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Trauer
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Montag, den 19. Juli 2010 um 20:29 Uhr |
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Überraschenderweise lag Leto gestern Abend tot im Gehege. Morgens hatte sie noch Leckerchen aus der Hand direkt abgeholt. Da sie fit war und auch die Abszess-OP wunderbar überstanden hatte, vermuten wir das es an ihrem Alter lag. Leto durfte 7 Jahre und knapp 3 Monate alt werden. Wir hoffen, dass es ihr die letzten Wochen bei uns gefallen hat.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
(Joh. Wolfgang v. Goethe)

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Trauer
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Freitag, den 16. Juli 2010 um 14:16 Uhr |
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Viele kleine Englein mussten wir in den letzten Tagen ziehen lassen und von zwei verstorbenen Tieren haben wir auch nur durch Zufall erfahren.
Nivea verstarb im Februar 2010, Schoko im Mai 2010. Warum können wir leider nicht sagen und nicht in Erfahrung bringen. Die Halterin scheint ein Problem mit uns zu haben und log uns sogar über den Verbleib des letzten Tieres an. Wir entdeckten Bahar auf der Homepage unserer Kollen vom www.meerschweinchenschutz.com. Keine zwei Tiere können sich so ähnlich sein, dort heisst Bahar Holly. Wir haben uns mit den Kollegen in Verbindung gesetzt und erfuhren, dass es sich wirklich um Bahar handelt. Sie wurde als letztes Tier dort abgegeben, da die Haltung auch beendet werden sollte. Die Halterin selbst wollte nicht mit uns reden. Als wir sie nach Bahar fragten, meinte sie, diese wäre schon seit Monaten tot! Wir wissen nicht was wir hier falsch gemacht haben könnten.
Bahar hatte einen sehr großen Blasenstein und nun auch Zysten. Die Kollegen vom Meerschweinchenschutz kümmern sich nun um sie und werden sich, wenn überhaupt jemals möglich, um eine Vermittlung von Bahar kümmern. Durch die Kollegen erfuhren wir auch, dass Nivea und Schoko verstorben sind.
Letzte Woche verstarben dann ohne Vorzeichen Gonzo und Ambar. Gonzo lebte in der eigenen Gruppe unserer Pflegestelle Speyer 2. Gonzo und Tiny waren damals die ersten Tiere, die bei Simone einzogen und mit ihnen wuchs Simones Herz für Meerschweinchen und der Entschluss, den Tieren aktiv zu helfen. Ein harter Schlag!
Auch unsere Pflegestelle in Kleinkarlbach erwischte es eiskalt. Ambar lag genauso wie Gonzo morgens tot im Gehege. Sie war das erste Meerschweinchen, dass erste Pflegetier, das bei Marion einzog.
Gestern musste Lana, eines unserer Patentiere, eingeschläfert werden. Sie hat schon lange gekämpft und sich immer wieder aufgerafft. In den letzten Wochen merkten wir aber, dass es ihr immer schwerer fiel. Wir warteten nur noch auf den Tag, an dem uns Lana zu verstehen geben würde, jetzt ist es soweit, nun kann auch ich nicht mehr. Gestern wollte sie nicht mehr und wir ließen sie gehen, um ihr weitere unnötige Schmerzen zu ersparen. Lana war ein Sonnenschein und sie wird uns fehlen. Unsere Pflegestelle Speyer 2, musste nun in kürzester Zeit gleich zwei Schweinchen betrauern....
Keines ist vergessen, ihr seit immer in unseren Herzen. Und musstet ihr nun schon gehen, seit gewiss, wir werden uns wiedersehen!
(Sabrina Moser)
Schoko


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Trauer
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Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 20:10 Uhr |
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Gestern musste Himi für immer gehen, er musste erlöst werden. Innerhalb von 2-3 Wochen verschlimmerte sich sein Zustand so sehr, dass selbst der Tierarzt ratlos war. Es wurde eindeutig Arthrose diagnostiziert und auch darauf behandelt. Normalerweise stellt sich schnell eine Verbesserung ein und das Tier kann zukünftig unter einer entsprechenden dauerhaften Schmerztherapie gut weiterleben. Bei Himi gab es keine Verbesserung, es wurde immer schlimmer, die Schmerzen wurden trotz Schmerzmittelwechsel nicht weniger und sein Zustand verschlimmerte sich immer weiter. Gestern konnte er dann nicht mehr aufstehen, nicht mal sein Köpfchen wollte er mehr heben und es kamen starke Blähungen hinzu.
Nach Überlegungen mit dem Tierarzt entschied man sich dazu ihn nicht mehr weiter zu quälen und ihn zu erlösen. Nach dem Himi eingeschlafen ist, untersuchte ihn der Arzt und stellte eine Vermutung in den Raum, Knochenkrebs... auch hier hätte man ihm nicht mehr helfen können. Himi durfte 5 Jahre alt werden und in den letzten 2 Jahre in einem wunderschönen Zuhause leben.
Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen. Ich bin ich, ihr seid ihr. Das, was ich für dich war, bin ich immer noch. Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast. Sprich mit mir, wie du es immer getan hast. Gebrauche nicht eine andere Lebensweise. Sei nicht feierlich oder traurig. Lache weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben. Ich bin nicht weit weg, ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
Fritz Reuter

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Trauer
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Sonntag, den 04. Juli 2010 um 15:49 Uhr |
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Am Donnerstag verstarb Arthus. Drei Tage vorher begann er urplötzlich das Fressen einzustellen. Es gab vorher keinerlei Anzeichen und auch das Gewicht hatte er gehalten. Die Halter und auch die Tierärzte waren ratlos und behandelten auf eine Rachen bzw. Kiefergelenksentzündung. Am Donnerstag ging es ihm dann plötzlich noch schlechter und auf dem Weg zum Tierarzt verstarb er dann. Der kleine Mann wurde 5 Jahre alt und hinterlässt bei seinen zwei Weibchen eine große Lücke.
Geschockt müssen wir mitteilen, dass die vor wenigen Tagen wieder zu uns zurück gekommene Fine, verstorben ist. Sie wirkte schon bei der Abgabe recht klapprig und alt, sie fraß aber sehr gut und wir hatten uns schon dazu entschlossen sie aufgrund des Alters von über 7 Jahren und ihrem allgemeinen Zustand sie als Patentier hier zu behalten. Gestern lag sie dann tot im Gehege.
Du bist ein Schatten am Tage Und in der Nacht ein Licht; Du lebst in meiner Klage Und stirbst im Herzen nicht. Wo ich mein Zelt aufschlage, Da wohnst du bei mir dicht; Du bist mein Schatten am Tage Und in der Nacht mein Licht. Wo ich auch nach dir frage, Find' ich von dir Bericht, Du lebst in meiner Klage Und stirbst im Herzen nicht. Du bist ein Schatten am Tage, Doch in der Nacht ein Licht; Du lebst in meiner Klage Und stirbst im Herzen nicht.
(Friedrich Rückert)

Arthus

Fine
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Trauer
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Dienstag, den 15. Juni 2010 um 22:17 Uhr |
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Heute müssen wir über einige Trauerfälle berichten.
Miyu lebte in der eigenen Gruppe der Pflegestelle Kleinkarlbach. Sie war schon etwas älter und nicht mehr 100% auf der Höhe, was das Hören und Sehen anging, aber ein richtiger Sonnenschein, sie war besonders zutraulich und genoss es, ab und an sogar, gekrault zu werden. Sie lebte nur kurze Zeit dort, aber sie hatte eine schöne letzte Zeit... bei Miyu wussten wir nicht wie alt sie eigentlich war und schätzen auch, dass sie wohl altersbedingt friedlich einschlafen durfte.

Sharpay wurde von uns vor knapp 3 Jahren vermittelt. Sie war ein etwas anderes Schweinchen. Wir vermuteten ein Wildmeerschweinchen-Hyprid. Sie war agressiv gegenüber anderen Tieren und Menschen gegenüber sehr schreckhaft. Zum Gück fanden wir bei einem unserer Mitglieder ein neues Zuhause für sie. Inm sehr großer Außenhaltung konnten wir sie mit der dortigen Gruppe vergesellschaften und es klappte! Nun wurde bei ihr Lymphknotenkrebs festgestellt. Alle unternommenen Maßen, konnten leider nur lebensverlängernd sein, aber keine Heilung bringen. Am Wochenende war die Zeit für Sharpay gekommen und sie musste eingeschläfert werden, um ihr unnötiges Leiden zu ersparen.

Durch Zufall haben wir erfahren, dass schon im letzten Jahr die beiden Schweinchen Middie und Caddie verstorben sind. Caddie lag morgens tot im Gehege und auch Middie verstarb noch am gleichen Tag und lag ebenfalls tot im Gehege. Ein Grund konnte damals nicht gefunden werden. Es leben dort noch weitere Tiere, auch von uns, welchen es sehr gut geht.

Dann verstarb heute Nacht Hendrix.... Es ist für mich (Pflegestelle Biblis) immer noch nicht begreiflich, wie das alles so weit kommen konnte. Hendrix wurde vor ca. einem Jahr von uns aufgenommen, nachdem die ehemaligen Halter kein Interesse daran hatten ihn, nach korrigierten Zähnen, zu päppeln. Hendrix entwickelte sich bei uns gut, die Zähne waren immer in Ordnung. Er nahm sogar immer etwas zu. Er wurde mehrfach in verschiedene Gruppen umvergesellschaftet, da in die Pflegestellen immer wieder neue Tiere kommen. Er hatte nie Probleme... Nun hatte sich endlich ein neues Zuhause gefunden und keine zwei Wochen später, stellte die neue Halterin fest, dass er stark abgenommen hat (wir berichteten) und wir nahmen ihn zurück. Er hatte Zahnprobleme, woher diese nun auch immer kamen. Diese wurden korrigiert und zu Anfang konnte er auch gut alleine fressen. Ende letzter Woche fing er an schlechter zu fressen. Am Freitag wurden die Zähne wieder korrigiert und es wurde ein eitriges Geschwür im Mäulchen entdeckt + ein zystisches Gebilde unterm Hals. Alles wurde behandelt, er bekam nun Antibiotika und wurde von mir intensiv gepäppelt. Gestern ließ Hendrix sich nur noch sehr schlecht päppeln, ich konnte sein Gewicht gerade so halten und wollte daher direkt heute morgen zum Tierarzt gehen. Leider konnte ich Hendrix heute morgen nur noch tot auffinden. Ich fühle mich schlecht, hätte mir vor der Vermittlung irgendetwas auffallen müssen? Hätte das alles verhindert werden können? Diese Fragen werde ich mir nun wohl immer stellen.... Hendrix, es tut mir leid, dass ich dir nicht helfen konnte....
Du gingst, ohne dass ich mich verabschieden konnte, hinterließt eine unendliche Leere, die niemand füllen kann. Ich stand an Deinem Grab, doch ich konnte nicht glauben, dass Du darin liegst. Ich ersticke an dem Schmerz, an den Tränen. Niemand, so scheint es, kann diesen Schmerz mildern, denn niemand wird Dich je ersetzen. Doch der Schmerz wird verblassen, irgendwann, denn ich werde begreifen, dass Du für mich niemals sterben kannst, weil Du in meinem Herz ewig lebst!
(Fenja Richter)

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Trauer
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Freitag, den 11. Juni 2010 um 17:42 Uhr |
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Im Moment purzeln bei uns im Verein nur so die kleinen Babys, aber auch die Nachrichten von Tieren, die für immer über die Regenbogenbrücke gegangen sind, enden auch nicht.
Heute ist auch Whiskey für immer über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie hatte schon seit vielen Wochen Zahnprobleme, doch seit etwa 4 Wochen hatten wir diese mit regelmäßigem Kürzen und Zufüttern im Griff und sie nahm langsam aber stetig wieder zu. Leider wollte wohl ihr Körper dann doch zum Schluss nicht mehr, da sie auch schon 6 Jahre alt war. Wir werden dich vermissen altes Mädchen!
Das Leben ist nur der Weg, auf dem wir wandeln.
Das Ziel liegt darin, die Erinnerung in den Herzen derer,
die wir liebten, weiterleben zu lassen.
Das macht uns unsterblich.
(Barbara Ohm)
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Trauer
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Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 20:47 Uhr |
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Leider reißen die traurige Nachrichten nicht ab. Auch die süße Eloise ist nun ein Engelchen.
"Liebe Marion, liebe Sabrina,
leider wuchs der Tumor bei Eloise immer schneller, und es hatten sich noch weitere Knubbel daneben gebildet.
Heute war ich mit ihr beim Tierarzt, weil die Knubbel sehr schnell größer wurden. Auch die Schilddrüsenüberfunktion wurde in gleichem Maß schlimmer, wir hatten die Carbimazol-Dosis nochmals erhöht, trotzdem fraß sie total gierig, trank sehr viel, und war hibbelig (immer am rumrennen) und teilweise sogar leicht aggressiv, dh sie hat gern mal gleich zugezwickt, wenn ihr ein anderes Schweinchen im Weg saß. Das hat sie vorher nie gemacht.
Es stellte sich heraus, dass die Knubbel alles neue Tumorknoten sind. Die Luftröhre wurde schon leicht davon eingequetscht. Die Tierärztin schätzte ein, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die Atmung behindert wird.Um zu vermeiden, dass die arme Maus leiden muss oder vielleicht während wir beide beim Arbeiten sind qualvoll nach Luft ringen muss haben wir uns auf Anraten des TA entschlossen sie gehen zu lassen, bevor der Tumor stärker auf die Luftröhre drückt. Sie wurde heute Vormittag in der Praxis eingschläfert.
Anbei noch eins der letzten Bilder von ihr. Die kurze Zeit bei uns war für uns sehr schön, sie war so ein zutrauliches und lustiges Schweinchen. Durch die tägliche Tablettengabe hatten wir ein ganz besonderes Verhältnis zu ihr. Und ich glaube die Zeit war auch für Eloise sehr schön, sie hat sich ganz harmonisch in unsere Gruppe eingefügt und hat sich als sehr verträgliches, aktives und liebes Schweinchen super integriert. Um so schwerer fiel es sie gehen zu lassen. Aber ich habe sie bis zuletzt gehalten, damit sie keine Angst hat. Sie ging ganz ruhig und friedlich, und war wie immer sehr tapfer, die arme süße Maus.
Ich kanns noch gar nicht richtig glauben, gerade hab ich euch noch Bilder geschickt, und in ein paar Tagen so eine Wendung. Bin noch total unter Schock. Aber ich bin mir sicher dass die Entscheidung richtig war, wenn es auch noch so schwer fällt. Auf keinen Fall wollte ich dass sie leiden muss, sie hatte ja genug hinter sich!
Viele liebe Grüße Silvia"
Es ist besser so. Reich mir die Hand. Wir wollen froh Und lachend voneinandergehn. Wir würden uns vielleicht nach Jahren Nicht mehr so gut wie heut verstehn. So lass uns bis auf Wiedersehn Ein reines, treues Bild bewahren.
Du wirst in meiner Seele lesen, Wie mich ergreift dies harte Wort. Doch unsre Freundschaft dauert fort. Und ist kein leerer Traum gewesen, Aus dem wir einst getäuscht erwachen. Nun weine nicht; wir wollen froh Noch einmal miteinander lachen. Es ist besser so.
(Joachim Ringelnatz)

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News -
Trauer
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Dienstag, den 08. Juni 2010 um 19:53 Uhr |
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Zwei weitere Engel haben und verlassen. Benni wurde letzte Woche eingeschläfert. Er war schon 8Jahre alt und hatte Wasser in der Lunge. Die Besitzer wollte ihm einen schmerzhaften Tod ersparen und gingen den letzte Weg mit ihm.
Auch Sonja hat ihren Weg über die Regenbogenbrücken angetreten. Sie wurde damals mit einigen Weh-Wehchen vermittelt und die neue Besitzerin kümmerte sich rührend um Sonja. Abends wurde sie rausgenommen und bekam eine Extraprotion Futter. Gestern abend war noch alles normal und sie hat brav ihre Extrapotion gegessen, heute morgen lag sie für immer schlafend im Gehege.
Wir werden euch beide vermissen!
Zwei Augen hat die Seele:
Eines schaut in die Zeit,
Das Andere richtet sich hin,
in die Ewigkeit.
(Angelus Silesius)


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Trauer
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Sonntag, den 06. Juni 2010 um 13:40 Uhr |
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Patty stammt aus einem großen Notfall mit vielen Inzuchttieren. Sie war eine der Kleinsten unter ihren Geschwistern doch hat die ersten Wochen gut gemeistert. Vor kurzem verlor sie an Gewicht und hatte auch eine kleine Erkältung, was wir wieder gut hinbekommen haben. Sie nahm stetig zu, war munter, hat viel gefressen und wehe es war mal kurz der Napf leer... Da hat sie dann so lange gerufen bis sie wieder leckere Sachen bekommen hatte. Am Montag waren wir mit ihr noch beim Tierarzt, da sie leicht gebläht war und Pilz auf der Nase hatte. Sonst, war augenscheinlich alles ok. Daheim angekommen brach sie dann im Käfig zusammen und wir fuhren mit ihr sofort in die Tierklinik. Dort wollte man ihr die Chance geben, doch leider musste sie in der Nacht von Montag auf Dienstag eingeschläfert werden. Was sie genau hatte, kann keiner sagen. Wir tippen allerdings auf Organversagen durch die Inzucht. Liebe kleine Patty, dein Leben sollte erst beginnen und endete so tragisch. Sie durfte nur 8 Wochen alt werden.
Wir appelieren immer wieder an Halter die einmal Kleine haben möchten, dies nicht in die Tat umzusetzen, egal wie süß doch so kleine Babyschweine sind (und auch diese werden ganz schnell groß). Gerade bei Zooladenschweine weiß niemand, welche Krankheiten in den Elterntieren bzw. in den Generationen davor schlummern. Die Kenntnis, um Verpaarungen durchführen zu können, ist weit aus komplizierter als allein die Tatsache, die Tiere kurz zur Paarung zusammenzusetzen. Patty war ein liebes und herzliches Tier, klein, süß und zutraulich. Sie vor sich zu sehen, wie sie sich dreht und mit dem Tod kämpft hat sie und auch andere Tiere nicht verdient.
Wie soll man dem Tod begegnen, wenn er vor der Türe steht? Soll man hoffen, soll man beten, flehen, daß er weitergeht?
Ja! Er soll nur weitergehen - denkt man und vergißt dabei, daß nur der Tod kann es verstehen, wenn einer sagt: Ich bin soweit.
Ist es auch schwer, es geh'n zu lassen, das Tier, das so nah uns stand, wollen wir uns doch in Schweigen fassen: Gott nahm es still in seine Hand.
(Autor unbekannt)

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Trauer
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Sonntag, den 06. Juni 2010 um 13:22 Uhr |
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Gestern haben wir eine sehr traurige Nachricht erhalten. Miro ist für immer gegangen...
Er kam als kleines scheuches und panisches Schweinchen im März 2008 zu uns. Er lebte mit weiteren Tieren in einer Garage. Nicht nach Geschlechtern getrennt. Zweimal wurde er vermittelt und kam zweimal zurück, da er sich angeblich mit den dortigen Weibchen nicht verstand. Schlußendlich lebte er dann in der Pflegestelle Biblis mit Flora und Juno zusammen und die Gruppe verstand sich sehr gut. Miro taute langsam auf und nahm auch mal Leckerchen aus der Hand.
Dann bekamen wir eine Anfrage von Carolin, mittlerweile Mitglied, welche sich vorab ganz genau über Meerschweinchen informiert hat und die Gruppe genauso übernehmen wollte. Wir waren so glücklich, endlich sollte Miro ein schönes Zuhause finden.
Und dann kam die Leukose...
"Hallo,
heute Nacht ist Miro für immer eingeschlafen. Ich bin sehr, sehr traurig,dass ich dieses für mich ganz besondere Meerschweinchen verloren habe.
Letzte Woche war ich noch einmal mit ihm beim Tierarzt. Dr. Lotz hat seinen Zustand da noch alles relativ stabil eingeschätzt. Er wurde von seinen beiden Weibchen Juno und Flora auch bis gestern als Chef des Mini-Rudels akzeptiert, was ich als positives Zeichen gedeutet habe.
Obwohl Miro aber bis ganz zum Schluss immer mit den anderen gefressen hat, hat er permanent an Gewicht verloren. In den letzten Tagen habe ich dann gemerkt, dass ihn langsam die Kraft verlässt. Er hat sehr viel geschlafen, am liebsten in der prallen Sonne...auch Miro scheint gespürt zu haben, dass es zu Ende geht. Er scheint Ruhe gesucht zu haben. Denn er ist heute Nacht seit Wochen zum ersten Mal wieder auf die obere Etage des Käfigs gegangen und da dann unter der Korkröhre, wo er immer so gerne lag, friedlich für immer eingeschlafen.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal bei Sabine bedanken, die mich mit ihren lieben E-Mails die letzten Wochen versucht hat aufzumuntern!!!!
Außerdem natürlich noch mal ein ganz großes Dankeschön an Sabrina, die Miro für die ersten Monate seines Lebens ein so tolles Zuhause gegeben hatte.
Viele Grüße
Carolin"
Anmerkung von uns: Carolin wir danken dir, dass Miro ein so schönes Zuhause bei dir finden durfte!
Weine nicht wenn DU erfahren wirst, das ich nicht mehr da bin, denn es wird schon zu spät sein.
Doch denke daran, denke daran,
ob von da oben, oder sonst von irgendwo, ich werde immer an Dich denken.
(Herr Giacommo)

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Freitag, den 04. Juni 2010 um 20:37 Uhr |
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Minzo wurde vor 3 Jahren vermittelt und musste gestern eingeschläfert werden. Er hatte einen schlimmen Tumor hinter dem Auge und alle Behandlungen halfen nicht....
Wie soll man dem Tod begegnen, wenn er vor der Türe steht? Soll man hoffen, soll man beten, flehen, daß er weitergeht?
Ja! Er soll nur weitergehen - denkt man und vergißt dabei, daß nur der Tod kann es verstehen, wenn einer sagt: Ich bin soweit.
Ist es auch schwer, es geh'n zu lassen, das Tier, das so nah uns stand, wollen wir uns doch in Schweigen fassen: Gott nahm es still in seine Hand.
(Autor unbekannt)

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Trauer
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Samstag, den 29. Mai 2010 um 23:10 Uhr |
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Heute bekamen wir die traurige Mitteilung, dass Marlene im hohen Alter für immer eingeschlafen ist. Sie hatte auch als älteres Schweinchen noch eine Chance auf ein endgültiges Plätzchen bekommen und hat dort noch eine schöne Zeit mit Artgenossen und in einem großen Gehege mit liebevoller Betreuung verbringen dürfen.
"In den vergangenen Tagen hatte sich schon angedeutet, dass Grande Dame Marlene wohl am Ende ihres recht langen Lebens stand. Wir haben sie des Öfteren tief schlafend vorgefunden und dann schon das ein oder andere Mal befürchtet, sie sei gegangen.
Gestern Morgen ist sie dann nicht mehr in die Gänge gekommen und wir haben sie zumTierarzt bringen müssen. Sie hatte Wasser eingelagert und bekam eine Injektion zur Entwässerung, die leider keine Besserung brachte. Vermutliche Ursache war wohl eine Herzschwäche.
Heute Morgen ist sie dann eingeschlafen.
Wir sind sehr traurig, die Chefin unserer Bande verloren zu haben. Sie war die verbliebene unserer ersten beiden Schweine."
Schlimmen Traum hab ich geträumt, und wollte schnell erwachen.
Doch sah ich dann, es war kein Traum, nur Tränen und kein Lachen.
Die Zukunft scheint mir ohne Dich ganz ohne Sinn und Freude.
Gestern warst Du noch bei uns, gegangen bist Du heute.
Nun da Du nicht mehr bei mir bist, umgibt mich grauer Nebel.
In meinem wunden Herz jedoch, da wirst Du weiterleben.
(Cindy Tschök)

Zur Erinnerung an Grande Dame Marlene
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Trauer
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Freitag, den 28. Mai 2010 um 21:42 Uhr |
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Titus ist vorgestern verstorben. Er hat sich eine Lungenentzündung zugezogen und zudem noch einen Zahn der ihm in die Backe pickste. Aufgrund der Lungenentzündung konnte der Zahn nicht gleich behandelt werden. Nach bangen Tagen war Titus eigentlich auf dem Weg der Besserung und plötzlich lag er tot im Gehege. Manchmal ist alles unbegreiflich....
Beim Aufgang der Sonne und bei ihrem Untergang erinnern wir uns an sie; Beim Wehen des Windes und in der Kälte des Winters erinnern wir uns an sie; Beim Öffnen der Knospen und in der Wärme des Sommers erinnern wir uns an sie; Beim Rauschen der Blätter und in der Schönheit des Herbstes erinnern wir uns an sie; Zu Beginn des Jahres und wenn es zu Ende geht, erinnern wir uns an sie; Wenn wir müde sind und Kraft brauchen, erinnern wir uns an sie; Wenn wir verloren sind und krank in unserem Herzen erinnern wir uns an sie; Wenn wir Freude erleben, die wir so gern teilen würden erinnern wir uns an sie; So lange wir leben, werden sie auch leben, denn sie sind nun ein Teil von uns, wenn wir uns an sie erinnern.
(jüdisches Gebetbuch)

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Trauer
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Montag, den 17. Mai 2010 um 14:43 Uhr |
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Kea wurde im März 2009 von uns vermittelt in eine wunderbare Haltung mit großem Gehege zu einem einsamen Kastraten, im Mai kam dann noch SOS-Schweinchen Jenny dazu. Und auch in der zweiten Gruppe lebte noch ein SOS-Schweinchen: Aimee. Beide Gruppen vertrugen sich bestens und wurden gut umsorgt. Kea hatte in der Pflegestelle einen Unfall gehabt, wobei die unteren Schneidezähnchen durch die Haut nach vorne gestanden hatten- sowas hatte sogar die TÄ noch nie gesehen. Alles war bei der Vermittlung bereits genäht, behandelt und folgenlos verheilt, aber so etwas vergisst man natürlich nicht.
Letzen Mittwochabend ging es Kea dann plötzlich schlecht, sie fraß nichts mehr. Die Halter kümmerten sich sofort, päppelten auch und gingen am Donnerstag (Feiertag), nachdem auch noch starker Durchfall aufgetreten war, zum Notdienst. Dieser tippte auf Zahnprobleme, der eigene TA einen Tag später stellte aber ein Entzündung im Rachen fest und verordnete sofort Antibiotika. Es wurde weiterhin sehr um Keas Leben gekämpft, die Halter päppelten und taten alles für sie, aber am Freitagabend konnte Kea schon nicht mehr richtig laufen und ist dann für immer eingeschlafen.
Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben, wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass Du für immer in in unseren Herzen weiterleben wirst.
(Verfasser unbekannt)

Kea letzten Montag - zur Erinnerung |
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Trauer
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Dienstag, den 04. Mai 2010 um 21:56 Uhr |
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Heute haben wir gleich zwei traurige Nachrichten erhalten. Im Mailfach heute morgen berichtete die Halterin von Enola, dass diese letzten Freitag verstorben ist. Sie hatte eine schmerzhafte Kiefergelenksentzündung und keine Behandlung schlug wirklich an... die Halterin ist sehr traurig, dass sie nicht helfen konnte und ihr fehlt dieses einzigartige Schweinchen jetzt schon.
Dann wurden wir heute Abend noch von Kristin angerufen. Heute Nacht ist Nayirie verstorben. Kristin konnte es noch garnicht richtig glauben. Anfang April stellte die Tierärztin bei einer Untersuchung eine kleine Zyste fest, welche natürlich zukünftig immer mal wieder beobachtet werden sollte. Gestern ging es Nayirie sehr schlecht und Kristin ist sofort zum Tierarzt. Dort stellte man fest, dass die Zyste unwahrscheinlich gewachsen ist und die Organe quetschte. Nayirie verstarb an einem Schock. Wir sind sehr selbst erschrocken, von solch einer schnellwachsenden Zyste haben wir auch noch nicht gehört.
Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf. Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume. Ich leb in euch, ich geh in eure Träume, da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.
Ihr glaubt mich tot, doch dass die Welt ich tröste, leb ich mit tausend Seelen dort, an diesem wunderbaren Ort, im Herzen der Lieben. Nein, ich ging nicht fort, Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.
Michelangelo Buonarroti

Enola

Nayirie (rechts)
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Montag, den 03. Mai 2010 um 22:05 Uhr |
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Gestern erhielten wir die Nachricht das Stoffel am 01.05.2010 eingeschläfert werden musste. Er hat plötzliche starke Herzgeräusche gehabt und stellte das Fressen komplett ein. Der Tierarzt konnte nur noch zum einschläfern raten.
Dann haben wir zwei der kleinen Babys verloren. Sie sind heute im Laufe des Tages verstorben. Sie hatten keine Kraft mehr. Es waren die beiden Babys der Tochter. Wir vermuten, dass sie zu früh auf die Welt kamen und nicht vollentwickelt waren. Wir sind sehr traurig....
Du kamst, Du gingst mit leiser Spur, ein flücht'ger Gast im Erdenland; woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
Ludwig Uhland

Stoffel
Von den beiden Babys haben wir leider keine Bilder. Trotzdem werden sie unvergesslich für uns bleiben... |
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Sonntag, den 02. Mai 2010 um 11:32 Uhr |
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Heute erhielten wir die traurige Nachricht, dass Remus verstorben ist. Leider haben die Halter keine Ahnung woran er verstorben ist, er lag einfach tot im Gehege.
Glücklich sind wir zwei gegangen, immer gleichen Schritt's. Was vom Schicksal du empfangen, ich empfing es mit.
Ach, das war ein sich'res Wandern, auch wenn es sturmgetost, einer war die Kraft des anderen, einer des anderen Trost.
Und nun kann ich's nicht verstehen und mir wird so bang. Jeder muss alleine gehen seinen schwersten Gang.
(Autor unbekannt)

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Donnerstag, den 29. April 2010 um 20:19 Uhr |
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Heute haben wir von den Haltern von Mateo erfahren, dass dieser am 09.03.2010 verstorben ist. Er hatte starke Blähungen bekommen und wurde auch sofort medikamentös behandelt. Sein Zustand besserte sich auch. Niemand rechnete damit, als er am nächsten Morgen tot im Gehege lag. Ein Schock....
Und soll't ich geh'n, solange Du noch hier…
So wisse, daß ich weiterlebe, nur tanz ich dann zu einer andren Weise und hinter einem Schleier, der mich dir verbirgt.
Sehen wirst du mich nicht, jedoch hab nur Vertrauen. Ich warte auf die Zeit, da wir gemeinsam neue Höhen erklimmen einer des anderen wahrhaftig.
Bis dorthin leere du den Becher deines Lebens bis zur Neige, und wenn Du mich einst brauchst, laß nur dein Herz mich leise rufen
…ich werde da sein.
Colleen Corah Hitchcock

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Montag, den 26. April 2010 um 19:05 Uhr |
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Hermine war glücklich vermittelt und durfte in einem wunderschönen Zuhause leben. Gestern morgen lag sie tot im Gehege. Anzeichen dafür gab es keine, sie war fit bis zum Schluß. Sie wurde 5,5 Jahre alt.
Nimm Deine Zeit zum Trauern und fühle auch den Schmerz, umgib Dich ruhig mit Mauern und spür das Leid im Herz.
Da bist Du nun, mit Dir allein, das kann Dir niemand nehmen, den Du beweinst wird bei Dir sein, vereint in Euren Seelen.
Wenn Deine Augen nicht mehr weinen, dann schau Dich wieder um, dort warten schon die Deinen, voll Ungeduld doch stumm.
Jürgen Brings

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Trauer
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Donnerstag, den 22. April 2010 um 19:34 Uhr |
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Eigentlich wollten wir euch heute etwas postives über Gracey berichten. Birgit, unsere Pflegestelle Alltrip, hat vor wenigen Tagen ganz freudestrahlend berichtet das Gracey angefangen hat zuzunehmen und ansonsten wieder richtig agil wurde. Wir haben uns unheimlich gefreut und schon gewitzelt, dass sie wohl bald Speckröllchen hat... und heute morgen.... fand Birgit die kleine Maus tot im Gehege.... einfach so....
Sie hat sich still und heimlich davon gemacht... ohne sich zu verabschieden... sie wollte uns wohl keinen Kummer bereiten. Aber sie wird uns natürlich trotzdem sehr fehlen.
Der Schmerz brennt sich tief hinein Die Seele schreit Tausend messerscharfe Klingen in der Brust Jeder Atemzug singt ein Klagelied Kein Gefühl mehr für das eigene "Ich" Mitmenschen in ihrer Normalität kaum ertragbar Ziellose Schritte in eine ziellose Zeit Zugreifen und ins Nichts fassen Gefangen in dieser fremden Welt Wo bist du "Gestern" Offene Augen, die nichts sehen Am Pullover noch eine vergängliche Spur deiner Haare Sonne am Himmel, die nicht wärmt Fragen suchen vergeblich nach Antworten Müdigkeit und Leere lähmen die Pflichten Trost kann nicht ankommen Gedanken machen fast schwindlig Immer wieder unkontrollierbare Tränen Diese Angst vor dunklen, stillen Nächten Keine Lust auf den neuen Tag Verlangen nach dem Zauberspruch, der alles ungeschehen macht Unbändiges vergebliches Suchen Die Sehnsucht quält…
Hoffnung, verlasse du mich bitte nicht auch noch.
Heidi Schwenkow

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