche Peruanerdame Merit im Alter von 3 Jahren mit ihren beiden Partnerinnen zu SOS, da die Haltung aus persönlichen Gründen nicht weitergeführt werden konnte. Im Mai durfte die kleine Schönheit dann zusammen mit 2 weiteren Weibchen zu einem verwitweten Kastraten in ein großzügiges Gehege ziehen. Nachdem ihre Partnertiere verstorben waren und Merit als einziges Schweinchen übrig geblieben war, kam sie im März 2021 zurück in den Verein. Da Merit stark abgenommen hatte, wurde sie umgehend einer Tierärztin vorgestellt, da ein gesundheitliches Problem vermutet wurde. Zunächst wurde lediglich leichte Arthrose, sowie eine leicht verschärfte Lungenzeichnung festgestellt, jedoch verschlechterte sich Merits Zustand leider innerhalb weniger Tage. Merit stellte das Fressen ein und pumpte stark. Trotz aller Bemühungen und bester Pflege konnte ihr leider nicht mehr geholfen werden. Merit wurde 5 Jahre alt. Leb wohl, kleiner Stern!

Gisella

Gisella wurde im Februar 2021 im Alter von 5 Jahren im Verein aufgenommen, sie war als letztes Tier ihrer Gruppe verblieben und die Haltung sollte beendet werden. Gisella lebte sich gut in der Pflegestelle ein, allerdings zeigte sie nach wenigen Wochen Anzeichen eines Infekts, der umgehend behandelt wurde. Bei der Tierärztin wurde zudem festgestellt, dass Gisellas Zahnstatus genauer Beobachtung und eventuell späterer Behandlung bedurfte. Leider verschlimmerte sich Gisellas Krankheitsbild ohne Aussicht auf Besserung, sodass sich ihre Pflegemama in Absprache mit der behandelnden Tierärztin schweren Herzens dazu entschied, Gisella sanft entschlafen zu lassen. Gisella wurde 5 Jahre alt. Mach es gut, liebe Gisella, gerne hätten wir mehr Zeit mit dir verbracht!

Tandoor

Tandoor kam im Alter von 2,5 Jahren im Februar 2020 zu SOS, er wurde zusammen mit seiner Partnerin abgegeben. Im Juli 2020 fand er einen tollen Platz bei vier verwitweten Damen, auf die er nun als Haremswächter aufpassen durfte. Leider stellten sich bei dem lieben Bub nach einiger Zeit mehrere gesundheitliche Probleme ein. Ende 2020 hatte er eine Backenzahnextraktion, die er gut überstand, die aber regelmäßige Zahnkorrekturen zur Folge hatte. Im April 2021 wurde ein großer Blasenstein diagnostiziert, der ihm große Probleme bereitete, weshalb er operativ entfernt wurde. Zunächst schien er die Operation gut überstanden zu haben, doch leider verschlechterte sich sein Zustand plötzlich kurz darauf massiv, sodass sich seine Familie schweren Herzens dazu entschloss, Tandoor friedlich einschlafen zu lassen. Tandoor durfte nur knappe 4 Jahre alt werden. Komm gut an, lieber Tandoor, wo immer du auch hingegangen bist!

Tandoors Pflegemama, die ihn auch nach der Vermittlung noch intensiv begleitet hat, hat einen persönlichen Text für den kleinen großen Mann geschrieben:

"Mein lieber, großer Tandoor.

Du warst vielleicht ein Prachtkerl. 1500g und nicht zu dick! Wirklich ein richtiger Riese - ein frecher Riese! Wie du lautstark deine Leckereien eingefordert hast, sucht seinesgleichen.
Zu deinen Damen warst du so liebevoll (manchmal vielleicht auch etwas zu nachgiebig), es war wirklich wundervoll, euch zuzusehen.
Du warst ein wunderschönes Schweinchen - sowohl von außen als auch charakterlich.
Was hätten wir gegeben, dich länger um uns haben zu können?
Es schmerzt so sehr, dass du nicht mehr bei uns bist. Seit deinem Tod wissen die Mädels gar nicht mehr, was sie machen sollen.
Vielen, vielen Dank für jede Minute, die wir mit dir verbringen durften.
Deinen Lebenswillen hast du auch bis zum Schluss nicht verloren. Doch als dann ein schlimmes Problem das andere jagte, konnte dein Körper irgendwann nicht mehr.
So ein Schweinchen wie dich gibt es wirklich nur einmal. Wir hätten dich so unsagbar gerne noch länger an unserer Seite gehabt.
Danke für alles. Du wist schmerzlichst vermisst."

Im Mai mussten wir Abschied nehmen von:

Luni

Luni kam im Februar 2019 zu uns in den Verein, da ihr Partnerschweinchen verstorben war und die Haltung beendet werden sollte. Die hübsche Schweinedame musste nicht lange warten und durfte bald mit einer Freundin aus der Pflegestelle zu einem einsamen Kastraten ziehen. Sie lebten sich schnell ein und auch der Herr des Hauses war ganz erfreut über seine neuen Damen. Jedoch verstarb er im Juli desselben Jahres ganz überraschend und die beiden Schweinemädels kamen aus persönlichen Gründen wieder zu uns in den Verein zurück.
Ein paar Wochen später durften dann auch tatächlich beide Schweinchen erneut gemeinsam ausziehen, in eine uns bereits bekannte Haltung zu einem Kastraten aus der SOS-Familie. Die Drei wurden ein richtig tolles Team. Wir hielten über Mail Kontakt und freuten uns sehr, die Kleinen ihr Leben geniessen zu sehen.
Im Mai 2021 dann erreichte uns die so traurige Nachricht, dass Luni erlöst werden musste. Begonnen hatte alles mit Erkältungserscheinungen, Luni hatte etwas verkrusteten Nasenausfluss, Inappetenz und etwas angeschwollene Lymphknoten sowie Fieber. Luni erhielt sofort durch den Tierarzt eine entsprechende Behandlung, traurigerweise verschlechterte sich ihr Zustand nach mehreren Tagen gewissenhafter Medikationsgabe und Pflege enorm. Alle Lymphen waren stark geschwollen und das Fieber war zurück, im Ultraschall sah man dann das ganze schreckliche Ausmass - Luni´s kompletter Unterleib war voller verwucherter Krebszellen, die von den Lymphen ausgingen, zu diesem Zeitpunkt mochte Luni auch bereits nichts mehr fressen und war dabei immer schwächer zu werden, so entschied ihre Halterin traurigen Herzens am 07.05., Luni weiteres Leid zu ersparen und sie zu erlösen.
Luni durfte nur 2+ Jahre alt werden, im Juli wäre ihr 3. Geburtstag gewesen.
 

 

Kadlin

Kadlin kam im März 2019 zu uns in den Verein da die Haltung schweren Herzens aus persönlichen Gründen beendet werden musste. Kadlin war eine sehr dominante Lady, sie musste aber dennoch nicht sehr lange warten, und durfte dann in ihr Traumzuhause umziehen. Was dort passierte, erzählt ihre Familie im nachfolgenden Text und auch die Abschiedsworte am Schluss haben sie der geliebten Maus gewidmet, Kadlin durfte knapp 7 Jahre alt werden.

"Kadlin ist ursprünglich am 15.06.2019 mit Ari (SOS John Boy) in eine unserer Gruppe zu 2 Mädels gezogen da wir unser Haremswächter Robby über die Regenbogenbrücke begleiten mussten.

Sie war dort am Anfang sehr zurückhaltend, dies änderte sich leider nach wenigen Tagen und sie begann eines der Weibchen heftig zu attackieren. Wir dachten es legt sich nach einiger Zeit – aber es wurde immer schlimmer.

So haben wir versucht Kadlin in unserer andere Gruppe zu integrieren was leider auch zweimal misslang. Bei der letzten Vergesellschaftung hatte sich die kleine Maus eine heftige Bissverletzung an der Vorderpfote zugezogen was eine längere Tierarztbehandlung mit sich zog. In der Genesungszeit haben wir sie einzeln gehalten und hier schon Rücksprache mit der Pflegestelle gehalten da wir so schnell aufgeben wollten. Wir haben uns dann geneinsam entschlossen dass sie vorübergehend zurück in die Pflegestelle/Vermittlungsgruppe geht. Dort hat sie sich dann ihren Partner Quirin „ausgewählt“ und mit ihr durfte dann noch die gleichaltrige Letizia nach ca. 6 Wochen  wieder bei uns einziehen. Nachdem Letizia im Mai 2020 aufgrund von Herzproblemen verstorben ist haben wir Kadlin, die zu dieser Zeit bereits auch Probleme mit dem Herzen hatte, keine neue Vergesellschaftung mehr zugemutet. Wir wussten ja auch dass das bei ihr bestimmt nicht einfach wird und haben uns gefragt ob sie überhaupt ein weiteres Weibchen akzeptieren würde.

 

Meine liebe kleinen Maus Kadlin,

du durftest zusammen mit Letizia am 12.10.2019 gemeinsam mit Quirin als kleine Gruppe bei uns einziehen. Du warst am Anfang sehr zurückhaltend uns schüchtern, aber im Laufe der Zeit bist du immer zutraulicher geworden. Hierbei haben dir auch Quirin und Letizia geholfen da beide von Anfang an sehr zutraulich waren und auch schon Leckerchen aus der Hand abgenommen haben. Auch du wurdest mit der Zeit immer aufgeschlossener und hast dich nicht mehr so zurückgezogen. Leider sind zu deinen Herzproblemen die dich seit Mitte 2020 begleitet haben später auch noch eine schlimme Arthrose und Koagel in der Blase dazugekommen. Deine Herzmedikation wurde umgestellt und du hast für die Arthrose entsprechende Medikamente bekommen. Du hast dich nicht unter kriegen lassen auch wenn es Tage gab an denen es dir nicht gut ging. Durch die intensive Betreuung und Versorgung bist auch du immer zutraulicher geworden, hast dich manchmal sogar im Gehege streicheln lassen. Auch deine Medikamente hast du überwiegen freiwillig genommen. Nur als du einmal wegen eines Infekts auf der Lunge Antibiotika nehmen musstest habe ich dich herausfangen müssen. Wir waren so stolz auf dich- hatten das Gefühl das du wirklich noch einmal in einem Zuhause angekommen bist. Anfang Mai wurde es dann mit der Arthrose immer schlimmer und du hast dich nur noch sehr schlecht bewegen können. Ein wirkliches Laufen war dir kaum noch möglich, du bist öfters geplustert gesessen und hast auch manchmal mit den Zähnchen „geknirscht“. Am 15.05.2021 haben wir uns dann schweren Herzens, gemeinsam mit der Tierärztin, dazu entschlossen dich über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Lass es dir auf der immergrünen Wiese gut gehen meine süße Kleine. Du wirst unvergessen bleiben.

Deine Familie mit Quirin"

 

Wilhelmine

Wilhelmine kam im August 2019 zu uns in den Verein, da die Haltung beendet werden sollte. Bei der Ankunft in der Pflegestelle ging es ihr gut, es war nichts auffällig. Offenbar gefiel es der Maus so gut, sie blühte in der nächsten Zeit in der Pflegestelle so sehr auf und legte ordentlich Gewicht zu, so dass sie dann vorsichtshalber doch noch einmal beim Tierarzt vorstellig wurde, um eine Trächtigkeit auszuschliessen - die Maus entpuppte sich als kerngesund, ihr gesegneter Appetit hatte für das Wohlfühlbäuchlein gesorgt.

Im Januar 2020 durfte Wilhelmine zusammen mit ihrer Freundin Babett zu einem verwitweten Kastraten ziehen, für die Schweinchen wurde extra ein neues Gehege gestellt. Die Drei kamen auf Anhieb prima miteinander klar, der liebe Bub war froh über seine beiden neuen Damen und die zwei Lady´s zeigten sich sogar gleich unerschrocken dem Menschen gegenüber und nahmen Leckerchen aus der Hand ab.
Ein paar Monate später wurde das Gehege vergrössert und noch eine weitere SOS´lerin durfte die Gruppe verstärken. So ging es dem Glückskleeblatt gut und die Kleinen genossen ihr Leben. Im Januar 2021 litt die Gruppe an einem Atemwegsinfekt, den die Mädels nach guter Versorgung und Pflege seitens der Halterin gut überstanden, der liebe hochbetagte Senior der Gruppe traurigsterweise nicht. Nach seinem Ableben übernahm Wilhelmine unangefochten die Chefrolle bis ein neuer SOS-Schweinemann einziehen durfte.
Im Mai dann baute Wilhelmine sehr plötzlich stark ab, nach tagelangem Kampf musste sie dann am 15.05. erlöst werden. Wilhelmine durfte 6 Jahre alt werden.
 
Folgende Worte richtet Wilhelmine´s Halterin an die liebe Schweinedame:

"Liebe Wilhelmine,

schon am Tag unseres Kennenlernens war klar, dass du ein ganz besonderes Meerschweinchen bist. Mit deiner äußerst zutraulichen und freundlichen Art, hast du jeden ins Herz geschlossen und wurdest auch von allen Vier- und Zweibeinern gemocht. Unerschrocken hast du alles im und rund um das Gehege erkundet, deinen schüchternen Freundinnen gezeigt, dass man keine Angst haben muss und dich sofort mit dem kleinen Herrn des Hauses angefreundet. Zusammen mit ihm hast du sogar gelernt, über lange Rampen zu gehen, den Futterball zielstrebig zu leeren und sowieso alle Herausforderungen zu meistern, um ans Futter zu kommen. Wenns ums Fressen ging, warst du sowieso immer ganz vorne mit dabei und hast deine Größe, deine Unerschrockenheit und deine Niedlichkeit stets genutzt. So hast du dann auch erfolgreich die ein oder andere Erbsenflocke abgestaubt.

Dein plötzlicher Verlust war ein Schock für alle hier und hat ein Loch in der Gruppe hinterlassen, das sich erst wieder schließen muss. Trotz alledem bin ich sehr dankbar für die Zeit, die du bei uns verbringen konntest und blicke gerne auf die schöne Zeit zurück.

Schön, dass wir uns kennenlernen konnten. Wir denken an dich!

Deine kleinen und großen Freunde ♥"

 

Ove

Der süße Ove kam im Oktober 2019 im Alter von einem halben Jahr zu SOS, da er sich mit seinem damaligen Partner nicht mehr verstand, er wollte lieber in eine Haremsgruppe ziehen. Noch im selben Monat durfte der hübsche Bub zusammen mit 3 Weibchen in ein schönes neues Zuhause ziehen. Dort fühlte er sich sehr wohl und wurde bestens umsorgt. Leider musste die gesamte Gruppe im Juli 2020 aus Allergiegründen an den Verein zurückgegeben werden. Wieder musste Ove nicht lange warten, bis er ein schönes Zuhause bei zwei lieben Schweinchenmädels bekam und zusammen mit ihnen einen schönen Eigenbau bewohnen durfte.

Leider wurde der süße Ove im Mai 2021 akut krank, er fraß weniger, war aufgegast, vermutlich war sein Magendurchgang verstopft. Trotz intensiver Betreuung durch die Halter und die behandelnde Tierärztin, verschlechterte sich Oves Zustand, nachdem es ihm schon wieder besser gegangen war, am 19.05.2021 sehr plötzlich, in der Nacht verstarb er. Ove durfte nur 2 Jahre alt werden. Komm gut an, lieber Schatz, du wirst schmerzlich vermisst!

Poppy

Im Mai 2018 wurde Teddydame Poppy im Alter von etwa 2 Jahren zusammen mit ihrer Partnerin beim Verein abgegeben, die Haltung sollte beendet werden. Sofort verliebte sich ein Vereinsmitglied in die beiden Damen, ihrem Umzug stand nichts mehr im Wege. Poppy und ihre Freundin zogen, zusammen mit einem Patenweibchen zu einem verwitweten Kastraten in ein großzügiges Gehege. Die vier Schweinchen verstanden sich auf Anhieb und bildeten eine tolle, harmonische Gruppe.

2020 begannen leider Zahnprobleme bei der süßen Maus, es wurde eine Fehlstellung festgestellt, sowie eine bröckelige Zahnsubstanz, ihre Zähne mussten regelmäßug korrigiert werden. In nur einem Jahr hat sich der Zustand von Poppys Zähnchen leider kontinuierlich verschlechtert, trotz bester Pflege und Versorgung. Im Mai 2021 ging es Poppy insgesamt schlechter, sie wollte nicht mehr gut fressen und jammerte beim Wasserlassen. Bei der Tierärztin wurden eine Umfangsvermehrung im Bauchraum, vermutlich ein Gebärmuttertumor, sowie ein Harnröhrenstein festgestellt. Trotz Medikation und Schmerzmitteln ging es Poppy immer schlechter, sodass sich ihre Pflegemama zusammen mit der behandelnden Tierärztin schweren Herzens entschloss, sie sanft entschlafen zu lassen. Poppy wurde 5 Jahre alt. Run free, liebe Poppy!

Ihre Familie möchte Poppy noch folgende liebenden Worte mit auf den Weg geben:

"Im Mai 2018 zog unsere süße Poppy bei uns ein. Fast genau 3 Jahre später mussten wir sie wieder gehen lassen.

Poppy war immer ein sehr selbstbewusstes Schweinemädel. Neulinge wurden erstmal misstrauisch beäugt und Grenzen wurden ausgetestet. War das aber erledigt, war sie eine liebe und unkomplizierte Freundin für ihre Mitbewohner.

Anfang 2020 stellte der Tierarzt eine Zahnfehlstellung bei ihr fest, die immer mal wieder eine Korrektur nötig machte. Das alles überstand sie immer ohne Probleme, bis sie im Frühjahr 2021 immer mehr an Gewicht verlor und sichtlich Schmerzen hatte. Ein Röntgenbild zeigte uns, dass es dieses mal nicht die Zähne waren, sondern Tumore, die an ihr zehrten. Leider waren ihre Baustellen so viele und nicht mehr zu beheben, so dass wir sie nur noch auf ihrem letzten Weg begleiten konnten.

Wir vermissen unsere kleine liebe Zicke.

Liebe Poppy, ich bin mir sicher, es geht dir jetzt wieder gut und du bist deine Schmerzen los .

Grüße alle unsere Lieben,  die dir schon voraus gegangen sind und hinter dem Regenbogen 🌈 auf dich gewartet haben.

In Liebe deine Familie"

 

"Die Hoffnung ist der Regenbogen
über den herabstürzenden jähen
Bach des Lebens.“
Friedrich Nietzsche

 

Lebt wohl, Ihr süßen Schweinchen, ihr werdet unvergessen sein!

 


 

Das EU-Parlament möchte ein Antibiotika-Verbot in der Tiermedizin durchsetzen, was bedeuten würde, dass unseren Lieblingen nicht mehr adäquat geholfen werden könnte. Jetzt müssen wir alle gemeinsam ein klares Nein zu diesem Vorstoß aussprechen, die Zeit drängt! In vielen Tierarztpraxen liegen Unterschriftslisten aus, es gibt aber auch eine Online-Petition im Link weiter unten.

Bitte macht ALLE mit, es geht um das Leben unserer Tiere!!! Bitte teilt diesen Aufruf!!!

Wir möchten hier den Text der Tierärzte Ralph Rückert und Johanne Bernick mit euch teilen, der genau erklärt, warum es so wichtig ist, jetzt sofort zu handeln:

"Hinter den Kulissen, völlig unter dem Radar der Bürgerinnen und Bürger und in aller Stille zeichnet sich gerade auf EU-Ebene ein echtes Drama für die moderne Tiermedizin und unser aller Haustiere ab. Wenn sich nicht sofort ALLE Tierbesitzer:innen energisch auf die Hinterfüße stellen und den zuständigen Politiker:innen die unmissverständliche Botschaft zukommen lassen, dass es so nicht geht, werden wir in der Tiermedizin innerhalb kürzester Zeit vor geradezu unvorstellbaren Problemen stehen. Wir müssen Sie also dringend bitten, sich in dieser Angelegenheit SOFORT persönlich zu engagieren, bevor es zu spät ist. Die Zeit drängt, und das ist keine Floskel!

Der Hintergrund: 2019 wurde die neue EU-Tierarzneimittelverordnung 2019/6 verabschiedet. Vor dem Inkrafttreten im Januar 2022 müssen die EU-Kommission, die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament nun festlegen, welche Antibiotika zukünftig für den Menschen vorbehalten und damit für die Tiermedizin verboten werden sollen. Die Kommission hat dem zuständigen Ausschuss des Parlaments einen sorgfältig erarbeiteten, wissenschaftlich sauber fundierten und mit zahlreichen Fachorganisationen (der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, dem European Center of Disease Control ECDC, der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE und der Weltgesundheitsorganisation WHO) abgestimmten Entwurf zur Abstimmung vorgelegt. Dieser Entwurf hätte die bislang weltweit strengste Regulierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermedizin dargestellt, wäre aber gleichzeitig wissenschaftlich korrekt und vernünftig gewesen.
 
Einigen übereifrigen und kurzsichtigen (sorry, anders kann man es echt nicht ausdrücken!) Abgeordneten unter der Führung des Grünen-Politikers Martin Häusling und unter dem Einfluss humanmedizinischer Organisationen aber ging dieser Entwurf nicht weit genug, so dass sie sozusagen in letzter Minute die Mitte Juli erfolgte Ausschuss-Abstimmung mit einem geradezu irrwitzigen und wissenschaftlich absolut nicht begründbaren Entschließungsantrag torpediert haben, der - wenn er im September auch noch vom EU-Parlament abgenickt wird - ohne jede Übertreibung eine tödliche Gefahr für unsere Haustiere darstellt.

Um es mal möglichst einfach auszudrücken: Bei Hunden, Katzen und Pferden könnten wir Tiermediziner:innen zahlreiche komplizierte, gefährliche und schwerstes Leiden auslösende bakterielle Infektionen einfach nicht mehr erfolgreich bekämpfen. Bei Kaninchen, Meerschweinchen, Repilien, Exoten und Co. könnten wir sogar bei fast jeder Art von bakterieller Infektion nur noch verzweifelt die Hände heben, weil wir für diese Tierarten GAR KEIN funktionierendes Antibiotikum mehr zur Verfügung hätten. Diese Entwicklung stößt bei der EU-Kommission, dem Europäischen Tierärzteverband FVE und dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte BPT auf Unverständnis und Entsetzen. Mein Kollege Siegfried Moder, Präsident des BPT, sagt dazu: "Die Abgeordneten verkennen dabei, dass Antibiotikaklassen, die auf die Reserveliste gesetzt werden, nicht nur für lebensmittelerzeugende Tiere verboten werden, sondern für ALLE Tierarten, also auch für Hunde, Katzen, kleine Heimtiere, Exoten, Pferde und Zootiere, und keine Ausnahmen zulässig sind".

Die an diesem hirnrissigen Entschließungsantrag beteiligten Politiker betreiben eine Agenda, die Massentierhaltung letztendlich unmöglich machen soll, ignorieren dabei aber völlig, dass die beabsichtigten, drastischen Restriktionen zu absolut tierschutzwidrigen Zuständen auch im Hobbytierbereich führen würden. Die ebenfalls dahinter steckenden Humanmediziner sind nach wie vor eifrig und leider ziemlich erfolgreich bemüht, die Rolle der Humanmedizin bei der Entstehung von Antibiotikaresistenzen durch eine Schuldverlagerung auf die Tiermedizin zu verschleiern, obwohl nur 5 Prozent der resistenten Keime aus dem Tierbereich stammen und die Humanmedizin nach wie vor jede vernünftige statistische Erfassung ihres Antibiotika-Einsatzes verweigert.

Es bleibt nur ein Weg: Sie, also ALLE Tierhalter:innen, müssen sich SOFORT wehren und eine klare Botschaft an das EU-Parlament senden. Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte macht das durch eine über Ihre jeweiligen Tierarztpraxen laufende Unterschriftenaktion möglich. Wenn Sie in den nächsten Wochen die Praxis oder Klinik Ihres Vertrauens aufsuchen, dann fragen Sie bitte, wo Sie unterschreiben können. Haben Sie keinen Tierarztbesuch geplant, dann kommen Sie ruhig einfach so vorbei und unterschreiben. Außerdem wurde unter dem unten stehenden Link die Möglichkeit der Teilnahme an einer Online-Petition geschaffen.

Wenn wir in unserem Blog und auf unseren Social-Media-Kanälen Artikel veröffentlichen, überlassen wir die Verbreitung normalerweise dem Interesse der Leser:innen. In diesem Fall aber bitten wir Sie buchstäblich auf Knien: Verbreiten Sie diesen Aufruf im Interesse unserer Tiere aus allen Rohren! Die für diese Entwicklung Verantwortlichen verlassen sich nach meiner Einschätzung fest darauf, dass das Ganze beschlossene Sache ist, bevor die Öffentlichkeit davon Wind bekommt. Diese Suppe muss versalzen werden, und zwar gründlich! Bitte, bitte, helfen Sie mit, durch Verbreitung der Botschaft und natürlich durch Ihre Unterschrift!

Link zur Online-Petition

Wer sich über diesen zwangsläufig plakativen und kurzen Aufruf hinaus informieren möchte, kann das in aller Ausführlichkeit auf der Homepage des BPT tun.

Bleiben Sie uns gewogen, bis bald,

Ihr Ralph Rückert, Ihre Johanne Bernick"
 

 

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