Unsere kleine Schweine-Omi Yannie möchte sich mal wieder zu Wort melden und erzählen, wie es ihr so geht und was sie alles, seitdem sie bei SOS ist, erlebt hat.

 

„Hallo ihr Lieben da draußen!

Ich wurde gefragt, ob ich Lust habe, mal etwas von mir zu erzählen.

Da habe ich natürlich sofort JA gesagt und mich gefreut, euch an meinem Leben teilhaben lassen zu können.

Mittlerweile bin ich 1 ganzes Jahr bei SOS (seit dem 25.10.2016) und verzücke tagtäglich meine beiden Zweibeiner mit meinem ganz besonderen Ömchen-Charme. Wenn ich diesen spielen lasse, dann springen die beiden immer sofort und bedienen mich. Ich würde sagen, ich habe sie voll im Griff *kicher*.

Da ich bereits ca. 9 Jahre alt, bin besteht meine Hauptbeschäftigung darin, zu schlafen und mich auszuruhen. Wenn mich der Hunger oder meine Neugierde packt (naja, meistens wohl eher der Hunger), dann komme ich aus meinem Bungalow-Häuschen und schaue nach, was es so gibt und was die anderen (Biggie-Lou, SOS-Savannah und SOS-Yuri) gerade so machen. Wenn es mir zu bunt wird, dann ziehe ich mich wieder in mein Häuschen zurück. Ja, ich habe ein privates Häuschen, in welchem auch nur ich wohnen darf *zwinker*.

Trotz meiner Alters-Arthrose bin ich noch ganz fit auf den Beinchen. Nur manchmal habe ich so einen blöden Schub und kann dann nicht laufen. Hierfür bekomme ich dann aber immer Medizin und dann geht es auch immer schnell wieder. Zu alle dem schlägt mein kleines Herz auch nicht mehr so gut und ich muss jeden Tag Herzmedis einnehmen. Diese nehme ich aber gern und bin ein ganz lieber Patient.

Im Oktober habe ich mir dann noch etwas Zusätzliches einfallen lassen, mit dem ich meine beiden Futtersklaven beschäftigen konnte *lach*.

An meiner linken Wange hatte ich plötzlich 2 große Knubbel. Der eine davon saß so ungünstig direkt unter meinem Auge, dass dieses fast zugeschwollen ist und immer getränt hat. Da war die Panik groß, das kann ich euch sagen….es fielen so Worte wie Tumor, Zahnabszess und riskante Narkose! Als wir dann beim Tierarzt meines Vertrauens waren, gab es jedoch etwas Entwarnung, denn ein Tumor konnte direkt ausgeschlossen werden und mit meinen Zähnchen ist auch alles in bester Ordnung. Wir haben dann gewartet, bis die beiden Abszesse auf gingen, wobei der 2te nicht aufgehen wollte und aufgeschnitten werden musste. Über 2 Wochen musste ich dann jeden Tag 2 Mal ausgedrückt, gespült und mit Honig-Salbe versorgt werden. Das war fies, denn das habe ich gar nicht gemocht. Als Ausdruck meiner Unzufriedenheit habe ich mich dann immer kräftig geschüttelt, als die Salbe in den Abszessen war…..die ist dann immer schön durch die Gegend geflogen *ätsch*.

Momentan ist aber bis auf mein Herzchen alles wieder in Ordnung und das abrasierte Fell an der Wange wächst auch wieder nach ;-)

 

Ich habe noch ein großes Anliegen, welches für alle anderen Patenschweinchen und mich sehr wichtig ist:

Um meine und auch die tägliche Pflege und Versorgung der anderen verpateten Meeris gewährleisten zu können, sind wir auf euch angewiesen!

Ohne euch ist dies alles überhaupt nicht möglich!!!

Ohne euch könnten wir nicht die Rundum-Versorgung und Liebe genießen, die wir zum Überleben so dringend benötigen.

Aus diesem Grund suchen wir auch weiterhin händeringend nach weiteren so tollen Paten, die uns unterstützen möchten.

Also gebt euch einen Ruck für uns. Wir würden uns riesig freuen!!!

 

Danke für eure Aufmerksamkeit!

 

  

 

Eure Yannie

 

 


 

Auch dieser November ist wieder ein Engelchen-Monat und so mussten wir unsere liebe Toffifee gehen lassen.

Toffifee wurde im Oktober 2013 im Alter von 4 Jahren gemeinsam gemeinsam mit ihren beiden Kindern bei SOS abgegeben und wurde schon bald mit ihrer Tochter in ein wunderschönes Zuhause vermittelt.
Als vor 4 ½ Wochen ihr letztes Partnertier plötzlich verstarb, wurde sie in die Patenstelle nach Malsch gebracht, damit sie ihr Seniorenleben zusammen mit anderen Schweinchen verbringen kann. Sie hatte sich auch schnell in die Gruppe eingelebt, nahm brav ihre Medikamente und futterte mit gutem Appetit.
Auch zu einem ausgiebiges Heubad oder ein Schläfchen in der Kuschelrolle sagte sie nie nein.

Am Samstagabend, dem 11.11.2017 war sie sehr müde, verschlief das Abendessen und hat auch später ihre Extra-Portion Pappelbrei verschmäht. Sie wollte am liebsten in ihrem Heuberg liegen und man merkte ihr an, dass sie sich bereit machte…so mussten wir die schwere Entscheidung treffen und haben sie am Sonntagmorgen behütet in ihrer Kuschelrolle auf die Reise zu ihrem Rerun und ihrer Tochter Mon Cherie, die ihr beide bereits vorausgegangen waren, auf die immergrünen Wiesen des Regenbogenlandes geschickt.

 

Liebe Toffifee,
wir wünschen Dir alles Liebe und Gute, dort wo Du nun bist!
Du bist immer in unseren Herzen <3

Susi & Markus

 

 

 

 

Komm gut an süße Toffifee!

 

 


 

Dies ist ein Nachruf für einen ganz besonderen Bock... ich durfte Flecky über viele Jahre in Urlaubsbetreuungen und bei Besuchen Zuhause begleiten.
Leb' woh, lieber Flecky - alles Gute im Land der immergrünen Wiesen!

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Seine Gurkenschnippler haben diesen Nachruf für den lieben 100jährigen verfasst: 

Solène: Du Sven...

Sven: Ja Solène, was darf ich für Dich tun? Mehr Gurken oder was möchte die Chefin im Gehege gerne haben?

Solène: Was ist denn mit dem Flecky los? Seit ein paar Tagen bewegt er sich nicht mehr und eben, als Ihr mit ihm kurz weg wart, da habe ich noch zu Penny und Agnés gesagt, dass er nur seine Medizin bekommt. Jetzt ist er wieder da und ich habe mich sogar auf ihn  drauf gestellt, ihn mit der Nase von allen Seiten an gestupst, aber er möchte sich gar nicht mehr beschweren oder meckern. Sonst musste ich immer meine Position ihm gegenüber behaupten, was mir in den letzten Monaten echt leicht gefallen ist, aber jetzt, wo ist er denn jetzt hin?

Sven: Lass mich Dir was erklären. Vor ungefähr 5 Jahren, da warst Du noch gar nicht auf der Welt, kam Flecky zu uns. Damals ging er als König der Meeries mit erhobenem Haupt und leicht wackelndem Hintern durch den Käfig und hat Ordnung gemacht, sobald die Mädels sich angefangen haben zu zoffen. Ein stolzer Kerl, der von allen in seinem Rudel geachtet und respektiert wurde. Damals hast Du es nicht, wie heute einfach so machen können und ihm eine Gurkenscheiben klauen können, nein, Du wärst heulend im Eck gelegen und hättest ihn gebeten, ein Stück Gurke zu bekommen. Die hätte er Dir aber auch gegeben, denn nachtragend war er damals nicht. Gerecht - ja.

Solène: Echt jetzt, als wir zu dem Rudel dazu gekommen sind, echt jetzt, Agnés und ich haben nicht lange gebraucht um den Stall zu übernehmen.

Penny: Moment, ich habe meinen Flecky immer verteidigt und war immer ganz brav an seiner Seite. Ich habe nichts über ihn kommen lassen.

Solène: Darum fehlt Dir ja auch ein Stück vom Ohr. Anders hast Du Dich ja von mir nicht überzeugen lassen - *roffel*.

Penny: Glaube mir Solène, Flecky ist und war ein toller Bock. Er hatte mich und die vielen anderen stets unter seiner Kontrolle und so ein Jungspund wie Dich hatte er damals zum Frühstück! Damals, da hättest Du….

Solène: Jaja, damals, die heile Welt. Aber noch einmal zurück zu kommen. Flecky wurde ja dann zweimal am Tag aus unserer Behausung genommen und kam danach immer zurück, als wenn er auf Drogen wäre.

Sven: Woher weißt Du wie man auf Drogen ist?

Solène: Äaaah, das habe ich mal in einer Fernsehserie gesehen, als Nicole vor dem Fernseher wieder eingeschlafen ist. Da unser Gehege so toll im Wohnzimmer steht, wir so viel Platz haben, kann man sogar TV schauen. Wo ist Nicole eigentlich, die kümmert sich doch sonst immer so rührend um uns. Jetzt, wo der Alte nicht da ist, sitzt sie nur im Eck und heult wie ein Mädchen….

Nicole: Solène, ich habe Dir…..

Sven: Lass gut sein, ich erkläre es ihr schon -  Irgendwann, wenn Du schon so viele Gurken gegessen hast, das Du schon gar nicht mehr weißt, wie viele es sein könnten; wenn Du mit gefutterten Erbsenflöckchen einen Turm bauen könntest, der ….

Agnés: MUIG Erbsenflöckchen….

Sven: Schon gut, gleich…. Der so hoch ist, dass ihr gar nicht mehr drüber schauen könntet, ja, dann werden langsam die Knochen ein wenig schwerer. Meerschweinchen werden gelassener und man kann ihnen recht schnell auf der Nase rum tanzen. Stimmt das Solène?

Solène: Hehehe

Sven: Nein, das ist nicht so schön, aber das ist der Lauf des Lebens und es kann sein, dass obwohl es einen tollen Bock im Gehege gibt, ein Weibchen wie Du Solène, das Zepter übernimmt. Aber das ist auch gut so. Das ist in Ordnung. Mit der Zeit wird der gefutterte Berg noch höher und die Glieder werden noch schwerer und man muss durch so kleine Medikamente dem Schweinchen ein wenig helfen.

Solène: Pfffdt - das brauche ich nicht!

Penny: Und was ist das was Du zwei Mal die Woche wegen Deiner Zyste bekommst Solène?

Sven: Wir wollen uns jetzt und heute nicht streiten. Flecky ging es gut, so wie er von Dir regiert wurde Solène. Aber jetzt ist leider die Zeit gekommen, da wurden die Knochen noch schwerer.

Solène: Darum hat der sich die letzten drei Tage nicht mehr bewegt? Ich dachte schon, der bekommt ja jetzt eh alles nur noch vor die Nase gelegt und ist total faul geworden.

Sven: Nein, so ist das nicht. Die Medikamente haben einfach nicht mehr geholfen und jetzt war es Zeit zu gehen.

Solène: Wohin? Und wie alt soll der denn schon gewesen sein?

Sven: Flecky ist in diesem Monat 10 Jahre alt geworden. In Menschenjahren, also so wie Nicole und ich, sind das schon 100 Jahre! In Gurkentürmen gerechnet, wäre das ganze Gehege voll mit Gurken und Erbsenflockentürmen. Heute haben wir Flecky mitgenommen und nach einer ganz langen Untersuchung, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass er noch ein Medikament bekommt. Mit dem Medikament kann er jetzt wieder ganz schnell rennen und kann wie früher „Popcorn tanzen“. Er frisst Gurkenscheiben und Erbsenflocken wie früher - ganz schnell. Rennt rum und verteidigt sein Gehege. Jetzt ist er STARK wie ein Bär, auch wenn Du nicht weißt, was ein Bär ist und seine Beinchen können sich wieder so stark bewegen, dass er sogar seine Ohren alleine sauber macht. Er sieht jetzt wieder und hat ganz viele Farben vor sich. Er hört wie seine damaligen Freunde und sogar unsere Susi - Solène, die kennst Du nicht - wieder um ihn rum tätschelt. Er hat keine Schmerzen mehr und brauch dafür noch nicht mal Medikamente. Nein, jetzt geht es ihm richtig gut! Er freut sich und ruft freudig MUIG MUIG MUIG in die Luft, wirbelt wie ein junger Gott umher. Wenn Du ihn jetzt sehen würdest, hättest Du ihn sehr gerne als Chef im Gehege und würdest Dein Zepter sehr gerne abgeben.

Solène: Boah…, das Medikament will ich auch!

Sven: Nein Solène, da hast Du noch ganz viel Zeit für.

  • Flecky1
  • Flecky2
  • Flecky4
  • Flecky5

Flecky, Du bist unser Schatz, Du hast uns immer so viel Freude gemacht. Wir durften so viele Jahre mit Dir zusammen sein. Du durftest Dich um so viele Weibchen kümmern, das hast Du richtig toll gemacht. Jetzt durftest Du weiter gehen und springst wieder umher.
Sorge dafür, dass die Farben hinter der Regenbogenbrücke so bunt bleiben, wie sie sein sollen. Wir werden Dich sehr vermissen. Du fehlst ...

Deine Gurkenschnippler Nicole und Sven
Penny (SOS Violetta), Solène und Agnés

 


 

 

Der Schnappschuss des Tages kommt heute von SOS-Flauschiball Savannah, die spontan beim wöchentlichen TÜV abgelichtet wurde.

 

"Hallo ihr lieben,

ich lebe jetzt seit August ein Jahr hier in meinem neuen Zuhause, zusammen mit SOS Patenweibchen Yannie, SOS Böckchen Yuri und Nicht-SOS Weibchen Biggie-Lou und muss auch hier jede Woche einmal zum Meeri-Check-Up.

Diesen lasse ich mir mittlerweile ganz gut gefallen, denn noch vor einem Jahr bin ich während dessen immer davon gewuselt und habe nicht still gehalten, was es meinen Zweibeinern nicht gerade leicht gemacht hat *kicher*.

 

Man munkelt, ich habe auch "etwas" zugenommen (August 2016: 862 g).

Angeblich soll es daran liegen, dass ich unheimlich verfressen bin und wie ein kleiner Handstaubsauger durchs Gehege laufe *Frechheit*.

Was ich allerdings zugeben muss, ist, dass ich immer ganz scharf auf die mit Medikamenten gespickten Gurkenstücke für Yannie bin (bekomme ich allerdings nie was davon ab).

 

Ich behaupte ja immer noch, dass ich einfach sehr schweres Fell habe und davon habe ich verdammt viel ;-) aber seht selbst:"

 

 

 Savannah

 

 


 

 

Langsam wird es eng - und unsere Hoffnung schwindet, dass wir auch diesmal unter dem ersten 30 Plätzen bei der Sparda Bank-Herbstaktion landen... Dehalb vertrauen wir auf EUCH!!!!
Bitte, bitte: Stimmt weiterhin für uns ab! Von jedem Account, Browser, Rechner, Smartphone, etc.!
Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe!!

https://www.sparda-vereint.de/voting/spardaherbstaktion-2017/sicherstellung-der-tiermedizinischen-versorgung-von-notfallen-2/