Nach dem tragischen Tod von Kastrat Bommel hat die flotte Damenriege nun einen neuen Anführer gefunden, der für Ordnung sorgt. Von links nach rechts sitzen Rose, Schokie, Tütü, Sam, Brownie, Flori und Alice hier gemeinsam im Strandkorb des Zweibeins und lassen sich die letzten frischen Kräuter des Jahres schmecken. Wie schön die sieben Fellnasen wohnen, kann in unseren Haltungsbeispielen bewundert werden: ein Gartenhaus nennen die sieben Fellnasen ihr eigen mit beaufsichtigtem Auslauf auf dem Rasen und vollem Rundumservice. Zu solch einer Haltung fällt mir nur eins ein: dort müsste man Schwein sein! 

 


 

Letzen November wurden in unserer Pflegestelle Mannheim-Wallstadt von einem trächtig aufgenommen Weibchen zwei Babies geboren: Lauren und Humphrey. Ihre Mutter Adelina durfte damals in der eigenen Gruppe der Pflegestelle bleiben und erfreut sich dort im Rudel ihres Lebens. Humphrey wurde als Frühkastrat in eine Bockgruppe vermittelt, aber nachdem er erwachsen wurde, kam er dort nicht mehr zurecht, wie es bei Böcken eben vorkommt, er war zu dominant geworden und wurde schweren Herzens an uns zurück gegeben. Nun sucht er ein schönes Plätzchen als Rudelchef in einer Weibchengruppe....Lauren lebt nach wie vor glücklich und zufrieden in einem schönen Eigenbau zusammen mit noch einem Weibchen und dem ehemaligen SOS-Kastraten Trevor und wird dort humorvoll "Eumel" genannt. Ihr Halter kümmert sich liebevoll, was man auch an folgendem Foto sehen kann:

Der Geburtstagskuchen wurde nach dem Fotoshooting natürlich sofort ratzeputz weggeputzt.....wink

 

 


 

Bei uns sitzt zur Zeit ein behindertes Meerschweinchen namens Mogwai. Er hat von Geburt an eine Hirnschädigung, was sich bei ihm in meerschweinchen-atypischen Bewegungsabläufen äußert, außerdem ist er vermutlich seh- und hörbehindert. Dabei ist er so ein fröhliches, lebenslustiges Kerlchen und er kommt auch mit seinen Weibchen sehr gut klar. Er brommselt dabei ganz normal, flitzt fröhlich im Gehege umher und frisst mit gutem Appetit. Er ist eine niedliche kleine Rosette, ca 700 gr. klein und für den Halter immer putzig anzuschauen. Da er keinerlei Behandlung braucht, macht er auch nicht mehr Arbeit als jedes andere Böckchen auch. Wo ist dann also das Problem ihn zu vermitteln?

Wir suchen für ihn eine (oder mehrere Partnerinnen), die sehr sozial sind und sich nicht an seinen untypischen Bewegunsabläufen stören. Mogwai war bereits früher 2x vermittelt worden und saß einige Jahre mit Weibchen zusammen, die ihn glücklicherweise toleriert haben. Nach deren Tod wurde er dann an uns zurückgegeben. Eine Vergesellschaftung mit einer Weibchengruppe scheiterte dann, da diese ihn nicht akzeptierten, denn vom Instinkt her werden "kranke"Tiere unter Umständen aus der Gruppe gemobbt. Es kommt also stark auf die Gruppe an. Wäre Mogwai ein Weibchen, wäre es sicherlich einfacher ein passendes Zuhause für ihn zu finden, daher unser besonderer Aufruf: Wer gibt diesem niedlichen Kerl eine Chance? Wir begleiten die Vergesellschaftung und würden auch anbieten, dies in der Pflegestelle mit all ihrer Erfahrung zu tun. Zur Zeit sitzt er mit Patenweibchen Mopsi zusammen, die auch wunderbar mit ihm klar kommt, aber diese soll wegen ihrer problematischen Füßchen eigentlich in eine unserer Patenstelle umziehen, wo sie unter besonderer Beobachtung leben kann, dh. sie leistet Mogwai nur noch Gesellschaft, bis er umziehen kann.....

Hast du ein Zuhause mit einem lieben Weibchen für mich?

 

 


 

 

Nachdem Onkel Rudi kürzlich verpatet wurde, ging alles Schlag auf Schlag:

 

Er nahm innerhalb einer Woche 150g ab. Der Besuch beim Tierarzt erbrachte ein sehr stark vergrößertes Herz. Jetzt wird versucht, ihn auf ein Medikament einzustellen, was sich aber leider sehr schwierig gestaltet, da er einfach nicht fressen will.

Vermutlich belastet ihn sein Herz so sehr, dass er keine Kraft hat zu fressen, genau wissen wir es aber nicht.

Vielleicht schlägt nun auch das Alter zu, er ist ja bereits stolze 7,5 Jahre alt.

 

 

Wir brauchen also alle Daumendrücker für unseren Onkel Rudi, so dass er es doch schafft wieder zu fressen und so noch ein Weilchen sein Leben geniessen darf.

 

 


 

Gerade haben wir vom Auszug unserer drei Schützlinge Montie, Ilka und Popcorn berichtet und schon können wir mit Freude vom ersten Feedback berichten:

Ilka oben auf der Etage, die bisher Mutigste vom Montie-Trio...

Hier das Beweisfoto, die Etage wird bereits gerne genutzt - Heu fressen von oben ist natürlich auch toll...
(Man beachte die gefalteten Meeris mit den Namen der Bewohner als Deko vorne!)

Ist das nicht gaaaanz herzig..?

...Und die drei verstehen sich so gut, dass man auch mal Leckerchen Schnauze an Schnauze fressen kann!

Bloss nichts übrig lassen - - wäre ja schade drum...