In der Pflegestelle Karlsruhe sind einige Neuankömmlinge gelandet, die sich nun mit Fotos und Beschreibung in die Herzen ihrer neuen Zweibeins schleichen möchten...

Jonathan und Noah wurden abgegeben, da die Meerschweinchenhaltung beendet werden sollte. Beide sind hübsche Kerle, die sich gut miteinander und mit Sleepy verstehen. Jonathan ist schon sehr zutraulich, Noah ist allerdings ziemlich sensibel, der Veränderungen nicht so gut verkraftet.

Sleepy ist mit seinen ca. 7 Jahren schon vom älteren Eisen, aber ein lieber Bock, der sich gut mit seinen Mitbewohnern Jonathan und Noah versteht. Er hat leider schon zwei kleine Wehwehchen, wie Augenprobleme und eine weite Perinealtasche, die gepflegt werden müssen.

Edana und Tora kamen zu uns, da die Familie das Interesse an den beiden Hübschen verloren hat. Dies hat sich leider auch bei der Aufnahme der beiden Langhaarweibchen bemerkbar gemacht, denn beide waren derart verfilzt, dass sie beinahe vollständig geschoren werden mussten. Beide sind liebe Weibchen, die sich mehr oder weniger schnell in die Gruppe eingefügt haben.

Inevera kam zusammen mit Joker und einem weiteren Weibchen zu uns zurück, da Joker so krank ist, dass er bei uns gepflegt wird und zusammen mit dem anderen Weibchen verpatet wird. Inevera ist allerdings fit und gesund, jedoch ein wenig unsicher und braucht eine Gruppe, an der sie sich orientieren kann.

Auch in der Pflegestelle Neuhofen gab es Zuwachs: Dort zog eine ganze Schweinegruppe auf einmal ein, alle Schweinchen wurden vor längerer Zeit von SOS vermitelt und konnten nun von der bisherigen Halterin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr versorgt werden. Drei Damen aus der Gruppe stellen sich bereits im Vermittlungsbereich vor: Noelia, Kiowa und Shy. Die restlichen Tiere folgen in den nächsten Tagen.

Alle Neuen Schweinchen freuen sich, wenn sie bald ein neues Zuhause bei liebevollen Gurkenschnipplern und einer harmonischen schweinischen Gesellschaft bekommen :-)

 


 

.. und bedanken uns ganz herzlich bei:

Frau Katharina K. für die Übernahme einer Patenschaft für Brutzeliese,

Frau Cathrin Williams für die Übernahme einer Patenschaft für Wilbert,

Frau Jonna Wilmer für die Übernahme einer Patenschaft für Ulla,

Frau Monika Busch für die Übernahme einer Patenschaft für Elvira,

Frau Nicole Gypser für die Übernahme einer Patenschaft für Shamy,

 

 

ebenfalls bei den Haltern von Niclas und Amberly für die Übernahme einer Kastrationspatenschaft für Noah, der sich in Kürze im Vermittlungsbereich vorstellen wird sowie bei

Familie Hirschberger für die Übernahme einer Kastrationspatenschaft für Sleepy, auch er wird sich in Kürze vorstellen.

 

Lieben Dank an alle unsere Paten für ihre wertvolle Unterstützung, ohne die wir unsere Arbeit in dieser Form nicht leisten könnten.

 


 

 

Da bin ich. Hallo allerseits! Herzlich Willkommen zur 40. Folge von WwW - Wilbert weiß Warum! Die Socke

 

Advent, Advent, die Socke brennt! Uups... ein Lichtlein meine ich natürlich. Meine Pflegemama Birgit war heute schon ganz fleißig. Ich habe über meinen Gehegerand gelinst und sie dabei beobachtet, wie sie Kisten und Kästchen hin und her trug und golden-silbernen Flitterkram an grüne Tannenäste dekorierte. Warum, weiß ich nicht, denn Tanne knabbert Schwein doch viel lieber... *grübel*! Danach hing sie bunte Socken an die Türrahmen und versteckelte (die von den Zweibeins so geliebten) "Glitzerpapier-Schokodinger" in den Strümpfen. A-HA!!! Da kam von mir ein lauter MUIG, denn so 'ne Socke will ich auch.

Die Socke:

Unsere Meerschweinchen sind einfach nur zum Knutschen. Ob sie liebevoll Fellschnuten, Plüschkugeln, Wackelpopos oder Gurkenhobel genannt werden - hauptsächlich sind sie doch alle miteinander große Neugiernasen. Überall stecken sie ihre Schnütchen hinein und ihr guter Geruchssinn weist ihnen den Weg zum Besten Leckerchen. Dieses Verhalten ist ganz natürlich und ihre frei lebenden Verwandten in den südamerikanischen Anden tun dies auf der täglichen Suche nach Nahrung von früh bis spät. Unsere heimischen Schweinchen dürfen zwar einen vollen Futterteller ihr eigenen nennen, doch der Erkundungstrieb ist in ihnen immer noch ausgeprägt. Lustig ist, dass sie einen neuen Einrichtungsgegenstand im Gehege manchmal mit Missachtung strafen. Doch meist nur einige Minuten lang und schon wird er inspiziert und untersucht, beschnuppert und einmal hinein gebissen. Also, alles nur Taktik, die Neugier siegt.

Und was hat das mit Socken zu tun? Ganz einfach!!! Manchmal geschieht es, dass im Gehege und in der fröhlichsten Schweinchengemeinschaft ein wenig Langeweile einzieht. Auch ist das Leben echt öde, wenn ein kastriertes Böckchen seine Frist alleine absitzen muss und in der Zweiergruppe schon nach dem Frühstück alle drei muig's verteilt sind! ;-)

Eine schöne Beschäftigung kann man den Tieren mit sogenannten Futterspielen bieten. In vielen Zoos kann man die Tierpfleger dabei beobachten, wie sie Baumstämme für die Affen mit Leckerchen befüllen oder Fische im 10-Liter Eimer für die Robben einfrieren. Und wir stopfen für unsere Schweinchen einfach Socken. Und wie das geht - hier folgt die Anleitung!

 

Man braucht eine alte Socke, eine Schere, Heu uuund die Lieblingsleckerchen.

 

Aus der Socke kleine Löcher ausschneiden!

 

So sieht das Ganze dann aus.

 

Die Socke anschließend mit Heu befüllen.

 

Ein bevorzugtes Gemüse hineinmogeln...

 

... und Erbsenflocken dürfen auch nicht fehlen (oder was am Liebsten gemocht wird)!

 

Und schon ist die "Schweinetraumsocke" fertig! :-)

 

Für 2 bis 3 Schweinchen reicht eine Socke meist. Im Spiel wird hier daran gezupft und da gerupft. Leben in einer Gruppe viele Tiere, sollte man gleichzeitig mehrere Socken anbieten, damit auch jeder drankommt und es keinen Futterneid gibt. Auch ein rangniederes Tier will ja was vom Sockenspaß. Es ist sehr niedlich zu beobachten, wie die Näschen auf der Suche sind. Wir empfehlen, die Tiere nicht unbeaufsichtigt zu lassen und die leere Socke aus dem Gehege zu entnehmen, wenn das Spektakel vorbei ist. Nicht, das es zu einer ungewollten "Anknabberung" des Wäschestücks kommt und die Stoffränder eventuell ausfranseln. Ist die Socke "abgeerntet" kann sie wieder verwendet werden.  Und auch unser Wilbert ist glücklich mit seiner Socke am Advent und schmatzt noch selig!

 

"Mjam, so 'ne Socke ist doch mal was!"

 

Da hat der Patenbub Wilbert richtig was zu tun...

 

***Genau-muig*** So ist das! Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: WwW - Wilbert weiß Warum

Die alten Folgen von WwW können hier nachgelesen werden: Wilbert weiß Warum

 

   P.S.:   

Schickt alle Eure Sockenfotos mit Euren Schweinchen bis zum 06. Dezember 2014!!! Anlässlich zum 40ten WwW veröffentlichen wir die eingesandten Fotos von unseren SOS-Schützlingen in einem "Wilbert-Special" in den news am "Nikolaus-Schweine-Sockentag"! Wir freuen uns schon auf Eure Fotos. Einfach an unsere Adresse senden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Der Raum füllte sich langsam und viele Menschen mit Kuchen, Geschenken oder einfach nur mit einem Lächeln im Gesicht betraten den Raum. Es wurde sich begrüßt und einander vorgestellt.



Wir haben inzwischen 54 Patenschweinchen im Verein, welche von unseren Patenstellen liebevoll betreut und gepflegt werden. Doch diese aufopferungsvolle Pflege könnte in diesem Umfang nicht geleistet werden, wenn es nicht unsere Paten gäbe, die die Kleinen finanziell unterstützen, da die Kosten für Medikamente und Tierarztbesuche sehr hoch sind. Wir von SOS wollten uns bei unseren Paten bedanken und luden somit am 03.10.2014 zum ersten offiziellen Patentreffen ein.



Unser Vorstand und viele Patentierpflegestellen waren an diesem Tag mit anwesend, so dass unsere Paten auch einmal direkt die Menschen kennenlernen konnten, welche „ihre“ kleinen Schützlinge so gut versorgen und konnten somit direkt aus erster Hand erfahren, wie es ihnen geht.



Sabrina, unsere erste Vorsitzende, berichtete über die Entwicklung der Patentiere, wie diese zum Verein kommen und weshalb bestimmte Tiere nicht mehr vermittelbar sind. Auch erzählte sie über die
Schwierigkeit, dass gerade im vergangenen Jahr die Anzahl der schwerkranken Abgabemeerschweinchen drastisch gestiegen ist und wir bereits Probleme haben diese in unseren Patentierpflegestellen unterzubringen, da auch hier die Kapazitäten begrenzt sind. Aber auch die stetig steigenden Tierarztkosten durch die vielen Patentiere ist eine Hürde,
die der Verein meistern muss, auch wenn diese sehr schwierig ist. Daher sind wir sehr glücklich, dass es so viele Meerschweinchenfreunde gibt, die nicht nur ihre eigenen Tiere umsorgen, sondern auch an unsere kleinen Patenschweinchen denken und diese mit unterstützen.

Als kleines Dankeschön bekam jeder anwesende Pate einen selbstgebastelten Magneten seines Patenschweinchens von uns geschenkt, welche damals morgens um halb zehn in Taunusstein gebastelt wurden.



Es war ein wirklich sehr schöner Nachmittag gewesen. Vielen lieben Dank an unsere Paten, die an diesem Tag den Weg zu uns gefunden haben. Es wird nicht unser letztes Patentreffen gewesen sein und wir freuen uns über jeden Paten, der uns dann gerne besuchen kommen mag.

Aber auch unsere Patenschweinchen freuten sich über viele Geschenke welche ihre Paten an diesem Tag mitgebracht haben. Die kleinen Schnuten bedanken sich im nächsten und letzten Teil bei ihren Paten persönlich :- )

 

Live und ungeschminkt - Teil I - die Vorbereitungen


 

 

Im Laufe der Jahre hat gerade unser Verein seine Haltungsbedingungen immer wieder angepasst - wir haben mittlerweile eine Art Vorreiterrolle übernommen, die nicht überall auf Verständnis stößt. Aber, wie meist im Leben, nur wer sich hohe Ziele setzt, der wird auch etwas bewegen und vorankommen, wenn man auf der Stelle verharrt, ändert sich ja nichts....wink

Unsere Schützlinge kommen immer wieder aus schlechter Haltung, (der krasseste Fall dieses Jahr war eine Meerschweinchen-Familie, die vor ihrer Abgabe vielköpfig in einem 80iger Aquarium lebte und von denen wir unter dem Stichwort "die Fischlis" berichtet haben). Alle Tiere, die wir aufnehmen, bekommen entsprechend Platz, bei Notfällen müssen manche Gruppen auch mal ein wenig zusammenrücken, aber prinzipiell haben alle viel Bewegungsfreiheit. Und wie diese dann auch genutzt wird, ist eine Freude, mitanzusehen! Außerdem haben wir in den Pflege- und Urlaubsbetreuungssstellen auch ständig einen Vergleich vor Augen, den der normale Halter nicht hat. Wir haben Tiere in großen Gehegen sitzen und welche im zusätzlichen 160 Käfig, und obwohl letzterer für viele Neuankömmlinge schon ein Paradies ist, sieht man im Vergleich, dass das große Gehege den Tieren am besten gefällt.... Wie sollten wir es da übers Herz bringen, sie hinterher noch in einen kleinen Käfig zu vermitteln- da macht das SOS-Herz einfach nicht mit...

Und wer jetzt sagt, papperlapapp, viel zu viel Emotionen, okay, dann machen wir doch glatt mal eine rational-mathematische Gleichung auf:

vP = vF fd F U fd H

????????

Vieeel Platz = viel Freude für die Fellpopos UND für die Halter (beim Beobachten ihrer glücklichen Meeris)

Ist doch ganz einfach, oder? wink

 

Oder könntet Ihr euch diese Gruppe von sechs Fellnasen etwa in einem AQARIUM vorstellen...??!!??

(Das Foto zeigt das Gehege einer unserer Halter. Weitere tolle Beispiele hier auf der Homepage unter Wissenswertes /Beispiele für Eigenbauten)

 


 

Der November 2014 hatte es in sich, wir mussten uns schweren Herzens von einigen unserer Patenschweinchen verabschieden.
 
Am 19.11.2014 war die Zeit gekommen unseren lieben Will gehen zu lassen. Er hatte trotz ausreichendem Futtern zwei Tage zuvor rapide an Gewicht verloren, in der Nacht zum Mittwoch speichelte er stark und würgte, wurde daraufhin von seiner Pflegemama sofort notversorgt, als er dann am Tag auch seinen Päppelbrei verweigerte, wusste sie es war soweit.
Beim Tierarzt blieb sein Herzchen bereits bei der Narkose stehen, Will durfte knapp 9 Jahre alt werden.
 
Seine Pflegemama hat ihm folgende Zeilen geschrieben:
 
Mein kleiner geliebter Knuffelbär!

Es war wunderbar das es dich gab.
Du warst ein auserlesenes Geschenk,
leider nicht für immer.

Ich habe dich geliebt,
selbstvergessen geliebt.

Meine Seele weint und
wird dich nie vergessen.

Danke, für die 2 Jahre die wir zusammen verbringen durften.
 
Komm gut an ,auf der Seite,wo der Jungbrunnen blüht,wo es keine Schmerzen gibt,die Wiesen blühen und alle wieder vereint sind.
Auf der anderen Seite des Regenbogens.
 
Lebe wohl,Will.
 
Deine Gurkenschnipplerin Birgit
 
 
Komm gut an lieber Will.
 
 
Am 24.11.2014 folgte dann unsere liebe Cecily.
 
Auch hier musste ihre Pflegemama den letzten Weg mit ihr gehen. Ihr Zustand hatte sich in den Tagen zuvor verschlechtert, auch sie wurde immer dünner. Da sie durch ihre verwachsenen Zysten ja an den Seiten und am Bäuchlein unbehaart war, bekam sie von ihrer Pflegemama immer eine Wärmequelle ins Gehege gelegt, am Morgen des Montags fand sie hierbei nun Cecily auf der Seite liegend vor, die Kleine konnte nicht mehr selbstständig aufstehen. Wenn sie aufgerichtet wurde viel sie immer wieder um. Es war klar, dass die Zeit gekommen war ihr Leiden zu beenden und sie gehen zu lassen.
 
Für ihre Pflegemama war Cecily ein ganz besonderes Schweinchen, sie kam beim Betreten des Raumes immer angelaufen und lief im Gehege mit wie ein Hündchen. Sie vermisst sie sehr. Cecily wird immer einen besonderen Platz in ihrem Herzen haben.
 
 
Komm gut an liebe Cecily.
 

 

Im November gab es leider wieder einige Trauerfellchen. Insgesamt haben wir bisher von neun Englein erfahren.

Megaira hat sich in der Nacht zum 3. November auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. In letzter Zeit war sie bereits sehr ruhig geworden - für ein Schweinchen im Alter von acht Jahren nicht ungewöhnlich.

Der kleine Leo wurde am 3. November aufgrund von Kieferproblemen erlöst. Er hatte sehr starke Schmerzen und war bereits sehr geschwächt.

Am 2. November wurde die fünfjährige Milka ohne jegliche Krankheitsanzeichen leblos im Gehege aufgefunden. Sie war immer ein kleiner Sonnenschein und wird sehr vermisst.

Auch Joy hat sich am 2. November auf die andere Seite des Regenbogens begeben. Sie schien am Morgen noch gesund und munter zu sein, abends lag sie reglos im Gehege.

Laetitia musste nach einem massiven Schlaganfall vom Tierarzt erlöst werden. Sie war komplett gelähmt und konnte nicht einmal mehr ihr Köpfchen heben. Laetitia wurde fünfeinhalb Jahre alt.

Joelle ist am 13. November für immer eingeschlafen. Sie hatte bereits seit einem Jahr immer wieder Probleme mit Gewichtsverlust. Alle Behandlungsversuche schlugen fehl.

Die fünfeinhalbjährige Coco wurde aufgrund einer Gebärmutterentzündung operiert. Bei der Operation stellte sich heraus, dass die Gebärmutterentzündung wieder verheilt war. Leider war das aber kein Grund zur Freude, denn die Ärzte fanden schlimme Verwachsungen an Blase und Darm vor. Zu Cocos Wohl entschloss man sich, sie nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen. Coco folgte so ihrer Mitbewohnerin Liannora, die vor kurzem an einem Lebertumor verstarb.

Zucker ist nach kurzer Krankheit am 10. November gestorben. Sie hatte einen Tumor im Bauchraum. Ihr Halterin hat sehr liebe Worte für ihre kleine Zucker gefunden. Hier ein Auszug:

Mein Haremswächter Carlos und Zucker haben sich sehr geliebt. Es war nicht einfach, als dann bei Carlos Brustkrebs festgestellt wurde. Der Krebs war schon so weit, das man nicht mehr operieren konnte. Aber er hat sich bis zum Schluß vor zweieinhalb Wochen noch sehr ausdauernd um seine Mädels gekümmert. Gerade mit Zucker hat er oft Seite an Seite gelegen. Da wo der eine war, war der andere nicht weit. Als er dann mittwochs eingeschlafen in seinem Häuschen lag, war mit meinem Zuckerchen noch alles in Ordnung. Sie hat gesehen, das er nicht mehr da war, hat Abschied genommen. Freitags ist mir dann aufgefallen, das sie komisch läuft und bin mit ihr gleich zur Tierärztin. Sie hatte ebenfalls einen Tumor im Bauchraum. Ebenfalls sehr groß. Als ich mittwochs noch alle Schweinchen durchgetüvt hatte, war noch nichts zu sehen. Sie bekam Schmerzmittel, kam im Gehege in ein Krankenlager und war noch sehr munter. In der Woche sind noch drei neue kleine Schweinchen eingezogen. Ein Frühkastrat, seine Schwester und ein älteres kleines Mädchen. Zucker hat sich auch mit ihnen bekannt gemacht. Sie hat sich immer so hingelegt, das sie alles verfolgen kann und immer auf dem neuesten Stand der Neuigkeiten ist. Bis zum Sonntag hat sie auch Futter verlangt. Ich schreibe absichtlich "verlangt", denn Madame war eine Diva, die darauf bestanden hat, das Sagen zu haben. Montags wollte ich eigentlich nur die neuen Schweinchen der Tierärztin vorstellen und habe das Zuckrinchen zum Nachgucken mitgenommen. Aber sie hatte in kürzester Zeit, innerhalb von Stunden völlig abgebaut und uns blieb nur noch, sie einschlafen zu lassen.

Mit ihren Mitbewohnern hatte sie höchstens zu Anfang Schwierigkeiten. Aber nachdem mal alles geklärt war, war die Gruppe sehr harmonisch. Alle haben sich gut verstanden und für jüngere Schweinchen war sie sowas wie die nette Tante. Besonders geliebt hat sie eben Carlos. Wenn sie zum Nachgucken wegen ihrer Zysten musste, kam Carlos mit. Musste Carlos zur Tierärztin, kam Zucker mit. Die zwei waren einfach süß zusammen.

Und als Carlos nun vorausgegangen ist, kam Zuckrine hinterher. Nun sind die beiden wieder zusammen.

In stillem Gedenken

Shana ist am 18. November altersbedingt friedlich entschlummert. Sie wurde sechs Jahre alt.

 

Megaira

Milka

Laetitia

Joelle

Coco (links)

Zucker

Shana

Joy

 

von Leo haben wir leider kein Foto

 


 

Jedem Meerschweinchenhalter sollte eigentlich klar sein, dass Heu Tag und Nacht und unbegrenzt zur Verfügung stehen sollte. Aber immer wieder entdecken wir auf eingesandten Fotos oder bei unseren Vor-Ort-Besuchen (fast) leere Heuraufen. Andererseits kann ja kein Halter jede Stunde Heu nachlegen.... Was also tun?

Erstens: GROSSE Heuraufen verwenden und zweitens: MEHRERE! Auch bei Pärchenhaltung- eine Heuraufe, noch dazu die kleinen aus dem Zoohandel, reicht in aller Regel nicht! Bei mehreren Heustellen macht es nichts, wenn eine Raufe mal leer gefressen wird, es gibt ja noch weitere "Fress-Stationen". Außerdem hat das den Vorteil, dass in einer Gruppe auch alle Tiere jederzeit Zugang zum Grundnahrungsmittel haben und nicht ein dominantes ein anderes vom Fressen abhalten kann. Und die Bewohner haben dazu noch Abwechslung und Spaß, indem man z.B. auch mal einen Heuberg anbietet oder Heu in einer Socke mit Löchern reicht usw. usw. - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Dann behalten die Meeris auch gesunde Zähne und ihre herrliche, berühmte Birnenfigur....wink

Ob Heunest, Heuturm, IKEA-Raufe oder Krippe, egal, Hauptsache Heu satt!....
(Und der Halter denkt beim Anblick der ersten Weihnachtsplätzchen, ach wenn ich doch nur auch soo schlemmen dürfte..!wink )

 


 

Bereits im Frühjahr ist der ca. fünfjährige Fabio an einem Atemwegsinfekt verstorben und seiner Partnerin Resi gefolgt, die kurz zuvor ebenfalls den Kampf gegen den Virus verloren hatte.

Gilla hat uns im Januar dieses Jahres verlassen. Sie verstarb während einer OP an einer Lungenembolie. Eine Reanimation war leider nicht möglich. Gilla wurde fünf Jahre alt.

Der fünfjährige Pegasus litt bereits seit einigen Monaten an Zahnproblemen, die nicht in den Griff zu bekommen waren. Zuletzt war Pegasus durch die gesundheitlichen Probleme schon sehr geschwächt, so dass man schließlich schweren Herzens entschied, ihn gehen zu lassen, um ihm weiteres Leid zu ersparen.

Meerschweinchendame Dru ist am 23. Oktober an unbekannter Ursache verstorben. Sie wurde 2010 zusammen mit drei weiteren SOS-Schweinchen in ihr neues Zuhause vermittelt und durfte immerhin 4 schöne Jahre dort verbringen.

Im Rahmen unserer Nachkontrollen haben wir erfahren, dass Annie bereits 2011 verstorben sein muss. Leider war es uns nicht mehr möglich, nähere Informationen zu erhalten, da Annies Halterin unbekannt verzogen ist.

Isabella wurde Ende Oktober ohne jegliche Vorzeichen leblos im Gehege aufgefunden. Sie wurde nur 4,5 Jahre alt.

Aiman ist am 27. Oktober über die Regenbogenbrücke gegangen. Er war schon seit längerer Zeit krank. Zuletzt war er sehr stark aufgegast, so dass leider keine Rettung mehr möglich war.

Im Alter von fünf Jahren musste Betty leider im Oktober nach langer Krankheit erlöst werden.

Fabiola ist im September für immer eingeschlafen. Sie hat ein schönes Alter von sieben Jahren erreicht und verstarb vermutlich altersbedingt.

Anfang September ist Yoda über die Regenbogenbrücke gegangen. Leider kenne wir die genauen Todesumstände nicht.

Fabio

Gilla

Pegasus

Dru

Isabella

Aiman

Betty

Yoda

Fabiola

 


 

Meerschweinchen lieben Hängematten - aber wer einen Eigenbau mit viel Fläche und ohne Etage besitzt, fragt sich vielleicht, wohin man denn die Hängematte bloß hängen soll? Da bietet sich ganz einfach ein Unterstand an! Vier Haken hinein und schon geht es los... Das hat zudem den Vorteil, dass die Fellpopos sich sicher und geschützt fühlen (im Falle, dass im Wohnzimmer doch mal ein Adler vorbeifliegen sollte...wink) und so das neue Kuschelteil auch wirklich gerne genutzt wird. Die Halter von Adriel, Valeska, Hummelchen und seit kurzem auch der kleinen Rosabel (jetzt Jessi) haben ihren Fellnasen zum Einzug des jüngsten Rudelmitglieds eine SOS-Hängematte spendiert und waren etwas skeptisch, ob das Teil auch genutzt wird.....

Rudelchef Adriel hat natürlich das Vorzugs- (Kuschel-) Recht....

... aber auch Rosabel/Jessi ergattert das flauschige Plätzchen immer mal wieder, jedenfalls hat
Valeska offensichtlich nichts dagegen...


...während unten relaxt wird, nimmt Hummelchen sich auf der zweiten Ebene mal den Heuberg vor...
(auch so ein Lieblingsplätzchen im Adriel-Rudel...)

... aber da hat Zweibein schon das Abend-Menue serviert und auch die Jüngste im Rudel futtert fleißig mit, wie man sieht
  (auch sie will ja groß und stark werden...wink)

 


 

Elsa und Butterblume sind am Wochenende zu den ehemaligen SOS-Tieren Gandalf und Flöckchen, sowie zwei weiteren Weibchen gezogen. Alle leben in einem großen Eigenbau, der extra auf 2.00*1,20 m verlängert wurde, damit alle flitzen können. Auch die derzeitige Etage wird noch erweitert, ist aber noch im Bau. Wenn alles fertig ist, zeigen wir gerne Fotos von der tollen Gruppe!

 

Kurz davor ist Törtchen zu Gustav (von SOS) und zwei weiteren Mädels gezogen. Auch hier gibt es einen geräumigen Eigenbau von 2,80*0,90 m mit Etagen. Hier das neue Reich von der kleinen "Sahneschnitte" und ihren neuen Freunden:

 

Und bereits letzten Donnerstag wurden Kasumi und Lilith abgeholt. Auch hier war eine liebe "Wiederholungstäterin" zu zwei Pflegestellen gefahren, um ihre beiden neuen Traumschweinchen abzuholen. Die beiden hübschen Damen sind zu Schröder und Susan gezogen und haben eine Grundfläche von 2 qm plus diverse Etagen zur Verfügung, eine davon ist sogar 1,50*0,50 cm groß; für Abwechslung ist also gesorgt:

 

 

Little Foot war die erste Vermittlung in der vergangenen Woche und hat sich schon gut einglebt. Er ist zu zwei jüngeren Weibchen gezogen in einen katzensicheren Eigenbau, daher der Draht oben auf dem Gehege. Die Etage unten hat 1,75*0,65 m und die oben noch einmal 1,75*0,45 m:

 

Im sommer darf die ganze Gruppe tagsüber auch ins Außengehege von 2*1 m mit Sonnenschutz (wichtig!)

 

 Allen neuen Glücksschweinchen und ihren Haltern wünschen wir alles Gute!


 

Brrr... es wird kalt draußen... da schlüpf ich doch....

.....äh, unter.....?......hoppla....

aahhh, jetzt.... IN die kuschelige neue Rolle...!wink

 

(Gerade eingezogen: Glücksschweinchen Elsa in ihrem neuen Heim in der neuen SOS-Kuschelrolle......

Diese sind unter info@sos-meerschweinchen für 9,- plus Porto auch bei uns zu beziehen.)

 


 

 

Hey, Frauchen ist schon im Weihnachts-Bastel-Fieber.....

jaaaa.... diesem tollen Teil werden wir....

....äußerst gründlich zu Leibe rücken....!!!wink

 

(Eingesandt von der Halterin der ehemaligen SOS-Schweinchen Paolo, Vevi und Amby, herzlichen Dank für diese tolle Idee!)

 


 

Da bin ich. Hallo allerseits! Herzlich Willkommen zur 39. Folge von WwW - Wilbert weiß Warum! Homöopathie

 

Na, wer von Euch hat mein kleines Rätsel, vom letzten Sonntag, gelöst? "Klein und weiß und rund - mit einem Haps sind die im Mund!" :-) Genau, die Minikügelchen waren damit gemeint, die Globulis. Denn heute soll es in meiner Kolumne um ein sehr wichtiges, aber leider manchem Halter eher unbekanntes Thema, gehen: die Homöopathie. Bei so einigen kleinen und großen Zipperlein können die weißen, knackigen Medizinpacket'chen uns Schweinen beim Gesunden sehr unterstützen. Richtig angewandt natürlich! Wie das geht, erzähle ich Euch gleich:

Homöopathie:

Um die Homöopathie zu erklären, langt natürlich nicht eine Seite, denn ganze Bücher wurden und werden hierüber verfasst. Und das schon seit langer Zeit, denn eine "neue Mode der Ökobewegung" sind die Zuckerkügelchen nicht. Ende des 18 Jahrhunderts begann der Meißener Arzt, Dr. Samuel Hahnemann, in Selbstversuchen an sich, seiner Familie und seinen Mitarbeitern, Wirkstoffe zu ertesten. Er fand während dieses Studiums heraus, dass Substanzen im gesunden Organismus Symptome hervorrufen können, die ähnliche Symptome im kranken Organismus heilen können. Und dies, weil die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Zum Verständnis von Substanz und Symptom ein kleines Beispiel: Beim Zwiebel schneiden tränen jedem, der das Messer schwingt, sofort die Augen und die Nase beginnt zu laufen! Leidet jemand nun an Fließschnupfen oder allergisch bedingtem, tränenden Auge setzt die Homöopathie folgendermaßen an: Dem Kranken wird ein verdünntes und potenziertes Arzneimittel verabreicht, welches den Wirkstoff der Zwiebel enthält und durch die Einnahme wird der Körper stimuliert, sich selbst zu heilen. Im Jahre 1796 wurde die Homöopathie letztendlich aus der Wiege gehoben.

Schon bald gab es natürlich den Wunsch, auch Tiere auf diese Weise zu behandeln. Etabliert wurde die Anwendung der Homöopathie in der Tiermedizin durch den deutschen Tierarzt Dr. Hans Wolter nach dem zweiten Weltkrieg. Die Grundlagen seiner Arbeit bilden bis heute einen wichtigen Baustein in der modernen Tierhomöopathie.

 

Doch da steht Wilbert nun! Welches Kügelchen für welches Weh-weh'chen...

 

Und hier fängt meist der Volksglaube an! :-) "Kamille", hat jeder schon mal gehört, "trocknet gut kleine Wunden aus!" Oder: "Arnika, wenn man sich gestoßen hat!" Und auch nicht zu vergessen: "Ein Stängel Pfefferminz, wenn es im Bäuchlein zwickt!" Alles in allem wertvolle Tipps, doch darf die Homöopathie hier nicht mit der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) verwechselt werden. In der Phytotherapie werden ausschließlich pflanzliche Ausgangsstoffe verwendet. In der Homöopathie werden zusätzlich zu den pflanzlichen Ausgangsstoffen auch mineralische und tierische Stoffe eingesetzt. Es spielen bei der Herstellung der Arzneimittel die Verdünnung, die Potenzierung und die Ähnlichkeitsregel eine große Rolle.

Doch wie soll dem gurkenschnippelnden Zweibein diese Theorie nur dabei helfen, die richtige Dosierung der Globulis heraus zu finden? Oder sollte man lieber Tropfen geben, auch Dilution genannt, welche eine "Verschüttelung" der Urtinktur ist? Fragen über Fragen und im Internet kursieren zu jedem Krankheitsbild der Schweinchen andere Dosierungen. *Hmmpf* Manche probieren "dann mal was aus" und das Ergebnis ist, dass man als Halter frustriert ist, weil die Homöopathie nicht hilft. Doch ist diese Art der Medizin nun mal nicht die berühmte Schulmedizin, in dem ein Arzneimittel ein sogenanntes Dosis-Wirkungsverhältnis (viel-hilft-viel) hat. Es ist eine Reiz- und Regulationsmedizin. Und manchmal ist es nicht so wichtig, ob es 4 oder 6 Globulis sind, die gegeben werden, sondern dass ein ausreichender Kontakt zu den Schleimhäuten (im Mäulchen) hergestellt wird. Denn darüber wird der Wirkstoff aufgenommen.

Das Wichtigste ist jedoch die Diagnose durch einen erfahrenen Homöopathen oder Tierheilpraktiker, denn eine umfassende Anamnese ist Grundlage für die Entscheidung, welches Mittel gegeben wird. Und das bezieht nicht nur die Symptome wie z.B. Durchfall mit ein, sondern auch das Verhalten des Tieres. Zum Beispiel: Das Tier ist sehr unruhig, ist sehr dominalt oder teilnahmslos usw.! Weil jede Diagnose so individuell ist, und nicht jedes Mittel bei jedem Tier gleich wirkt, wollen und können wir hier keine Therapievorschläge geben. In unserem Verein, SOS Meerschweinchen, haben wir sehr gute Erfahrungen mit der Tierheilpraktikerin

  Frau Kerstin Saufaus aus Heidenrod gemacht, die dort eine Naturheilpraxis für Tiere betreibt.

Viele Krankheiten unserer Schweinchen konnten mit der homöopathischen Unterstützung durch die Therapievorschläge von Frau Saufaus gelindert oder gar behoben werden. Wer sich an Sie wenden möchte, kann gerne per mail in Kontakt treten. mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Und hat man seinen individuellen Behandlungsplan erhalten, hier noch ein paar "Einnahmetipps" von Wilbert:

 

Am besten die Globulis aus der Flasche in einen Plastikbecher geben!

 

Und auch ist es angeraten, die Globulis nicht (oder gar zu lange) in der Hand zu halten, da sie dadurch neutralisiert werden können. Auch wollen die kleinen, weißen Kraftpakete nicht auf einem Metalllöffel herumgetragen werden, oder damit gar umgerührt! ;-)

 

Mit ein wenig Wasser werden die Globulis aufgelöst, bevor man sie "dann flüssig" wieder aufzieht!

 

Dem Meerschweinchen kann man, die so hergestellte Medizin, einfach mit dem Spritzchen ins Mäulchen geben. Nicht zu schnell, sondern langsam abschlabbern lassen! Umso länger die Tinktur auf den Schleimhäuten bleibt, umso besser. Also nicht: "Rein - und weg!"

 

Als Dilution kann ein Mittel auch auf einem Lieblingsblättchen gegeben werden.

 

Ist die Verdünnung nicht passend in der Dosierflasche, zieht man sie aus der Ampulle auf!

 

Einige Fellfreunde werden mit "globulisierter" Gurke überlistet... ;-)

 

Mit diesem Wissen sind manche Zweibeins der Homöopathie nun vielleicht ein wenig näher!

 

Patenbub Wilbert jedenfalls nimmt seine Medizin brav vom grünen Blatt und sagt Euch:

"Klein und weiß und rund - mit einem Haps, sind die im Mund!" Keine Manie... vor Homöopathie!

 

***Genau-muig*** So ist das! Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: WwW - Wilbert weiß Warum

Die alten Folgen von WwW können hier nachgelesen werden: Wilbert weiß Warum

 


 

Wie wir bereits berichtet haben, war am 10. Oktober ein Fernseh-Team von hundkatzemaus (VOX) bei unserer 1. Vorsitzenden Sabrina zu Besuch und hat einen Beitrag über artgerechte Haltung und insbesondere über das Thema Vergesellschaftung bei Meerschweinchen gedreht. Unsere Pflegestelle Mannheim, Sabine, hat acht Meerschweinchen dafür mitgebracht und während des Tages zusammen mit Sabrina natürlich auch gut betreut.

In der ersten Folge haben wir berichtet, wie umfangreich die Planungen für diesen Drehtag waren. in der zweiten Folge haben wir bereits vom Drehtag berichtet. Heute wollen wir euch einen weiteren Einblick hinter die Kulissen geben und erzählen, wie es weiterging. Gedreht wurde in Sabrinas Speicherzimmer und im Meerschweinchen-Zimmer hinter dem Durchgang.

Zunächst wurde ein Vergesellschaftungsgehege aufgebaut, in dem sich drei verschiedene Gruppen von Meerschweinchen kennenlernen sollten. Toningenieur und Kameramann immer dabei...

Jungtier Eleni sollte als erstes mit drei Tieren der eigenen Gruppe der Pflegestelle Mannheim (Laurin, Waikiki und Ines) vergesellschaftet werden. Normalerweise müsste man noch mehr Einrichtungsgegenstände aufstellen, aber dann hätte die Kamera die Tiere nicht erfassen können, so mussten wir einen passenden Mittelweg finden.
Was denkt ihr, was passiert ist, als wir die vier hineingesetzt haben....? NICHTS....! Die armen Fellpopos saßen zunächst verschreckt im Eck und haben sich nicht bewegt. Das Filmteam blieb aber ganz gelassen, im Umgang mit Tieren braucht man einfach Geduld. Und irgendwann trippelte die Meute doch munter durchs Gehege...

Der Hausherr und Sabrinas knapp zweijähriger Sohn durften ebenso wie Sabine beim Dreh hautnah dabei sein, das Motto für die Zuschauer lautete aber: "Bitte immer schön hinter dem Kameramann bleiben !"...
Die Moderatin Diana Eichhorn und auch das Filmteam waren alle sehr gut vorbereitet; die Autorin des Beitrags war den ganzen Tag vor Ort und hatte sogar ein richtiges Drehbuch geschrieben, damit kein Aspekt des Themas vergessen wurde. Die Atmosphäre war zwar locker und entspannt, aber alle waren hochprofessionell bei der Arbeit.

Ein paar Aufnahmen sollten im Auftrag des Senders auch vor einer "White Screen" gedreht werden. Diese war durch den Transport doch etwas zerknittert und so wurde Sabrinas Mann nach dem Bügeleisen geschickt; dann legte er sogar selbst Hand an, amüsiert beobachtet von Frau und Sohn....


Während dann nebenan noch die Böckchen-Vergesellschaftung von Niclas und Mitchell und die von Matteo mit Weibchen Zelda gefilmt wurde, durfte sich die erste Gruppe mit Sabines eigenen Tieren im extra für den Drehtag in Betrieb genommenen Urlaubsgehege von Sabrina erholen. Alle haben es gut überstanden, und selbst die kleine Eleni hat gleich herzhaft beim Frischfutter-Snack zugelangt.

Wirbelwind Eleni flitzt im Hintergrund durchs Foto, während Laurin und Waikiki sich doch lieber in die Kuschelrolle geflüchtet haben... ( "in der Not rücken wir auch zusammen....")

Autorin und Kameramann begleiten und filmen hier gerade Sabrina, wie sie die wichtigsten Punkte von artgerechter Meerschweinchen-Haltung vor dem Gehege ihrer eigenen Gruppe erläutert.
Während der Filmdrehs im Dialog mit hundkatzemaus Moderatin Diana Eichhorn durfte verständlicherweise nicht fotografiert werden. Sabine hat vorher nachgefragt und sich natürlich an alle Anweisungen gehalten. Wie man sieht, hatte das nette junge Film-Team aber nichts gegen ein paar Schnappschüsse einzuwenden und mit Diana Eichhorn gab es natürlich ein Erinnerungsfoto:

Sabrina, Diana und Sabine

Die Aufnahmen mit Diana und Sabrina müsst ihr euch dann live im Fernsehen anschauen. Soviel sei aber schon verraten, Sabrina hat ihre Sache toll gemacht, denn vor der Kamera Rede und Antwort zu stehen, ist ja nicht ganz ohne. Vollprofi Diana Eichhorn hat Sabrina aber immer unterstützt und so hat alles wunderbar geklappt. Wir sind alle schon sehr gespannt, wie viel von ca. sechs Stunden Dreh dann im Fernsehen zu sehen sein wird. Der Beitrag wird ungefähr 6- 8 Minuten lang sein. Also einschalten:
VOX, jeden Samstag um 18 Uhr. Sobald wir den genauen Sendetermin wissen, werden wir ihn umgehend veröffentlichen. Versprochen!

PS. Wer uns nach der Ausstrahlung vom Beitrag eine Mail schreibt und uns die Namen der SOS-Meerschweinchen nennen kann, die im Fernsehen live zu sehen waren, kann einen Preis gewinnen! (Achtung - Wir wissen natürlich noch nicht, welche der beteiligtenTiere im Fernsehen auch tatsächlich zu sehen sein werden)

Unter allen richtigen Zuschriften verlosen wir als 1. und 2. Preis die original Kuschelrollen, die im Fernseh-Beitrag und auf dem Foto oben im Gehege zu sehen sind und als 3. Preis eine gemütliche SOS-Hängematte.

 


 

 

Unsere Schweinchenbesucherin Christiane war dieses Mal bei einer Männer-WG zu Besuch: Ken, Speedy und Eastwood.

Den Dreien geht es sehr gut, sie sind sehr gepflegt, haben ein schönes und großes Gehege mit den Maßen 2m x 1,2m und viel abwechslungsreiche und meerigerechte Einrichtung. Fürs leibliche Wohl sorgt der Futtersklave mit Heu und frischem Gemüse.

Normalerweise empfehlen wir bei Böckchen-WGs eine gerade Anzahl an Tieren, damit keiner von den anderen ausgestoßen wird. In diesem Fall hat die Konstellation mit einem vierten Böckchen nicht geklappt und so blieb es bei den Dreien, was nach wie vor sehr gut funktioniert.

Also wieder ein sehr schöner Besuch bei einer sehr tollen Haltung und unsere Christiane durfte guten Gewissens wieder heim ;-)

 

Suchbild: an der Weidenbrücke Ken, am Heu Eastwood und halb im Haus Speedy

 


 

Unser Schweinchenbesucher Thorsten war dieses Mal bei Adriel, Valeska, Hummelchen und Rosabel. Letztere ist erst vor Kurzem, genauer gesagt am Besuchstag selbst, in die Gruppe eingezogen. Die Vergesellschaftung lief aber ganz problemlos, wie es bei einem gut sozialisierten Jungschwein zu erwarten war.

Den vier Fellkartoffeln geht es sehr gut, sie haben einen schönen geräumigen Eigenbau mit abwechslungsreicher und artgerechter Einrichtung. Für die Rundumversorgung sind die Zweibeins zuständig, Heu steht immer bereit und morgens und abends gibt es leckeres Gemüse in wechselnder Zusammenstellung. Für Zwischendurch gibt es was Gesundes in Form von getreidefreien Leckerchen oder frischen Kräutern. Alle haben den TÜV mit Bravour bestanden, sodass Schweinchenbesucher Thorsten auch hier wieder mit einem guten Gefühl nach Hause gehen konnte.

Vielen Dank an die Halter der vier Plüschpopos, dass unsere Ehemaligen so liebevoll verwöhnt werden! :-)

 

Das schöne selbst gebaute Gehege mit den Maßen 1,5m x 1,2m

Nochmal von schräg vorne

"Huch, wo ist denn unser Dach hin???" (Links Valeska, mitte Adriel, vorne rechts Hummelchen)

"Warum ich Hummelchen genannt wurde? Na wegen meiner Streifen! (Nicht wegen meiner Figur...)"

"So, genug geknipst, gibt's jetzt ein Leckerchen?" :-)

 


 

Bis vor Kurzem lebten Lisbeth und Keira mit Kastrat Muck (nicht SOS) zusammen, leider ist dieser dann aber verstorben. Lange mussten die beiden hübschen Damen aber nicht auf Gesellschaft warten, denn Kastrat Matze durfte die Nachfolge von Muck antreten.

"Wir müssen uns mal melden und euch mitteilen, dass wir einen neuen Freund bekommen haben. I love you

Unser früherer Freund Muck ist leider ganz überraschend am 30.09.2014 über die Regenbogenwiese gegangen, darüber waren wir sehr traurig. Sad

Da unsere Mama noch zwei weitere Sorgenkinder äh Schweinchen hatte, lebten wir ein paar Wochen alleine zusammen, was auch sehr gut geklappt hat.

Aber am 26.10.2014 musste leider Peanut nach schwerer Krankheit eingeschläfert werden, worüber unser neuer Freund Matze sehr traurig war - schließlich saß er viele Jahre mit seinem Freund zusammen.

Mama hat ihn aber keine Minute alleine sitzen lassen, sondern er ist direkt bei uns eingezogen, darüber haben wir uns sehr gefreut. cheers
Aber auch Matze ist krank, er hat schwere Athrose und kann leider nicht so gut laufen wie wir, aber das macht ja nichts denn gemeinsam fühlen wir uns sehr wohl.
Wir hoffen, dass Matze noch lange bei uns bleiben kann. Im Moment ist sein Allgemeinzustand sehr gut und er nimmt auch ganz lieb seine Medikamente, welche ihm sehr gut tun.

Jetzt stellen wir euch mal den kleinen Rabauke vor. Smile"

 

Der neue Weibchenbeschützer im Stall: Matze

Farblich abgestimmt: oben Keira, Mitte Matze und unten Lisbeth

Das schöne große Gehege (2m x 1,2m) mit schweinchengerechter Einrichtung...

...und massenhaft Heubergen... Was will Schwein mehr?

 


 

Am Wochenende vom 8. bis 9. November waren wir an zwei Tagen von morgens bis abends auf der großen Heimtiermesse in Karlsruhe-Rheinstetten, der Tierisch Gut in der Tierschutz-Ecke mit dabei. Dieses Jahr war unser Stand etwas größer, sodass wir uns gut präsentieren konnten. Obwohl es wieder sehr voll war, war doch etwas weniger Nachfrage als in den Jahren zuvor. Trotzdem führten wir wieder zahlreiche Aufklärungsgespräche von "Wiegen Sie eigentlich Ihr Meerschweinchen jede Woche" bis hin zu "Nein, Kaninchen und Meerschweinchen sind kein Dream-Team"..., konnten mit etlichen Haltern unserer Tiere fachsimpeln und auch der Verkauf lief - besonders am Sonntag - sehr gut. Der gesamte Erlös kommt wie immer voll und ganz unserer Tierschutzarbeit zugute. Wir bedanken uns bei allen Besuchern ganz herzlich für ihre Unterstützung durch ihre Einkäufe.

Schon am Freitagabend waren fleißige SOS-Wichtel am Werk und haben den Stand aufgebaut:

Vorne linkerhand unser zahlreiches Informations- und Anschauungsmaterial - von TÜV-Leporello über Blasenstein, falsches und richtiges Futter bis hin zu Einstreu-Varianten gut bis schlecht....alles wurde begutachtet. Und auch unsere Info-Flyer wurden wieder sehr zahlreich mitgenommen

...und rechts die Verkaufssachen. Der Kuschelsachen-Ständer war ebenfalls ein beliebtes Ziel der Besucher -
zahlreiche Meerschweinchen können sich nun auf einen gemütlichen Kuschel-Winter freuen...

Stellvertretend für alle anderen: die zweite Sonntagsschicht Ingrid, Sabine und Ina

Unser herzlicher Dank auch an alle restlichen fleißigen Helfer Anja, Beate, Monika, Jessica und Thorsten, sowie Sabrina und Barbara - nur mit vielen helfenden Händen ist so ein Wochenende überhaupt zu stemmen!

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

 

Vielleicht sind wir noch beim Tierheim Heidelberg bei der Einweihung des neuen Hundehauses im Dezember mit dabei- wir werden rechtzeitig auf den Termin hinweisen, wenn es klappt. Ansonsten können unsere Kuschelsachen und Fanarktikel auch bei uns bestellt und zugeschickt werden. Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!