Ich wurde hier im Verein, am 01.07.2007, von meiner Mutter Niezah auf die Welt gebracht. Sie kam aus sehr schlechten Verhältnissen mit vielen anderen, ebenfalls schwangeren Meerschweinchen-Damen, in den Verein. Wir waren zu dem Zeitpunkt schon in ihrem Bauch. Ich habe noch 2 Brüder, wovon es damals einer nicht geschafft hatte, und eine Schwester. Wir kamen alle viel zu klein auf die Welt und hatten so zwischen 40gr und 60gr. Ich habe von den schlechten Verhältnissen, der eventuellen Inzucht meiner Eltern und meinem zu kleinen Geburtsgewicht einen Herzfehler. Noch dazu bin ich zu klein, ich bin etwa so groß wie ein 6 Monate altes Meerschweinchen, aber das macht mir nichts. Das macht mich erst zu etwas Besonderem.
Aber obwohl mir das alles passiert ist, geht es mir sehr gut. Ich lebe mit einem Kastraten und 5 anderen Weibchen in der Pflegestelle Speyer. Ich bin leider sehr scheu, da ich mir das Verhalten von meiner Mutter abgeschaut habe, aber die Gruppe hat mir gezeigt, dass Ihr Futterspender gar nicht so schlimm seid. Und wenn man ganz große Knopfaugen hat, so wie ich, dann gibt es auch immer mal wieder was Leckeres zu futtern. Wobei ich beim Essen sehr wählerisch bin. Bei mir kommt nur das Beste auf den Teller.
Ich wünsche Euch noch viel Spaß beim Umschauen auf unserer Homepage!
Liebe Grüße Eure Merle
Merle sagt vielen Dank an ihre Patentante Vanessa Imo und ihre Patenfamilie Ulrike und Michael Dansauer!
Bert
Hallo ich bin Bert,
ich war damals eines der ersten Tiere, die "SOS Meerschweinchen e.V." vermittelt hat. Seitdem habe ich meinem Gurkenspender schon so manche Sorgen bereitet. Ich habe eine sehr sensible Haut, die meisten werden sagen "klar, der ist ja auch weiß", aber daran liegt es nicht. Ich scheine einfach ein schwaches Immunsystem zu haben, deshalb bin ich sehr anfällig für Milben und Pilze, die eigentlich immer auf den Schweinchen, durch Heu und Streu zu finden sind. Ich habe wohl noch eine Erkrankung, denn oft kratze ich mich auch blutig, obwohl kein Pilz und keine Milbe gefunden werden können. Man weiß nicht was ich habe, es stehen nur viele Vermutungen im Raum.
Außerdem hatte ich etwa ein Jahr nach meiner Kastration einen Kastrationsabszess, dann hatte ich einen Blasenstein und ich hatte mich an einer Stelle so oft gekratzt, dass auch hier ein Abszess entstanden ist. Ein Bild ist unten mit dabei.
Ansonsten geht es mir sehr gut! Ich lebe mit 6 Weibchen zusammen, nur mit einer der Damen muss ich mir den höchsten Platz der Rangordnung teilen. Unser weiteres Patentier Merle lebt übrigens auch in meiner Gruppe.
Bis bald,
Euer Bert
Bert sagt vielen Dank an seinen Patenonkel Martin S. und seine Patenfamilie Ulrike und Michael Dansauer!
Suki
Hallo ich bin Suki (geb. 2007),
vielleicht kennen mich einige schon von den News, ich kam im Februar aus der Tierarztpraxis Finck zu Sos Meerschweinchen. Meine alte Besitzerin wollte mich nicht aufgrund eines Abszesses. Der Abszess wurde entfernt und ist jetzt ganz gut verheilt, nur noch eine Narbe zeigt was ich durchgemacht habe, denn er war sehr groß. Leider hatte man bei mir noch Knubbel am Bauch erfühlt, die sich dann als vergrößerte Lymphknoten herausstellten. Erst war die Vermutung, dass es mit dem Abszess zusammenhängt, aber leider sind sie immer noch vergrößert. Dies kann sehr viele Ursachen haben, angefangen bei Krebs, einer Entzündung oder einem Vireninfekt (Leucose). Deswegen muss ich regelmäßig zum Tierarzt, um mich durchchecken zu lassen und vielleicht bekomme ich dann wieder Medikamente. Aber solange ich ein schönes Stückchen Gurkenschale bekomme, nehme ich diese freiwillig. Ich möchte ja, dass es mir gut geht. Da leider die anderen Tiere merken, dass ich krank bin, haben sich meine Vergesellschaftungen als schwierig erwiesen. Darüberhinaus bin ich auch sehr empfindlich wenn es darum geht, dass ich angefasst werden soll, ich habe einfach Angst, dass mir jemand wieder weh tut wie damals mit dem Abszess.
Aber ich lasse mich dann doch freiwillig nehmen und wenn ich im Zimmer meines Gurkenspenders rumlaufen darf, liebe ich es ihr immer zwischen den Füßen umher zu laufen, komme wenn sie mich ruft und bin sehr anhänglich. Auch ein Schweinchen wie ich will nicht alleine sein!
Liebe Grüße Eure Suki
Suki sagt vielen Dank an ihre Patentante Nicole Ahnen und Beate S.!
Roberto
Hallo, ich bin Roberto.
Ich bin im Frühjahr 2007 geboren und lebte zunächst mit meinem Kumpel Ernesto zusammen, aber auf Dauer haben wir uns viel gezofft und mussten getrennt werden. Deshalb wurden wir dann abgegeben, da meine Halter keinen Platz für 2 Gruppen gehabt hätten. Wir standen halt beide mehr auf Mädels als auf Männer... ;-) . In der Pflegestelle in Mannheim lebte ich ab April 09 mit wechselnder weiblicher Gesellschaft, aber da bei mir so blöde Knubbel im Unterbauch gefunden wurden, war ich ab da leider nicht mehr vermittelbar. Macht aber nix, denn hier gefällt es mir prima, ich muss zwar ab und zu homöopatische Tropfen nehmen, die mir ganz gut bekommen, aber mit denen geht es mir wenigstens recht gut. Wenn ich sie brav schlucke, gibts auch hinterher ein Leckerli, naja wenn´s halt sein muss...
Damit ich nicht alleine leben muss und endlich mal eine eigene Frau habe, durfte Samira bei mir wohnen bleiben, nicht schlecht, Leute, denn ich steh voll auf die süße Zuckerschnute ( und ich glaube sie mag mich auch.) Drückt mir die Daumen, dass meine Knubbel noch lange Ruhe geben, denn mein Doc weiß leider nicht so genau, wie es bei mir weitergeht, mein Gewicht ist zwar immer noch niedrig, aber hält sich ganz gut-- ich kann fressen so viel ich will, ich nehme nur schwer zu... Aber sonst geht es mir gut und ich hoffe, es bleibt noch eine Weile so... Und meine eine Patentante hat mich auch schon besucht und mir Leckerchen mitgebracht und die andere hat mir dafür ein dickes leckeres Packerl geschickt--- netter Zug von den beiden, oder?
Viele liebe Grüße, Euer Roberto
Roberto sagt vielen Dank an seine Patentanten Krisztina Kanya und Katharina Kellner (Kellis Tiershop)!
Hotte
Hallo,
ich bin HOT AND HANDSOME kurz HOTTE genannt.
Ich bin ein US-Teddy und ein ehemaliger Zuchtbock, mittlerweile aber kastriert. Aus privaten Gründen wurde die Zucht aufgelöst und so kam ich nach langem hin und her zu SOS-Meerschweinchen e.V. Leider mit einigen Handicaps. Meine Ohren waren stark verschmutzt, daher meine Kopfschiefhaltung . Diese ist mittlerweile chronisch geworden. Meine ganze Motorik ist dadurch gestört, so laufe ich auch gerne mal gegen Hindernisse oder bekomme die Kurve nicht rechtzeitig. Meinen starken Pilzbefall habe ich Dank regelmäßigem Baden wieder los. Was dann noch kommt, ja das ist schon etwas peinlich, meine Perinealtasche *hüstel*. Ich kann mich nicht mehr selbst sauberhalten und meine ganzen Köttel und Einstreu sammeln sich darin. Und das ist wirklich so schlimm, dass sie mindestens ein bis zweimal am Tag gereinigt werden müssen. Auch meine Backenzähne sind schief und ich werde wohl um eine regelmäßige Zahnkorrektur nicht herum kommen.
Oh je. Dank meiner Pflegestelle Altrip darf ich als Patentier bleiben und es geht mir richtig gut. Habe Hunger, viel Auslauf und zu meiner Freude jetzt ein Weibchen, die Ashanti ein Texel. Zuckersüß. Es macht halt zu zweit doch viel mehr Spaß, das Schweineleben.
Hotte sagt vielen lieben Dank zu seinen Patentanten Karola Brand, Steffi Laudenbacher und Anja Eichsteller und zu seinen Meerschweinchenkumpels Sven und Wotan!
Ashanti
Hallo, ich bin Ashanti,
auch ich bin ein Patenschweinchen und die Partnerin von Hotte. Erst sollte ich nur die Gesellschaftsdame sein, nun bin ich selber nicht mehr ganz bei Gesundheit. Mein Alter macht sich nun doch bemerkbar, obwohl ich noch ganz schön meine Gurkenschnippler herumkommandieren kann. Auf Kommando -muig- in voller Lautstärke und schon gibts was (nicht immer, aber immer öfter). Auch dem Hotte kann ich noch zeigen wo es lang geht. Jedoch macht mir meine Gesundheit zu schaffen. Auf dem einen Auge ganz blind, auf dem anderen sehe ich auch schon ziemlich schlecht. Daher bekomme ich nicht mehr mit wo es was gibt. Hier passt dann meine Patenmama schon auf, dass ich nicht zu kurz komme. Auch mein Schilddrüsenhormon muß ich jeden Tag einnehmen -igitt- aber das Leckerli hinterher macht es wett. Und meine Eierstöcke machen mit ebenfalls ganz schön schwer zu schaffen. Der eine ist verdickt, was auch ein Tumor sein könnte. Hier könnte nur noch eine Totaloperation helfen, die würde ich jedoch auf Grund meines Zustandes nicht mehr überleben. Deshalb hat man entschieden, mir mein Leben so schön wie möglich zu machen. Ach die schönen extra Leckerlis. Wie ihr seht, hat auch dies seine schönen Seiten. Ich jedoch will hoffen, mit Hotte noch einen schönen und vor allem langen Lebensabend verbringen zu können.
Viele liebe Grüße Muig-muig Ashanti
Ashanti bedankt sich bei ihrer Patentante Karola Brand!
Dorinda
Hallo, ich bin Dorinda,
ich bin nicht krank und habe auch sonst keine Probleme. Meine Pflegemama hat aber gesagt, ich bin so ein liebes und umgängliches Schwein, dass ich dem Mexx Gesellschaft leisten soll. Und da dieser nicht mehr vermittelt wird, muss ich eben auch bleiben.
Mexx und ich verstehen uns sehr gut, wir können beide herzhaft um Futter betteln und nur wenn es Trockengemüse gibt, hört auch mal die Freundschaft auf. Muss ja mal gesagt sein *jawohlmuig* Meine Paten unterstützen mich daher nicht unbedingt bei anfallenden Tierarztkosten (ich hoffe ich muss da niemalsmuig hin!), sondern hauptsächlich beim Futtern *hihi* Denn meine Pflegemama muss uns ja zusätzlich durchfuttern und Plätze blockieren. Sie macht es natürlich gerne, aber wir würden sie gerne mit eurer Hilfe unterstützen.
Viele quikende Grüße, eure Dorinda
Dorinda bedankt sich bei ihren Paten Thorsten Walter, Jens-Uwe Koeplin und Birgit Seeger!
Mexx
Hallo, ich bin Mexx,
wo soll ich anfangen? ich war schon mal vermittelt. Dort ging es mir auch recht gut. Dann verstarb meine Freundin und ich bekam ziemliche Zahnschmerzen. Leider erkannten dies meine Halterin und der Tierarzt nicht und behandelten mich nur auf den dabei entstandenen Eiter. Dies ging 4 Monate so. Zum Glück und aus reinem Zufall, meldeten sich die Damen vom Verein, um mal wieder nach mir zu fragen. Nach kurzer Diskussion entschied man sich zusammen mit meiner Halterin dazu, dass ich wieder zum Verein zurück komme.
Ich wurde in der Pflegestelle Biblis abgegeben und wurde direkt deren Tierärztin vorgestellt. Und endlich konnte man mir helfen! Mein unterer Schneidezahn hat sich durch den Kiefer gebohrt und wuchs schon aus meinen Hals raus. Ihr müsst euch vorstellen, wie schlimm das war... Ich bekam diesen gezogen *aua* und nun darf man mich Dreizahn nennen! Aber fressen kann ich trotzdem wie ein Großer *jawohlmuig*
Und dann habe ich noch ein etwas delikates Problem. Ähm *flüster* Mein bestes Stück zieht sich nicht mehr ganz ein *peinlich* Leider kam dies durch die mangelnde Hygiene bei meinen Haltern. Nun kontrolliert mich meine Futtergeberin täglich *rotwerd* ob da noch alles in Ordnung ist und bei Bedarf werde ich eingeölt... ich sag dazu jetzt nichts weiter *grummelmuig*
Ja und jetzt wurde beim letzten Kontrollbesuch (Ende April 2010) festgestellt, dass ich so einen doofen Fistelgang am Hals besitze, der etwas eitrig suppt. Die Tierärztin und meine Pflegemama wollen das beobachten. Wenn es schlimmer wird, muss ich wieder unter´s Messer *bibber* Drückt mir die Daumen! Daher kann ich auch nicht vermittelt werden. Auch kann ich mein Gewicht ganz schlecht halten, obwohl ich soviel fresse. Meine Pflegemama sagt immer, ich bin wohl ziemlich angeschlagen durch diese ganze Sache. Dafür werde ich sehr verwöhnt. Und mit meiner Freundin Dorinda könnte es mir garnicht besser gehen.
Viele muigige Grüße, euer Mexx
Mexx bedankt sich bei seinen Patentanten Christa Eichsteller und Karin Jürissen!
Oda
Hallo,
ich bin die Oda, Spitzname Ömchen,
ich bin nämlich schon eine richtige alte Dame, geboren ca 2002 , d.h. ich bin mindestens sieben- jawoll-muig! Ich kam zusammen mit noch sechs anderen Meeris als Abgabetier in die Pflegestelle, aber in der großen Gruppe habe ich mich dann nicht mehr so wohl gefühlt. Die anderen haben mir ständig das Futter vor der Nase weggeschnappt, ich hatte ziemliche Blähungen und bin doch schon recht dünn und klapprig, da habe ich kaum was abbekommen. Da hat mein Pflege-Frauchen gemeint, ich soll mal lieber ins Appartment zu Roberto und Samira ziehen, und mich erholen. Musste dann eine Zeitlang so einen Saft vom Onkel Doc nehmen, nun ist mein Bäuchlein wieder ganz okay und bei Roberto und Samira fühle ich mich wohl..
Das sind nämlich zwei ganz Liebe, der Roberto ist auch so ein Dünner, Samira ist sowieso schlank, und so können wir drei nun nach Herzenslust große Portionen futtern. Yammie, wie die heutige Jungend so sagt....Und Leckerchen gibt es auch immer wieder mal... Wir haben nämlich "Beziehungen", da der Roberto die Katha von Kellis Tiershop als Patin hat und wir da immer mal ein Extra-Päckchen bekommen.....Trotzdem muss ich immer mal wieder zum Onkel Doc, weil ich halt nicht mehr so ganz gut beieinander bin und so ein Pate/-in für mich ganz allein wäre schon eine große Hilfe.
Ein "Viele-Grüße-Muig" von der Rentner-Gang
Eure Oda
Oda bedankt sich bei ihren Patentanten Christa Eichsteller und Michaela Dastursadeh!