Das Warten hat nun ein Ende liebe SOS-Osterfreunde!!!

 

Nun ist es soweit und unsere bereits im Februar angekündigte Osteraktion startet am 09.03.2018.

 

Das Osterhäschen, ähhm Schweinchen ;-) hat extra eine Nachtschicht eingelegt und für euch ein paar Körbchen mit vielen tollen Dingen gebastelt und bestückt!

Aber psssst!!! Die Anzahl ist limitiert auf 20 Stück! Also schnell sein lohnt sich.

 

Auf los geht`s los!!!

 

 

   

 

 

Jedes der süßen Körbchen ist ein kleines Unikat und möchte euch und den Beschenkten eine Freude machen.

 

Darin enthalten ist Folgendes:

- eine Patenschaftsurkunde

- eine handbemalte Tasse (natürlich mit Schweinchenmotiv)

- ein Futterbeutel der SOS-Spendenmischung von Cavialand, ca. 100g

- ein LED-Teelicht mit besticktem Osterei aus Filz zum überstülpen

- ein Filzanhänger mit Schweinchenmotiv

- ein Osterhasenbeutel mit Meerschweinchen-Charms-Schlüsselanhänger

- ein genähter Eierwärmer, der auch aufgestellt oder an den Osterstrauch gehängt werden kann

 

Und natürlich für die Leckermäulchen unter euch auch etwas Süßes.

 

 

 

Hier noch ein paar Infos zur darin enthaltenen Patenschaft:

Diese ist auf ein Jahr begrenzt und ihr könnt beim Bestellen eines unserer Körbchen, das Patenschweinchen, welches ihr damit gern unterstützen möchtet, selbst wählen.

Bitte gebt hierzu einfach den Namen eures auserwählen Lieblings mit an.

 

Hier geht`s zu all unseren Paten-Lieblingen:

http://sos-meerschweinchen.de/index.php/patentiere

 

Die tollen Körbchen könnt ihr für einen Preis von 25,00 € zzgl. 5,99 € Porto-/Versandkosten unter unserer E-Mail-Adresse

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erstehen.

 

Mit dem Erwerb eines solchen Ostergeschenkes unterstützt ihr auch wieder zu 100 % unsere Tierschutzarbeit.

 

 

Unsere Aktion endet am 24.03.2018.

 

 

Wir freuen uns schon auf euer Interesse und sagen vorab schon mal DANKESCHÖN und ein tolles Osterfest!!!

 

 

 

 

 
 
 

 
So begann vor einigen Jahren alles I love you ich hatte dich damals gerettet, konnte Dich aber leider nicht behalten.
So bist Du in eine Pflegestelle gekommen, wurdest in ein schönes Daheim vermittelt und hast viele Jahre mit einem Kastrat zusammen gelebt.
Dieser ist dann leider verstorben und Du bist du wieder zum Verein zurückgekommen .
Dann war für mich klar, dass Du jetzt für immer zu mir kommst. Moni und ich habe Dich dann in Wiesbaden abgeholt.

Du bist dann zu Lisbeth (sie war Deine ganz große Liebe  I love you) Kiara und Paulinchen gezogen. Ihr habt euch vom ersten Tag an super verstanden .
Leider ist zuerst Kiara, dann Paulinchen und Deine große Liebe Lisbeth verstorben Sad Sad

Ich habe Dir dann Kara zur Seite gesetzt, damit Du nicht lange alleine sein musstest I love you . Schnell war klar, dass die Gruppe nicht so klein bleiben kann, weil Ihr zwei Euch so nicht wohl gefühlt habt .

Es zog Fine und Nena bei euch ein I love you  - so war die Gruppe dann wieder perfekt!!
 
Dann kam leider der Tag, an dem ich von Dir Abschied nehmen musste Sad
Am 28.02.2018 ging alles ganz schnell, was ich bis heute nicht verstehen kann Sad  - mein Herz ist voller Schmerz I love you
Am 01.03.2018 hätte ich Dich ein Jahr bei mir gehabt, leider sollte es nicht sein, dass es noch einige Jahre länger gewesen wäre.

Geliebter Geronimo, Du bist unser Häuptling gewesen - ich vermisse Dich sehr!!
Ich denke an die wunderschöne Zeit mit dir zurück!
Dafür bin ich ewig dankbar. Du wirst einen Platz für immer in meinem Herzen haben I love you

Wir vermissen dich !!
Deine Tierischen Freunde Kara, Fine und Nena,  so wie Dein Frauchen Beate I love you
 
 



 

 

Wir nehmen Abschied von:


Ilana

Unsere Ilana wurde 2011 geboren und kam im März 2015 zu uns in den Verein, kurz darauf konnte sie auch schon vermittelt werden. Aus persönlichen Gründen kam sie aber wieder zum Verein zurück. Leider war sie da nicht gesund und musste sich einer schweren Operation unterziehen. Dies glückte auch und bald konnte Ilana wieder vermittelt werden.

 

Ihre Halter schreiben ihr folgende Worte:

Du kamst im Januar 2016 zu uns.
Warst ein sehr neugieriges, aufgewecktes Schweinchen das laut pfeifend vor der Fütterungszeit schon da stand um nach dem Futter bettelte.
Und den wöchentlichen Tüv ließest Du nur mit lautem Gequiecke und Geschimpfe über dich ergehen.
Letztes Jahr im August bekamst Du eine schlimme Blasenentzündung die sich über Wochen zog.
Einer der Tierärzte gab schon die Hoffnung auf und meinte Du würdest Dich nicht mehr erholen.
Aber Du warst eine Kämpfernatur. Du wolltest weiter leben!
Beim Päppeln gabst Du mit einem Deiner Vorderpfötchen immer ein Zeichen wenn Du genug hattest.
Deine Medikamente, die Du 3x täglich einnehmen mußtest, nahmst Du tapfer ohne zu murren.
Es gab, wie Du keine Blasenentzündung mehr hattest (kein Blut im Urin), immer wieder Hochs und Tiefs.
Ende Januar 2018 kam dann wieder ein Tief, dass überhaupt nicht mehr aufhören wollte.
Du wurdest schließlich rund um die Uhr gepäppelt und bekamst weiterhin die Medikamente.


Dann kam der 7. Februar. An diesem Tag wolltest Du Deinen Päppelbrei nicht mehr nehmen und auch das atmen fiel Dir schwer.
Somit mußten wir den schweren Weg zum Tierarzt gehen um Dich zu erlösen.
Der Tierarzt stellte am Ende des Bauchraumes eine ziemliche Verdickung fest, was auf ein Blasentumor zutreffen würde.

Ilana unsere Kämpferin gekämpft und doch verloren. Du wurdest ca. 6 1/4 Jahre alt.

Wir werden Dich nie vergessen!

 

Senu

Senu hatte nicht so viel Glück im Leben, er musste auf einem ungeschützten Balkon ohne ausreichende Einrichtung jetzt in der kalten Jahreszeit sitzen, Einstreu war nass und schimmlig. Futter war hier sehr rar, so dass er am Abholtag den 07.02.2018 verstarb. Er lag schon in Krämpfen und hat den Weg zum Tierarzt nicht mehr geschafft.

Komm gut an kleiner Mann, wir werden dich nicht vergessen.

Senu wurde nur ein Jahr alt.

Leider haben wir kein Bild von Senu zu Lebzeiten.

 

Caven, Cahaya, Caius und Carino

Charlottes Babys sind am 12.02.2018 zur Welt gekommen, alle vier haben nicht angefangen zu atmen. Wir sind hierüber sehr traurig und können es kaum in Worte fassen.

Die Pflegestelle hat allen Vieren folgende Namen gegeben:

1. Baby: Caven (= aufgehende Sonne)
2. Baby: Cahaya (= die Leuchtende)
3. Baby: Caius (= der Fröhliche)
4. Baby: Carino (= der Hübsche)

Da wir nur Bilder der toten Babys haben, bleibt dieser Beitrag ebenfalls ohne Bild.

Kommt gut an ihr Kleinen, wir hätten euch gerne näher kennengelernt.

 

Darlene

Abby (SOS-Darlene) hat sich am 15.02.2018 auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht.
Folgende Zeilen ihrer Halter haben uns zu ihrem Tod erreicht:

Liebes SOS-Team,
leider melde ich mich heute mit einer traurigen Nachricht, unsere Abby (bei SOS Darlene) ist leider am 15.02.18 verstorben.
Abby war im letzten Jahr immer mal wieder gesundheitlich angeschlagen. Anfang 2017 bekam sie eine große Zyste, die auch durch Hormonspritzen
nicht weggehen wollten. Da sie aber weder Haarausfall, noch ein verändertes Verhalten zeigte, beobachteten wir sie nur.
Im Sommer verschwand die Zyste vollständig, allerdings schwankte ihr Gewicht immer wieder, auch trank sie viel, was aber keine organischen Ursachen hatte.
Als sie im Herbst nach drinnen zog, war das
Trinkverhalten wieder normal und das Gewicht stabilisierte sich wieder.

Doch in den letzten Tagen vor ihrem Tod ging es ihr plötzlich schlecht. Beim Tierarzt ließen wir ihr Blut abnehmen.
Am Tag darauf erhielten wir
die schlechte Nachricht: Akute Leukose und akutes Nierenversagen. So mussten wir Abby kurz darauf gehen lassen :-(((

Wir vermissen unsere Abby sehr ! Sie war ein ganz besonderes Schweinchen: Unerschrocken und so anhänglich wie ein Hund. Sich streicheln lassen, auf Zuruf sofort herzukommen war kein Problem für sie. Ihre Mitbewohner steckte sie mit ihrer aktiven und euphorische Art immerzu an. So war es keine Seltenheit, dass sie für eine Erbsenflocke durch den ganzen großen Garten lief, im Sommer die Kaninchen im 50 m entfernten Keller besuchte, oder neben der Gartenliege (auf der man lag)
so lange Männchen machte, bis ein Leckerchen gereicht wurde :) Sie liebte den Garten, lief dort weite Strecken oder genoss es im Schatten ein Nickerchen zu machen.
Da sie dem Menschen so aufgeschlossen war und
auch die Aufmerksamkeit gerne laut einforderte, lernte sie viele Tricks: Durch Reifen springen, sich Drehen, Schnürsenkel aufmachen bis hin zu Socken ausziehen. Abby war einfach eine kleine Intelligenzbestie :D

Wir vermissen unsere kleine Abbymaus sehr.. Ohne sie ist es im Gehege sehr ruhig geworden..
Sie ist leider viel zu früh gegeangen mit ihren 5 Jahre :-(

 

Sari

Die kleine Sari wurde 2011 geboren und kam im August 2015 in den Verein. Sie schaffte es erst gar nicht auf die Vermittlungsseite, da Patenbock Seamoon sich unsterblich in Sari verliebte und auch Sari der Liebe auf den ersten Blick unterlag. Es war klar, Sari durfte in der Pflegestelle bleiben.

Im Juni 2017 wurde bei ihr ein Tumor im Bauchraum entdeckt, welcher leider mit Magen und Darm verwachsen war. Es konnte keine Operation stattfinden. Also bekam Sari jeden Wunsch von den Augen abgelesen.

Am 21.02.2018 war es dann soweit und Sari hatte keine Kraft mehr und sie wurde in Würde verabschiedet. Sie folgte somit ihrem Partner und sie sind wieder vereint.

Sari wurde ca. 7 Jahre alt.


„Mein Herz erkennt dich immer“

 

Honeyblossom

Honeyblossom wurde circa 2011 geboren und kam im Jahr 2014 zu uns in den Verein. Bald konnte die schöne Maus vermittelt werden. Leider stellte sich bei ihr bald eine Anomalie ein, ein Zahn wuchs durch die Nase. Ihre Menschen haben sich aber gut damit arrangiert.

Sie bekam in diesem Jahr dann plötzlich Atemnot und sie wurde gleich dem Tierarzt vorgestellt, sie wurde medikamentös abgedeckt. Leider hat sich die Kleine nicht mehr erholt, so dass sie am 22.02.2018 unter Tränen zur Regenbogenbrücke geschickt.

Komm gut an Kleines. Sie wurde ca. 7 Jahre alt.

 

Sandro

Am 23.02.2018 hat Sandro sein Köfferchen gepackt, seine Familie schrieb uns folgende Zeilen:

Er hat uns ab Anbeginn fasziniert. Er war ruhig und aufgrund seiner Präsenz konnte er bei unseren Damen für Ruhe sorgen .... aber eben nur wenn er wollte... so war er in allen Dingen...wenn er wollte, war alles möglich. Sandro war das erste Schweinchen, dass so tief schlafen konnte, dass er sogar das Essen verpasste, wenn man ihn nicht angestupst und geweckt hätte. Beim Krallenschneiden hat er mit seinen Zähnchen in die Finger gezwickt um zu zeigen, dass ihm das jetzt gerade nicht so passte. Beim TA hat er auch gerne mal beherzter zugekniffen, ich lies in gerne gewähren, denn auch ein Schweinchen sollte zeigen dürfen, wo seine Grenzen sind.

Vor ca. einem dreiviertel Jahr wurde bei Sandro eine generalisierte Leukose festgestellt, dies so erfuhr ich, wird den Schweinchen schon im Mutterleib mitgegeben. Bis vorgestern war Sandro ein wunderschöner, properer Schweinemann mit glänzend rotem Fell, der sich weder von seinen Damen noch von seinen Gurkenschnipplern auf der Nase herumtanzen ließ. Am Mittwoch über den Tag hatte er immer weniger Appetit und zog sich sehr zurück, ich gab ihm Metacam in Absprache mit der TÄ da wir davon ausgingen, dass seine Leukose sich nun Bahn brechen würde. In der Nacht kam jedoch starke Flankenatmung und eine nasse Nase dazu. Donnerstagmorgen war ich die erste beim TA (Kleintierklinik Bergstraße) hier wurde mit abhören und Röntgen festgestellt, dass ihm aufgrund eines Perikardergusses das Atmen schwerfiel, er bekam entwässernde Medikamente, kurzzeitige Besserung lies hoffen, dass er es über den Berg schafft. Sein Zustand verschlechterte sich erneut und wir waren erneut am Donnerstag Nachmittag beim TA, hier hörte die Ärztin eine Verbesserung der Atmung und gab ein weiteres Mal Entzündungshemmer, Nährstoffe, Entwässerung und Schmerzmittel als Depot. Aber hier war Sandro schon so schwach, dass er mich noch nicht einmal mehr in den Finger zwickte, wie er es sonst gerne tat. Zuhause angekommen, wurde es wieder etwas besser, aber im Laufe der Nacht verschlechterte sich trotz Medikamentengabe sein Zustand akut. Zu sehen, wie ein Lebewesen entscheiden muss essen oder atmen und trotz Erschöpfung nicht ruhen kann, weil dann die Luft zum überleben nicht reicht, hat mich sehr aufgerührt. Am Freitagmorgen, hat ihn dann eine sehr einfühlsame TA mit einer Narkose in den ersehnten Schlaf geführt und ihn mit einem in sein Herz gespritztes Medikament vom qualvollen Atem holen erlöst. Es gibt einen schönen Spruch, an den ich wieder denken musste. Als Gott sah, dass der Berg zu steil wurde und das Atmen schwer fiel, streckte er seine Hand aus und sagte: „Komm nach Hause“.

Wie jedes Schweinchen, dass wir bis zum heutigen Tage gehen lassen mussten, betrauern wir auch den Verlust von Sandro. Mach’s gut und genieße das Gras, die Sonne und das unbeschwerte sein auf der anderen Seite und grüß uns die anderen.

Sandro durfte 4 Jahre alt werden, komm gut an.

 

 

 


 

 


Joyce

JOYCE: Hallo, schüchtern-MUIG. Ich bin Joyce und ich soll mich hier vorstellen.

PEBBLES: Joyce ist meine Schwester, reinkräh-MUIG.

TOFFEE: Nun lass' die kleine Joyce doch erstmal für sich sprechen, Pebbles, ermahnend-MUIG.

OSCAR: Mach nur weiter, Joyce. Erzähl einfach was von dir, aufmunternd-MUIG.

JOYCE: Ich bin erst ganz kurz hier. Ich war zusammen mit Pebbles erst auf einem Bauernhof, wo es ganz schrecklich war, dann war ich mit Pebbles in der Notstation, wo es viel besser war, und jetzt bin ich wieder mit Pebbles zusammen hier und hier ist es richtig schön, erleichtert-MUIG.

TOFFEE: Hier brauchst du nie wieder Hunger leiden. Hier gibt's rundum Vollservice und ich stelle sehr erfreut fest, dass du schon sehr schön zugenommen hast, zufrieden-MUIG.

JOYCE: Ich bin sehr froh, dass Pebbles auch da ist. Wir verstehen uns total gut. Auch wenn Oscar und Pebbles mir vieles vor der Nase wegfressen.

PEBBLES: Ach, sei mal nicht so kleinlich. Ich lauf' halt nach vorne, wenn das Zweibein auftaucht, und hol' mir ein Leckerchen ab, während du bisher die ganze Zeit quiekend in ein Versteck geflüchtet bist. Außerdem muss ich auch noch ordentlich zunehmen.

TOFFEE: Joyce ist halt ein bisschen schüchterner als du, Pebbles, während du ein ganz schön vorlautes und freches kleines Ding bist. Nur gut, dass ihr beiden so unterschiedlich seid. Zwei Pebbleses wären schwer auszuhalten. Und Oscar ist halt eine Fressmaschine.


Joyce & Oscar

OSCAR: Na, na.

PEBBLES: Ich komm' gut mit ihm klar, weil er mit seinem vielen Fell nicht gut sieht, was vor seiner Nase liegt. Und ich bin sehr schnell und schnappe mir da die besten Sachen direkt vor ihm weg. Aber da ist er nicht böse auf mich.

OSCAR: Es ist genug da, dass wir alle satt werden, gutmütig-MUIG.

JOYCE: Ich muss der Toffee nichts wegschnappen, das würde sie auch nicht mögen. Aber sie zeigt mir alles, was man essen kann, und teilt es mit mir.

PEBBLES: Das hat die Clara auch mit mir gemacht, das war schön, sehnsüchtig-MUIG. Meine Mama konnte das nicht mit mir machen, weil so wenig zu essen da war. Aber die Clara ist jetzt auch nicht mehr da, traurig-MUIG. Jetzt schnuppere ich immer an Oscars Mäulchen. Da muss ich mich aber immer beeilen, weil er alles so schnell schluckt. Aber bei Toffee darf ich das nicht. Dann knufft sie mich.

TOFFEE: Weil du stiehlst! Joyce stiehlt nicht, sondern fragt artig, ob sie was abbeißen darf.


Joyce & Toffee

OSCAR: Hm, ich erinnere mich, dass Jane und Clara erzählt haben, dass du in deiner Jugend auch oft den anderen das Futter vor der Nase wegstibitzt hast und dass das erst aufgehört hat als du als Erwachsene nicht mehr so schnell mit deiner Beute flüchten konntest.

TOFFEE: Hörst du wohl auf meine Autorität zu untergraben, du Unterwelt-Pädagoge!

PEBBLES: Kicher-MUIG.

JOYCE: Die Mama Kerstin zeigt mir aber auch feine Leckerchen. Die holt mich oft hier aus dem Haus und dann sitze ich auf ihr und kriege was Schmatziges hingehalten zum essen. Am Anfang hatte ich da total Angst, aber die Kerstin hat dann angefangen zu essen und zu kauen und mich anzupusten und weil das gut gerochen hat, hab' ich an ihrem Mäulchen geschnuppert und erst haben wir zusammen ein Salatblatt gegessen und dann jeden Abend ein anderes Gemüse. Die bringt mir auch viel bei.


Joyce

PEBBLES: Warum hat sie das denn mit mir nicht gemacht, enttäuscht-MUIG?

OSCAR: Hat sie doch, das kannst du doch wohl nicht vergessen haben. Obwohl es nicht nötig war. Du hast ganz kess gleich angefangen alles zu essen, was vor dir auftauchte, und du bist auch überall hingelaufen, wo es was zu essen gab, weil du keine Angst vor den Zweibeinern hattest. Joyce ist erstmal weggelaufen, so dass man ihr hier im Haus viele Leckereien gar nicht anbieten konnte. Deshalb hatte sie Intensiv-Privatunterricht. Du sitzt aber auch oft abends bei der Kerstin, genau wie wir alle.

TOFFEE: Inzwischen könnt ihr ja beide schon sehr schön betteln und an der Plexischeibe Männchen machen. Und auch wenn Pebbles den lautesten Sopran singt, den ich je gehört habe, trägt Joyce auch kräftig dazu bei, dass unser Chor jetzt klingt als wären wir ein ganzes Dutzend. Ich hab' das Gefühl, seit ihr Jungvolk da seid kriegen wir mehr Sonnenblumenkerne.


Joyce

OSCAR: Aber ist es nicht erstaunlich, wie unterschiedlich Geschwister sein können? Ihr beiden habt zwar ziemlich die gleichen Farben, aber sonst seid ihr beide unverwechselbar und einzigartig. Pebbles hat ein Crested-Krönchen und eine breite Blesse und Joyce ist ganz glatt und hat eine ganz schmale Blesse.

PEBBLES: Und ich hab' eine Stupsnase!

TOFFEE: Ja, eine wackelnde und viel zu neugierige Stupsnase, die du in alles hineinsteckst. Joyce hat dagegen ein ganz zartes schmales Gesichtchen und man sieht ihr gleich an, dass sie eine ganz sanfte kleine Meerimaus ist.

JOYCE: Ich bin am Anfang immer ganz schnell weggelaufen, wenn was laut war oder plötzlich auftauchte oder die Kerstin reinkam. Das war alles so unheimlich. Aber dann hab' ich genau geschaut, was ihr in so Situationen macht. Und wenn Toffee nicht wegläuft, lauf' ich jetzt auch nicht mehr weg. Und wenn sie nach vorne läuft, geh' ich inzwischen vorsichtig mit und schaue, ob es was Leckeres gibt, stolz-MUIG.

PEBBLES: Bis du dich getraut hast der Kerstin einen Sonnenblumenkern aus der Hand zu nehmen, hast du schon einen ganzen Berg davon verpasst. Du hättest wirklich auf mich hören sollen als ich dir sagte, dass das nicht gefährlich ist.

OSCAR: Manche Erfahrungen muss man für sich selbst machen. Das musstest du auch, nur bist du schon länger hier als Joyce und hast daher einen Erfahrungsvorsprung. Du bist am Anfang auch weggelaufen.

JOYCE: Aber inzwischen fühle ich mich hier schon sehr wohl und hab' auch keine Angst mehr vor der Kerstin.


Joyce

PEBBLES: Du meinst, du rennst jetzt etwas langsamer weg, kicher-MUIG.

TOFFEE: Hack' du mal nicht so auf deiner Schwester 'rum, ermahnend-MUIG.

JOYCE: Ach, Toffee, schimpf doch nicht mit Pebbles. Wir necken uns doch nur ein bisschen. Das machen Schwestern doch so.

PEBBLES: Toffee mag mich nicht so richtig, traurig-MUIG. Clara hatte mich richtig lieb, aber die ist nicht mehr da. Und Toffee mag nur für Joyce eine Mama sein, aber nicht für mich.

OSCAR: Das stimmt so nicht ganz, Pebbles-Kleines, die Toffee ist einfach eine ganz Ruhige und durch deine quirlige Art ist sie überfordert, wo sie doch jetzt auch noch Chefin sein muss, obwohl sie das gar nicht sein wollte.

PEBBLES: Aber sie ist so streng mit mir. Ich kann doch nichts dafür, dass ich bin wie ich bin. Ich bin sehr traurig, dass meine Clara nicht mehr da ist.

JOYCE: Ich hab' dich ganz richtig doll lieb, Pebbles. Und ich finde es total schön, wenn wir Fangen spielen und im Heu toben und dann zusammen was essen. Ich kann mir keine bessere Schwester vorstellen.

PEBBLES: Halb-getröstet-MUIG, ja, das ist schön. Ich bin froh, dass die Mama Kerstin dich noch aus der Notstation geholt hat.

JOYCE: Ich hatte dich dort schon vermisst und konnte gar nicht fassen, dass du weg warst ohne mich. Ich dachte schon, ich seh' dich nie wieder. Als ich hierher kam und dich sah bin ich fast ohnmächtig geworden vor Freude. Dabei hatten mir die großen Schweinchen in der Notstation so Angst gemacht vor der Vergesellschaftung. Aber als ich hier ankam waren alle ganz sanft und lieb und es gab gar keine Aufregung und keinen Stress.


Joyce

PEBBLES: Bei mir auch nicht. Dabei hatte die Kerstin erst Angst, dass ich gejagt oder gebissen werde, wenn sie mich zu euch setzt.

TOFFEE: Na, also wirklich, empört-MUIG. So einen mickrigen Zwerg wie dich. Wir sind doch keine Un-Schweinchen!

OSCAR: Ich würde nie ein junges hübsches Mädel schlecht behandeln.

PEBBLES: Die Kerstin dachte, es könnte ein Mädels-Vergesellschaftungs-Rangproblem geben, vor allem mit Clara. Sie wusste ja nicht, dass sie und ich uns gleich so lieb haben würden.

OSCAR: Ach, welches anständige erwachsene Schweinchen würde sich denn mit einem Baby anlegen? Ihr seid doch noch so mickrig, dass sich keiner Sorgen um seinen Rang in der Gruppe machen muss. Es ist doch offensichtlich, dass ein Baby ganz unten anfängt und sich erst langsam hocharbeiten muss.

TOFFEE: Bis dahin seid ihr nur unnütze kleine Dinger, die man beschützen und denen man alles beibringen muss und die einen mit ihrem Gerenne und Gehüpfe um den Schlaf bringen.

PEBBLES: Die Kerstin dachte, sie reibt mich erst mal mit eurer benutzten Streu ein, damit ich schon ein bisschen nach euch rieche. Sie hielt mich in einer Hand und nahm mit der anderen einen Batzen Heu und Streu, den rieb sie mir über den Rücken. Das fand ich aber ziemlich eklig, der war nämlich Pipi-feucht und ich wollte das nicht im Fell haben. Also hab' ich mich ganz dünn und flutschig gemacht und gewriggelt und hab' meinen besten Raketenstart hingelegt und schwupp war ich weg.


Pebbles & Joyce

JOYCE: Sie hat dich fallen lassen, ungläubig-MUIG?

PEBBLES: Das waren nur ein paar Zentimeter, weil sie mich im Erdgeschoss direkt über die Streu hielt. Und plopp war ich im Haus und bin direkt losgewetzt und wie ein Pfeil in die rechte hintere Ecke geschossen, ganz tief unter den großen Tisch. Die Kerstin war ganz schön verblüfft und schrie "Ach du Sch...

TOFFEE: PEBBLES!!!! Entsetzt-MUIG. Sowas sagt man nicht!

PEBBLES: ..."Ach du Schande, sie ist drin!" wollte ich sagen, unschuldig-MUIG.

JOYCE: Kicher-MUIG.

PEBBLES: Ihr habt gerade alle in der Ecke gelegen und geschlafen als ich da angebrettert kam und ich hab' mich einfach dazu gesetzt. Die Kerstin dachte, gleich kommen wir alle in wilder Jagd wieder raus, aber es passierte gar nichts. Ihr habt erst überhaupt nicht auf mich reagiert.

OSCAR: Wir waren schon ein bisschen baff, aber wir waren grad' müde und ein Baby-Meeri ist ja nichts beunruhigendes. Die kommen ja immer irgendwie aus dem Nichts und plötzlich sind sie da.

TOFFEE: Du weißt aber schon, Oscar, wo die Babies tatsächlich herkommen, oder?

OSCAR: Natürlich, Toffee. Ich mein' ja nur, dass wir Meeris ja wissen, dass Babies plötzlich in die Welt plumpsen und dass dann alle in der Gruppe mit drauf aufpassen müssen. Und wenn eine Mama stirbt, dann versorgen alle anderen das kleine Waisenbaby mit und es darf sogar bei den anderen Mamas mittrinken, wenn die genug Milch haben.


Pebbles, Joyce & Toffee

TOFFEE: Das ist ja wohl eine Selbstverständlichkeit, sich um die Babies zu kümmern. Die sind doch sonst total aufgeschmissen. Wir sind schließlich äußerst soziale Lebewesen.

JOYCE: Bei mir war es ähnlich wie bei Pebbles, nur dass die Kerstin gar nicht erst versucht hat mich mit ekliger Streu einzustinken, weil sie sich dachte, dass die Vergesellschaftung mit jedem Baby so abläuft wie bei Pebbles. Sie hat mich einfach ins Haus gesetzt und ich bin in die hinterste Ecke geflitzt und da ward ihr drei und ich hab mich dazu gesetzt und so getan als sei ich schon immer da gewesen.

TOFFEE: Das ist das Klügste, was man als Neu-Baby in einer bestehenden Gruppe tun kann. Dann können erst alle so tun als hätten sie nichts bemerkt und sich weiter schlafend stellen, während das Baby unauffällig beobachtet wird und jeder erstmal den neuen Geruch aufnimmt und abspeichert.

OSCAR: Genau. Alle sitzen da wie Ölgötzen und wenn schließlich irgendwer als erstes Hunger kriegt und auf Nahrungssuche geht, schütteln alle ihre Benommenheit wieder ab und dann läuft das neue Baby schon mit und gehört zur Gruppe.

PEBBLES: Ach so, diese Baby-Ankunfts-Starre ist also ein normales Verhalten, wenn ein Baby auftaucht? Ich dachte schon, es liegt an mir, dass ihr mich erst so ignoriert habt, erleichtert-MUIG.

JOYCE: Mir ging's doch genau so. Komischerweise warst du aber genau so erstarrt wie die Erwachsenen als ich kam. Dabei sind wir doch gleich alt. Ich dachte erst, du erkennst mich gar nicht mehr.

PEBBLES: Aber klar doch. Wie könnte ich dich vergessen?


Joyce

TOFFEE: Wo wir gerade vom Vergessen sprechen: wir vergessen aber vor lauter Plaudern jetzt nicht, unsere Gurke zu ordern.

OSCAR: Und Möhre.

PEBBLES: Oh ja, darf ich?

MMMMUUUUUUUUUUUUUUUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEEEKKKKKK….

JOYCE: Wow-MUIG.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Letzte Woche haben mich zwei Nachbarn angesprochen, ob ich euch lebendig gehäutet habe, weil Pebbles so ein Organ hat.

TOFFEE: Mach dir nichts draus. Die gewöhnen sich schon noch daran.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Das werden sie wohl müssen. Hier, ihr Süßen, eure Gurken und die Möhre, Mahlzeit.

TOFFEE: Danke. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche…

 

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Liebe Leser und Schweinchenfreunde,
 
 
aufgepasst, jetzt im März läuft unsere Osteraktion 2018 an, deren Erlös wieder vollständig unserer Tierschutzarbeit zu Gute kommt.
In Kürze stellen wir euch liebevoll Selbstgemachtes zum Osterfest vor, Näheres wird noch nicht verraten, schaut einfach bald wieder in die News.
 
Wir freuen uns auf euch,
 
Eurer SOS-Aktiven-Team
 
 
 
 
 
 
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