Und die Hitze geht weiter....
Pflegestellen privat
Montag, den 19. Juli 2010 um 16:17 Uhr

Pflegestelle Biblis:

Auch diese Woche scheint das liebe Wetter Spaß daran zu haben uns weiter zu brutzeln. Viele tolle Einsendungen haben wir zu diesem Thema schon erhalten und ganz tolle Bilder, auf denen man sehen kann, wie die Schweinchen die angebotenen Abkühlungen nutzen. Auch ich hab jetzt zwei witzige Bilder dazu, die ich unbedingt zeigen muss:

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Hier sieht man Drusilla, ein ehemaliges Pflegetier und nun lebt sie in meiner eigenen Gruppe. Drusilla streckt die Pfötchen weit nach vorne, damit diese ja auf der Fliese und neben dem kühlen Akku trapiert sind. Sieht das bequem aus?

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Hier nochmal von Vorne. Scheint bequem zu sein....

Weitere tolle Info-Seiten zum Thema Hitze:

http://www.dmsl.de/einmaleins/hitze.html
http://www.diebrain.de/Iext-hitze.html

 
Sommerhaarschnitt auch für Frau Schwein
Pflegestellen privat
Samstag, den 17. Juli 2010 um 17:43 Uhr

Da es die letzten Tage doch sehr warm gewesen ist und Amy (CH-Teddy) doch sehr viele Haare hat, hat sich die Pflegestelle Frankfurt dazu entschlossen sie von dieser Haarpracht zu befreien

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Überall Haare.......

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Unter all den Haaren findet man tatsächlich ein süßes Schweinchen

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Und jetzt kommt auch der süße schwarze Fleck am Po wieder voll zur Geltung

 
Eine Sommerloch-Geschichte
Pflegestellen privat
Sonntag, den 11. Juli 2010 um 14:58 Uhr

Pflegestelle Mannheim-Wallstadt

Eigentlich haben wir bei SOS ja gar kein Sommerloch- bei uns ist immer was los- aber die Geschichte muss ich nun doch erzählen! Am heutigen Sonntagmorgen klingelten Passanten bei mir an der Haustür, sie hatten eine Wasserschildkröte munter die Fahrbahn  hinunterlaufen gesehen und vor unserem Haus dann eingefangen. Zum Glück ist in unserer kleinen Einbahnstraße sonntags nur wenig Verkehr. Was tun? Ich setzte die hübsche Rotwangen-Schildkröte also kurzerhand in mein kleineres Gartengehege für die Meeris, ein Körbchen mit Wasser dazu und ein Salatblatt. Wie sich später herausstellte, war "Otto" aus einem Teich in der Nachbarschaft ausgebüchst und der Besitzer war heilfroh, dass seinem Gartenbewohner nichts passiert war... (Der Zaun beim Nachbarn ist mittlerweile auch schon repariert worden....) Was es nicht alles gibt und wie gut, wenn man ein Gartengehege zur Hand hat !!!!

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Otto auf Besuch in Meerschweinchens Sommerresidenz...

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Salatblatt? Nein danke....

 
.... wenn Ihnen Ihr Tier am Herzen liegt!
Pflegestellen privat
Samstag, den 10. Juli 2010 um 20:36 Uhr

... tja, dann setzt man es vor der Tür unserer Pflegestelle Speyer 2 aus. So scheint der Besitzer der Tiere, den Satz verstanden zu haben, welcher auf der Dehner-Box steht. Diese stand in der prallen Sonne gestern Mittag vor der Haustür unserer Pflegestelle. Simone war baff und dachte an einen schlechten Scherz. Als sie die Box öffnete, war ihr nicht mehr zum Scherzen zumute. 2 Böcke, 1 Weibchen und 3 höchstens 1-2 Tage alte Babys schauten Simone mit schreckstarren Äuglein an.

Man muss dazu sagen, Simone wohnt erst seit April in der neuen Wohnung. Es können also nur wenige Halter (ob Abgabe, Vermittlung, Urlaubsbetreuung), die Adresse an diesen unverantwortlichen Besitzer weiter gegeben haben. Wir können nicht verstehen, wie man dies machen kann. Wir halten niemandem vor, wenn er seine Tiere bei uns abgibt. Wir stellen wirklich kaum Fragen. Nur das nötigste, um über die Tiere Bescheid zu wissen: Alter, die bisherige Ernährung usw. So kann man die Tiere und ihren Gesundheitszustand besser einschätzen. Dies sollte auch im Interesse der bisherigen Halter sein oder nicht?

Naja, die Tiere sind nun bei uns. Die Böcke sind schon in der Pflegestelle Speyer 1 und werden bald kastriert. Das Weibchen ist sicherlich schon nachgedeckt und dann schauen wir mal in den nächsten Tagen, was denn die drei Babys für Geschlechter haben.

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Die Box, in welcher alle 6 Tiere saßen. Der oben zitierte Satz steht unten recht und bezieht sich wohl eher darauf, dass man seine Tiere vorsicht tragen soll, wie auf der Box oben rechts beschrieben!

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Die beiden Böcke

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Das Weibchen mit ihrem Nachwuchs

 
Ein Baby von einem Baby
Pflegestellen privat
Samstag, den 10. Juli 2010 um 20:27 Uhr

Pflegestelle Altrip:

Imani, welche selbst erst ca. April 2010 geboren wurde, hat am Donnerstag ein Baby bekommen. Das bedeutet, sie ist im Alter von 3 oder 4 Wochen schon gedeckt worden. Zum Glück ist alles gut gegangen. Ein Baby erblickte das Licht der Welt mit einem stolzen Gewicht von 97 Gramm. Die beiden Schwestern von Imani scheinen nicht gedeckt worden zu sein. Am 14.7. haben wir alle 10 Weibchen 68 Tage bei uns, und sollten die verbliebenen Weibchen bis dahin nicht geworfen haben, ist es überstanden. Das bedeutet, es haben 6 von 10 Weibchen geworfen. 11 Babys wurden geboren, ein weiteres leider tot.

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Oxana und schon wieder....
Pflegestellen privat
Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 13:26 Uhr

Pflegestelle Biblis:

Oxana raubt mir derzeit die Nerven. Letzte Woche Montag war ich mit ihr schon spät Abends beim Notdienst (wir haben berichtet). Am Samstag Mittag entdeckte ich, dass sie sich eine Klammer und einen Faden gezogen hat, so dass eine kleine Öffnung entstanden ist. Zum Glück war diesmal meine Tierärztin erreichbar und wir machten für abends einen Termin aus, so dass Oxana bei dem extrem heißen Wetter nicht mit einer Autofahrt gequält werden musste. Wir entschlossen uns die Wunde offen zu lassen und diese nun mehrmals täglich mit Kochsalzlösung zu spülen. Dies klappte sehr gut, die Spüllösung blieb klar und bei der Nachkontrolle gestern Abend verblieben wir damit, die Wundversorgung so weiter durchzuführen.

Heute Morgen, bevor ich zur Arbeit gehe, machte ich wie immer meinen Rundgang und die Krankenversorgung. Bei Oxana angekommen, holte ich sie aus dem Gehege raus um ihre Wunde zu spülen. Mich traf mal wieder fast der Schlag. Sie hat sich alle verblieben 4 Tacker und Fäden gezogen. Es klaffte ein riesiges Loch. Bilder erspare ich mir diesmal, mir war selbst etwas mulmig früh morgens um 6 Uhr, ohne Frühstück im Magen.

Wieder unsere Tierärztin angerufen und direkt um 8 Uhr konnte ich Oxana dort hinbringen. Es stellte sich heraus, das in dem tiefen Loch der Wunde einiges an abgestorbenes Gewebe zu finden war, weshalb die Wunde wohl so schlecht heilte und Oxana daran herumknabberte. Nun wurde der Schnitt nochmals erweitert, das ganze abgestorbene Gewebe herausgeholt und wieder vernäht. Nun muss Oxana leider über Nacht dort bleiben, da meine Tierärztin mittwochs nur vormittags geöffnet hat und dann bis spät abends auch unterwegs ist. Sowas mag ich gar nicht, ich mag "meine" Tiere, auch wenn es nur die Pflegetiere sind, bei mir haben. Aber hier ging es nun nicht anders und ich hole sie morgen Abend ab. Ich hoffe, die Wundheilung verläuft jetzt besser und sie wird nicht mehr daran herumknabbern.

Der eingeschickte Knubbel, stellte sich als Karzinom heraus. Oxana hat Krebs und wir wissen nicht, wann und wo dieser wieder ausbrechen kann. Sie verbleibt daher als Patentier bei mir in der Pflegestelle und würde sich über viele liebe Paten freuen. Zu Mexx wird sie aber erst dann ziehen, wenn die Wunde komplett verheilt ist.

 
Futterspende für die Skinnys
Pflegestellen privat
Montag, den 05. Juli 2010 um 16:57 Uhr

Pflegestelle Biblis:

Eine tolle Futterspende haben wir von Monika B. erhalten. Sie hat die Funktion bei www.kellis-tiershop.de genutzt und uns versandkostenfrei direkt eine Futterspende zu kommen lassen und diese ganz speziell für unsere Skinnys. Es gibt die leckere SOS-Mischung, kalorienhaltige Erbsenflocken, eine Daily-Mischung und ein Blätter- und Blütenmix. Hmmmmm, wie das duftet! Vielen lieben Dank, Monika! Die Schweinchen sind begeistert und machen sich schon darüber her!

futterspende

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Jarig macht sich täglich über die große Schale Trockengemüse her. Die brauchen die kleinen Nackedeis, damit ihr Körper bei dem hohen Stoffwechsel, ausreichend mit Energie versorgt wird.

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Aber es gibt natürlich nicht nur Trockengemüse, eine große Auswahl an Frischfutter und leckerem aus dem Garten, hier Giersch, verschwindet täglich in den nimmersatten Schweinchen. Hier sieht man Jaron beim Mampfen.

 
Oxana beim Notdienst
Pflegestellen privat
Dienstag, den 29. Juni 2010 um 18:21 Uhr

Pflegestelle Biblis:

Oxana wurde Dienstag vor einer Woche operiert. Eigentlich bin ich mit ihr zum Tierarzt, da ich den starken Verdacht auf eine Blasenentzündung hatte. Dieser bestätigte sich damals auch. Während dem ausmassieren der Blase scheint unsere Tierärztin aber auch eine der Zitzen mitmassiert zu haben und wir wunderten uns schon woher auf einmal die Blutstropfen auf dem Tisch kommen. Nach kurzer Suche entdeckten wir, dass Blut aus der rechten Zitze tropft. Da wir sowieso die Blasenentzündung mit Antibiotika behandeln mussten, hofften wir, dass es sich bei dem Blut aus der Zitze, ebenfalls nur um eine Entzündung handelte und wir dies mit dem Antibiotika abdecken können.

Die Blasenentzündung konnten wir erfolgreich behandeln. Das Blut oder die mittlerweile bräunliche Flüssigkeit aus der Zitze blieb und es konnten auch keine entzündlichen Zellen unter dem Mikroskop entdeckt werden. Wer entschlossen uns daher, sie zeitnah zu operieren und dies garnicht weiter zu beobachten. Der flüssigkeitsgefüllte kleine Knubbel unter der Zitze wurde letzten Dienstag entfernt und eingeschickt. Wir warten hier noch auf die Ergebnissen, um was es sich bei den Knubbel wirklich handelt.

Oxana hat die Naht, knapp 5cm lang bis gestern komplett in Ruhe gelassen und es schien wunderbar zu verheilen. Gestern Abend holte ich sie dann wieder heraus, um ihr Schmerzmittel und Antibiotika geben zu können. Mich traf fast der Schlag, als ich wie immer routinemäßig die Naht kontrollieren wollte. Ich entdeckte eine klaffende 1cm große Wunde und konnte in das Schweinchen hineinsehen. Ich fackelte nicht lange und wählte die nächsten Notruf-Nummern durch. Die erste Tierärztin befand sich zu diesem Zeitpunkt bei ihrer Familie in Darmstadt und schaute gerade das Fußballspiel. Ich musste mich als an die Tierklinik in Heppenheim wenden. Diese war bis mindestens 22 Uhr mit einem großen Notfall im OP beschäftigt. Ok, da Oxana eigentlich fit wirkte und auch das Frischfutter annahm, welches ich ihr gab. Wartete ich ab und war um 22 Uhr in der Tierklinik.

Dort wurde die Wunde gespült, die Ränder angeschabt, so dass sie wieder etwas bluteten und dann mit 5 Tacken zusammen getackert. Das hat Oxana mit einer absolut stoischen Ruhe über sich ergehen lassen. Erst bei der Abschlußspritze mit Antibiotika quietschte sie laut auf. Ich will ja nun nicht gemein sein, aber das hätte sich die kleine Dame auch wirklich sparen können, wenn sie die Nähte in Ruhe gelassen hat.

Dies war dann mein Montagabend und da wir in einer Tierklinik waren und das auch noch außerhalb der Sprechzeit, durften wir knapp 50 Euro für die Behandlung bezahlen.

Oxana geht es zum Glück sehr gut, sie frisst und wirkt als wäre nichts gewesen. Den Adrenalinstoß hatte dafür ich!

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Zum Glück hatte sie sich nicht alle Fäden gezogen!

 
Vorstellung der Pflegestelle Mannheim-Seckenheim
Pflegestellen privat
Montag, den 28. Juni 2010 um 19:55 Uhr

Hallo, ich bin die neue Pflegestelle und unterstütze seit neuestem SOS-Meerschweinchen e.V. Drei Pflegetiere sind bereits zu mir gezogen: John, Elena und Kyoko. Kyoko hat sich sogleich in mein Herz geschlichen, und darf in meine größere Gruppe einziehen (sobald ihre Ballenentzündung verheilt ist).

Ab sofort kann die neue Pflegestelle in Mannheim-Seckenheim begutachtet werden.Wie alle Pflegestellen ist sie hier mit Bildern und Texten zu finden:

http://www.sos-meerschweinchen.de/index.php/vorstellung-der-pflegestellen

 

An dieser Stelle möchte ich noch meinen eigenen "Rennstall" vorstellen:

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Die "Großen": Kira, Maya, Lina, Jill (SOS), Krümel (SOS) und Xaver (SOS)

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Die "Kleinen": Mila, Lola, Leli und Carlos

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Kyoko, wird demnächst in die große Gruppe integriert

 
Das Marsmännchen in der Pflegestelle Mannheim-Wallstadt
Pflegestellen privat
Sonntag, den 27. Juni 2010 um 07:52 Uhr

Tja, da werden jetzt viele von Euch bei dieser Überschrift denken-was kommt denn jetzt??

Na, dann lest mal weiter!  Ich hatte Euch ja exemplarisch für die vielen gepurzelten Babies aus unserem 10er Notfall mit etlichen trächtigen Weibchen von Mama Pollys Wurf in der Pflegestelle Mannheim-Wallstadt berichtet. Pepita, Phyllis und Pepino geht es prima, sie wachsen und gedeihen und sind schon recht selbstständig unterwegs. Phyllis hat bereits die 300 gr Marke geknackt und ist sogar bereits angefragt! Pepino hat seine Frühkastration bestens weggesteckt und hat auch schon 280 gr erreicht, Fotos und Texte folgen bald. Pepita war von Anfang an die Kleinste der drei, bekam auch am wenigsten Muttermilch ab (so ist das in der Natur halt), hat aber trotzdem beständig zugenommen und ist ein rechter Mini-Wirbelwind mit derzeit um die 200 gr. Phyllis sieht noch aus wie auf den eingestellten Fotos, aber Pepitas Haare sind schon ziemlich lang und sie sieht aus wie ein Schweizer Teddy mit Stirnwirbel, also irgendwie Coronet mit Teddy-Haaren. Als Mama Polly mit dem Säugen aufhörte, verwandelte sich Pepita im Laufe von ein paar Tagen in ein grün-braunen Marsmännchen und sah wirklich erbärmlich aus! Ich habe sie beim Tierarzt durchchecken lassen, weil sie zu der Zeit sowieso noch wegen ihrem Auge in Behandlung war.(Sie hatte einen Heuhalm im Auge erwischt, trotz intensiver Behandlung ist das Auge leider nicht wieder ganz klar geworden, aber das behindert sie zum Glück gar nicht.) Ihre Zähne etc, alles ok, aber vom Mäulchen bis runter zu den Pfötchen war sie zu der Zeit ständig nass! Dann kam mir die Erleuchtung- Pepita hatte sich zum "Kaltduscher" entwickelt, sie trank nicht richtig aus der Nippelflasche und so war das nasse Fell natürlich komplett schmutzig geworden.  Also machte ich den "Napftest". Am Anfang war auch dort das Wasser ständig grün, weil Pepita beim Trinken immer die Pfötchen hineinstellte (na ja, besser nasse Pfoten als eine komplett nasse Brust...) Nach einer Woche mit viel Wasser Wechseln ist Pepita aber wieder "trocken", das Marsmännchen ist fast verschwunden, nur ein kleiner Dreckspatz ist noch übrig.... Ich habe sie sehr ins Herz geschlossen und irgendwann wird sie wahrscheinlich das Gehege wechseln und einen Stock tiefer zu meinem Picasso und seinen Damen einziehen, ....  aber erst muss sie noch tüchtig wachsen!

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Vom nassen, kleinen "Marsmännchen"...

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...zum zerrupften Vögelchen....(aber immerhin trocken!) - Pepita heute Morgen...

 
Die nächsten Babys
Pflegestellen privat
Dienstag, den 15. Juni 2010 um 22:20 Uhr

Viele Tiere sind die letzten Tage gestorben.... und viele erblickten heute das Licht der Welt

Bei Arielle (lebt in der Pflegestelle Speyer 1) purzelten heute drei kleine Babies. Eins war zu schwach und klein und hat es nicht geschafft, aber die anderen Beiden sind mit 56 und 58 gr trotzdem quietschfidel. Wir hoffen das Beste! Auch Gillian (lebt in Pflegestelle Kleinkarlbach) hat heute ein sehr propperes Einzelkind zur Welt gebracht, es wiegt stolze 120 gr und ist schon sehr weit entwickelt. Mama und Baby sind ebenfalls wohlauf und wir sind froh, dass alles so gut gegangen ist.

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Das Einzelkind

 
Für alle ganz eifrigen Leser...
Pflegestellen privat
Freitag, den 11. Juni 2010 um 09:10 Uhr

Hallo liebe Stamm-Leser,

wir möchten uns an dieser Stelle mal herzlich bedanken, wir bekommen sogar Zuschriften- also so eine Art Leserpost- weil Euch unsere Artikel so gut gefallen. Besondere Aufmerksamkeit erregte natürlich auch unsere "Serie" über die derzeitige Baby-Flut.

Aus diesem Anlass möchte ich gerne darauf hinweisen, dass ich heute Morgen Pepino und Phyllis doch wieder beim Trinken beobachtet habe. Es ist also nicht schon ganz abgestillt, habe deshalb meinen Artikel von gestern etwas überarbeitet, wer also alles ganz genau wissen möchte, kann ja nochmal nachlesen.

Dann wünschen wir Euch auch weiterhin viel Spaß mit unseren News und natürlich vor allem mit Euren eigenen Meeris, die doch ein viel komplexeres Sozialverhalten zeigen, als "Otto-Normal-Halter" sich das in seinen kühnsten Träumen so vorstellt- wenn man Meeri denn auch ein echtes Meeri sein lässt-- mit viel Platz und mehreren Artgenossen...!!!!

Liebe Grüße von den News-Autorinnen

 
Neues von der "Baby-Front" bei SOS...
Pflegestellen privat
Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 14:21 Uhr

Gestern bei Sturm und Gewitter sind endlich auch in der Pflegestelle Altrip drei niedliche Babies bei Weibchen Sira gepurzelt; sehr zur Freude unserer Birgit, die damit auch ihren ersten Wurf erleben darf.... Sie stammen, wie man unschwer erkennen kann, aus dem gleichen Notfall mit 10 trächtigen, bzw. potentiell trächtigen Weibchen, von dem u.a. auch schon die Pflegestelle Mannheim und Biblis berichtet haben und sie sind genauso niedlich. In diesem Fall sind es drei Glatthaar-Babies, auch wieder dreifarbig gefleckt. Sie wiegen immerhin 54, 71 und 78 gr, haben also gute Chancen. Birgit hält sich aus gutem Grund noch zurück, was die Geschlechtsbestimmung anbelangt, und schaut einfach nur, dass es Mama und Kindern gut geht.

Bei Polly, bei der die Mannheimer Pflegestelle zuerst Nachwuchs vermelden konnte, ist die Babyzeit mittlerweile auch schon fast wieder vorbei-- die Kleinen sind heute schon 4 Wochen alt und werden nicht mehr so oft gesäugt. Mama Polly hat sich vorbildlich um alle gekümmert und auch den Winzling Pepita groß bekommen, wobei die zwei Großen immer als erste an der Milchbar hingen. Letzte Woche ist mir noch ein Schnappschuss gelungen, da wusste Polly beim Säugen von Phyllis und Pepino schon nicht mehr so recht wohin mit ihren Pfötchen, zumal auch noch Pepita unter ihr hing. Pepino wurde vor ein paar Tagen dann mal kräftig ins Ohr gezwickt, weil er seine Mama gar so arg bedängt hat, ich konnte einen kleinen Blutstropfen beobachten, aber dann hatte der Racker kapiert, dass nun Schluss mit ständiger Selbstbedienung ist. Polly säugt nun schon über 4 Wochen und man kann schon sehen, dass es sie viel Kraft kostet Hochinteressant fand ich auch, dass sie mit typischem Böckchenverhalten (Brommseln, Popo schwenken, Haare stellen) ihren Kinder mitteilt, wenn es ihr zuviel wird  sie ist sonst im Rudel überaus verträglich und verhält sich sonst nie so "männlich". Nun hat sie schon wieder an Gewicht aufgeholt, die Baby-Bindung ist schon noch da, aber nicht mehr so eng wie vorher.

Bei aller Freude so einem Wurf zuzuschauen, wie er wächst, es ist trotzdem eine heikle Zeit. Pepita war immer den anderen hinterher, ich habe viel kontrolliert, ob sie mitwächst, sie hatte eine Verletzung am Auge, wo ich fast 2 Wochen Tropfen einem nach seiner Mama schreienden Bündel ins Auge geben musste,(=3x Tierarzt) Phyllis hat ein ganz leicht schiefes Köpfchen, wie sich mittlerweile herausstellte, wohl von Geburt an, es behindert sie zum Glück überhaupt nicht  (3x TA) und Pepino hatte am Kastra-Termin einen Pilz entwickelt (bisher auch schon 3 x TA, Kastra auf nächste Woche verschoben), Pepita hat sich angesteckt, d.h. 4 x im Abstand von 4 Tagen behandeln....So niedlich die Babies sind... bitte keine produzieren, es gibt so viel Ungewollte, die ein schönes Plätzchen suchen....

Wir hätten derzeit einige "am Lager"....Zwinkern

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Die drei  Babies der Pflegestelle Altrip- beim Unwetter gestern wollten sie endlich raus und schauen, was die Welt außer Donnern und Blitzen noch so zu bieten hat..( in  der Mitte das Kleinste)

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Mama Polly beim Säugen von zweien und wärmen des dritten im Alter von gut 3 Wochen,--"wohin mit den Pfötchen vor lauter Babies...."

 
Baby da!!!!
Pflegestellen privat
Montag, den 07. Juni 2010 um 20:00 Uhr

Pflegestelle Biblis:

Am Samstag habe ich die Gehege der Pflegetiere gereinigt. Dass Sandy-Dee schwanger ist, dachte ich mir schon seit längerem. Insgesamt hat sie seit Anfang Mai 230 gr zugenommen. Sehr eindeutig! Der Babybauch bewegte sich nun auch, die Zitzen waren angeschwollen und die Schambeinfuge weit offen. Lange konnte es nun nicht mehr dauern. Ab Samstag warf ich also ständig einen Blick in das Gehege, in dem Sandy-Dee lebt und versuchte herauszufinden, wann sie mich nun endlich erlösen möchte.

Sonntag.... nichts. Heute morgen... nichts! Heute Nachmittag komme ich heim und Sandy-Dee sieht erstaunlich schlank aus. Direkt bin ich auf die Knie gefallen und habe unter die einzelnen Verstecke geschaut. Und dann sah ich es, ein großes propperes Einzelschweinchen. Kurz unter den Rock geschaut... ein Mädchen! Die kleine Maus wiegt stolze 108 Gramm. Ein tolles Startgewicht und ich freue mich, dass Sandy-Dee alles so toll gemeistert hat. Nur die Nachgeburt hat sie liegen lassen, diese habe ich schnell entfernt.

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Neues aus dem Baby-Tagebuch
Pflegestellen privat
Freitag, den 28. Mai 2010 um 13:48 Uhr

Aus dem Alltag einer Pflegestelle, stellvertretend für alle Kolleginnen, die sich derzeit liebevoll um trächtige Weibchen aus unseren Notfällen und um deren Nachwuchs kümmern:

In der Pflegestelle Mannheim sind diese Woche wieder ein paar Mitbewohner in ihre endgültigen Plätze ausgezogen (Tialda, May-Lin und Mocca) und da Duke nur noch mit 2 Weibchen zurückgeblieben war, durfte Mori in die Gruppe eine Etage höher ziehen. Dort sind alle Bewohner eher gut im Futter und bekommen etwas kleinere Rationen, während einen Stock tiefer das Essen eher etwas üppiger ausfällt. Mori hat sich völlig problemlos eingefügt und Duke sorgt bei seinen Mädels sowieso immer für Ruhe.

Im unteren Gehege ist der Kindergarten noch voll im Gang. Swen bringt zwar mit viel Gelassenheit Ruhe in seine Gruppe, aber er ist selbst noch ein junges, stattliches Kerlchen und Zambaya, Ginger und Polly sind alle ebenso noch Jungtiere und dann noch die drei Babies, da herrscht immer ein munteres Treiben. Die Geschlechterbestimmung bei so kleinen "Popos" ist gar nicht so einfach, aber mein Tierarzt hat mittlerweile meinen Verdacht bestätigt, das große Glatthaar ist ein Böckchen, die beiden kleineren Crested sind Weibchen, und da die Mama schon Polly hieß, haben sie alle Namen mit "P" bekommen: Pepino, Phyllis und Pepita. Nach nur 2 Wochen haben sie ihr Gewicht in etwa verdoppelt, wobei das Böckchen als größtes immer prozentual auch am meisten zunimmt. (156/146/115gr gestern, bei der Geburt hatten sie 82/72/62 gr) Sie fressen eifrig mit den Großen mit, was man auch am Dreck im Gehege feststellen kann, denn es kommt auch hinten immer hübsch wieder was raus.....

Die Gruppe mit Kastrat und Weibchen hat den großen Vorteil, dass alle Babies von Anfang an gut sozialisiert sind und später auch mal richtig "Meerschweinisch" können werden, d.h. einfach wissen, wie Schwein sich in der Gruppe zu verhalten hat. Da Mama Polly sehr zutraulich ist, sind auch die Babies ziemlich relaxt dem Menschen gegenüber und haben z.B. beim Wiegen keinen allzugroßen Stress. Noch trinken sie bei ihrer Mutter und fiepen auch jämmerlich, wenn sie mal kurz getrennt werden, aber die Bindung hört irgendwann von selbst auf und dann kann man alle auch guten Gewissens trennen, da sie sich nicht mehr als Mutter und Kinder fühlen werden. Aber noch müssen alle etwas wachsen, erst ab 300 gr. können sie dann vermittelt werden. Pepino wird außerdem natürlich noch frühkastriert werden.

Naja, wenn ich ganz ehrlich bin, mein erster Wurf als Pflegestelle hat mir natürlich große Freude gemacht, besonders dass die Babies und Polly alle so gesund sind nach der harten Zeit, die Polly hinter sich gebracht hatte und ich weiß gerade nicht, ob Pepita nicht vielleicht doch einen Stock tiefer ziehen wird......(Gehege mit den eigenen Tieren...) - wir Pflegestellen haben es halt immer mit den Kleinen und Schwächeren...

Trotz allem, es gibt sooo viele ungewollte Meeri-Babies und sie wachsen so schnell, dann sind sie nicht mehr klein und niedlich und werden oft irgendwie "entsorgt"- ich kann nur alle Leser bitten, nicht einfach so Nachwuchs zu produzieren!!

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Wie ??!!?? Alles leer ??!!?? (Pepita)

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"Wir hatten seit mindestens 5 Minuten kein Leckerchen mehr!!! *grummel-muig*"

(Ginger, Pepita,Polly,Tialda)

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"Na bitte, geht doch!"

 
Aus dem Babytagebuch
Pflegestellen privat
Samstag, den 15. Mai 2010 um 21:10 Uhr

Pollys Babies geht es weiterhin gut- zum Glück! Am Vatertag geboren, fingen sie bereits nach ein paar Stunden an, herumzulaufen, das Kräftigste zuerst. Am Freitagmorgen konnte man sie schon beobachten, wie sie am Grünzeug-Frühstück der Gruppe mitknabberten und mittlerweile sind sie munter dabei. Sie wiegen 62, 72 und 82 gr, also alles im grünen Bereich.

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Das Glatthaar links ist das kräftigste, rechts die zwei Crested

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Polly frisst vorne und hinten trinkt einer mit, rechts wird am Fenchel geknabbert

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Größenvergleich mit "Tante" Tialda

 
Vier kommen und Zwei gehen....
Pflegestellen privat
Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 19:39 Uhr

Leider haben wir wieder weniger erfreuliche Nachrichten aus der Pflegestelle Kleinkarlbach zu berichten. Am Mittwoch hat eine weitere Tochter (Elena) von Jette geworfen. Die Babys waren beide wieder sehr klein und lagen völlig ungeschützt im Gehege und bewegten sich auch kaum. Auch scheinen sie sich beim Auspacken aus der Fruchtblase nicht gewehrt zu haben und die Öhrchen und Füßchen waren etwas angeknabbert worden von der Mama. Wir machten uns daher leider keine große Hoffnung...
Unsere Pflegestelle musste zur Arbeit und so startete sie den letzten Versuch die Kleinen der Übermama Jette unterzuschieben und deren Tochter Valentina, welche wie schon berichtet auch ihr Babys verlor, aber sich rührend um die Babys von Jette kümmmerte.
Leider half auch dies nichts und die Babys waren bereits am Abend verstorben, sie waren einfach zu schwach. Ein schreckliches Bild erwartete unsere Pflegestelle dann, denn eines der Babys war sehr stark angefressen worden. Die Bilder wollen wir euch nicht vorenthalten, aber Achtung!

Hier das Baby mit den angeknabberten Ohren und Füßchen: *klick* und *klick*

Und hier das völlig angefressene Baby: *klick*

Die Mutter war keinesfalls bösartig oder frisst gerne Fleisch. Wehren sich die Babys nicht beim Putzen und beim Ablösen der Fruchtblase, fressen die Mütter weiter. Das Wehren zeigt den Müttern eigentlich an, dass sie nun die Fruchtblase abgelöst haben. Auch beim Putzen und Ablecken wehren sich die Kleinen im Normalfall. Hieran merkte man schon, dass die Kleinen noch nicht bereit waren für diese Welt!

Eine Bitte! Sollten Sie sich diese Bilder angesehen haben, denken Sie bitte nach. Wollen Sie, dass Ihre Kinder so etwas morgens als erstes zu Gesicht bekommen, weil sie unbedingt auch einmal Nachwuchs haben wollten? Nachwuchs kann schön sein, aber es sollte vorab einiges beachtet werden. Siehe hier:

http://www.sos-meerschweinchen.de/index.php/einmal-babys

Dann eine erfreuliche Nachricht. Gestern hat die letzte Tochter von Jette, Antonella, geworfen und endlich... die Babys sind munter und fit und haben ein schönes Gewicht. Wir freuen uns so sehr und hoffen, dass diese Babys nun wachsen und groß werden.

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So schnell kann´s gehen- Polly ist wieder schlank!
Pflegestellen privat
Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 19:24 Uhr

Nach einem Wanderausflug kam ich heute gegen Abend nach Hause und eine recht dünne Polly begrüßte mich am Gitter. Da sie sehr zutraulich ist, kam Madame gleich schnell mal auf die Waage, sie hatte 277 gr abgenommen! Oh Gott, aufgeregt suchte ich im Gehege und fand drei Babies eng aneinandergekuschelt unter meiner zweiten Ebene! Große Erleichterung, als Mama Polly sich immer wieder um die Drei kümmerte, ich habe alle sogar schon beim Trinken beobachtet. Sie sehen vital aus, eins davon springt sogar schon ein bisschen herum. Ich bin sehr erleichtert, Polly war allerdings die Größte und Dickste von unserem 10er Notfall und hat nun auch als erste geworfen. Was bei den anderen herauskommt- weiter Daumen drücken! Polly hat herzhaft mit der Gruppe zu Abend gefressen und ich werde natürlich weiter beobachten und Euch aus der Pflegestelle Mannheim berichten.

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Das Bäuchlein ist verschwunden!

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Drei an der Milchbar...

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Die drei Babies...( und jetzt wollen wir nicht weiter stören)...

 
Impressionen von der vollbesetzten Pflegestelle Mannheim
Pflegestellen privat
Mittwoch, den 12. Mai 2010 um 07:59 Uhr

.... oder auch: Hat jemand Lust, bei uns mitzumachen?

So viel Arbeit ist es gar nicht, das Putzen wird Routine und alles andere kann man lernen.

Wir sind immer auf der Suche nach neuen Mitstreitern - und wir garantieren ein harmonisches Miteinander bei den Meeris und unter uns.... Jeder trägt so viel bei, wie er kann und möchte. Pflegestellentreffen zum Erfahrungsaustausch etc ca. alle zwei Monate. Infos zur aktiven Mitgliedschaft:

http://www.sos-meerschweinchen.de/index.php/pflegestellentaetigkeit

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Im oberen Gehege von links nach rechts: Mocca, May-Lin, Milka, Duke, Oda und Coco, oben auf der Ebene Amanda

Im unteren Gehege von links nach rechts: Zambaya, Polly, Tialda, Swen, oben Mori und Ginger

In Mannheim herrscht derzeit ein munteres Treiben, zumal beide Gruppen auch noch sehr zutraulich sind. Die Gehege sind durch eine schmale zweite Ebene so gut ausgenutzt wie möglich und diese wird auch sehr gerne genutzt, wie man sieht. Es sind jeweils 2 qm im sogenannten "Hochbett" - es ist aber keins, sondern wurde für die Pflegetiere gebaut - wer wissen möchte, wie so etwas geht, kann dies hier nachlesen:

http://www.sos-meerschweinchen.de/index.php/ein-eigenbau-entsteht

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Die Idee mit dem Brett!

Ganz einfach, zwei Häuschen, Brett quer darüber, Handtuch und Unterstände drauf und fertig ist die kuschlige zweite Ebene- auch für Leute ohne handwerkliches Geschick! Hier am Beispiel vom 150 er Käfig für Patentier Roberto und Partnerin Samira.

 

Bodengehege von über 5 qm für die eigenen sieben Tiere, Kastrat Picasso und seine 6 Frauen ( alle ehemalige SOS-ler)

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Tja, und damit habe ich derzeit 22 Tiere hier.....(Aber keine Bange, wir haben etliche Pflegestellen, die haben noch mehr Tiere....) Aber wie gesagt, jeder macht soviel er kann und möchte.

 
Aus dem Tagebuch von Polly und Ginger
Pflegestellen privat
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 20:13 Uhr

Heute Morgen sind Polly und Ginger doch noch in mein großes Gehege zu Swen und seinen Mädels gezogen. Ich kann einfach keine Meeris in Käfigen sehen. Die beiden waren ja vorübergehend in meinen Notfall 120er gezogen, war das einzige was ich gerade noch frei hatte. Ich bin im Moment fast überbesetzt, nachdem ich am Freitag noch die 7er Gruppe aufgenommen habe, aber bei Swen war noch Platz, die Gruppe ist gut sozialisiert und harmonisch, Swen hat seine Mädels gut im Griff, so habe ich es gewagt.

Die Milbenbehandlung bei Polly und Ginger hat schon angeschlagen, ihr Fell sieht bereits viel besser aus und die anderen in Swens Gruppe sind alle pumperlgesund. So habe ich Polly auf ein Handtuch laufen lassen und sie vorsichtig in das große Gehege gesetzt (Hochschwanger sollte man möglichst nicht so hochheben). Ginger als kleiner Wirbelwind hüpfte sofort begeistert durch das Gehege und konnte gar rnicht aufhören zu rennen, 2 m hin, 2 m zurück-welche Wonne! Swen machte beiden Damen sofort klar, wer im Gehege der Chef ist und die beiden muckten sich auch gar nicht, so war die Sache erledigt. PUH! Auch Vergesellschaftungen können ja für die Tiere ganz schön stressig sein, aber in größeren Gruppen passiert meistens wenig, da ein einzelnes Rudel-Mitglied ja schlecht 5 andere ständig kontrollieren kann. Polly ist nicht mehr ganz so schnell, aber ich habe den Eindruck sie fühlt sich auch wohl. Sie ist immer vorne am Betteln, man hat halt Hunger, wenn man trächtig ist. Sie erinnert mich irgendwie an mich im 9. Monat ( ich habe zwei Kinder), so Marke rollende Tonne oder watschelnde Ente. Zwinkern

Naja, ich hoffe, es geht alles gut mit der kleinen Maus.

Viele Grüße aus der Pflegestelle Mannheim und danke an die zahlreichen Leser, die uns für unseren Notfall schon Glück gewünscht haben. Wir, bzw. die Meeri-Weibchen können es brauchen...!

gingerpollyhpdsc03813

Die kleine Ginger und Polly an der Heubar, dem berühmten Geschirrabtropfgestell aus einem bekannten schwedischen Möbelhaus. Erstaunlich, dass Polly sich da noch problemlos hochwuchtet....!

 
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