Heute nehmen wir aus organisatorischen Gründen leider verspätetn Abschied von unseren ehemaligen Schützlingen, die in den Monaten Juni, Juli und August über die Regenbogenbrücke gezogen sind.

Im Juni mussten wir Abschied nehmen von:

Lenja

Nachdem die Partnertiere von Lenja unerwartet gestorben waren, sollte sie natürlich nicht alleine bleiben und kam daher im Februar 2020 zu uns in den Verein. Im Vermittlungsgehege zeigte sie direkt ihr Temperament und mischte die Gruppe ordentlich auf.
Im Mai 2020 durfte sie zusammen mit einem zweiten Glückschweinchen in ihr neues Zuhause umziehen, wo sie ein schönes Gehege und ein weiteres Weibchen sowie ein Kastrat erwarteten.

An einem heißen Tag im Juni 2021 machte Lenja die Wärme stark zu schaffen, sodass ihren Haltern die Seitenlage und Abgeschlagenheit direkt auffiel und diese umgehend einen Arzttermin vereinbarten. Die Tierärztin stellte unregelmäßiges Herzrasen und Krämpfe fest. Fressen fiel der kleinen Kämpferin sehr schwer und sie konnte sich nicht mehr selbstständig auf den Beinchen halten. Aufgrund ihres derart schlechten Zustandes entschied sich die Familie schweren Herzens Lenja erlösen zu lassen. Sie durfte sechs Jahre alt werden.

Hab es wohl auf der immergrünen Wiese, du liebe Fellnase.

Zum Abschied hat die Familie von Lenja folgende schöne Worte gefunden:

"Lenja war ein selbstbewusstes Schwein, das sich seine Gemüseration von seinen Kameraden und Kameradinnen einfordern konnte. Dabei hat sie auch regelmäßig bei allen Beteiligten (und Nachbarn) bemerkbar gemacht, wenn Sie eine menschliche Bewegung erfasst hatte. Ihre Lieblingsbeschäftigung war es, sich mit Baumwoll-Handtüchern eine kleine Höhle zu bauen, in der sie komplett verschwinden konnte. Manchmal konnte sie sich so gut in ihrem Handtuch verstecken, dass ihre menschlichen Betreuer schon aus Ratlosigkeit außerhalb des Käfigs gesucht haben. Aber sie hat alle nur zum Narren gehalten, das Geräusch beim Schneiden einer Gurke konnte sie wieder aus ihrem Versteck hervor locken. Sie hatte außerdem ein Talent dazu jeden Einrichtungsgegenstand als Kopfkissen verwenden zu können. Dann wurde die Treppe auf die nächste Ebene eben ihre Sonnenbank. Sehr zum Leidwesen des Böckchens Wombat, der sehr gerne um seine Mädels auf allen Ebenen herum geflitzt ist. Dieser Weg war versperrt. Manchmal hatte man das Gefühl, Lenja genießt die Aufmerksamkeit der anderen Schweine, wenn Sie sich ihnen direkt in den Weg legt.

Sie war ein Schwein mit Charakter, auch optisch durch ihre alte "Kriegsverletzung" am Auge und sie hatte ihren Platz im Käfig gefunden."

 

Sol

Sol kam das erste Mal im April 2019 zu uns in den Verein, da die Haltung aufgrund privater Gründe beendet wurde. Schnell fand sie einen Platz in einer neuen Gruppe. Leider wurde auch hier die Haltung nach dem Tod eines Partnertieres beendet und so kam die liebe Sol erneut zu uns zurück.

In ihr endgültiges Zuhause zog Sol dann im September 2019 um. Dort konnte sie ein schönes und glückliches Schweinchen-Leben führen, zusammen mit einem weiteren Weibchen und einem Kastraten.

Im Juni 2021 musste Sol mit einer extremen Aufgasung beim Tierarzt behandelt werden. Trotz aller möglichen Behandlungen und Bemühungen, verschlechterte sich ihr Zustand im Laufe des Tages weiter, sodass die süße Kämpferin schweren Herzens erlöst wurde. Sol wurde vier Jahre alt.

Lebe wohl und lass es dir gut gehen, liebe Sol!

 

Laura/Kokolores

Laura wurde, zusammen mit sechs weiteren Tieren, im März 2018 bei uns abgegeben. Die Familie traf die die sehr emotionale Entscheidung, sich von ihren Meerschweinchen zu trennen und die Haltung zu beenden.

Im Mai 2018 konnte Laura, zusammen mit einem weiteren SOS-Schweinchen, ihr neues Leben in einem großzügigen Gehege beginnen. Dort erweiterten sie die bereits bestehende Dreiergruppe. Nach einer turbulenten, aber kurzen, Eingewöhnungsphase harmonierten die fünft super in ihrer neuen Konstellation. Laura wurde von ihrer Familie fortan Kokolores genannt und zeigte sich als freundliches und gemütliches Schweinchen, welches sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Einzig beim wöchentlichen Meerschweinchen-TÜV hörte man sie lautstark protestieren und meckern.

So verbrachte sie eine schöne und unbeschwerte Zeit, bis ihre Halter im April 2021 feststellen mussten, dass Laura Probleme beim Fressen hat und etwas an Gewicht verlor. Der Tierarzt stellte daraufhin fest, dass einer ihrer unteren Schneidezähne entzündet war und daher in einer Operation entfernt werden musste. Die tapfere Maus lies die Behandlungen ganz brav über sich ergehen und war weiterhin ein positives und kämpferisches Schweinchen. Ihre Schmerzmittel nahm sie freiwillig und hat auch bereits kurz nach der Operation wieder angefangen zu fressen.
Durch den Zugang für die Narkose, hat sich unglücklicherweise zusätzlich eines ihrer Beinchen entzündet, sodass sie vorübergehend kaum laufen konnte und weitere Medikamente benötigte. Kokolores wurde wunderbar von ihrer Familie versorgt und gepflegt, doch leider verschlechterte sich ihr Zustand noch weiter. Sie litt an einer plötzlichen Lähmung beider Hinterbeine, sodass sie aus eigener Kraft nicht mehr laufen konnte und sich daher vornehmlich in ihrem geliebten Kuschelwürfel aufhielt. Natürlich konnte sie auch ihre Körperpflege nicht mehr erledigen, sodass sie hierfür unterstütz werden musste. Nach tagelanger Pflege und Anstrengung konnte Laura ihre Beinchen wieder besser benutzen und die Lähmung verschwand so plötzlich, wie sie gekommen war. Doch auch diese Freude hielt nur kurz, denn es bildete sich ein sehr schmerzhafter Abszess am Unterkiefer. Das gerade mühsam wieder angefutterte Gewicht sank erneut innerhalb kürzester Zeit und der Zustand der kleinen Fellnase verschlechterte sich erneut. Nur wenige Wochen nach dem ersten Eingriff war eine weitere Operation notwendig, um den Abszess zu entfernen. Es stellte sich heraus, dass ein Backenzahn bereits so sehr geschädigt war, dass er entfernt werden musste. Laura blieb die nächsten acht Tage in der Tierklinik und erholte sich nach und nach in kleinen Schritten. Als sie endlich wieder nach Hause durfte, war die Freude natürlich groß und sie war froh wieder in ihrer gewohnten Gruppe zu sein und neugierig alles zu erkunden. Obwohl der Appetit offensichtlich da war, bereiteten ihr die frische Wunde und die fehlenden Zähne natürlich gewisse Probleme, sodass sie selbstständig nicht genug fressen konnte und daher regelmäßig zusätzlich gepäppelt werden musste. Es war ein schwerer Kampf, den die tapfere Laura, gemeinsam mit ihrer Familie, zu kämpfen hatte und so entschloss man sich nach zwei Monaten intensiver Pflege und ständiger Hochs und Tiefs sie friedlich einschlafen zu lassen. Laura wurde im Juni 2021, im Alter von fast fünf Jahren, erlöst.

Nun bist du wieder frei und hast keine Schmerzen mehr, tapfere Kämpferin. Lebe wohl.

Ihre Halter beschreiben Kokolores mit diesen eindrucksvollen Worten:

"Vor ihrer Krankheit war Kokolores ein sehr freundliches und gemütliches Schweinchen. Meistens lag sie auf oder in einem Kuschelnest und versuchte, mit so wenig Aufwand wie möglich ein Stückchen Gemüse zu sich heranzuziehen, um es im Liegen zu verspeisen. Aufgrund ihrer kleinen Statur und ihrer Faulheit wurde sie bald rund und erhielt den Spitznamen Pummel. Aber manchmal hieß sie auch Zausel oder Rapunzel (wenn sie auf einem Hausdach saß und ihr Haar herunter ließ)."

 

Yanika

Im Oktober 2018 kam Yanika, zusammen mit einem weiteren Weibchen und einem Kastraten, zu uns in den Verein, da die Haltung aufgrund einer starken Allergie der Halter beendet werden musste. Nach nur zwei Monaten in der Pflegestelle durfte die liebe Maus in ihr neues Zuhause umziehen. Mit ihren neuen Mitbewohnern, einem weiteren Weibchen und einem Kastraten, verstand sie sich gut und die drei haben schnell zueinander gefunden. So verging die Zeit, in der Yanika glücklich in ihrer Gruppe leben durfte.

In der letzten Zeit vor ihrem Tod verschlechtere sich der Gesundheitszustand von Yanika, man vermutete eine Leukose. Zum Schluss hatte sie mit starkem Durchfall zu kämpfen und war sehr kraftlos, sodass man sich dazu entschloss sie gehen zu lassen. Yanika wurde etwa fünf Jahre alt.

Komm gut an auf der immergrünen Wiese und lebe wohl, lieb Yanika.

 

Twixie

Am 31.08.2018 kam Twixie zusammen mit ihrer Schwester Baileys zu SOS, da die Meerschweinchenhaltung wegen gesundheitlicher Probleme aufgegeben werden musste.

Ihre Schwester Baileys fand sehr schnell ein schönes Daheim… Twixie blieb in der Vermittlungsgruppe und musste noch bis Januar 2019 warten, bis auch sie ihr Zuhause finden durfte.

Twixie war ein ungewöhnlich aufgeschlossenes, freundliches und lebensfrohes Meerschweinchenmädel. Jedes neue Gruppenmitglied wurde freundlich von ihr aufgenommen und alte, kranke Tiere fürsorglich und behutsam von ihr „versorgt“.

Leider entwickelte sie massive Eierstockzysten und einen großen Ovarialtumor, der inoperabel war.
So hieß es, ihr das Leben so schön, wie nur möglich zu gestalten – und ihr Leben genoss sie bis zum Schluss in vollen Zügen.

Am 02.06.2021 kam sie morgens nicht, wie gewohnt, munter und fröhlich zum Fressen und ihr Zweibein wusste bereits schon da, dass es soweit war… der große Tumor konnte nicht mehr getastet werden – er war geplatzt und bereitete Twixie unerträgliche Schmerzen.
Sie erhielt ein große Dosis Schmerzmittel, um ihr den Weg zum Tierarzt einigermaßen erträglich zu machen. Ein behutsam angefertigtes Röntgenbild bestätigte den Verdacht und Twixie durfte umgehend in den Armen ihres Zweibeins für immer einschlafen. Twixie wurde sechs Jahre alt.

"Liebe Twixie, hab' es wohl im Regenbogenland! Wir werden Dich nie vergessen ❤
Deine Zweibeiner"

 

Élodie

Im Sommer 2019 erreichte uns der Hilferuf eines besorgten Halters, der zwei trächtige Weibchen aufgenommen hatte und daher mit zahlreichem Nachwuchs rechnete. Insgesamt erblickten neun kleine Fellkugeln das Licht der Welt, wovon sechs Tiere im Oktober 2019 zu SOS Meerschweinchen ziehen durften. Eines der knuffigen Babys war die kleine Élodie. Schon Ende Oktober konnte sie zusammen mit drei weiteren SOS-Schweinchen in ein neues Zuhause umziehen. Doch leider entwickelte sich bei den neuen Haltern im Laufe der nächsten Monate eine starke Allergie, sodass die Haltung leider wieder beendet werden musste.
Lange musste die süße Élodie nicht warten und so konnte sie, wieder zusammen mit einer ihrer Schwestern, im August in ihr liebevolles, endgültiges Zuhause umziehen. Dort erwartete die beiden Jungspunde eine Gruppe von vier weiteren Tieren, sodass für ordentlich Unterhaltung und gute Erziehung gesorgt war.

Über den weiteren Lebensweg, die Entwicklung von Élodie und ihren viel zu frühen Tod erzählen uns ihre Schweinchen-Eltern mit den folgenden herzlichen Worten:

"Diddel, meine süße kleine Élodie,
wo fangen wir am besten an? Damit wie sehr du uns fehlst oder damit was für eine Freude es war dich zu kennen?
Vielleicht einfach zu Beginn unserer viel zu kurzen gemeinsamen Zeit. Das erste Mal gesehen haben wir dich als wir unsere kleine Rasselbande zu SOS in die Urlaubsbetreuung gebracht haben. Das war für euch alle ein großer Tag, denn du und deine Zwillingsschwester Maéylis sollten dort mit unserer Herde vergesellschaftet werden.
Generell war die Vergesellschaftung unspektakulär, allerdings wolltest du unbedingt an Tiffy riechen, was Schorschi zum Anlass nahm, dir Fell auszurupfen und dich etwas zu jagen. Danach lagst du sichtlich beeindruckt ziemlich flach im Gehege neben deiner Schwester. Ob das nur gut gehen würde haben wir uns gefragt. Es ging gut.
Als wir und ihr endlich bei uns daheim wart, hattet ihr euch alle angefreundet und wir merken schnell was du für eine kleine Quatschspringhüpf-Maus bist. Egal welche Stelle im Gehege, du kamst hin. Du bist überall drauf geklettert und hattest eigentlich nur zwei Modi: komplett an oder Tiefschlaf. Außerdem war die Rangordnung nichts für dich. Wolltest du nichts mit zu tun haben. Du warst unser kleines Katastropholi, immer irgendwo mittendrin, wenn Quatsch passierte oder man irgendwo etwas Ärger machen konnte. Nur vor Schorschi hattest du etwas Respekt, was dich aber nicht davon abgehalten hat, dich auf ihn zu stellen wenn du so besser betteln konntest.
Interessanterweise nahmen die anderen es dir auch nie übel. Du hast zwar mal ein Kopfstößchen abbekommen, aber du wurdest nicht gejagt, gebissen oder auf andere Art gemaßregelt.
Als innerhalb kürzester Zeit Tiffy und Machete starben und Lora und Rosabel einzogen machten wir uns etwas Sorgen, wie insbesondere Rosabel mit ihren zarten 7+ Jahren deine ungestüme Art aushalten würde. Vollkommen zu Unrecht. Du warst extrem lieb zu ihr, hast sie geputzt und dich an sie gekuschelt.
Du warst ein kleiner Sonnenschein, kein Tag verging ohne das du deiner Zweibeinmama fast auf den Schreibtisch gehüpft wärst, um ein Körnchen zu erbetteln. Das Wort Fluchttier hatte keine Bedeutung und gegenüber Besuchern benahmst du dich eher wie ein Hündchen als ein Meerschweinchen.
Du hattest zwischendrin auch mal langwierige Zahnprobleme, bekamst Zähne gekürzt, wurdest narkotisiert und geröntgt, musstest gepäppelt werden und bliebst die ganze Zeit das fröhlichste kleine Tier, das man sich nur vorstellen kann.
Päppelbrei nahmst du im Gehege aus der Spritze oder hast ihn einfach direkt von unseren Fingern geleckt. Wir haben mit dir Fressen geübt und dir Gemüse in Stangenform gefüttert. Das fandest du eher weniger gut. Aber kaum hatte man dich ins Gehege gesetzt, drehtest du dich um, die kleinen Händchen kamen oben auf die Scheibe und „Brei Papa?“ stand groß und breit über dein kleines Gesicht geschrieben.
Deinen Zähnen ging es wieder gut, du warst fröhlich und wir dachten alles wäre gut. Für den 17.06.21 hatten wir einen Routinetermin zum Zähnchencheck ausgemacht, aber es kam alles anders.
Am Mittwoch, den 16.06.2021, war morgens noch alles gut, ihr habt euch alle etwas zu futtern genommen, aber wart etwas matt. Es war auch einfach unglaublich heiß.
Als wir mittags nach Haus kamen warst du komisch, du lagst im Gehege und hattest eine deutliche Flankenatmung. Ein sofortiger Kurzcheck zeigte, dass es dir nicht gut ging, vor allem dein Mündchen wirkt fahl. Wir sind natürlich sofort mit dir zum Notdienst gefahren.
Dort führte man dir Sauerstoff zu und es war klar, dass es dir gar nicht gut ging. Röntgenaufnahmen bestätigten die Befürchtungen: Du hattest Flüssigkeit in der Lunge und Luft im Bäuchlein.
Schwersten Herzens entschieden wir dich gehen zu lassen. Schließlich bist du in meinen Händen eingeschlafen.
Didi, du warst das tollste Schweinchen das man sich nur vorstellen kann und dich mit nur 2 Jahren zu verlieren war und ist schrecklich. Wir lieben dich.
Komm gut über die Regenbogenbrücke kleiner Schatz, du fehlst uns so wahnsinnig.

Maéylis, Schorschi, Copelia, Lora und Rosabel

Deine Mama & dein Papa"

Du wurdest sehr geliebt und wirst schmerzlich vermisst, kleiner Engel.

 

Mambo

Der kleine Mambo kam im Bauch seiner schwangeren Mutter im Rahmen des Bühler Notfalls im September 2016 in den Verein, am 01.11.2016 erblickte der kleine Bub in der Pflegestelle das Licht der Welt. Seine Pflegefamilie verliebte sich in den kleinen Charmeur, sodass er nach Kastration dort seinen eigenen Harem aus drei süßen Damen zur Seite gestellt bekam. Im Laufe der Zeit wurde die Gruppe größer, die Bande bewohnte ein großes, liebevoll gestaltetes großes Areal, wo sich Mambo jederzeit sehr wohl fühlte. Im September erreichte uns die traurige Nachricht, dass der kleine Mambo infolge langwieriger Zahngeschichten im Mai 2021 verstorben war. Mambo wurde 4,5 Jahre alt. Leb wohl, süßer Schatz!

Mariposa

Mariposa kam im Alter von etwa 4 Wochen im Juni 2016 mit ihren Geschwistern und weiteren Babys zu SOS, die jungen Schweinchen stammten aus Unfallwürfen infolge einer unvollständigen Kastration des Vaters. Auch Mariposa hatte das Glück, direkt ein Für-Immer-Zuhause in ihrer Pflegestelle zu finden, sie zog in einen großzügigen Eigenbau zu einem Kastraten und 3 weiteren Weibchen. Sie zog später mit dem zuvor genannten Mambo zusammen und auch sie lebte ein glückliches Leben, sie war ein sehr freundliches, liebes Schweinchen. Im September erreichte uns die Nachricht, dass die Süße infolge eines inoperablen Tumors ebenfalls im Mai 2021 über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Mariposa wurde 5 Jahre alt. Lass es dir gut gehen auf den immergrünen Wiesen, süße Maus!

 

Im Juli mussten wir Abschied nehmen von:

Haribo

Im April 2021 kam der kleine Haribo im Alter von drei Monaten mit seiner Mutter, seiner Schwester und seinem Bruder zu SOS, die kleine Familie war die Folge eines Unfallwurfs. Schon im Mai fand der kleine Bub einen Platz in einem Traumzuhause, zusammen mit einem Weibchen durfte er zu drei weiteren Weibchen in ein großzügiges Gehege ziehen. Der kleine Mann lebte sich rasch ein, schloss Freundschaft mit den Mädels und tat alles dafür, in seine Rolle als Haremswächter hineinzuwachsen. Leider war dieses Glück nur von kurzer Dauer, im Juli 2021 verstarb der kleine Bub infolge Leistenbandrisses dramatisch schnell, trotz aller tierärztlicher Bemühungen und intensiver Pflege. Haribo durfte leider nur 6 Monate alt werden. Kleiner Haribo, danke, dass du bei uns warst, auch wenn die Zeit leider viel zu kurz war!

Seine Halterin erzählt über ihn und möchte sich mit diesen liebenden Worten von dem kleinen Mann verabschieden:

"Mit dir, lieber Haribo, kam so viel Leben in die Gruppe, dass sich alle erst mal umgeschaut haben. Noch keine zwei Hände voll Meerschwein und schon so frech, da wurdest du nach einer Macke auf der Nase in der ersten Nacht direkt als Chef akzeptiert und hast deine Aufgabe daraufhin sehr ernst genommen und gewissenhaft erfüllt.

Natürlich warst du auch Menschen gegenüber sehr mutig, da dein kurzes Leben dir positive Erfahrungen beschert hatte. So konntes du wachsen und gedeihen, den anderen das Futter aus dem Mäulchen stibitzen und dabei noch unglaublich niedlich aussehen. Da du der schnellste von allen warst, konntest du dir die kleinen Frechheiten auch erlauben. Kein Wunder also, dass du auch in der kurzen Zeit deine Damen um die Pfote gewickelt hast und auch uns Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen warst. Du hast gelernt, Pfötchen zu geben, dich auf die Hand zu stellen und in vorderster Reihe aufs Essen zu warten. Die viele Energie, die neben deiner Aufgabe als kleiner, großer Chef noch übrig blieb, wurde in Hüpfern und Rennen an der langen Gehegeseite sinnvoll eingesetzte, ruhig liegen konntest du immer nur wenige Minuten.

Leider kam plötzlich alles unerwartet ganz anders und ein kleiner Knubbel an deinem Bäuchlein entpuppte sich als Leistenbruch, an dem dein Darm sich nach außen gewölbt hatte. Trotz sofortiger OP bei den Tierärztinnen und begleitender medikamentöser Behandlung sowie mehreren Tierarzttelefonaten und -Terminen auch am Wochenende, war es wieder einmal erschreckend, wie machtlos man trotz aller Bemühungen daneben steht und nichts mehr ausrichten kann. Nach anderthalb harten Tagen mit Päppelbrei, Medikament, gutem Zureden und leider wohl auch etwas Fieber, hat deine Kraft leider nicht mehr gereicht und du hast dich in einer der nächtlichen Pausen einfach auf den Weg gemacht.

Wir hatten uns schon auf viele Jahre mit dir gefreut, kleines Böhnchen, in denen du sicherlich noch ein Prachtkerl geworden wärst und vermissen dich und deinen Trubel. Aber mach dir keine Gedanken um deine Damen, denn sie hüpfen fleißig für dich mit durch die Gegend und haben deine Freude und Energie noch in sich! 🐷♥"

Feodora

Feodora kam im November 2019 im Alter von 4 Jahren in den Verein, in ihrem ehemaligen Zuhause wurde die Haltung aus persönlichen Gründen beendet. Die Süße bekam ein besonderes Weihnchtsgeschenk, denn genau zum Fest durfte Feodora zusammen mit einem weiteren Weibchen zu einem verwitweten Kastraten in ein schönes neues Zuhause umziehen. Sie verstand sich auf Anhieb mit dem Bub der Gruppe und lebte glücklich und zufrieden, bis sie Mitte 2021 begonn, aus unerklärlichen Gründen kontinuierlich abzunehmen. Schließlich wurde ein Ovarialtumor diagnostiziert. Als sich ihr Zustand drastisch infolge der Erkrankung verschlechterte, entschloss sich ihre Halterin in Absprache mit der behandelnden Tierärztin, die Süße in Frieden entschlummern zu lassen. Feodora wurde etwa 6 Jahre alt. Run free, liebe Feodora!

Kermit

Kermit kam im Juli 2020 zusammen mit seinem Kumpel im Alter von 3 Jahren aus Allergiegründen in den Verein. Der süße Bub fand nach Kastration, die er problemlos wegsteckte, einen tollen Platz in einer Boygroup, hier lebte er sich sehr gut ein. Leider entwickelte der Süße bald Zahnprobleme. Bei einer Zahnkontrolle im Juli 2021 wurde leider festgestellt, dass Kermits Zahnsituation katastrophal war, mehrere Zähne hätten entfernt werden müssen. Da es kaum Aussichten auf Besserung gab, entschieden sich seine Halter schweren Herzens, den Bub sanft in Narkose entschlafen zu lassen. Kermit durfte nur 4 Jahre alt werden. Leb wohl, süßer Kermit und danke, dass du bei uns warst!

Puck

Im Januar 2014 kam Puck zusammen mit seinem Freund als Notfall zu SOS, die beiden waren gerade einmal 4 Wochen alt. Der süße Puck musste ziemlich lange warten, bis eine passende Anfrage für ihn kam. Im November durfte Puck in ein großzügiges Gehege zu drei Meerschweinchendamen ziehen. Der kleine Charmeur lebte sich in Windeseile ein und wickelte die Damen rasch um seine Pfötchen. Als er älter wurde, entwickelte Puck Arthrose, diese war jedoch jederzeit medikamentös gut im Griff. Anfang 2021 begann der liebe Puck leider, gesundheitlich etwas abzubauen. Zu seiner Arthrose kam eine Hornhautverletzung sowie eine Darmerkrankung, die dem Bub sehr zusetzte. Davon erholte er sich zunächst, fand wieder neuen Lebensmut und verbrachte viele schöne, ruhige Tage. Im Juli 2021 bekann es dem tapferen Puck leider wieder schlechter zu gehen, er fraß kaum noch selbständig und setzte unförmigen Kot ab. Da klar war, dass ihm nicht mehr geholfen werden konnte, entschied sich seine Halterin in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt schweren Herzens, den lieben Bub sanft entschlafen zu lassen. Puck wurde stolze 7,5 Jahre alt. Komm gut an, lieber Schatz!

Seine Halterin möchte sich mit folgenden liebenden Worten von Puck verabschieden:

"Lieber kleiner Pucki,

nie werde ich vergessen wie ich damals, per Zufall, auf die Seite der SOS Meerschweinchen gestoßen bin und mich gleich auf der Startseite deine süßen kleinen Knopfaugen anstarrten.
Über deinem Bild der Schiftzug „Hallo, will mich denn keiner?“.
Und ich dachte sofort „Doch! Wenn dich sonst keiner will, dann will ich dich!“.
Ich hätte mich nicht besser entscheiden können.
Du warst von Anfang an so ein liebes und zutrauliches Schweinchen, dass man dich einfach ins Herz schließen musste.
Auch dein Name passte perfekt, da du bei Erkundungsgängen durch die Wohnung immer dein kleines Pucki-Sonar anhattest. „Puck, puck, puck, puck“ bist du losgelaufen und man wusste immer wo du bist.
Deine Mädels hattest du toll im Griff, auch wenn eine ging und eine andere kam warst du immer der selbe liebe kleine Puck, der jedes neue Weibchen gleich freundlich begrüßte und sich ganz selbstverständlich neben sie beim Grünzeug mümmeln setzte.
Auch als du älter wurdest und nun täglich Medikamente brauchtest hat dir das alles gar nichts ausgemacht, du warst sogar jeden Abend ganz ungeduldig, wann denn jetzt endlich die Spritze mit dem leckeren Karottenbrei kommt und hast, wenn's mal wieder zu lange gedauert hat, auch gerne energisch mit deinen Pfötchen gegen die Scheibe geklopft, damit Zweibein mal ein bisschen Tempo macht.
Ich habe so viele schöne Erinnerungen an dich, kleiner Puck, dass ich es noch gar nicht richtig glauben kann, dass ab jetzt keine neuen mehr dazu kommen werden.
Die Mädels und ich werden dich schrecklich vermissen, doch wir wissen, dass du jetzt wieder ohne Schmerzen über endlos grüne Wiesen rennen kannst.

Mach's gut mein kleiner Mann, du warst der beste kleine Pucki, den man sich wünschen konnte."

 

Im August mussten wir Abschied nehmen von:

Oliviero

Im Juli 2020 kam der süße Oliviero im Alter von ca. 1 Jahr in den Verein, in seiner Böckchengruppe hatte es leider nicht mehr geklappt. Nach erfolgreicher Kastration durfte der kleine Mann in ein großzügiges Gehege zu drei Schweinchendamen ziehen. Von der Damengesellschaft war Oli gleich sehr angetan und nahm seinen Job als Haremswächter sehr ernst. Sein Leben genoss der hübsche Bub in vollen Zügen, bis es ihm am 05.08.2021 plötzlich aus unklarer Ursache damatisch schlecht ging. Oli hatte Flankenatmung und verweigerte das Fressen, zum Tierarzttermin kam es leider nicht mehr, da der Bub kurz vorher Zuhause im Gehege seine Köfferchen packte. Oliviero durfte nur 2 Jahre alt werden. Genieß die immergrünen Wiesen, lieber Schatz!

Amila

Im Juli 2017 kam die hübsche Amila im Alter von 3 Jahren zu SOS, die Haltung war nach dem Tod ihres Partnertieres beendet worden. Schnell fand die süße Maus ein schönes neues Zuhause bei einem Kastraten und einem weiteren Weibchen, zusammen bewohnte die Truppe einen schönen Eigenbau. Amila lebte sich blitzschnelle ein und genoss ein rundum glückliches Schweinchenleben. Im Laufe der Zeit entwickelte Amila leider Probleme mit ihren Füßchen, das war jedoch jederzeit im Griff durch gute Pflege seitens ihrer Halter. Im August 2021 ging es Amila zusehends schlechter, ihr wundes Füßchen machte wieder Probleme, hinzu kam Blut im Urin und ein schlechter Allgemeinzustand aus ungeklärten Gründen. Da die Prognose für die süße Maus leider sehr schlecht war, enschlied sich ihre Familie, die tapfere Amila beim Tierarzt sanft entschalfen zu lassen. Amila wurde stolze 7 Jahre alt. Run free, liebe Amila!

 

Gabor

Gabor kam im Mai 2020 im Alter von 3 Jahren zusammen mit seinen beiden Damen in den Verein, in seinem vorigen Zuhause war die Haltung aus persönlichen Gründen beendet worden. Beim Tierarzt wurde ihm ein Atherom entfernt, das überstand der Bub mit Bravour. Auch seine schlechte Zahnsubstanz besserte sich in der Pflegestelle deutlich, sodass einem Umzug in ein neues Zuhause nichts mehr im Wege stand. Gabor durfte im Juli 2020 zu zwei hübschen Damen in ein schönes Gehege mit täglichem gesicherten Freilauf ziehen. In seinem neuen Zuhause bekam Gabor den schönen Namen Kasper, mit den Damen des Hauses verstand er sich bestens und liebte den Zimmerauslauf, in dem er stets neugierig alles erkundete.

Im August 2021 begann es Kasper plötzlich schlecht zu gehen, eine Ursache wurde zunächst nicht gefunden. Klarheit brachte ein CT, das leider mehrere Tumore in seiner Lunge zeigte. Gabor bekam eine Palliativbehandlung mit Schmerzmitteln, doch leider brachte diese dem Bub wenig Erleichterung, sein Zustand verschlechterte sich und er stellte das Fressen ein. Deshalb entschloss sich seine Halterin mit tierärztlicher Absprache schweren Herzens, Kasper sanft entschlafen zu lassen. Kasper wurde 4 Jahre alt. Leb wohl, lieber Kasper und lass es dir gut gehen!

Zahra

Im August 2017 kam Zahra zusammen mit ihren Eltern im Alter von etwa einem dreiviertel Jahr in den Verein. Die süße Maus fand schnell ein neues Zuhause, bereits im gleichen Monat durfte sie in ein großzügiges Gehege, das bereits von 6 Schweinchen bewohnt wurde, ziehen. Zahra fand sich in Windeseile in der Gruppe ein und fasste auch zu den Zweibeinern flugs Vertrauen und stand beim Betteln immer in vorderster Front. Sie lebte ein glückliches Schweinchenleben, mit den Jahren bekam sie einige Wehwehchen und merkte irgendwann auch ihr Alter. Von der Arthrose und einer Herzerkrankung ließ sich die Süße aber nicht unterkriegen und blieb ein munteres, aufmerksames Schweinchen. Im August 2021 schlief Zahra fiedlich im Kreis ihrer Mitschweinchen ein. Zahra wurde 4,5 Jahre alt. Mach es gut, liebe Zahra, genieß das Regenbogenland!

 

 

"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir weggehen."
                                                                        Albert Schweitzer

 

Lebt wohl, Ihr Engelchen und tollt ausgelassen über die immergrünen Wiesen!

 


 

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