Kuschelzeit:

Es ist kaum zu glauben, aber trotzdem wahr. Da denkt man: "Was kann es für die Schweinchen Schöneres geben, als ein frischer, trockener Heuberg, um sich hineinzulegen!", da wird man als Halter eines Besseren belehrt. Und zwar von den kleinen Knutschkugeln höchstpersönlich. In jeder Gruppe sind Kuschelsachen der Hit und wer es noch nicht ausprobiert hat, sollte seinen Schweinchen diese Freude gönnen. Zudem hat man als Gurkenschnippler auch einiges davon, denn unter den kleinen Rabauken gibt es in punkto "Kuscheltheater" die tollsten Showmaker. Es ist absolut niedlich anzusehen, wie sich ein Schwein in ein Bettchen wirft, mit dem Köpfchen die Kuschelrolle in Position drückt oder die Füße von einem weichen Kissen hängen lässt. Meerschweinchen sind Wohngourmets, man kann es nicht anders sagen. So ungern, wie sie miteinander kuscheln oder gar mit dem Mensch (oh Schreck), so gerne liegen sie in flauschigen Hängematten und Tipis.

Natürlich denkt man zuerst: "Das kann nicht sein. In der Natur gibt es das doch auch nicht." Oder: "Ist das hygienisch?" Natürlich sind die Materialien nicht naturnah, doch leben wir ja auch nicht mehr auf Bäumen. Man sollte selbstverständlich darauf achten, das Materialien gewählt werden, die den Anforderungen eines Waschprogramms standhalten, sich nicht auflösen oder ständig Fäden ziehen (wie z.B. Wollstoffe). Auch sollte man beim Nähen möglichst auf eine doppelte Naht achten und regelmäßig kontrollieren, ob Füllung austritt. Beherzigt man dies, kann dem Kuschelspaß nichts im Weg stehen.

Man sollte keine Höhlen- oder Kuschelsäcke anbieten, die nur einen Eingang haben. Ist ein rangniedriges Tier z.B. im Kuschsack und möchte ein randhöheres Tier hinein, kann es großen Streit geben, da das rangniedrige Tier nicht flüchten kann. Das geiche Prinzip wie bei einem Häuschen. Kuschelrollen sind ideal, da sie zwei Eingänge haben und Tipis ebenso. Hängematten haben sozusagen an jeder Seite einen Ausgang und Sofas oder Bettchen unter einer Etage erfreuen sich allseits höchster Beliebtheit.

Bietet man Kuschsachen an, sollten sie täglich kontrolliert werden, um Köddel zu entfernen. Wenn sie nass sein sollten, bitte sofort hinausnehmen, um sie zu waschen. Es bietet sich an, ein weiteres Teil zum Wechseln zu haben. Somit wird der Hygiene genüge getan. Haare lassen sich gut mit einem Einweghandschuh abrubbeln oder mit einer Fusselrolle entfernen. Ein Tipp: Muß der kleine Freund einmal zum Tierarzt, macht die Fahrt in der Transportbox weniger Angst, wenn man sich in einer Kuschelrolle verstecken kann und im Winter kühlen die Tiere in der Box nicht so stark aus. Auch ein frisch operiertes Schweinchen kann auf weichen Tüchern oder im Kuschelsofa (am besten mit Fleecestoff) behaglicher liegen, ohne dass Einstreu die Wunde verklebt.

Im Internet gibt es vielerlei Nähshops, die Kuschelwerk anbieten oder es findet sich auch so manche Nähanleitung für Halter, die selbst kreativ sein wollen. Ohne hinter Wilberts fröhlich Muig's ein Merchandising schieben zu wollen, möchten wir sagen, das in unserem Verein von den Mitgliedern auch Kuschelrollen genäht werden, ebenso Sofas und auf Anfrage näht eine Aktive auch Tipis und Würfelhäuschen. Bei Interesse bitte an unseren maildienst wenden:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wilbert von Weizen und Leo Löwenzahn haben sich nun in die Brust geworfen und möchten zeigen, wie kuschelig ein Schweineleben sein kann:

 

Wilbert kuschelt im Sofa - pssst, ganz leise...

 

Leo hat gerade ausgeschlafen!  ***Gäääähn-muig***

 

"Das ist sooooo flauschig - ich werd' verrückt!"

 

Auch auf einem Kissen lässt es sich von Karotten träumen...

 

"Die Kuschelrolle ist mein, au fein..."

 

"Gute Nacht aus meiner Hängematte. Licht aus!!!"



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