Vielen, vielen lieben Dank für diese tolle Fotostory und den Einblick in Jeanny's (SOS-Electra's) "stressigen" Meeri-Alltag


 

 

 

Die Weibchen Virginia und Flame stellen sich seit kurzem im Vermittllungsbereich vor. Virginia kam mit noch zwei weiteren Weibchen aus Außenhaltung zu uns, alles haben den Umzug nach innen zum Glück gut überstanden und fühlen sich in ihrem neuen Rudel wohl. Flame war erst im Dezember zu einem Böckchen auf Zeit vermittelt worden, leider verstarb dieser bereits im Januar. In beiden Fällen sollte die Haltung schweren Herzens beendet werden. Nun suchen wir ein schönes dauerhaftes Plätzchen für die Süßen.


 

Wir haben einige neue Tiere aufgenommen, Virginia, Hedi und Mina stellen sich in Kürze vor, aber Knödel und Cleo sind schon auf der Homepage zu finden, und sitzen dabei in einer Pflegestelle, die eigentlich gar keine ist, sondern ansonsten in anderen Bereichen aktiiv im Verein mithilft und eingesprungen ist. Wir haben nämlich leider mittlerweile nur noch wenige Vermittlungsplätze und auch bei den Helfern für Hausbesuche nach der Vermittlung klemmt es gewaltig. Da diese Bereiche natürlich eng zusammenhängen (denn wir kümmern uns lebenslang um unsere Schützlinge) wird unser größtes Anliegen für 2017 daher sein, in diesen Bereichen neue Mitstreiter zu finden und wir werden in Kürze eine Info-Kampagne dazu starten. Wer sich dazu jetzt schon  näher informieren möchte, kann uns gerne telefonisch oder per mail kontaktieren. (Wir sind zwischen Karlsruhe und Frankfurt aktiv und suchen nur Helfer aus dieser Region.)

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

 

Diesen Monat möchte ich ein Patenschweinchen zu Wort kommen lassen, das kein alter Senior sondern noch ein ganz junger Hüpfer ist. Aber hört selbst was Miss Moneypenny zu berichten hat. 

 

Hallo ihr lieben Newsleser und Meerschweinchenfreunde,

Nadine hat mich gebeten ein paar Zeilen über mich und meinen aktuellen Gesundheitszustand zu schreiben. Kurz fassen ist nicht so einfach, da ich so ein mitteilungsbedürftiges Schweinchen bin und dann auch noch mit Fotos… . Ich mag dieses Knipsding überhaupt nicht und bin dann immer ganz schnell weg. Also bin ich in Verhandlung getreten und habe für uns etwas Hafer geordert damit man mich vor die Linse bekommt. Schlau gell ;-) Aber sonst bin ich ein liebes Schweinchen, was sich sogar auch im Gehege mal streicheln lässt. Nur mir unbekannte Dinge machen mir noch bissl Angst.

Für alle die mich noch nicht kennen, das bin ich, eines der vielen Patentiere im Verein.

 

 

Und ja, ich schaue immer so – ich kann gar nicht anders, da mir ein großer Teil des Unterkiefers und somit auch die unteren Schneidezähne fehlen. Wenn ihr möchtet könnt ihr gerne meine Geschichte auch hier nachlesen unter Miss Moneypenny, ansonsten beantworte ich natürlich alle Fragen auch persönlich.

 

 

Mir geht es soweit sehr gut. Weiterhin bekomme ich getrennt von den Anderen mein Gemüse in kleinen Streifen auf einem Teller serviert, da die mir sonst alles wegfuttern würden. Ich brauche zum Futtern nämlich bissl länger, aber langsam bin ich nicht… . Man soll das Essen ja auch genießen. Seit ein paar Wochen sitzt allerdings meine Freundin Linh beim Essen mit bei mir im abgetrennten Bereich und bekommt dort auch ihre Portion Gemüse, da sie sehr krank ist und mehr Gemüse und Zeit benötigt.

 

 

Ich mag es am liebsten mein Gemüse auf einem Häuschen oder Etage zu futtern. Das klappt auch prima mit Linh, denn sie ist so lieb und geht da nicht an meine Portion. Aktuell futtere ich am liebsten, auf einem großen Baumarkthäuschen. Ganz wichtig ist eine bequeme und weiche Unterlage, welche mir meine Patententante Gaby zu Weihnachten geschenkt hat.

Heu kann ich zum Glück jederzeit und ohne Probleme futtern. Wichtig ist, dass alles länglich und dünn ist. Salat, frische Kräuter etc. werden für mich passend  zugeschnitten, da ich vorne keine Stücke abbeißen kann. Die Backenzähne funktionieren aber sehr gut.

 

 

Und für Leckerlis mach ich fast alles.

 

 

Weiterhin muss ich alle zwei Wochen zum Tierarzt, damit der mir meine beiden vorderen Schneidezähne kürzt, da diese sonst zu lang werden würden und ich somit nicht mehr selbstständig futtern könnte. Dies wird mein ganzes Leben regelmäßig gemacht werden müssen. Ich mag das zwar überhaupt nicht, aber es ist immer ganz schnell gemacht.

Da mir noch ein paar Zehen und Pfoten fehlen, ist es auch wichtig, dass regelmäßig nach meinem Stumpf geschaut wird. Aktuell ist dieser wieder etwas dicker und läuft sich etwas auf. Daher wird täglich geschmiert und ich bekomme oral eine homöopathische Kur, die ich ganz freiwillig und gerne nehme. Wir hoffen, dass das nicht irgendwann zu einem größeren Problem wird und der Stumpf an der Druckstelle durchs Laufen irgendwann ganz auf geht.

An dieser Stelle möchte ich gerne noch etwas sagen, was mir sehr wichtig ist. Oftmals sagen die Menschen, man muss der Natur ihren freien Lauf lassen. Ich bin froh, dass dies damals nicht für mich galt, denn ohne die Unterstützung des Vereins und der Menschen, die für uns einstehen, hätte die „Natur“ gesagt, dass ich nicht leben darf. Denn ohne die regelmäßigen Zahnkorrekturen und die Kontrolle der Pfoten und des Stumpfes könnte ich nicht fressen oder laufen. Daher werde ich, um Leben zu dürfen, immer auf den Menschen angewiesen sein. Und das nur, da Tiere von Menschenhand wahllos zusammengesetzt und vermehrt werden. Doch ich bin froh hier sein zu dürfen. Feuere jeden Tag mein Pflegefrauchen beim Futterschnippeln an und genieße die Zeit mit meinen Freunden. Dies gilt für jedes Tier, welches einmal krank wird oder mit Startschwierigkeiten ins Leben kommt und somit eine entsprechende Behandlung benötigt.

Ich möchte jeden Danken, der für uns da ist, ob aktiv oder in Gedanken, und all denen, die jeden Tag aufs Neue um und für uns kämpfen, denn dieser Kampf wird nie enden.

Falls ihr auch helfen möchtet, schreibt doch einfach oder ruft an. Falls generell Fragen zu uns, egal ob Haltung, Fütterung oder auch bei Krankheit aufkommen sollten, meldet euch.

Bis bald

Eure Miss Moneypenny

 


 

Henry & Co.: Was bisher geschah.... 
>>>>>> Hier geht's zu den vorherigen Folgen <<<<<<

HENRY: Hallo Leute, hier bin ich wieder, euer Henry.

Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich euch in der Folge 39 davon erzählt habe, dass die Mama Kerstin mich zur Hundetierärztin mitgenommen hat wegen meiner Bindehautentzündung.

JANE: Das vergesse ich bestimmt nicht mehr! Die hat gesagt, wir seien zu dick! Da nage ich heute noch dran, säuerlich-MUIG.

HENRY: Nun, heute erzähle ich euch, was da außerdem noch passiert ist.

TOFFEE: Als hätte das mit dem Gewicht nicht gereicht.

HENRY: Ja, aber das andere hätte so richtig ganz schlimm sein können und ich bin sehr froh, dass die Weisskittel-Frau damit nicht Recht hatte, erleichtert-MUIG.

CLARA: Womit?

HENRY: Ihr wisst ja, dass ich nicht so gerne rumrenne und auch schon lange Probleme gehabt habe, auf die Tische und Etagen zu springen. Manchmal bin ich rückwärts wieder runtergefallen, wenn ich nicht hoch genug gesprungen bin. Das war echt doof. Und die Kerstin hebt mich ja immer auf die obere Etage zum Gemüsebuffet, weil ich da nie so schnell hochfetzen konnte wie ihr.

CLARA: Das weiß inzwischen jeder, dass du phlegmatisch bist.

HENRY: Ja, ist schon wahr, aber das alleine war es nicht. Im letzten Jahr wurde das richtig schlimm. Da hab' ich mich so schlapp gefühlt und ich wollte echt nicht mehr laufen. Die Kerstin hat dann gemerkt, dass ich angefangen habe meine Hinterbeinchen so hinterher zu ziehen. Sie sagte, das hätte ausgesehen als ob die hinter meinem Hintern her laufen statt unter ihm.

JANE: Das hatte ich bemerkt, aber ich hab' mir nichts dabei gedacht.

HENRY: Die Kerstin hat sich da Sorgen gemacht und sie fing an mich dauernd ganz argwöhnisch zu beäugen. Dadurch hab' ich mich auch nicht gerade beruhigt gefühlt. Als sie dann merkte, dass ich mich viel weniger bewege als sonst und ewig lange an einer Stelle sitzen bleibe, so dass ich oft im Nassen saß, hat sie beschlossen, mit mir zur Schweinchen-Tierärztin zu fahren, um mich untersuchen zu lassen. Die Mama Kerstin hat nämlich bemerkt, dass ich beim Gemüse-Buffet nicht mehr zu den einzelnen Gemüsestücken hinlaufe, sondern mit dem Hintern sitzen bleibe und mich nur vorne ganz lang mache, um das zu erwischen, was nahe genug liegt, wenn ich nur mein Vorderteil im Kreis um den festsitzenden Hintern bewege.

TOFFEE: Ach je, Henry, so schlecht ist es dir gegangen? Ich hab' das gar nicht bemerkt, schäm-MUIG.


Toffee

JANE: Und wir haben gedacht, du perfektionierst nur deine natürliche Faulheit, entschuldigend-MUIG.

CLARA: Da haben wir dir ja echt Unrecht getan, beschämt-MUIG. Warum hast du denn nichts gesagt?

HENRY: Ihr wisst doch wie wir Meeris sind. Wir jammern nicht, sondern versuchen so lange wie möglich gesund auszusehen und keinen merken zu lassen, dass wir krank sind und es uns schlecht geht.

TOFFEE: Ja, eigentlich dumm von uns. Wenn wir schneller zeigen würden, dass wir krank oder elend sind, könnten die Zweibeiner uns viel schneller helfen.

HENRY: Naja, die Mama Kerstin hat es schließlich doch bemerkt. Sie hat mich genau untersucht und abgetastet. Dabei sagte sie, dass man die Hüftknochen und diverse andere Knochen in meinem Heck noch eckiger spürt als sonst. Und an den Hinterbeinen hatte ich richtig Muskelschwund, weil ich ja fast nicht mehr gelaufen bin. Aber bevor die Kerstin einen Termin bei der Schweinchen-Tierärztin ausmachen konnte, hatte erst die Mackenzie ihren Impftermin bei der Hunde-Tierärztin und die Kerstin hat mich wegen meiner Bindehautentzündung halt mitgenommen. Die kam ja noch ganz plötzlich dazu.

TOFFEE: Oh Mann, Henry, wenn du das so erzählst, dann kriege ich richtig noch nachträglich Angst um dich.

HENRY: Die Mama Kerstin hat gedacht, ich hätte vielleicht ein orthopädisches Problem, weil ich ja hinten auch so X-Beinchen habe. Sie tippte auf einen alten Bruch aus meinem früheren Leben, der nicht so gut verheilt ist, oder auf eine angeborene Fehlstellung, die mir mit zunehmendem Alter immer mehr Probleme macht. Deshalb plante sie, mich bei der Schweinchen-Tierärztin röntgen zu lassen. Sie hatte nämlich meine Hinterbeinchen so hin und her bewegt, so als würde ich auf einem Fahrrad fahren. Dabei ist ihr aufgefallen, dass meine beiden Beine nicht gleich sind in der Bewegung. Das eine kann ich stärker anwinkeln als das andere. Das andere zeigt beim bewegen ein bisschen nach außen, dafür kann ich damit fester gegen der Kerstin ihren Finger drücken, wenn sie gegen meinen Fuß drückt.

JANE: Vielleicht ist das ja normal? Vielleicht ist das bei uns allen so? Bei uns hat die Kerstin sowas ja noch gar nicht ausprobiert.


Jane

 HENRY: Nun saß ich also bei der Hundetierärztin auf dem Behandlungstisch und die Kerstin erzählte ihr das alles mit meinen Hinterbeinchen. Darauf tastete die Tierärztin mich ab und setzte mich wieder hin. Ich hab' mich ein bisschen gefürchtet, also bin ich zur Kerstin gelaufen. Die stand da am Rand vom Tisch und ich hab' mich an ihren Bauch gedrückt.

CLARA: Das ist aber auch total doof, wenn man von einem Zweibein angegrabbelt wird, das man gar nicht oder kaum kennt.

HENRY: Die Tierärztin hat dann ganz sorgenvoll zugeschaut wie ich laufe und gesagt, das sei eine beginnende Lähmung meiner Hinterbeine. Das sei gar nicht gut, weil wenn das nämlich eine beginnende Schweinchenlähme sei, dann hätten wir schlechte Karten.

CLARA: "Wir"??? Was meinte sie mit "wir"? DU arme Socke hättest dann schlechte Karten gehabt.

JANE: Also, wenn das wirklich die Schweinchenlähme gewesen wäre, dann hätten wir vier alle ganz schlechte Karten gehabt, das ist nämlich böse ansteckend und dann hätten wir Mädels das wahrscheinlich auch gekriegt.

TOFFEE: Was ist denn die Schweinchenlähme?

HENRY: Das ist eine ganz schreckliche Meerschweinchenkrankheit, für die es keine Heilung gibt. Die wird durch ein Virus ausgelöst und wenn man das mal hat, bricht nach 9 - 23 Tagen eine Gehirn- und Rückenmarksentzündung aus. Und wenn die ausbricht, dann stirbt man innerhalb von 2 - 10 Tagen da dran. Ganz selten dauert es 3 - 4 Wochen, aber wenn man so was schreckliches kriegt, dann stirbt man besser schnell dran, weil man nicht mehr essen und kaum noch atmen kann, am ganzen Leib zittert und schreckliche Muskelkrämpfe überall hat. Man magert ab, das Fell wird ganz struppig und man kriegt Lähmungen. Erst fängt es mit den Hinterbeinen an und geht dann immer weiter.

TOFFEE: Ich glaub', ich hab noch nie sowas schreckliches gehört, elend-MUIG. In meinem ganzen Leben nicht.

JANE: Ja, das gehört zu den schlimmsten Sachen, die man kriegen kann. Wenn man feststellt, dass ein Meeri die Schweinchenlähme hat, muss es direkt eingeschläfert werden, damit es nicht noch Tage lang ganz schrecklich leiden muss.

CLARA: Aber die Tierärztin wollte dich doch wohl nicht etwa einschläfern???


Clara

HENRY: Nein, so sicher war sie sich wohl nicht. Außerdem hätte die Kerstin das nie zugelassen. Sie hatte nämlich früher schon mal was über die Schweinchenlähme gelesen und wusste, dass es das nicht sein kann, weil ich das mit den Beinchen ja schon immer ein bisschen hatte und es über einen langen Zeitraum schleichend schlechter geworden ist. Da hätte ich ja schon längst tot sein müssen. Das hat sie aber nicht laut gesagt.

JANE: Und wie ging es dann weiter?

HENRY: Die Tierärztin meinte, sie würde mir gerne eine Aufbauspritze geben mit vielen Vitaminen und so. Das könne im Anfangsstadium die Lähme positiv beeinflussen. Da hat die Kerstin zugestimmt, weil sie dachte, egal was es wirklich ist, Vitamine können mir nicht schaden. Also holte die Tierärztin eine ganz große Spritze und piekte mir damit ins Hinterteil. Ich hab aber keinen Mucks getan, weil ich dachte, alles ist besser als einschläfern.

TOFFEE: Ich bin total fertig. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass du so lebendig wegfährst und dann kommst du nicht mehr zurück, am-Boden-zerstört-MUIG. Was sollten wir denn machen ohne dich?

HENRY: Naja, noch bin ich ja da. Die Kerstin hat meine Augentropfen mitgenomen und noch Multivitamine zum Einnehmen. Dann sind wir heimgefahren. Ich war aber auch total fertig. Und die Mama Kerstin auch. Auch ohne Schweinchenlähme wollte sie absolut nicht, dass meine Hinterbeine gelähmt werden.

CLARA: Aber heute läufst du doch wieder total gut.

HENRY: Ja, Gott sei Dank. Die Kerstin hat vorsorglich zuhause nochmal alles über die Schweinchenlähme gelesen und mir dann gesagt, da soll ich mir keine Sorgen drum machen. Sie hat dann für die Folgewoche einen Termin ausgemacht bei der Schweinchen-Tierärztin. Bis dahin hat sie jeden Tag zweimal meine Augen gespült mit einem Zeug, das Augendusche heißt, um alles rauszuspülen, was da nicht reingehört. Danach bekam ich dann die Augentropfen. Und jeden Morgen bekam ich einen Milliliter Multivitamine aus einer Spritze ins Mäulchen gedrückt. Am Anfang mochte ich die nicht so gerne, aber nach 2 - 3 Mal schmeckten die mir richtig gut und ich hab mich schon gefreut, wenn ich die Spritze gesehen habe.


Henry

CLARA: Ich finde die auch toll, aber ich kriege leider keine. Die Kerstin hat mich nur mal probieren lassen, weil ich wissen wollte, was du da kriegst. Da durfte ich einen Tropfen aus der Spritze schlecken. Dabei würde ich die auch gerne täglich naschen.

JANE: Ich hab' auch mal gebettelt, um die zu probieren, aber ich finde die eklig.

TOFFEE: Ich auch. Bäh-MUIG.

HENRY: In der Woche bis zum Termin bei der Schweinchen-Tierärztin bekam ich dann plötzlich noch drei kahle Stellen, an denen ich mir die Haut aufgekratzt habe, eine am Bauch und zwei auf dem Rücken. Aber diesmal waren es keine kleinen Quaddeln wie sonst im Frühling. Und mein ganzes Fell sah irgendwie stumpf aus. Meine Bindehautentzündung war zwar besser, aber noch nicht weg und außerdem habe ich ganz wunde Füßchen bekommen, weil ich ewig an derselben Stelle saß, auch wenn die schon ganz nassgepieselt war. Und abgenommen habe ich auch. Die Kerstin hatte echt Kummer wegen mir. Sie sagte, ich sei ein totales Wrack.

JANE: Aber dann kam der Tag mit dem Termin und die Kerstin hat uns alle vier eingepackt und mitgenommen.

HENRY: Ja, bei euch wollte sie wissen, ob ihr wirklich zu dick seid. Außerdem wollte sie eure Füßchen untersuchen lassen wegen der Hornballen. Und sie dachte, wenn ich was Ansteckendes haben sollte, dann müssen wir ja wohl alle behandelt werden. Aber wie es dann bei der Schweinchen-Tierärztin weiter ging, das erzähle ich dann nächste Woche. Jetzt muss ich mich erst wieder erholen von der schrecklichen Erinnerung an die Angst, die ich hatte, dass ich eingeschläfert werde.

CLARA: Du hast aber auch schon eine Menge mitgemacht. Dabei bist du echt ein feiner Kerl. Wir sind froh, dass wir dich haben, auch wenn wir uns manchmal lustig machen. Aber es ist nicht bös' gemeint.

HENRY: Das weiß ich doch, gerührt-MUIG.

So, jetzt schmatzen wir gemütlich unsere Gurke und nächste Woche geht's weiter. Keeeeeeeeerstiiiiiiiiiiiiiin...... Könnten wir wohl......?

KERSTIN-ZWEIBEIN: Aber immer doch. Mahlzeit.

HENRY: Danke. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche...

 

..... Fortsetzung folgt nächste Woche Samstag....