Biene kam vor kurzem zu uns da schweren Herzens die Haltung beendet werden musste. Schnell stellte sich heraus, dass mit Bienes Zahnabrieb der Vorderzähnchen etwas nicht stimmte. Bei einer eingehenden Untersuchung durch den Tierarzt wurde das Problem erkannt: Biene hat eine Kieferfehlstellung. Da sie engmaschig kontrolliert und behandelt werden muss, reiht sich die süsse Biene nun in die Riege der Patenschweinchen ein.

Genauso auch Gian Luca. Er wartete seit etwa einem Jahr in der Pflegestelle auf ein neues Zuhause, aber es kam leider keine passende Anfrage für den Schatz. Gian Luca hat schon sehr viel hinter sich in seinem Leben, beispielsweise musste er schon mindestens 8mal umziehen, sich jedes mal wieder neu eingewöhnen usw. In der Zwischenzeit bekam er auch Probleme mit seinem besten Stück, hier muss ihn seine Pflegemama nun regelmässig bei der Reinigung und Pflege unterstützen.

Jetzt wünschen sich die beiden Schweinchen zum perfekten Glück noch liebe Paten, die sie unterstützen.

 

Biene  Gian Luca

 

 

  


                                                 

Henry & Co.: Was bisher geschah.... 
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HENRY: Hallo Leute, ich bin's wieder, euer Henry.

Heute geht's mal um die Jane.

JANE: Waaasss-MUIG? Um mich??? Warum das denn?

HENRY: Als ihr Mädels gerade mal 3-4 Wochen hier ward ist die Kerstin nachts plötzlich hochgeschreckt und stand senkrecht im Bett und alle Haare standen ihr zu Berge.

TOFFEE: Ach je, was hatte sie denn?

HENRY: In der Wohnung war ein ganz lautes Geräusch, das sie noch nie vorher gehört hatte. Als ob ein großer Vogel zwitschert "chirp-chirp-chirp-chirp-chirp-chirp-chirp" und das Geräusch hörte gar nicht mehr auf. Die Mama Kerstin wußte erst gar nicht, wo das Geräusch herkam, aber dann wurde ihr klar, es kam aus unserem Schweinchenzimmer.

JANE: Ach ja, da hab' ich ein bisschen gechirpt.

HENRY: Die Kerstin war sofort hellwach und hatte Angst, dass es einem von uns vielleicht schlecht geht. Sie hatte vorher schon mal im Internet gelesen, dass manche Meeris manchmal chirpen und dass das oft etwas Negatives bedeutet. Aber vorstellen konnte sie sich vorher nicht wie das Chirpen klingt. Und ihr war nicht klar, welche Gänsehaut das bei den Menschen hervorruft. Aber in der Nacht wusste sie gleich, dass das dieses seltsame und geheimnisvolle Geräusch sein muss.

CLARA: Was soll denn daran geheimnisvoll sein?

HENRY: Dass die Menschen bis heute nicht rausgekriegt haben, warum manche Meeris manchmal chirpen und andere tun es nie. Die Zweibeiner würden zu gerne wissen, was es bedeutet, aber bisher hat kein Schweinchen es so richtig verraten. Ich zum Beispiel hab's noch nie gemacht und ich hatte es vorher selbst auch noch nie gehört.

CLARA: Ich auch nicht. Aber es macht echt Gänsehaut, grusel-MUIG. Ich hatte das Gefühl, jemand hätte mich am Boden festgeklebt. Ich saß da ganz gebannt und konnte nur zuhören.

HENRY: So ging's mir auch.

TOFFEE: Warum hast du eigentlich gechirpt, Jane?

JANE: Ach, ich war damals einfach gestresst. Erst der Müllcontainer, dann die Notstation, dann hier die Vergesellschaftung. Immer neue Gesichter und neue Umgebungen und dann hatte ich hier ja am Anfang wochenlang ständig Zoff mit Clara. Da dachte ich, chirp mal ein bisschen und lass den ganzen Stress einfach mal raus. Das hat auch geholfen.


Jane

HENRY: Die Kerstin hat sich in der Nacht ganz vorsichtig angeschlichen, weil sie wissen wollte, wer von uns das macht.

JANE: Ich weiß, ich hab' sofort aufgehört als sie da mitten in der Nacht angetrampelt kam. Die Zweibeiner können ja nichts so richtig leise machen.

HENRY: Sie hat trotzdem gemerkt, dass du es warst. Und sie war sehr beunruhigt, dass es dir schlecht gehen könnte.

JANE: Ja, sie hat uns alle den ganzen nächsten Tag lang beobachtet, ob irgendwas ungewöhnlich ist. Und dann meinte sie, wir seien alle vier irgendwie den ganzen Tag lang gedämpft gewesen.

CLARA: Ach!!! Klar waren wir gedämpft! Wie soll man denn tagsüber rumfetzen, wenn man total müde ist, weil man wegen dem Gechirpe nachts kein Auge zu tun konnte?

TOFFEE: Ich war schon auch beunruhigt von dem Chirpen. Aber Gott sei Dank war Jane danach nichts anzumerken. Sie war wieder ganz normal. Hoffentlich ist mir nie nach Chirpen zumute. Das scheint ganz schön anstrengend zu sein.

JANE: Das kannst du laut sagen.

HENRY: Wir waren alle froh, dass in der nächsten Nacht alles wieder ruhig war. Aber dann kam so 3 - 4 Wochen später der Abend, an dem Jane beim Gute-Nacht-Sagen auf drei Beinen saß und das linke Vorderfüßchen hoch hielt.

JANE: Ja, ich hatte mich versprungen. Mann, hatte ich da Fußweh. Ich konnte kaum noch auftreten, autsch-MUIG.

HENRY: Und in der Nacht hast du wieder gechirpt. Die Kerstin ist wieder hochgeschreckt, aber diesmal kannte sie das Geräusch schon und ihr war gleich klar, dass du das warst und dass das nur bedeuten kann, dass du Schmerzen hast. Sie kam zu uns rüber, um nachzuschauen, aber als sie das Licht anmachte war alles ruhig und unauffällig und auch Jane war ganz still und tat als ob sie schläft.

JANE: Na klar, wenn's hell ist, kann ich nicht chirpen.

CLARA: Vergisst du dann den Text, kicher-MUIG?

JANE: Natürlich nicht, du albernes Ding.


Henry

HENRY: Die Kerstin ist dann morgens direkt mit der Jane zur Weißkittel-Frau gefahren, weil sie Angst hatte, dass Jane sich den Fuß gebrochen hat oder ein paar Zehen.

JANE: Die Weißkittel-Frau hat mich dort auf den Tisch gesetzt und untersucht, aber so von außen und im Sitzen konnte sie nichts feststellen. Daher wollte sie, dass ich ein Stück laufe, damit sie sehen kann, ob ich mit dem wehen Fuß auftrete. Dazu hat sie mich auf den Fußboden des Sprechzimmers gesetzt. Ich bin aber einfach sitzen geblieben und hab' sie nur angeschaut. Die Zweibeiner glaubten echt, ich würde da auch noch 'rumrennen, wo mir eh die Haxe so weh tat. Ich bin doch nicht mit dem Klammerbeutel gepudert.

TOFFEE: Das hast du genau richtig gemacht. Die Zweibeiner haben aber auch manchmal komische Vorstellungen.

JANE: Die Weißkittel-Frau sagte dann zur Kerstin "Na, die ist ja cool. Angst hat die kein bisschen. Schauen Sie mal, wie frech die uns anschaut."

TOFFEE: Und dann?

JANE: Dann haben wir uns noch ein bisschen gegenseitig angeschaut und schließlich haben mich die Zweibeiner wieder hochgehoben und beschlossen meinen Fuß zu röntgen.

TOFFEE: Oh je, oh jemineh. Ist das was Schlimmes?

HENRY: Nein, da wird ein Foto davon gemacht wie man von innen aussieht.

TOFFEE: Ohne uns umzukrempeln?


Toffee

HENRY: Genau. Man muss nur kurz still auf einem Tisch sitzen und merkt gar nichts davon. Und nach ein paar Minuten kann man sich anschauen wie man drinnen aussieht, mit allen Knochen und so.

JANE: Genau, als das Bild fertig war sah man darauf meine beiden Vorderfüßchen. Das war schon interessant, wie die ganzen Knochen so aussehen. Die Kerstin hat ganz dolle gestaunt wie klein die Fußknöchelchen so sind.

CLARA: Das hätte sie sich doch denken können, dass die Knochen innen im Fuß nicht größer sein können als der Fuß von außen.

JANE: Aber am meisten begeistert war die Kerstin davon, dass all die feinen Knöchelchen alle ganz intakt waren. Kein Bruch.

TOFFEE: Gott sei Dank. Stell dir vor, du hättest einen Gips bekommen.

CLARA: Hihi, Klumpfuß-Jane.

JANE: Wenn sie mir eine Krücke gegeben hätten, hätte ich dich damit hauen können. Tatsächlich sagte die Weißkittel-Frau, so kleine fragile Knochen könne man gar nicht schienen. Selbst wenn es ein Bruch gewesen wäre, hätte der von alleine heilen müssen.

CLARA: Unglaublich. Die Zweibeiner bauen Microchips, aber Meerschweinchenfüße können sie nicht schienen. Die sollten echt mal dringend ihre Prioritäten überdenken.

JANE: Aber die Weißkittel-Frau hat mir ein Schmerzmittel verschrieben. Das hab' ich 3-4 Tage brav genommen und dann waren die Schmerzen auch weg und ich konnte wieder rumflitzen.

HENRY: Aber dann hast du uns zwei Wochen später nochmal nachts alle geweckt mit deinem Chirp-Gesang.

JANE: Ja, das war der Tag gewesen, an dem dieser nervtötende Handwerker da war.

CLARA: Ach, du meinst den Fliesenleger, nachdem die Kerstin drei Fliesen im Bad zerdeppert hat.


Clara

TOFFEE: Was war denn an dem so schlimm?

JANE: Diese schrecklichen schrägen Geräusche! Erst das Hämmern, dann hat er geschabt, gekratzt, gequietscht, die Fliesen zersägt und er hat auch noch ganz falsch gepfiffen dabei. Mir standen abends alle Haare einzeln so vom Körper ab als hätte ich die Nase in eine Steckdose gesteckt. Da war mir klar, dass ich nur mit Chirpen jemals wieder eine anständige Frisur kriege. Also hab' ich gechirpt.

HENRY: Die Kerstin hat sich das schon so ungefähr gedacht. Aber sie war nicht mehr so beunruhigt. Sie dachte sich, du seist halt so eine Chirpse und dass das immer wieder mal vorkommen wird. Ist es dann aber nicht mehr.

JANE: Mir war seitdem nicht mehr danach.

CLARA: Nicht mal Silvester als alles geknallt und nach Schießpulver gerochen hat?

JANE: Nein.

TOFFEE: Das heißt bestimmt, dass du dich dann endgültig eingelebt hattest und keinen Stress mehr hast.

JANE: Da kannst du Recht haben. Aber ich würde bestimmt nochmal chirpen, wenn es am Ende einer Folge keine Gurkenscheibe gäbe.

HENRY: Also, nichts gegen deine Singstimme, Jane, aber das wollen wir lieber doch nicht riskieren.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Nein, lieber nicht, hier sind vier besonders schöne dicke Gurkenscheiben für euch.

HENRY: Danke. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche..

 

..... Fortsetzung folgt nächste Woche Samstag....


 

Und wieder konnten wir die nächsten Glücksschweinchen in ihr neues Zuhause entlassen, was uns besonders freut, denn es waren alles Tiere, die wir beim Bühler Notfall aufgenommen hatten:

Kenai und Ivana  durften zusammen zu zwei Weibchen ziehen, es wurde extra für die neue Gruppe ein neuer Eigenbau gebastelt:

Shania ist zu einer unserer Aktiven zu den SOS-Schweinchen Seamoon, Sari, Kimiko, Kyoko und Kiyoshi in eine große Gruppe gezogen. Die kleine Maus war ebenfalls eines der vernachlässigten Tiere vom Bühler Notfall, klein und zierlich, und hat es gar nicht erst auf die Homepage in die Vermittlung geschafft. Jetzt darf sie in einem netten großen Rudel mit viel Platz groß und stark werden.

Josie wurde kurz nach der Vermittlung von Zilly und Lillian angefragt, denn die kleine hübsche Schwarze  war den Haltern bei der Abholung der beiden Weibchen schon positiv aufgefallen, zu der Zeit war sie aber noch nicht vermittelbar gewesen. Jetzt leben alle zusammen mit den weiteren SOS Tieren Mogwai und Astrid in einem harmonischen großen Rudel zusammen. Auch hier wurde für die drei neuen extra gebaut, sodass alle jetzt viel Platz haben.

Als erstes Glücksschweinchen im November ist dann noch ein junger Kastrat namens Raoul ausgezogen. Er ist zu Liam, Eckbert (beide SOS) und einem weiteren Böckchen in eine Männer-WG gezogen und wie wir bereits gehört haben, klappt alles dort sehr gut.

Der schwarze Raoul ( links) mit seinen neuen Kumpels


 

Wir wollten alle Leser gerne noch einmal ganz aktuell zum Besuch der Tierisch Gut Messe in der DM Arena in Karlsruhe einladen. Dort gibt es viel zu sehen und zu erleben und unser Stand bietet wieder viel Information, gesunde Leckerchen zum Vorteilspreis und auch die neuesten Kuschel- und Fanartikel für unsere Meerschweinchen. Nach dem Haupteingang rechts halten  in die Aquaristikhalle, dort findet ihr uns heute Samstag, 12.11. und morgen Sonntag 13.11. von 9.00 bis 18.00 Uhr.

 


 

Am kommenden Wochenende, dem 12. und 13. November sind wir wie jedes Jahr wieder mit unserem Infostand, mit vielen tollen Kuschelsachen und Fanartikeln und gesunden Meerschweinchenleckereien zum Vorteilspreis auf der TIERisch gut, Messe Karlsruhe, dm-Arena an beiden Tagen von 9 Uhr bis 18 Uhr vertreten! (Wir sind wieder an unserem Standplatz in der Aquaristikhalle wie letztes Jahr mit dabei, nach dem Haupteingang rechts halten.) Neu dabei dieses Jahr: Kuschelsachen mit Weihnachtsmotiven, erhältlich sonntags ab 13 Uhr.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher zum Fachsimpeln und Stöbern..... Der gesamte Erlös fließt wie immer in unsere Tierschutzarbeit.

 

Unser Stand letztes Jahr

 

Der letzte Infostand-Termin dieses Jahr ist dann auf dem großen Weihnachtsmarkt vor dem Wasserturm in Mannheim, dort sind wir am 02.12. von 11 bis 21 Uhr vor Ort.