Henry & Co.: Was bisher geschah.... 
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HENRY: Hallo Leute, ich bin's wieder, euer Henry.

Heute ist der letzte Tag des Jahres. Und deshalb ist morgen der erste Tag des neuen Jahres.

CLARA: Die Zeit bleibt halt nicht stehen, philosophier-MUIG.

JANE: Eigentlich sind das auch nur zwei Tage wie alle anderen.

TOFFEE: Find' ich auch. Keine Ahnung, warum die Menschen ausgerechnet in dieser Nacht dazwischen so einen stinkenden Lärm machen müssen, bei dem man kein Auge zu tun kann, pfui-MUIG.

HENRY: Für die Menschen sind solche Einschnitte nötig. Wenn sie beschließen, dass jetzt irgendwas zu Ende ist und was Neues anfängt, dann werden sie ganz nach­denklich und wehmütig, schauen nochmal in die Vergangenheit, schließen Dinge innerlich ab und dann holen sie tief Luft und fangen wieder an ganz hoffnungsvoll nach vorne zu schauen. Ohne den Einschnitt hätten sie nicht den Schwung für was Neues.

CLARA: Gut, dass wir so ein Auf und Ab nicht brauchen.

TOFFEE: Ach, ich schau' schon auch wehmütig zurück, wenn ein leckerer Heuhaufen dann ganz aufgegessen ist. Das ist schon ein Einschnitt. Und wenn dann ein neuer Heuhaufen kommt, geh' ich da auch immer mit ganz frischem Schwung dran.

HENRY: Jedenfalls wird es jetzt höchste Zeit, die Liste mit den guten Vorsätzen für's neue Jahr zu schreiben.

TOFFEE: Gute Vorsätze?

JANE: Ja, die Menschen nehmen sich immer zum Jahresbeginn alle möglichen Dinge vor, die sie in Zukunft besser machen wollen als bisher. Meistens klappt das aber nicht lange. Bis Ende Januar sind die meisten guten Vorsätze schon wieder in Vergessenheit geraten.

CLARA: Hihi-MUIG. Die Kerstin schreibt keine neuen Listen mehr. Sie nimmt einfach jedes Jahr wieder die Liste vom Vorjahr. Sie hat ja immer wieder dieselben guten Vorsätze, weil sie es noch nie geschafft hat die einzuhalten.


Clara

TOFFEE: Was steht denn auf der Liste?

HENRY: Ach, sowas wie abnehmen, gesünder essen, mehr Sport treiben oder sich weniger Stress machen.

CLARA: Das ist doch wieder typisch Mensch, sich jedes Jahr wieder die Sachen neu vorzunehmen, von denen man schon weiß, dass man sie sowieso nicht schafft. Da kriegt man doch nur Frust und Schuldgefühle. Das ist ja Unglücklichsein mit Ansagen, verständnislos-MUIG.

JANE: Die Menschen nehmen sich aber auch immer Sachen vor, die sie gar nicht mögen. Wenn sie mehr schöne Dinge auf ihre Liste setzen würden, dann könnten sie ihre Vorsätze bestimmt auch einhalten.

CLARA: Genau, das wäre ja als würden wir "abnehmen" auf unsere Liste schreiben oder uns vornehmen stubenrein zu werden. Das kann man auch gleich sein lassen.

TOFFEE: Haben wir denn auch gute Vorsätze für nächstes Jahr?

HENRY: Also ich will versuchen noch mehr zu entspannen als bisher schon.

JANE: Ich bin sicher, Henry, wenn einer das schafft, dann du.

CLARA: Du könntest dir vornehmen deinen Bart öfter zu putzen, Jane.

JANE: Keine Chance. Ich will nur nette Sachen auf meiner Liste. Ich mag mir lieber vornehmen mehr rote Sachen zu essen und mir dann nichts mehr aus meinem roten Bart zu machen.


Jane

CLARA: Ich will versuchen noch mehr Sonnenblumenkerne zu erbetteln als dieses Jahr.

TOFFEE: Wenn das klappt, platzt du spätestens im April.

CLARA: Glaub' ich nicht. Ich hab' Stretch-Fell.

HENRY: Hast du denn auch einen Neujahrsvorsatz, Toffee?

TOFFEE: Ach, ich glaub, ich versuch' einfach so zu bleiben wie ich bin. Ich finde mich ganz OK. Und ich finde auch unser Drumrum ganz OK. Warum sollte ich was ändern wollen, wenn ich doch zufrieden bin?

JANE: Du wirst später bestimmt mal ausgestopft oder in Formalin eingelegt, weil du ein einzigartiges Phänomen bist. Ein Lebewesen, das einfach nur zufrieden ist. Sowas gibt's eigentlich gar nicht.

HENRY: Ich bin auch zufrieden.

CLARA: Faszinierend.

JANE: Ich seh' schon. Wir Meeris haben keine guten Neujahrsvorsätze nötig. Dazu sind wir zu zufrieden.

CLARA: Genau. Wir würden uns nie was vornehmen, worauf wir keine Lust haben, und wenn wir auf was Lust haben, dann machen wir es auch. Das ganze Jahr lang und ganz ohne gute Vorsätze.

HENRY: Wir könnten höchstens der Kerstin noch ein paar nette Neujahrsvorsätze auf ihre Liste schreiben.

TOFFEE: Sowas wie "täglich mittags uns Meeris ein drittes Gemüse- und Salatbuffet servieren"?


Toffee

CLARA: Au ja, begeistert-MUIG. Und eins um Mitternacht.

HENRY: Ich dachte mehr an sowas wie "einfach mal glücklich sein" oder "sich selbst mal was gönnen"

JANE: Oje, jetzt haben wir die Wahl zwischen Gefräßigkeit und Altruismus.

HENRY: Ich finde, wir sollten der Mama Kerstin nicht noch mehr Aufgaben für's neue Jahr oben drauf packen. Je entspannter sie ist, umso besser ist sie gelaunt und je besser die Laune, umso mehr kriegen wir.

CLARA: Du bist raffinierter als du aussiehst.

TOFFEE: Also wünschen wir ihr nur ein gutes neues Jahr mit Gesundheit und Glück und mit ganz viel Schwein.

CLARA: Du meinst mit Schweinchen. Mit uns.

HENRY: Duuuuhuuuuu, Kerstin.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Schon Zeit für die letzte Gurke des Jahres?

HENRY: Ja, schon. Aber erst wollten wir dir noch was sagen.


Henry

KERSTIN-ZWEIBEIN: Was denn?

HENRY: Danke, dass du dich das ganze Jahr so gut um uns gekümmert hast.

JANE: Ja, Dank dir können wir ganz beruhigt und sorglos in die Zukunft schauen...

TOFFEE: ...und du bringst uns immer leckeres Essen...

CLARA: ...und wir sind sehr froh, dass wir hier ein so schönes und sicheres Zuhause haben.

ALLE: Danke, Mama Kerstin und ein ganz doll glückliches neues Jahr für dich!

KERSTIN-ZWEIBEIN: Danke, ihr Süßen. Ich bin ja ganz gerührt. Ich bin auch froh, dass ich euch habe. Ihr seid die liebsten kleinen Meeris, die ich kenne. Für euch auch ein gutes neues Jahr! Vor allen Dingen bleibt gesund!

HENRY: Ja, und das wünschen wir auch allen Lesern, allen Tierfreunden und natürlich allen Tieren...

TOFFEE: ...besonders allen unseren Meerikumpels auf der ganzen Welt...

CLARA: ...und auch ganz besonders allen SOS-Mitgliedern, den Paten und Spendern und allen sonstigen Unterstützern der Meerschweinchen und aller anderen Tiere.

JANE: Und wenn euch noch ein schnuckeliger Neujahrsvorsatz fehlt, wie wär's mit "Seid gut zu Tieren und helft den Tieren, die in Not sind."

HENRY: Das ist ein richtig guter Vorsatz. Aber auch schön durchhalten bis zum Jahresende!

So, und jetzt die Jahresendgurke, bitte.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Hier, bitte. Und auch von mir alle guten Neujahrswünsche an alle!

HENRY: Danke. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächstes Jahr...

 

 

..... Fortsetzung folgt nächste Woche Samstag....


 

 

 

Auf dem großen Mannheimer Weihnachtsmarkt am Fuße des Wasserturms gibt es eine besondere Bude zum Thema "Informieren und Helfen", die gemeinnützige Vereine für einen Tag kostenlos mieten können. Dieses Jahr ist es uns gelungen, diese Bude für Freitag, den 2. Dezember zu ergattern. Mit Sack und Pack zog also das Team von der ersten Schicht morgens um 10 Uhr los und dekorierte alles weihnachtlich, denn wir hatten das erste Mal außer unserem  Informationsmaterial und unseren Verkaufsartikeln auch noch Kuschelsachen mit weihnachtlichen Motiven im Gepäck.

Der Morgen verlief verhalten, aber ab nachmittags kamen immer mehr Besucher und bis abends brummte der Weihnachtsmarkt, sodass wir viele Gespräche führen konnten und auch erfreulich gut verkauft haben. Wir bedanken uns bei allen Besuchern, die uns unterstützt haben und natürlich den Helfern, die an dem Tag der Kälte getrotzt und mit viel Freude und Engagement bis 21 Uhr abends durchgehalten haben: Ingrid, Sabine, Nicole, Ulrike und Katja.

Unser Infostand für einen Tag direkt neben dem großen historischen Karussell

 


 

Der kleine Janusz wurde im Verein geboren, er war Akutis Baby, die aus dem Bühler Notfall stammte. Er war seiner Pflegemama dann irgendwann so ans Herz gewachsen, dass er in die Patentiergruppe der Pflegestelle Karlsruhe ziehen und dort bleiben durfte. Jetzt lebt er fröhlich im großen Rudel mit Zorro, Gian Luca, Benito, Hasita, Bianca, Domino und noch zwei weiteren Weibchen mit viel Platz zum Toben.

Beavis ist zu SOS-Patentier Elvira, Nefertari, Smila und Queenie von SOS in einen großen L-förmigen und liebevoll eingerichteten Eigenbau gezogen:

Oh jaaaa, hier gibt es Heu satt....

...gute Verpflegung mit frischen Kräutern....

...und gemütliche Plätzchen zum Entspannen.....*seufz*

Und erst kürzlich ist auch noch Flame abgeholt worden. Sie leistet jetzt dem verwitweten SOS-Kastraten Kimmo Gesellschaft, der nicht alleine bleiben sollte, aber ein ruhiges, liebes Weibchen suchte. Sie haben ein ganzes Zimmer mit Einstreubereich zur Verfügung.

Hey Kimmo, wie geht`s?....

Hau rein, Frauchen hat Heunachschub serviert....!


 

Hey Leute, mein Tipp für nach den Feiertagen...... Chillen und die Seele baumeln lassen......*seufz*.....!

 

(Mariposa aus der eigenen Gruppe der Pflegestelle Mannheim)

Hängematten und weitere Kuschelartikel erhältlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

 

Dwayne musste in den letzten Wochen viel durchmachen:
Erst wurde sein Partner von einem Raubtier im Außengehege getötet, dann der Umzug von draußen nach drinnen, Menschen, große Einsamkeit, ...
Da er kaum noch fraß und zunehmend abmagerte, haben seine Halter beschlossen, ihn in unsere Obhut zu geben, damit wir ein schönes, neues Zuhause für ihn suchen.

Wie so oft: Es kam dann alles anders.
Aufgrund einer größeren Zahnproblematik (genaueres könnt Ihr im Patenbereich nachlesen), die eventuell durch einen Unfall oder sogar durch die Raubtier-Attacke ausgelöst wurde, haben wir beschlossen, Dwayne zu verpaten, da seine Zähne regelmäßig kontrolliert und in Narkose korrigiert werden müssen.

Der süße Knopf hat nun einen großen Wunsch: Liebe Patinnen und Paten, die ihn unterstützen!

Ein kräftiges DANKE-MUIG und allen ein schönes Weihnachtsfest!!!
Euer
Dwayne