Der Hof Feldhausen im Sauerland hat sich für unseren Verein etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Wenn Kunden der Empfehlung von SOS Meerschweinchen folgen und im hofeigenen Heushop einkaufen, bekommt der Verein 5 % des Warenwertes gutgeschrieben. So kann man gleichzeitig für Heunachschub sorgen und den Verein unterstützen. Am besten gleich auf das Banner klicken und einkaufen:

Bitte bei der Bestellung unter "Bemerkungen" einfach "SOS Meerschweinchen" angeben!

 


 

In den letzten Wochen standen wieder einige Besuche bei ehemaligen Pfleglingen an, über die wir in den nächsten Zeit in den news berichten wollen. Uns ist es immer ein Anliegen, zu erfahren, wie es den Tieren geht. Darum machten wir uns auf den Weg zu den Gurkenschnipplern - ins neue Zuhause der Schweinchen. Diesmal waren wir bei...

 

                Daisy               Eliane                Liliane

 

            Willow                Nelix

 

Der Fünferbande, die schon viele Jahre liebevoll umsorgt in ihrem Zuhause lebt, geht es sehr gut! Die flauschigen Fellknäule bewohnen einen großen Eigenbau mit den Maßen 2,90 m x 0,92 m. Geschlummert wird unter den vielen Unterständen und Häuschen und zum Fressen trifft man sich muckelnd an der Heuraufe... Wenn das eine oder andere Leckerli über die Theke wandert, ist es natürlich getreidefrei, denn Körner haben im Meeri-Futter nichts verloren.

Die Halter haben ein sehr gutes Auge für ihre Tiere und der TÜV wird regelmäßig durchgeführt. Hierbei war auch aufgefallen, dass Willow einen Blasenstein hatte, der just am Tag des Besuchs entfernt wurde. Aber auch für Willow wurde von den Gurkenschnipplern nach dem Eingriff gut gesorgt. Sie darf sich in der Box von der Narkose erholen und knabbert schon ein Blatt Salat. Mit 1120g hat Willow ein tolles Gewicht. Und auch Eliane bringt mit 1140g, Nelix mit 1130g und Daisy mit 1005g proppere Bäuchlein auf die Waage. Liliane möchte hier ihr Gewicht nicht verraten - Ladys Geheimnis...

Und hier wohnt die Rasselbande:

Die linke Gehegeseite mit der Trinkstation und der Heuraufe...

 

...die rechte Gehegeseite mit weiteren Unterständen, Kuschelsachen und Heutrommeln!

 

Eliane: "Hey! Wer bist Du - Was machst Du da - Wo ist das Gemüüüüse??"

 

Daisy: "Hallo-Muig, kommt aus dem Blitzdings 'ne Karotte???"

 

Nelix: "Hab' ich 'Karotte' gehört?"

 

Willow: "Muckel-muckel, lass mich mal in Ruhe...!" (Salat-Schmatz)

 

Ein recht herzliches Dankeschön an die Halter der fünf, dass wir nach so langer Zeit der Vermittlung vorbei schauen durften, um nach den Tieren zu sehen. Wir sind sehr froh, dass sie so gut versorgt sind. Viel Freude noch mit den Schnuten!

 


 

Charlie (SOS/Tiberius) und seine schöne, dunkle Lilly (SOS/Shelby) beim fröhlichen

MAIS      BLÄTTER      KNABBERN

Na dann, guten Appetit ihr zwei!

 


 

In der Vermittlungsabteilung gibt es auch Zuwachs: Alma, ClintNorbert und Veit stellen sich dort mit Bildern und Beschreibung vor und freuen sich auf ihr neues endgültiges Schweineheim.

 


 

Wieder einmal wurden im Verein zwei Weibchen verpatet, da sie dauerhafte gesundheitliche Probleme haben und nicht mehr vermittelt werden können. Besonders angesichts der insgesamt hohen Anzahl an Patentieren würden sich die beiden über Unterstützung freuen. Hier geht es zur Vorstellung der beiden:

Uma und Bombie.

 


 

Giesela ist nun mit Texten und Bildern in unserem Vermittlungsbereich zu finden.

 


 

Da bin ich. Hallo allerseits! Herzlich Willkommen zur 33. Folge von WwW - Wilbert weiß Warum! Köttelkur

 

Wisst ihr, was ich gehört habe? Die Zweibeins bei SOS sind schon halbe Tierarzthelferinnen, jawohl! Aber was die jetzt machen, geht über Gurkenschnippeln und Karottenraspeln weit hinaus. Ich sage Euch, da macht man als Schweinchen was mit... Die sind alle wahre Köttelversteher. Da wird täglich geschaut, ob wir auch normgerechte Böhnchen produzieren. Und wehe, wenn nicht! Bei Matschekötteln oder schiefen Zipfelkandidaten, bei Bauchweh oder Pupsegas geht die Apothekentür auf. Und zwar gaaanz weit - mit dem Neuesten: der Köttelkur!

Köttelkur:

Es kann manchmal schnell geschehen: Nach einer Operation, einer Antibiotikagabe oder einer längeren Krankheit gerät der Verdauungstrakt unserer Meerschweinchen aus dem Tritt. Die sonst so präzise Köttelproduktion gerät ins Stocken. Mit der bewährten Medikation von benebacgel kann man der Darmflora, mit den darin enthaltenden gefriergetrockneten Bakterienkulturen, die auch natürlich im gesunden Dickdarm vorkommen, wieder auf die Sprünge helfen. Auch proprebac oder OmnifloraN unterstützen den Darmaufbau nach Medikamentengaben und es gibt gewiss noch weitere Fabrikate, die im Bedarfsfall genutzt werden können.

Doch manchmal möchte ein Halter nicht noch länger zu einem Präparat greifen oder ein Meerschweinchen verträgt die Medizin auf Dauer nicht. Was ist dann zu tun? Mit einer Köttelkur lassen sich sehr gute Erfolge erzielen. Köttelkur bedeutet, dem kranken Tier Köttel von einem GESUNDEN Tier zu verabreichen. Bestenfalls von einem Tier, dass aus einer anderen Gruppe stammt. Vielleicht hat es der ein oder andere schon einmal im Gehege beobachtet. Ein krankes, Durchfall geplagtes oder schwaches Tier versucht immerwieder, an frische Köttel seiner Kameraden zu kommen. Das Schweinchen zeigt uns mit seinem Verhalten ganz natürlich, was es braucht. Und das sind FRISCHE Darmbakterien. Das Tier versucht auf die einfachste Art, diese aufzunehmen. Hier können wir unterstützend helfen.

Morgens und abends jeweils 4 - 5 sehr frische Köttel eines gesunden Tieres zerkleinern und mit etwas Wasser und Päppelbrei dem kranken Tier füttern. Am besten über 8 - 10 Tage. Dann sollte sich eine Besserung einstellen. Und so geht es:

 

Man sammle die Köttel in einem sauberen Schälchen (Haar- und Einstreufrei)

 

Mit einer Gabel fein zerreiben (puh... stinkt)

 

Nun sind die Köttel zu Pulver geworden...

 

Mit einem Teelöffel Wasser verrühren

 

Danach einen kleinen Messbecher Päppelbrei hinzu

 

Die dazugehörige Menge warmen Wassers zugeben und verrühren

 
 
Fertig ist die Köttelkur!!!
 
 
Manches Schweinchen nimmt den Brei vom Teller...
 
 
... oder lieber von der Spritze!  :-)
 
 
Stellt sich kein Erfolg ein, ist natürlich immer ein Tierarzt aufzusuchen! Der Tipp zur Köttelkur kann den Besuch beim "weißen-Kittel-Mann" natürlich nicht ersetzen. Doch haben wir die Erfahrung gemacht, dass sogar so mancher Tierarzt die Köttelkur empfiehlt.
 
Was ist noch zubeachten:
Wichtig ist, dem Schweinchen keine Köttel eines anderen kranken Tieres (oder gar die eigenen) zu füttern, das wäre kontraproduktiv. Nicht jedes Tier frisst alles vom Teller auf. Um sicher zu gehen, dass auch alle Köttelchen im Schwein landen, mit der Spritze füttern. Und wer keinen Päppelbrei zufügen mag, kann auch die Köttel pur geben. Doch... mal ehrlich: Was schmeckt besser? *grins*
 
 
***Genau-muig*** So ist das! Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: WwW - Wilbert weiß Warum
Die alten Folgen von WwW können hier nachgelesen werden:   Wilbert weiß Warum!
 
 

Trotz der sommerferienbedingten geringeren Zahl an Anfragen konnte unser Track am Wochenende in sein neues Zuhause ziehen.

Er wird künftig mit einem Weibchen in einem Eigenbau mit 2 qm Grundfläche wohnen. Track und seine künfige Gesellin haben sich während der Urlaubsbetreuung bei SOS kennen und lieben gelernt und freuen sich, nun auch dauerhaft zusammen sein zu können.

Hier noch ein Foto von Tracks neuem Zuhause, die Einrichtung wurde natürlich nach SOS-Standards noch etwas ergänzt:

 

 

 


 

 

Anfang August ging unser lieber Elmo auf seine letzte Reise. Sein Gesundheitszustand hatte sich drastisch verschlechtert und als der grosse Kämpfer dann das Fressen einstellte, war der Weg leider klar.

Seine Pflegemama hat Elmo folgende Worte geschrieben:

Mein lieber kleiner süßer Elmo,vor fast einem Jahr bist du mit deiner süßen Freundin Pixel bei mir eingezogen und hast erst einmal dein Meerschweinchenleben genießen und dich erholen können. Nur kurz war die Zeit der Verschnaufpause, bis wieder eine Erkrankung ausgebrochen ist. Du hast gekämpft und es immer wieder geschafft. Deine mittlerweile 4 Weibchen hast du liebevoll umsorgt und dich ganz dicht an sie gekuschelt, wie ich es zuvor noch nicht erlebt habe.

Du bist ein besonderes Schweinchen gewesen und wirst als solches für immer in meinen Erinnerungen bleiben. Die letzte Erkrankung war leider zu stark für dich und so lies ich dich friedlich einschlafen und schickte dich auf deine letzte Reise. Doch auch hier musstest du nicht alleine gehen und wurdest von meiner Hope begleitet. Passt gut aufeinander auf. Ich werde immer an euch denken.

Deine Pflegemama 

Elmo und seine Pixel

 

Du machst dich auf die letzte Reise.

Bald lässt du alles hinter dir.

Du gehst auf deine Art und Weise.

Und morgen bist du nicht mehr hier.

 

Die Köfferchen lässt du einfach stehen.

Sie sind unnützer Ballast.

Ein letzter Gruß, dann wirst du gehen.

Denn du hast den Entschluss gefasst.

Du schwingst dich auf, bald wirst du schweben.

Du hast ein Ziel und du kommst an.

Zu Ende ist dein Meerschweinleben.

Du stehst nicht länger deinen Mann.

 

Nun findest du zum Garten Eden.

Das hat dir jeder prophezeit.

Mit Engelszungen wirst du reden

Und zwar in alle Ewigkeit

 

Original von Roman Herberth 2012

 


 

Wieder gibt es Zuwachs bei SOS zu verzeichnen. Im Vermittlungsbereich stellt sich nun Spencer vor, der hübsche Glatthaar-Mix würde sich über ein neues Zuhause mit weiblicher Gesellschaft oder in einer Bockgruppe sehr freuen. Nicht mehr zur Vermittlung steht Gertrud, die aufgrund ihres stattlichen Alters von acht Jahren direkt nach ihrer Ankunft im Verein zum Patenschweinchen wurde. Gertrud ist daher nun auf der Suche nach Paten und nimmt ab sofort Bewerbungen entgegen. cool

Auf unserer externen Vermittlungsseite suchen außerdem zwei Schweineomis ein neues Zuhause, der derzeitige Aufenthaltsort ist 63303 Dreieich. Hier geht es zum Beitrag: Zwei ältere Schweinedamen suchen ein neues Zuhause (63303 Dreieich)

 


 

 

 

***UUUPS - MUIG*** "Da liegt was in der Luft", denkt sich Klea Kullerauge (SOS/Roxanne).

 

***SCHNUPPER - SCHNUPPER*** "Riecht nach Grüüüüün!"

 

"Fffffuper, Fafiiiii - likum..!"

 


 

Im vergangenen Herbst 2013 durften der kleine Barnaby und Penny-Lou zu einem weiteren Weibchen ziehen und bildeten ein freundliches Trio. Doch leider musste Barnaby viel zu früh seine Köfferchen packen. Die Gurkenschnipplerin setzte sich jedoch mit uns in Verbindung, denn ohne Haremschef sollten die beiden Ladys nicht bleiben. So viel die Wahl im Juli auf den wunderhübschen Rambo, der schon länger auf ein solches Traumplätzchen wartete. Ein liebliches Augenmerk viel bei der Vermittlung auch noch auf die flauschige Brownie, so dass es zu einem "Schweine-Kennenlernen" im großen Stil kam. Mal hören, was die neue Gurkenschnipplerin so berichtet:

"Hallo Frau Siegert, ich schicke Ihnen ein paar Fotos! Hier ist alles ganz entspannt, die Gruppe ist schon recht harmonisch.

Am ersten Tag ging es ziemlich hoch her. Brownie war die mutigere und ist zuerst aus der Box gekommen. Sie wurde von Peppermint (SOS/Penny-LOU) noch recht freundlich beschnuppert, bis dahinter Rambo aufgetaucht ist. Da hat unsere Peppermint (SOS/Penny-Lou) ALLE Haare aufgestellt. Sie scheuchte Brownie erst mal heftig und diese hat am Po einige Haare gelassen...

Glücklicherweise hat sich Flocke (nicht SOS) nicht daran beteiligt und ließ Brownie von Anfang an in Ruhe. Bei Rambo hat Flocke nur ein bisschen ängstlich gequiekt und erstmal das Weite gesucht.

Rambo hat sich gut betragen, er ist ja ein sehr selbstbewusstes Schweinchen. Er hat erstmal die Futterplätze überprüft und dann die Schlafplätze getestet. Er hat sich gleich richtig hinein geworfen... :-)  Er und Peppermint (SOS(Penny-Lou) haben sich allerdings drei bis vier Stunden ziemlich gejagt. Brownie hat mir dabei ein bisschen leid getan, da sie mehrmals zwischen die beiden geraten ist und es dann von Peppermint (SOS/Penny-Lou) abbekommen hat. Sie hat sich erst mal unter der Korkröhre zurückgezogen. Ich habe dann noch zusätzliche Verstecke aufgestellt.

Teilweise sind alle vier so wild durch das Gehege gerannt, dass die Streu in alle Ecken geflogen ist. Letzten Endes  hat Rambo sich aber durchgesetzt, so dass abends schon wieder Ruhe war. Er brommselt viel und ist sehr aktiv. Er legt sich abwechselnd bei jedem Weibchen in die Nähe. In der ersten Nacht hat er gleich mit Brownie das Doppelhaus geteilt.

Rambo, der jetzt Rambo-Tobi heißt (er hat den Namen vom Sohnemann bekommen, da wir ja auch einen Nachnamen haben), und Brownie kommen ans Gitter, wenn es Futter gibt und holen sie etwas ab. Brownie ist ein wenig zutraulicher und sie hat eine laute Futterstimme!  :-)  Sie erschleicht sich damit so manches und wenn das so weiter geht, nehmen alle in der ersten Woche wohl eher zu als ab... *lach*  Viele Grüße"

 


Rambo: "Oh man, Leute, hab' ich's hier gut getroffen! Gute Arbeit, ihr SOS'ler!"

  

Brownie: "Hier ist es so gemütlich und es ist immer was los in so einer großen Gruppe."

 

Rambo: "Peppermint, Du Süße, schau' mir doch in die Augen!" ***Schmacht-muig***

 

Brownie: "Mjam, ist das lecker hier!"

 

Brownie: "Hey Flocke, lass uns Freunde sein!"

 

Wie schön, dass aus den vieren so ein nettes Kleeblatt geworden ist. Und da sieht man auch, dass so ein "Kennenlernen unter Schweinen" mitunter ein wenig dauern kann. Da haben die Halter alles vorbildlich gemacht: Genügend Versteckmöglichkeiten aufgebaut, Leckerchen am laufenden Band verteilt und den Tieren die nötige Zeit gegeben! Viel Freude mit der neuen Fell-WG!  :-)

 


 

Nicht alle Nachrichten auf unserer News-Seite sind freudiger Natur. Mit den nachfolgenden Zeilen möchten wir den geliebten Schweinchen gedenken, die nicht mehr unter uns sind, die wir aber stets in Erinnerung behalten werden.

Die achtjährige Friederike musste am 10.06. aufgrund eines Schlaganfalls vom Tierarzt erlöst werden.

Am 01.07. hat Milena ohne jegliche Vorzeichen ihren letzten Atemzug getan. Milenas Halterin ist ratlos, da sie vorab keinerlei Krankheitsanzeichen feststellen konnte.

In der Nacht auf den 01.07. starb Loreanna (Enna) an Altersschwäche. Sie hatte keine Qualen und war zu ihren Lebzeiten bis zuletzt ein sehr lebhaftes Meerschwein, fitter und freudiger als manch jüngere Genossen.

Am 07.07. ist Filomena über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie litt an einem schweren Atemwegsinfekt. Zunächst sah es aus, als würde Filomena sich erholen. Sie atmete wieder leichter und begann selbständig zu fressen. Bis plötzlich ein Rückfall kam. Noch bevor sie zum Tierarzt gebracht werden konnte, ist die kleine Maus eingeschlafen - eingekuschelt in ihre Lieblingsecke im Heu. Fast sah es aus, als würde sie nur schlafen.

Ein weiteres Schweinchen hat am 07.07. sein Köfferchen für immer gepackt:

Hallo, lieber SOSler,

ich habe die traurige Pflicht, Euch mitzuteilen, dass die "Oma" unseres Rudels, Betty Boob (bei SOS: Rabea) gestern Abend den Gang über die Regenbogenbrücke antreten musste. Gestern Morgen beim Füttern kam sie noch an und holte sich ihr Leckerlie aus der Hand - nicht mehr so quirlig wie in ihren jungen Jahren, denn sie war ja schon etwas älter, aber sie machte einen fitten Eindruck. Gestern Abend, als wir nach Hause kamen, lag sie dann tot in
einem Häuschen. So, wie sie da lag, sieht es so aus, als ob sie im Schlaf vom Tod überrascht worden ist.

Am 09.07. verstarb Schweinchendame Hetty friedlich in ihrem Kuschelbettchen an Altersschwäche. Die letzten Monate konnte sie noch fröhlich, glücklich und putzmunter bei nachmittäglichem Freilauf im Garten genießen. So stellt man sich ein schönes Rentnerleben vor!

Barnaby musste im vergangenen Jahr aufgrund von Kieferproblemen einiges durchmachen. Anfang des Jahres schien es ihm dann endlich wieder besser zu gehen. Der Kampf hat sich gelohnt, und Barnaby hat ordentlich zugenommen. Er konnte wieder sehr gut fressen und man merkte ihm die alten Probleme nicht mehr an. Umso trauriger ist es, dass Barnaby nun erneut mit einer schweren Krankheit konfrontiert wurde, gegen die er dieses Mal leider nicht gewonnen hat. Am 12.07. erlag der tapfere Barnaby, der in seinem neuen Zuhause Wuschel getauft wurde, einem Blasentumor.

Lulu lebte in der privaten Gruppe unserer Patentierpflegestelle Neuhofen wo sie am 14.07. ihren letzten Atemzug tat. Sie lag schlafend im Gehege, ohne irgendwelche Anzeichen hat sie sich einfach davongeschlichen.


Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir so viel Glück gebracht!
Musstest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben -
hier willst Du ganz sicher bleiben.

(Autor unbekannt)

Lulu komm‘ gut an und grüße all die anderen.

Am 15.07. musste der achtjährige Elias erlöst werden. Er stellte plötzlich das Fressen ein und wurde trotz aller Behandlungsversuche und Päppeln immer schwächer. Als er nach ein paar Tagen nicht mehr laufen konnte und nur noch die Hinterbeinchen hinter sich her zog war es schließlich Zeit ihn gehen zu lassen.

Friederike

Loreanna

Filomena

Rabea

Hetty

Barnaby

Lulu

Elias

Von Milena haben wir leider nur ein kleines Bild in unserer Erinnerungs-Galerie.

 


 

 

Hallo liebe News-Leser,

 

heute will ich mich mal zu Wort melden.

 

Ich war mal beim Tierarzt und musste im Wartezimmer sitzen und habe mich etwas gelangweilt. Da nahm ich mir eine „Frauenzeitschrift“ zur Hand und blätterte so drin rum.

 

Da sah ich einen Vorher-Nachher-Artikel und dachte mir, dass wäre doch auch mal was für mich.

 

Als ich zu SOS kam ging es meiner Nase gar nicht so gut, ich zeige euch hier mal ein Bild davon

 

 

 

 

 

 

 

Und so sehe ich heute aus, toll was? Meiner Nase geht es viel besser. Die wird jetzt gerade mit kolloidalem Silber behandelt, was sehr gut hilft.

 

 

Na, wie findet ihr mich jetzt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

und bedanken uns ganz herzlich bei Frau Nicole Reifarth für die Übernahme gleich dreier Patenschaften für

Myra,

Ulla und

Marc.

 


 

Da bin ich. Hallo allerseits! Herzlich Willkommen zur 32. Folge von WwW - Wilbert weiß Warum! Innehalten

 

Wisst ihr was? Manchmal düst man als Schweinchen nur so durch sein Gehege und die Einstreu fliegt in alle Richtungen. Da wird gepopcornt und geflitzt. Das ist so schön, denn wir Fellknäule brauchen Platz, um uns die Füßchen zu vertreten. Ich bin immer auf der Suche nach dem leckersten Heuhalm und komischerweise ist der immer ganz oben in der Raufe. ***Na-sowas-muig*** Aber manchmal ist es auch genug mit dem Elan, da muss ein fescher Schweinebub wie ich auch mal innehalten. Wie das geht, sag' ich Euch...

Innehalten:

Unsere kleinen Freunde sind muntere Gesellen und von Natur aus in den Zeiten der Morgen- und Abenddämmerung am aktivsten. Dieses Verhalten stammt noch von ihren wild lebenden Ahnen in freier Wildbahn. In der heimischen Gehegewelt hat sich dieses strikte Schema ein wenig verwaschen. Wer seine Tiere jedoch aufmerksam beobachtet, wird feststellen, dass in den frühen Morgenstunden und am Abend die meisten Rennrunden gedreht werden. Es herrscht richtig leben in der Bude und es wird laut nach Futter gerufen. Wenn die Schweinchen allerdings gelernt haben, dass man um Futter nur zu rufen braucht, fordern sie dies zu jeder Tagenzeit ein...  :-)))

Der gesamte Tag und die ganze Nacht sind somit durchzogen von einem immer wiederkehrenden Rhytmus von schlafen - fressen - ruhen! Die Tiere halten in ihrem Tun einfach inne. Dies ist auch nötig, denn die 80 kleinen Mahlzeiten, die ein Meerschweinchen so zu sich nimmt, wollen gut verteilt sein. Doch... Wenn die Schweinchen das Innehalten so gut beherrschen, warum sollte dies denn dann hier ein Thema sein?

Ganz einfach: Weil der Gurkenschnippler bei seinen Schweinchen auch mal Pause machen sollte. Wie schnell geschieht es, dass die Hektik des Alltags das Handeln bestimmt und man nur rattert wie ein Uhrwerk. Die Arbeit hier - der Haushalt da. Das Einkaufen zwischendrin und schnell die Kinder zum Turnen fahren. In der halben Stunde bis zur Verabredung noch mal auf den Crosstrainer! Jeder hat hier bestimmt eigene Beispiele. Und so geschieht es, dass vielleicht sogar das Füttern mit dem selbst gezogenen Biogemüse (den Schweinchen soll es ja gut gehen), ein abzuhakender 15 Uhr-Termin wird.

Dabei sind es doch die kleinen Momente, mit denen die flauschigen Fellwürste riesengroße Freude in unser Herz zaubern. Ein forderndes *muig* hier und ein zartes *muckeln* da. Ein hüpfender Popo auf dem Häuschendach und ein Gähnerli aus der Kuschelrolle. Gewiss - jeder, der Meerschweinchen hält, weiß, dass es auch viel Arbeit bedeutet, das Gehege zu säubern und die kleinen Kameraden zu pflegen, wenn sie krank sind. Aber nichts kann die Freude aufwiegen, die es bedeutet, wenn ein Schweinchen an die Hand stupst und nach einer Erbsenflocke sucht. Oder der Blick aus den treuen Augen, wenn die Heuraufe "bitte-bitte" bis ganz oben aufgefüllt werden soll.

Deshalb, an alle Zweibeins: Habt Zeit für Eure Tiere!!! Bemerkt Ihre Eigenarten, ihren Charakter, ihr Vertrauen! Nehmt Euch die fünf Minuten extra am Tag und schaut, ob es jedem Fellknäul gut geht. Belohnt wird man mit kleinen Geschenken voller Glück. Denn viel zu schnell packt manch einer sein Köfferchen und man fragt sich: Wo ist die Zeit geblieben? Vorbei... Wilbert und seine Gurkenschnipplerin möchten einige Momente mit Euch teilen:

 

Innehalten, um an der Reling ein Leckerchen auszuteilen!

 

Innehalten, um beim Schlafen zuzuschauen!

 

Innehalten, um einen Akrobaten zu bewundern!

 

Innehalten, um Sommerduft zu schnuppern!

 

Innehalten, um den *Lieb-guck-Blick* überhaupt zu sehen...

 

Ja, so ist das mit der Zeit - wenn man sie sich nimmt! Und jeder, der es tut, wird sich im folgenden Gedicht von Eva Stelzer wiederfinden, dass der kleine Wilbert für Euch muigen möchte:

Ein Schweinchengedicht

Pipi-Flecken am Gewand,

Gurkensaft in meiner Hand,

lautes Quieken früh am Morgen,

Urlaubsreisen - voller Sorgen.

 

In Tierarzt-Warteräumen beten,

in kleine Einstreuhaufen treten,

Wackel-Popos, weiches Fell,

vertrauen langsam, fressen schnell.

 

Knopfaugen in meine blickend,

mich SOFORT zum Kühlschrank schickend,

Zottel-Haar, verfilzte Knoten,

süße Schnuten, kleine Pfoten.

 

Taps-Geräusch auf Laminat,

Köttelspuren - weich und hart.

Ohne alle diese Sachen,

die Nerven kosten, Freude machen,

 

kann und will ich gar nicht sein,

ist doch kein Leben OHNE Schwein!

 

***Genau-muig*** So ist das! Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: WwW - Wilbert weiß Warum

 Die alten Folgen von WwW können hier nachgelesen werden:  Wilbert weß Warum!

 


 

Hallo liebe SOSler,
wir essen sehr gerne auf dem Balkon, daher lag es nahe den Meeris auch einen "Balkon" zur Verfügung zu stellen... ;-) manchmal gibt es ein bißchen Gedränge, aber dafür steht eine zweite Futterschale im Gehege.
Seit der Urlaubsbetreuung bei euch mit der täglichen Verwöhnration an Schlifgras gibt es dieses nun auch regelmäßig bei uns zu Hause, die Schweinchen lieben es!!! Rafaello geht inzwischen auch schon sicheren Schrittes auf seinen Chefposten um den Mädels zu zeigen, wer hier das Sagen hat...wenn dann alle wieder wissen wie der "Hase" läuft, begibt er sich wieder auf Tuchfühlung zu seinen Damen und so hektisch es manchmal zugeht, zumeist rennt ein sehendes Schweinchen ihn um und nicht umgekehrt.
Gute Zeit und viele Grüße

Das L-förmige Gehege hat noch einen "Balkon" bekommen, wo auch mal das Essen für alle serviert wird. Im
munteren Gewusel sind die SOS-Damen Janina, Isla und Vivian im Eigenbau unterwegs. Aber wo ist der Chef...?

Ah, da ist er ja, und was treibt Rudelchef Raffaello da so in luftiger Höhe...?!?

Er sitzt auf erhöhtem "Horchposten", denn obwohl er fast oder ganz bliind ist, hat er so die
Oberaufsicht über sein Rudel - alles fest im Griff...wink

Janina kann also ganz entspannt der Ruhe pflegen (man beachte das umgedrehte Häuschen im Eck- gemütlich, oder?)

...auch der Chef macht es sich dort gerne gemütlich und ruht sich von seinen anstrengenden Pflichten aus...

bis....ja bis....

Frauchen frisches Schilfgras serviert... da sind alle wieder gaaaanz munter!

 


 

 

Hallo liebe Paten und liebe Leser,


ich wollte mal wieder berichten, was sich bei mir in der Zwischenzeit so Alles ereignet hat.


Also, vor ein paar Monaten bin ich witzigerweise zu meiner Patentante gezogen. Die fand mich schon immer so niedlich, aber da dort schon ein
stattlicher Kastrat wohnte, konnte sie mich leider nicht aufnehmen, sondern nur eine Patenschaft für mich übernehmen.
Wie das eben immer so ist, ist der Rudelchef dort plötzlich gestorben, so konnte ich dort einziehen und sogar meine Partnerin Franzi mitnehmen.
Wir sind beide wegen einiger Wehwehchen sogenannte Patenschweine, die nicht mehr vermittelt werden.
Außerdem war ich ein kleines Sensibelchen, dass vor fremden Schweinchen immer gaaanz viel Angst hatte. Dann habe ich immer furchtbar laut quieken müssen.
Eines Tages bin ich mit Franzi in mein neues Zuhause umgezogen und nun ich wurde Chef von 7 Damen!!! Alle waren sehr skeptisch (vor Allem mein neues Pflegefrauchen), ob ich dem überhaupt gewachsen bin.
Aber ich habe allen Befürchtungen zum Trotz hier meinen Platz gefunden und komme meinen Aufgaben als Rudelchef inzwischen zur Zufriedenheit aller Mädels nach !!!! Sogar brommseln kann ich, was ich vorher auch nie gemacht habe, (stolz bin ;-)
Ich bin super zutraulich und liebe es, am Kopf gekrault zu werden-da kann man so herrlich relaxen....


Es hätte Alles so schön sein können, aber dann hatte ich solche Zahnschmerzen bkommen....:'(
Mein Handicap ist ein Splitterzahn rechts vorne, der unter Beobachtung bleiben muss. Dieses Ding hat mir ja eigentlich nie Probleme gemacht,
aber jetzt konnte ich plötzlich nicht mehr abbeissen. Der blöde Zahn wackelte, tat mir sauweh und jetzt war doch tatsächlich eine Operation für mich geplant( Angst hab, bibber).

Als ich dann bei meinem Tierarzt zu besagtem Termin vorstellig wurde, war der Zahn bereits abgebrochen und eine kleine Zahnfleischwunde war dabei entstanden, was aber nicht so schlimm ist, diese heilt wieder.

Nun bekomme ich noch Antibiotika (pfui-muig!), aber ich kann schon wieder abbeissen und ganz normal futtern.

Juchuuu, da habe ich nochmal Glück gehabt!!

Hier könnt ihr sehen, wies mir wieder herrlich schmeckt!! 
 
Ganz liebe Grüße von Euerm Baloo

 


 

In diesem Fall hatte die Halterin schon früher lange Zeit Meerschweinchen, musste aber umzugsbedingt eine Pause einlegen. Nun gab es wieder Platz genug und ein neuer schicker Eigenbau wurde in Eigenregie erstellt, selbst ist die Frau....wink Und dann ging es an die Auswahl: "Ein Meerschweinchen ist gar keins", "Zwei Meerlis sind ganz nett", aber "Ab drei wird es erst so richtig schön" war das Motto und die Wahl fiel dann auf Schröder, Elina und Susan. Die drei saßen bereits als Gruppe in ihrer SOS-Pflegestelle und harmonierten wunderbar- ein echter Glücksfall für alle!


Das Gehege hat eine Grundfläche von ca. 2 qm: vorne 2m lang, links 1,20 tief, rechts 0,80 tief und hinten schräg zulaufend. Außerdem gibt es zwei kleine Ebenen (links 0,90x0,50, rechts 0,50x0,50) und eine größere oben (1,50x0,50).

Mittlerweile wurde es liebevoll gestaltet inclusive einiger schicker SOS-Kuschelsachen, und die drei sind auch schon eingezogen. Noch sind sie etwas zurückhaltend, aber das sollte sich bald legen und dann gibt es neue Fotos als Feedback. Viel Freude mit dem süßen Trio!

Auch Mitzi hat es super getroffen. Sie ist heute zu einem Kastraten und vier Weibchen in einen großen Eigenbau von sage und schreibe fünf Metern Länge gezogen!

Auf 1,60 m Breite tummeln sich die Bewohner, inclusive gemütlicher Kuschelsachen... was will Schwein mehr?