Bereits vor kurzem haben wir schon einmal teilweise unsere neuen Patenschweinchen vorgestellt. Diese Tiere sind zu alt und/oder krank um weitervermittelt zu werden, und haben somit ihr endgültiges Zuhause auf Pflegeplätzen in unseren Patentierpflegestellen gefunden. Inzwischen sind dazu wieder neue Tiere aufgenommen bzw. verpatet worden.

Gerne möchten sich die Patenschätze (noch) einmal vorstellen, sie alle sind noch auf der Suche nach lieben Menschen, die sie unterstützen möchten.

 Jolene  Pauley  Gian Luca  Jaden  Yannie
     
 Mäuschen  Mercedes  Lumana  Liah  

 Um die Geschichte des jeweiligen Schweinchens lesen zu können, einfach auf´s Foto klicken, dann geht´s zum Patenprofil.

Zum Patenschaftsantrag direkt geht es hier: Patenschaftsantrag  

 


 

Wer noch eine nette Kleinigkeit zu Weihnachten sucht und selbst Meeri-Fan ist bzw. einen Meerschweinchen- Liebhaber beschenken möchte, der kann sich jetzt noch bei uns eindecken: Wie wäre es mit einem hübschen Weihnachts-Set für Meerschweinchen?

Die Modelle sind einzeln erhältlich oder natürlich auch als Set oder bunt gemischt, ganz nach Herzenslust und Laune.

Kuschelkissen 5,-

Hängematte 7,-

Kuschelrolle oder Kuschelsack 9,-

Nestchen mit extra Kissen 15,-

Tipi (mit zwei Eingängen) 16,-

Alles plus Porto (ab 1,90 Warensendung bis zu Päckchenversand je  nach Menge). Ab drei Teilen liefern wir ausnahmsweise versandkostenfrei! Nur noch erhältlich, was auf den Fotos zu sehen ist. Bestellungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Nähabteilung)

Von oben nach unten:

Modell Weihnachtsmann (beige-dunkelrot) (Tipi =verkauft, Nestchen=verkauft, Rolle= verkauft, Sack=verkauft , Hängematte=reserviert)

Modell Weihnachtsbäckerei (beige-bunt) (Nestchen=verkauft, Tipi= verkauft, Hängematte=verkauft, Kissen)

Modell Feliz Navidad (rot) (Nestchen= verkauft, Tipi=reserviert, Rolle= verkauft, Kissen)

Von oben nach unten:

Modell Winterwald (grau) (Tipi = verkauft, Hängematte, Nestchen=verkauft, Sack= verkauft und Kissen =alle verkauft)

Modell Zuckerstange (orange-bunt) (Tip=verkaufi, Nestchen, Kissen=verkauft)

Modell Feliz Navidad (grün) (Tipi=reserviert, Kissen=reserviert)

Modell Nussknacker (dunkelrot) (Hängematten 2x = verkauft, Kissen)

 

Bei Interesse bitte direkt an unsere Nähabteilung mailen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Wer aus der Region Mannheim kommt, der kann uns dieses Jahr das erste Mal beim Mannheimer Weihnachtsmarkt besuchen und zwar in einer Bude links unterhalb vom Wasserturm auf dem großen Weihnachtsmarkt am Ring. Unser Standort ist links vom Wasserturm (der ist das Runde in der Mitte des Planes), in der Nähe vom XXL Karusell.

Wir werden wieder Infomaterial und unsere Kuschelsachen- und Fanartikel dabei haben, neu sind Handytaschen mit Meeri-Motiven bestickt und eine große Auswahl an Kuschelsachen mit Weihnachtsmotiven!

Wir freuen uns über jeden Besucher -auf euch alle.....

Also auf zum Mannheimer Weihnachtsmarkt unterhalb vom Wasserturm, unser Stand hat die Nr. 125 am Ende vom "Pyramidenweg" / Ecke "Knecht-Ruprecht-Pfad" und  ist NUR heute, am Freitag, den 02.12.2016 dort und zwar von 11 bis 21 Uhr!

 

 


 

Henry & Co.: Was bisher geschah.... 
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HENRY: Hallo Leute, ich bin's wieder, euer Henry.

Heute wollte ich mal über den Schweinchen-TÜV sprechen.

TOFFEE: Ooch, über sowas Doofes...

HENRY: Das ist aber was ganz Wichtiges.

CLARA: Bloß, weil es dir nichts ausmacht dich fangen zu lassen.

HENRY: Ehrlich, ich verstehe gar nicht, warum ihr Mädels da jedes Mal so Stress habt.

JANE: Das ist genetisch, da können wir nichts für. Das ist bei Meeris so programmiert, dass wir uns auf keinen Fall fangen lassen wollen, weil in der Natur gefangen werden bedeutet gefressen zu werden. Also haben wir einen Reflex. Wenn wer oder was nach uns grabscht, machen wir automatisch einen Raketenstart und sind zack erstmal ganz weit weg, schwupp-MUIG.

HENRY: Ich hab' sowas nicht.

JANE: Ich sag' s dir nicht gern', Henry, aber du hast da einen Programmierungsfehler.

HENRY: Ich nenne das eine gelungene Anpassung an die Domestizierung. Mir geht's richtig gut damit, während ihr ewig Stress habt.

CLARA: Stöhn-MUIG. Was soll man dazu noch sagen?

HENRY: Also, die Kerstin wusste am Anfang noch gar nicht, dass man uns regelmäßig durchchecken muss. Deshalb gab es noch keinen TÜV als ich noch allein hier wohnte. Aber dann ist die Kerstin immer schlauer geworden, weil sie so viel über Meeris in Büchern und im Internet gelesen hat. Und als Röschen dann einzog fing die Mama Kerstin an mit dem TÜV. Da war sie aber noch ganz ungeschickt und wusste noch gar nicht wie man Meerschweinchen überhaupt richtig anfasst.

CLARA: Bloß nicht so feste drücken.

TOFFEE: Bloß nicht fallen lassen. Schön festhalten.

JANE: Unsere Hinterbeine nicht runterhängen lassen. Ordentlich unter den Hintern fassen und abstützen.

CLARA: Nicht zu schnell hochheben.

TOFFEE: Und erst Recht nicht zu schnell runtersetzen. Alles schön langsam.

HENRY: Das hat die Mama Kerstin alles gelernt. Und dann kam der wöchentliche Check. Erst kommt ein allgemeiner Blick, ob wir munter und gut drauf sind oder irgendwie matt und gedämpft, da sieht man schon ganz viel an unserer Körperhaltung. Dann schaut sie uns tief in die Augen, ob die schön klar sind und glänzen, ob sie tränen, ein Heuhalm im Augenlid steckt, das Fell drumrum verklebt ist usw. Das konnte sie ganz fix.

CLARA: Na, das ist ja wohl nicht so schwer. Dafür stehen die Augen ja vorne links und rechts vom Kopf ab. Die könnte man eigentlich auch checken ohne uns zu fangen.


Toffee

HENRY: Dann kam der Ohrencheck.

TOFFEE: Das sieht man aber auch von weitem, ob die noch dran sind.

HENRY: Es geht ja nicht um die Ohrwascheln, sondern um's Innenleben. Da dürfen keine Fremdkörper drin sein, kein Schorf, keine Schuppen und kein auffälliges Ohrenschmalz. Wenn so was auftaucht, kann es leicht eine Ohrenentzündung geben. Bei meinen Ohren stöhnt die Mama Kerstin immer, weil die ganz schwarz sind, da erkennt man so schlecht was.

JANE: Ich war schon froh, dass die Mama Kerstin damals beim Check die Stelle gefunden hat wo Clara mir ins Ohr gebissen hatte. Das tat nämlich ganz schön weh, aber die Kerstin hat es dann so lange eingecremt bis es verheilt war.

CLARA: Tut mir echt leid, nachträglich, reumütig-MUIG.

HENRY: Seht ihr. Dann müssen beim Check die Nase und die Lippen angeguckt werden. Wenn wir eine Laufnase haben, sind wir vielleicht erkältet. Und wenn wir sabbern, wachsen wahrscheinlich unsere Zähne falsch. Da muss dann ganz fix was getan werden. Und Schorf ist vermutlich Lippengrind, der muss ganz doll einge­cremt werden.


Toffee

CLARA: Wisst ihr noch wie entsetzt die Kerstin mal war als sie mich anschaute und dachte, ich sei schwer verletzt, weil in der Spalte meiner Oberlippe alles rot war wie Blut? Sie hat mich sofort gefangen und untersucht, dabei war es nur Rote Beete Saft, der sich da festgesetzt hatte.

JANE: Das kommt davon, wenn man sich nach dem Essen nicht ordentlich das Gesicht putzt.

CLARA: Du weißt ja wie das ist mit dem Glashaus und den Steinen...

HENRY: Ähem, räusper-MUIG. Dann müssen die Zähne gecheckt werden, zumindest die Schneidezähne. Hinten die Backenzähne sieht man ja nicht so. Da wußte die Kerstin auch erst nicht wie man ein Meerschweinchen dazu bewegt den Mund aufzumachen.

CLARA: Man fragt höflich.

HENRY: Ach komm, wir haben am Anfang alle ganz fest die Ladeluke zugepresst und uns geweigert. Aber mit der Zeit sind wir ja alle routinierte Profis geworden und haben uns an den TÜV gewöhnt.

TOFFEE: Naja, es erleichtert die Sache schon, dass wir alle wissen, dass wir nach dem TÜV immer in den großen Auslauf im Wohnzimmer dürfen mit ganz viel Salat und Gemüse. Da bringt man den TÜV halt so schnell wie möglich hinter sich.

HENRY: Es geht aber auch viel leichter, weil wir nicht versuchen abzuhauen. Die Mama Kerstin weiß, dass wir brav sitzen bleiben, also muss sie uns nicht auf den Schoß nehmen oder festhalten, sondern kann uns ganz gemütlich auf ein Handtuch auf dem Esstisch setzen. Dann setzt sie sich vor uns und wir sind ganz entspannt, weil sie nicht von oben nach uns greifen muss. Sie nimmt dann mit beiden Händen vorsichtig unsere Köpfchen und stützt den Hinterkopf mit den Zeigefingern ab während sie mit den Daumen unsere Oberlippe hochschiebt und die Unterlippe runter, damit sie unsere Schneidezähne gut sehen kann.


Jane

JANE: Mögen tu ich das nicht gerade, aber es geht ja schnell rum.

CLARA: Ha! Die Mama Kerstin war am Anfang ganz beeindruckt davon wie lang unsere Schneidezähne sind. Und dabei sieht man nur das, was aus dem Zahnfleisch rausguckt. Im Kiefer drin sind die noch viel länger. Wenn wir die nach außen tragen würden, würden wir aussehen wie Säbelzahntiger und alle hätten Angst vor uns.

TOFFEE: Wir wären aber immer noch ziemlich kleine Säbelzahntiger...

JANE: Ach, wenn wir jemanden beissen wollten, dann könnten wir das mit unseren Zähnen ganz hervorragend. Unsere Schneidezähne sind total fest und total scharf.

TOFFEE: Ich möchte aber gar niemanden beissen.

HENRY: Musst du ja auch nicht. Beim TÜV muss das Zweibein schauen, ob unsere Schneidezähne schön gleichmäßig abgenutzt sind und gerade aufeinander stehen. Wenn die schräg abgenutzt sind oder ein Zahn abgebrochen oder gespalten ist, müssen wir fix zum Tierarzt und genauso, wenn wir eklig aus dem Mäulchen riechen, weil dann kann da eine Entzündung sein oder ein Abszess.

TOFFEE: Was man alles schreckliches haben kann, grusel-MUIG. Hoffentlich krie­gen wir sowas nie.

HENRY: Das hoffe ich auch. Es geht ja aber noch weiter mit dem TÜV. Dann checkt die Kerstin, ob wir irgendwo am Körper Knubbel haben oder Beulen, das könnten Tumore sein oder Zysten oder was ähnlich Unangenehmes. Dazu muss die Kerstin uns mit beiden Händen oben und unten und links und rechts und vorne und hinten abtasten und auch drauf achten, ob uns das irgendwo weh tut.

CLARA: Toffee hat hinten links und rechts zwei ganz schöne Beulen.

TOFFEE: Das sind meine Vorratspölsterchen. Die sind völlig OK!

HENRY: Als die Kerstin uns am Anfang abgetastet hat war sie erst ganz entsetzt, weil sie beim ersten Schweinchen schon einen ganz festen Knubbel in der Brust spürte. Aber den hatten wir dann alle und das fand sie dann doch einen zu großen Zufall, also hat sie wieder ganz viel darüber gelesen wie wir innen so aufgebaut sind.

JANE: Hihi, das ist das Brustbein. Die Kerstin ist wohl nicht gerade der geborene Diagnostiker.

CLARA: Ja, das ist so eine ihrer Ängste, dass einer von uns was Schlimmes haben könnte und sie erkennt es nicht.


Henry

HENRY: Nach dem Abtasten kommen das Fell und die Haut dran. Das Fell wird durchgeschaut, ob es schön glänzt, nirgends verklebt ist, ob es kahle Stellen hat oder ob kleine Krabbeltiere drin wohnen und dann wird es gegen den Strich hochgeklappt, damit die Kerstin die Haut drunter checken kann auf Wunden, Krusten, Ekzeme und so. Bei mir dauert das immer am längsten, weil ich so oft Probleme habe mit der Haut. Da muss auch oft was eingecremt werden.

JANE: Bei mir geht das gar nicht, weil ich so viel Fell habe und das ist so dicht und lang, da kann sie strubbeln wie sie will, da kann sie nicht bis auf die Haut schauen.

HENRY: Dann müssen wir leider auf den Rücken gedreht werden, weil auf der Unterseite gecheckt werden muss, ob unsere Zitzen OK sind und unsere Genitalien. Bei mir hatte sich letztens ein kleiner Heuhalm in mein bestes Stück gepiekt und dort verklemmt. Das war gar nicht schön, aber die Kerstin hat ihn entdeckt und rausgefummelt, dann ging's wieder. Von sowas kann man sonst ganz schön böse Entzündungen kriegen.


Clara

TOFFEE: Bei euch Jungs ist das irgendwie aufwändiger. Bei uns wirft die Kerstin immer nur einen kurzen Blick auf unsere Schatzkästchen und weil die immer hübsch sauber aussehen, war's das dann schon. Aber ihr habt ja auch noch diese Perinealtasche.

HENRY: Die habt ihr Mädels auch. Aber bei uns Jungs ist sie viel größer, da kann schon mal Schmutz reingeraten. Das hatte ich aber zum Glück noch nicht. Ich kümmer' mich aber auch darum, die in einem anständigen Zustand zu erhalten, damit die Kerstin die nicht reinigen muss. Das wär' mir schon peinlich.

TOFFEE: Nach der Besichtigung der Unterseite kommt dann aber noch das Schlimmste: der Krallencheck. Ich hab' das Gefühl, meine müssen ständig geschnitten werden, viel öfter als eure.

CLARA: Definitiv wachsen meine am schnellsten. Dabei hab' ich echt Angst vor dem Krallenschneiden.

JANE: Ihr habt wenigstens nur 14 Krallen. Ich hab' 15!


Jane

HENRY: Meine Krallen wachsen überhaupt nicht. Die mussten noch nie geschnitten werden.

MÄDELS-CHOR: Boah! Wie ungerecht!!! Mopper-MUIG!

HENRY: Die Kerstin sagt, sie schwitzt immer Blut und Wasser beim Krallenschneiden aus Angst  dass sie zu viel abknipst und euch weh tut. Dabei müssen eure Krallen an den Vorderfüßchen auch noch extra kurz gehalten werden, weil die sich so einrollen.

CLARA: Gut, dass wir Mädels wenigstens nur helle Krallen haben. Da sieht man zumindest, wo man nicht mehr schneiden darf.

JANE: Ich finde das Abschneiden der Hornballen am schlimmsten. Da darf man nicht mal zittern vor Angst, weil die Kerstin sonst womöglich den ganzen Ballen vom Fuß mit abschneidet. Ich verstehe gar nicht, warum wir diese Hornhaut kriegen, wo uns die Mama Kerstin doch zweimal täglich die Füße eincremt, damit sie schön zart bleiben.


Clara

HENRY: Das kriegen ganz viele Meeris. Das kann Veranlagung sein oder Übergewicht...

JANE: Bei MIR ist das definitiv VERANLAGUNG!!!

CLARA: Aber nach den Füßen ist der TÜV dann auch fast zu Ende. Nur noch das peinliche Wiegen.

HENRY: Da führt aber kein Weg dran vorbei. Das Gewicht sagt ganz viel über unsere Gesundheit. Wenn wir mehr als 50 Gramm abnehmen in einer Woche, dann ist das schon bedenklich. Und auch, wenn wir so schleichend über längere Zeit immer ein bisschen abnehmen, kann das auf eine ernsthafte Krankheit hindeuten.

JANE: Ich hab' aber oft größere Gewichtsschwankungen. Manchmal nehme ich 70 Gramm ab von einem TÜV zum nächsten. Das hab' ich dann aber nächste Woche wieder drauf. Das war schon immer so bei mir.

CLARA: Naja, jedes Meeri ist ja auch individuell. Deshalb beobachtet die Kerstin das alles ja auch ganz genau. Vielleicht liegt es bei dir ja dran, dass du ziemlich groß bist, da sind 70 Gramm im Verhältnis zum Gewicht weniger als 50 Gramm bei einem ganz kleinen Schweinchen. Da du ja fit bist, ist das wohl nicht so beunruhigend.

HENRY: Dann werden unsere Gewichte noch sorgfältig in einer Tabelle notiert und dann ist der TÜV endlich 'rum.

TOFFEE: Empört-MUIG!!! Nein, ist er nicht! Zum TÜV gehört auch die Belohnung am Schluss mit einem extra feinen Leckerchen für jedes Meeri. Kein anständiger Mensch mutet uns das zu ohne Belohnung!

HENRY: Da hast du natürlich völlig Recht. Kein TÜV ohne Leckerchen. Das steht allerdings meistens nicht in den TÜV-Anleitungen der Zweibeiner.

CLARA: Die werden ja auch von Menschen geschrieben ohne uns um Rat zu fragen. Dabei weiß niemand besser über uns Bescheid als wir selbst.

TOFFEE: Aber jetzt kriegen wir doch auch unser Leckerchen, oder?

KERSTIN-ZWEIBEIN: Na klar doch. Wo's doch auch noch eine TÜV-Folge ist. Bitte sehr. Lecker Gurke.

HENRY: Danke. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche...

 

..... Fortsetzung folgt nächste Woche Samstag....


 

 
Wir nehmen Abschied von:
 
 
Ende August ist die liebe Pinata verstorben. Sie war schon seit geraumer Zeit mit Herz und Lunge in Behandlung, bekam Entwässerungsmedikamente und wurde von ihrer Halterin zugefüttert. Es ging ihr somit relativ gut, bis sie plötzlich einen Schlaganfall bekam. Ihre Halterin brachte sie gleich zum Tierarzt, dort konnte man leider nichts mehr für sie tun, die Maus verstarb noch in der Praxis. Pinata war im Juni 7 Jahre alt geworden.
 
 
 Pinata
 
 
Anfang September musste die liebe Jette aufgrund ihres Gesundheitszustandes erlöst werden. Die genauen Ursachen sind uns leider nicht bekannt. Jette war knapp 7 Jahre alt geworden.
 
 Jette
 
 
Am 02.09. musste der süsse Fred erlöst werden. Der liebe Bub war an Leucose (Lymphdrüsenkrebs) erkrankt. Nachfolgende Zeilen haben ihm seine Halter geschrieben, hier beschreiben sie auch was genau passiert ist. Fred wurde knapp 5,5 Jahre alt.
Fred… wir wissen gar nicht, was so plötzlich passiert ist!
Letzten Freitag hattest Du keinen Appetit – wir haben Dich rausgenommen und sind erschrocken, dass Du zum letzten TÜV ein paar Tage vorher so abgenommen hast.
Beim Abtasten hast Du uns gezeigt, dass Dir Dein Bäuchlein weh tut. Zudem haben wir ein paar geschwollene Lymphknoten in Deiner Leiste getastet.
In der Tierklinik wurde uns dann nach der Untersuchung und Ultraschall eine schlimme Diagnose gesagt: Leukose ;(
Zusammen haben wir gekämpft… Die Medikamente und die Päppelei konntest Du gar nicht leiden.
Das Cortison hatte Dir schnell geholfen und Du hast zumindest ein paar Lieblings-Grashalme, Löwenzahn, Petersilie, Heu und etwas Gurke selbst wieder gegessen.
Wir waren guter Dinge… Dann kam der Einbruch ;(
Deine Atmung wurde immer schwerer und Du konntest gar nichts mehr selber essen – denn Du hattest bestimmt Angst zu ersticken ;(
Lieber, guter Fred – wir sind dann zusammen den letzten Weg gegangen. Du bist in unseren Armen eingeschlafen.
Wir werden Dich niemals vergessen und immer unseren Herzen tragen!
In Liebe und Dankbarkeit, dass Du bei uns warst
Susi & Markus
 
Fred
 
 
Am 04.09. musste der liebe Harvey erlöst werden. Harvey stellte plötzlich unvermittelt das Fressen ein. Der liebe Bub hatte wie bei früheren Zahnbehandlungen festgestellt wurde eine angeborene Zahnfehelstellung, ähnlich eines Überbisses, so dass die Backenzähne nicht genau aufeinander abrieben. Meist schaffte er es die Zähne selbst abzureiben, aber bei der geringsten Aufregung und schlechterem Fressen, blieb die Gefahr, dass die Zähne sofort wieder zu lang werden und somit einer Korrektur bedürfen. Harvey musste also genauestens beobachtet werden und so fand er dann auch sein Zuhause bei einer unserer Aktiven. Ende August 2016 stellte er dann wieder unvermittelt das Fressen ein und musste auch wieder die Zähne gerichtet bekommen. Was genau die Ursache war ist leider unbekannt. Harvey wurde weiterhin gepäppelt und mit Mundspülungen etc. versorgt. Leider ging es ihm immer schlechter und er mochte auch den Päppelbrei nicht mehr abschlucken. Er baute zusehends ab und auch Infusionen brachten traurigerweise nichts. So liess ihn Harvey´s Halterin schweren Herzens gehen, um ihm weiteres Leid und langsames Sterben zu ersparen. Harvey wurde knapp 5,5 Jahre alt.
 
 
Harvey
 
 
 
Am 05.09. ist auf tragische Art und Weise der liebe Darwin verstorben. Seine Halterin bemerkte an dem Morgen, dass er nicht aufstehen und seine Hinterbeine nicht bewegen konnte. Sie fuhr daraufhin sofort mit ihm in die Tierklinik. Dort konnte er auf dem Tierarzttisch wieder laufen, der Tierarzt konnte weiter nichts feststellen. Er vermutete einen eingeklemmten Nerv und spritzte dem Buben Schmerzmittel und Cortison. Wieder zu Hause angekommen, setzte seine Halterin Darwin ins Gehege, woraufhin er wieder komplett zusammenklappte und gleich verstarb. Seine Halterin war entsetzt. Die genaue Ursache ist somit traurigerweise unbekannt. Darwin durfte nur 5 Jahre alt werden.
 
Darwin
 
 
Am 06.09. musste die süsse Flohrine erlöst werden. Sie hatte ein Jahr zuvor eine Zahnhalsentzündung, die jedoch vollkommen ausheilte. Flohrine war seit dieser Zeit ein Dreizahn-Schweinchen, sie kam damit aber bestens zurecht, ihre Halter waren regelmässig mit ihr zur Kontrolle beim Tierarzt. Sie begann dann eines Tages jedoch wieder schlecht zu fressen und bei einer weiteren Kontrolle durch den Tierarzt wurde festgestellt, dass sich wegen ihrer Fehlstellung eine Zahnfleischwulst im Unterkiefer bildete. In der Folge davon wuchsen die oberen Backenzähne durch den Druck Richtung Nasenhöhle und Auge, leider war dies unbehandelbar. Flohrine erhielt eine entzündungshemmende Schmerztherapie. Als das Fressen nicht mehr ging und das Atmen durch die Nase schwer fiel, wussten ihre Halter, dass es Zeit war, die tapfere Maus erlösen zu lassen. Sie schrieben unter anderem Folgendes über die liebe Flohrine: 
Sie war so ein liebes und fröhliches Schweinchen, das bei jedem ihrer Schritte muigte. Sie lief immer glücklich glucksend durch den Stall.
Flohrine wurde knapp 4,5 Jahre alt.
 
 
Flohrine
 
 
Am 07.09 musste der liebe Kennis erlöst werden. Der Bub hatte einen inoperablen Magentumor. Als er das Fressen einstellte, wussten seine Halter, dass die Zeit gekommen war. Kennis durfte knapp 7 Jahre alt werden.
 
 
Kennis
 
 
Am 09.09. ist die liebe Liane eingeschlafen. Sie war morgens noch ganz normal beim Fressen dabei gewesen wie sonst auch, der Gesundheitscheck am Vortag war ebenfalls völlig unauffällig gewesen, Liane hatte konstant ihr Gewicht gehalten, alles schien in Ordnung. Als ihre Halterin am Nachmittag nach den Schweinchen sah, fand sie Liane eingeschlafen in einem Häuschen liegend vor. Liane war eines der ausgesetzten Waldfindelkinder gewesen, die wir im Januar 2014 aufgenommen hatten. Liane war damals schon ein ausgewachsenes Schweinchen gewesen, daher ist ihr Alter unbekannt.
 
Liane
 
 
Am 12.09. hat die liebe Seniorin Lorraine ihre Köfferchen gepackt. Seit dem Sommer diesen Jahres machten ihr ihre Zysten immer mehr zu schaffen, sie musste in immer kürzeren Abständen zum Punkiteren beim Tierarzt vorstellig werden. Ansonsten war Lorraine aber recht rüstig. An besagtem Tag dann im September fand ihre Halterin sie eingeschlafen im Gehege vor, Lorraine lag halb im Häuschen, halb draussen und es schien als sei sie unterwegs von einem kurzen und gnädigen Tod ereilt worden. Sie war bis dahin munter, immer neugierig und frohgemut gewesen. Lorraine durfte 8 Jahre alt werden.
 
 
Lorraine
 
 
Am 16.09. hat die süsse Florentine ihre Köfferchen gepackt. Florentine hatte schon seit langem zwei Tumore im Bauch und hatte deshalb auch die meisten Haare verloren. Zu Beginn wurde sie rein homöopathisch behandelt und später als es traurigerweise noch eine Frage von Tagen war, half ihr Cortison. Sie hatte immer ganz tapfer ihre Medikamente genommen und so hatte sie seit der Diagnose nochmals 1,5 Jahre geschenkt bekommen. Sie war bis zu ihrem letzten Tag ein sehr lebensfrohes Schweinchen und beim Futtern vorne mit dabei. Sie kam morgens mit zum Frühstück, nahm ein paar Halme auf, legte sich dann auf das Gras und schlief in mitten ihrer Schweinchenfreunde sanft ein. Florentine durfte knapp 7,5 Jahre alt werden. Folgende Zeilen haben ihr ihre Halter geschrieben:
Flo war ein so besonderes Schweinchen, hat sich immer um alle anderen gekümmert, egal wie "besonders" sie waren. Obwohl sie schon 7 Jahre alt war und dazu krank, hat man ihr das nicht angemerkt! Sie ist immer herumgeflitzt und hat um Salat und Tomaten gebettelt... Sie hinterlässt eine große Lücke bei uns und bei ihren schweinischen Kameraden, die jetzt sehr um sie trauern.
Wir hoffen, Sie kommt gut auf der immergrünen Wiese an und kann dort wieder mit Nepomuk herumtollen...
Du fehlst uns, kleine Maus!
.
 
Florentine
 
 
Am 23.09. verstarb die schöne Tori. Ihre Halter haben folgende Zeilen für die liebe Maus geschrieben, hier erzählen sie auch was passiert ist:
Tori zog im November 2012 bei uns ein und war immer ein herzensgutes Schweinchen gewesen. Lieb, ruhig und gutmütig. Am 22.09.2016 kam sie abends nicht zum Essen und wir fanden sie im Häuschen liegend vor. Sie hatte Untertemperatur und wirkte sehr schlaff. Tori wurde direkt zum Tierarzt gebracht und blieb dort über Nacht in einer Wärme- und Sauerstoffbox und wurde weiter untersucht und behandelt. Ihr Zustand verbesserte sich, doch am frühen Morgen fanden die Tierärzte sie verstorben in ihrer Box. Kleine Tori, es ging alles so schnell und ich
hoffe, dass du keine Schmerzen hattest. Komm gut an Süße.
 
Tori
 
 
Am 23.09. musste die süsse Shiva erlöst werden. Shiva war an akuter Leucose (Lymphdrüsenkrebs) erkrankt und als sie das Fressen einstellte und kaum noch ihr Köpfchen heben konnte, war für ihre Halter der Weg traurigerweise klar. Shiva durfte nur 5 Jahre alt werden.
 
Shiva
 
 
Am 26.09. verstarb die liebe Joyce. Die tatsächliche Ursache für den Tod der Maus ist unbekannt, auffällig war nur, dass sie zurückgezogener wirkte und mehr schlief. Den angesetzten Tierartzttermin konnte sie nicht mehr wahrnehmen, Joyce entschlief vorher. Die liebe Joyce wurde 6,5 Jahre alt.
 
Joyce
 
 
Am 27.09. musste Vermittlungsböckchen Mojo erlöst werden. Mojo kam Anfang September zu uns in die Pflegestelle und musste erst einmal an den Zähnen operiert werden, er hatte unten einen fehlenden Schneidezahn und er hatte eine fast geschlossene Zahnbrücke im Mäulchen. So wurden ihm die Zähne gerichtet. Leider hatte der liebe Bub danach jedoch noch immer grosse Schwierigkeiten Futter aufzunehmen und selbstständig zu fressen. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der rechte Unterkieferknochen stark entzündlich aufgetrieben war und die Backenzähne nur noch locker im Knochen sassen. Vermutlich war die Ursache die verbliebene Zahnwurzel des abgebrochenen Schneidezahns, die sich entzündet hatte.
Trotz intensivster Bemühungen der Pflegestelle und der behandelnden Tierärztin, nahm Mojo immer weiter täglich ab, er konnte letztlich überhaupt nicht mehr selbstständig fressen, obwohl er dies so gerne getan hätte. Das Päppeln wurde zunehmend zum Kampf, da Mojo sich immer mehr dagegen wehrte und auch je Sitzung nicht mehr viel abschlucken mochte. In der Nacht zum 27.09. bekam er noch starke Atemgeräusche dazu und blähte trotz Medikamente zunehmend auf. So blieb seiner Pflegemama zusammen mit der Tierärztin letztich nur der schwere Schritt der Erlösung. Mojo durfte nur 4 Jahre alt werden.
Folgende Worte möchte seine Pflegemama dem lieben Bub mit auf den Weg geben:
Du hättest so gerne weitergelebt... es tut mir unendlich leid, dass wir Dir nicht mehr helfen konnten. Mojo - wir werden Dich niemals vergessen!
 
Mojo
 
 
Am 30.09. ist die liebe Lucy (SOS-Moko) eingeschlafen. Lucy nahm innerhalb 1,5 Wochen 100g ab, ein "Eiterbeutel" am Kiefer war wie sich später herausstellte die Ursache. Zunächst wurde mit der Gabe von Antibiotika versucht, eine Operation zu vermeiden, nach einem kurzzeitigen Erfolg, leider letzten Endes jedoch vergeblich und die liebe Maus musste doch operiert werden. Lucy überstand die Operation sehr gut und war auch in der ganzen Zeit bis zum Schluss sehr tapfer und gab sich niemals auf. Zunächst sah alles wunderbar aus, bei einigen Nachkontrollen zeigte sich kein Eiter mehr, Lucy wurde erst vollgepäppelt, später konnte sie bereits wieder selbstständig fressen und wurde noch mehrfach täglich zugefüttert sowie weiterhin mit Medikamenten versorgt. Ihre Halter kämpften für und mit ihr und haben alles für Lucie getan.
Dann bildete sich leider erneut wieder Eiter an der Stelle und alles begann von neuem, die Wunde musste wieder gespült werden, Lucy von Hand mit kleinsten Gemüsestücken gefüttert und gepäppelt werden. Doch auch dieses Mal schafften es Lucy und ihre Halter und sie war wieder eiterfrei.
Lucy hatte einen Tag vor ihrem Todestag nochmals einen Kontrolltermin, bei diesem war immer noch alles in Ordnung mit der Wunde gewesen. Jedoch begann die Maus langsam wieder das Fressen einzustellen, sie nahm immer weniger an und auch das Päppeln wurde zum Kampf. Als ihre Halterin dann am 30.09. mittags nach den Schweinchen schaute, fand sie Lucy eingeschlafen im Gehege liegend vor. Ihre beiden Schweinefreunde lagen dicht bei ihr. Es war eine wochenlange Odysee mit vielen Höhen und Tiefen, was nun genau die Ursache für Lucy´s Einschlafen war ist ungewiss. Möglicherweise hatte sie eines der angewendeten Antibiotika nicht vertragen, aber das ist Spekulation. Dieser Verlauf ist jedenfalls besonders tragisch, Lucy wurde nur 2,5 Jahre alt.
 
Ihre Halter, die so sehr für und mit ihr gekämpft haben, möchten sich mit folgenden Worten von ihr verabschieden:
Liebe Lucy,
Danke dass du bei uns warst – es war eine viel zu kurze aber sehr schöne Zeit mit dir.
Wir alle und besonders deine beiden Freunde Feli und Chaska vermissen dich täglich. Du warst so hübsch mit deinem kecken Wirbel an der Stirn, freundlich und redselig – dein leises, beständiges „muig“ fehlt uns sehr. Beim TÜV habe ich immer deine Speckröllchen bewundert – die fast 1200 Gramm hat man dir gar nicht angesehen, schwarz macht eben schlank. Gerne durfte man dich am Köpfchen kraulen – nur packen sollte dich niemand – dann hast du laut gequiekt und Chaska kam sofort herbei um dir zu helfen…
Du fehlst uns sehr! Mach es gut kleine Maus.
 
 
 
Lucy/Moko
 
 
 
 
Kommt gut an, ihr Lieben!