Auf unseren Vermittlungsseiten sind nun die beiden Weibchen Lorraine und Nikoletta zu finden. Besonders die kleine Nikoletta würde sich über ein dauerhaftes Zuhause freuen, da sie ein paar kleinere Handicaps mitbringt und auf eine liebevolle Versorgung besonders angewiesen ist. Hier geht es zu den Vorstellungen:

Nikoletta und Lorraine.

 


 

Marc war bereits 2009 vermittelt worde, kam Anfang 2011 an uns zurück und fand dann wieder ein Plätzchen. Leider wurde er dann in diesem Jahr Anfang Juni wieder an den Verein zurückgegeben. Bereits da hatte er eine Verdickung am Beinchen, die ihm zwar nur geringfügig Probleme beim Laufen machte, aber die unsere Pflegestelle Seligenstadt natürlich sofort beim Tierarzt abklären ließ. Dann kam die niederschmetternde Diagnose, Leucose! Somit war klar, dass Marc als Patentier im Verein bleiben sollte und da in der Pflegestelle Mannheim bei Patenweibchen Polli ein Plätzchen frei war, zog er dorthin um. Die beiden verstanden sich auf Anhieb sehr gut und Marc konnte mittels Cortison und homöopathischer Aufbautropfen noch eine einigermaßen beschwerdefreie Zeit ermöglicht werden. Er stand unter ständiger Beobachtung, denn Atemnot oder Schmerzen sollte er nicht ertragen müssen. Er war zwar sehr dünn, da sein Körper die Nahrung nicht mehr richtig vertoffwechseln konnte und litt unter Haarausfall, aber er war munter, freute sich über seine Gefährtin und hat herzhaft und mit Appetit gefressen, wurde liebevoll verwöhnt. Diese Woche fand ihn die Pflegestelle dann morgens friedlich eingeschlafen vor, nachdem er abends zuvor noch quiekend seine Abendportion eingefordert hatte. Leb wohl kleiner Marc, komm gut an über der Regenbogenbrücke....

Polli (links) und Marc (rechts) für zwei Monate ein Herz und eine Seele...
(Polli ist mittlerweile in die eigenen Gruppe der Pflegestelle Mannheim gezogen)

 

Immer wenn wir uns an dich erinnern,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich umfangen,
so als wärst du nie gegangen.
Was bleibt sind Liebe und Erinnerung;
du wirst uns immer fehlen....

(unbekannter Verfasser)

 


 

Eine wunderschöne Portrait-Serie wurde von den Haltern von Timmy (SOS/Amal) und Lotte (SOS/Pippilotte) an uns geschickt. Die zuckersüßen Aufnahmen wollen wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten. Den beiden geht es im neuen Zuhause sehr gut, wie wir aus dem dazugehörigen Brief erfahren haben:

"Hier läuft es prima! Lotte (SOS/Pippilotta) und Timmy (SOS/Amal) geht es supi! Sie sind ständig auf Achse und fressen um die Wette. Sie sausen im Gehege und im Auslauf wie der Wind herum. Kurz, sie halten uns Gurkenschnippler ganz schön auf Trab. Lotte hat sich wirklich super eingelebt und bildet mit Timmy tatsächlich ein Traumpaar. Lotte hatte nochmals eine genaue Augenuntersuchung, die positiv verlaufen ist. Die Hornhaut hat sich gebessert und das Auge hat keinen Schaden davon getragen. Sie bekommt täglich Augensalbe und nächste Woche müssen wir nochmals zur Kontrolle.

Unser Entschluss, sie zu uns zu holen, war ein Volltreffer!!! Ihr Misstrauen uns gegenüber ist so gut wie weg. Jeden Tag wird sie zutraulicher und frecher. Florie (SOS/Lisa), die uns leider genommen wurde, wird immer einen Platz in unserem Herzen haben. Aber auch unser Entschluss, in unserem Herbsturlaub ein drittes Meeri zu uns zu holen, ist geblieben. ;-)  (Weitere Berichte werden folgen...)

Viele Grüße senden Timmy (SOS/Amal), Lotte (SOS/Pippilotte) und ihre Futtersklaven"

 

Gemüsefestival  :-)

 

*Schnupper*  und was gibt es hier?

 

Yuch-hu, 'ne Heuschlacht!

 

Timmy (SOS/Amal)

 

Und hier Lotte (SOS-Pippilotte) - seine Traumfrau...

 

...GENAU!!! *Muig*  :-)

 

Bei so viel Schweineglück freuen wir uns sehr über eine fortlaufende "Berichterstattung" - DANKE!!!

 


 

Am kommenden Sonntag, 07.09.2014 sind wir mit unserem Infostand wieder unterwegs und beim Tag der offenen Tür im Tierschutzverein Offenbach zu Gast. Geöffnet ist von 10- 17 Uhr. Wir informieren gerne unsere Besucher rund um alle Themen, die Meerschweinchen betreffen und haben viel Infomaterial und unsere Fan-Artikel im Gepäck, deren Erlös wiederum unserer Tierschutzarbeit zugute kommt. Wir hoffen auf gutes Wetter und zahlreiche Gespräche, schaut doch mal vorbei!

Hier sind wir vor Ort:

Tierschutzverein Offenbach e. V.
Am Wetterpark 1 (ehemals Rheinstraße 2 a)
63071 Offenbach (Main) 

 

 


 

Wie in den news angekündigt, wollen wir weiterhin über unsere Besuche bei den ehemaligen Pfleglingen berichten. Den Sommer über haben unsere Aktiven fleißig die Klinken geputzt, und in so manches Gehege die Nase hinein gesteckt! Wie schön zu entdecken, dass "Schwein" das heitere Wetter und die Sonnenstrahlen genießen kann. In seinem Outdoorparadies besuchten wir...

 

              Anton

 

Anton hat es sehr gut getroffen. Er lebt mit zwei schnuckeligen Mädels den Sommer über in einem Traum-Außengehege und das Trio wird den Winter drinnen, im warmen, verbringen. Antons neue Gurkenschnipplerin kennt sich sehr gut mit Meerschweinchen aus und alle sind liebevoll versorgt. Der wichtige TÜV, bei dem es unter anderem darum geht, gesundheitliche Auffälligkeiten zu erkennen, wird regelmäßig durchgeführt. Anton und seine Mädels können sich zur Fütterungszeit vor abwechslungsreiche Gemüsetellerchen setzen.

Anton bringt stolze 1020 g auf die Waage und seine Hüften kann er im wunderbar gestalteten Gehege, nach der ein oder anderen Erbsenflocke, wieder schlank brommseln. Bei hohen Temperaturen liegen zum Abkühlen kalte Fliesen und Kühlakkus auf dem Boden und Schattenspender sind aufgestellt. Alles in allem gibt es im alten Hühnerhaus, das nun eine Schweineburg ist, viel zu entdecken. Der Auslauf vor dem Haus hat die Maße 1,50 x 1,60 m und das Haus ist 1,60 x 1,10 m groß. Die Maße des Schutzhauses sind 1,10 x 0,50 m! Und hier lebt Anton nun:

 

"Huhu-muig! Bist Du die Kontrollfrau?"

 

"Dann schau' mal, hier wohne ich!"

 

Auch das Hühnerhaus... äh, die Schweineburg, sind naturnah gestaltet.

 

Es gibt viel zu entdecken für Anton und seine Mädels

 

Vielen Dank, dass wir Anton besuchen durften und noch mit dem tollen Trio!

Und schon ging es weiter zu...

 

        Ginny (SOS/Dana)                Talin                Delia

 

Die drei Notfellchen haben bei einer unserer Aktiven ihr endgültiges Zuhause gefunden. Talin, auf dem mittleren Foto, war eines unserer Weihnachtsbabys und aus dem kleinen Pimpf von damals, ist ein stattlicher Bock geworden, der seine Mädels wunderbar im Griff hat. Die drei wohnen mit drei weiteren Weibchen aus der "Vor-SOS-Zeit" unserer Nina in einem sehr geräumigen, und mit viel Liebe gezimmerten Eigenbau und können aus drei Etagen die Aussicht genießen.

Auch hier wird der TÜV regelmäßig durchgeführt - jede Woche wird in das Wiegebüchlein das aktuelle Gewicht eingetragen. Talin, als Haremschef, wiegt 1345 g, Dalia 1103 g und Ginny (SOS/Dana) hat die 1000 g-Marke noch nicht geknackt und ist 927 g leicht. Das Futter ist auch hier abwechslungsreich und ein bunter Gemüsekorb landet sprichwörtlich im Futternapf! ;-) Trockenfutter gibt es nur als Leckerli und ist natürlich getreidefrei. Hier dürfen die sechs durch ihr Abenteuerland flitzen, sich unter die Unterstände kuscheln und von der einen Seite in die Häuschen hineinhuschen- und zur anderen Seite wieder hinaus. Denn alle Häuschen haben die wichtigen 2 Eingänge!

 

   Wohnst Du noch, oder schweinelst Du schon???

 

Ein wahres Fellschnutenparadies!

Obere Etage: 0,73 m x 1,31 m - mittlere Etage: 0,73 m x 1,95 m - untere Etage: 0,73 m x 2,58 m

 

Über sichere Steige können die Schweinchen von einer Ebene in die andere laufen!

 

Bei so viel Fitness muss der Chef auch mal schlummern...

 

Und Delia versteckt sich vor dem Blitzdings...

 

Und auch hier ein herzliches Dankeschön für den netten Besuch! Viel Spaß noch mit den süßen Näschen!

 


 

"Na ich, die Mitzi, und ich muig Euch ein Hallo!"

 

"Seit einem Monat wohne ich nun schon im neuen Zuhause  *freu*  und meine Gurkenschnipplerin sagt, ich gewöhne mich so langsam ein! Sie meint, ich "zicke" noch ein bisschen mit den anderen Mädels rum. Aber - püh - wenn DIE mich so bedrängen! Naja, kommt Zeit, kommt Schweinefreundschaft! Aber einen Liiiieblingsplatz habe ich schon gefunden. Und wenn das neue Zweibein mit einer Erbsenflocke wedelt, lasse ich mir vorne an der Scheibe sogar die Nase streicheln!"

 

 

"Yuch-hu, ich hab's gut getroffen - danke ihr SOS'ler für die 'Zuhause-Vermittlung'!"

 


 

Das letzte Glücksschweinchen im August war unsere Laina. Sie durfte zu den ehemaligen SOS-Tieren Hamlet, Salomee und Cookie, sowie zwei weiteren Weibchen ziehen. Das große Gehege ist rund 3 m lang und zwischen 1,20 und 0,90 m breit. Wir haben es ert kürzlich bei der Vermittlung von Salomee vorgestellt.

Beim Vermittlungsbericht zu Roxana habe wir leider versehentlich ein älteres Foto des Geheges verwendet. Die Halter haben nämlich kürzlich ihre beiden Gehege etwas umgestaltet und durch größere Ebenen den Schweinchen zu noch mehr Lebensqualität verholfen. Bisher gefällt es den Bewohnern  sehr gut, wie wir erfahren haben. Zum Nachahmen empfohlen und ganz einfach umsetzbar! Die Gehege sind gleich groß, die Perspektive täuscht etwas. Links wohnen Taifun, Florentine und Roxana, rechts die Böckchengruppe mit Peanut/dort Nepomuk, ebenfalls von SOS und seinem Gefährten Charlie.

 


 

In der Pflegestelle Mannheim-Wallstadt war in den letzten Tagen großer Einzug angesagt. Nikoletta, Cornelia, Smarty, Majestix und Nimo heißen die neuen Bewohner der Pflegegehege und sind, bis auf Nikoletta, die im Moment noch nicht vermittelbar ist, sogar schon auf der Vermittlungsseite zu finden. Wie alle anderen Pflegeschweine freuen sie sich auf ein neues Zuhause.

 


 

Da bin ich. Hallo allerseits! Herzlich Willkommen zur 35. Folge von WwW - Wilbert weiß Warum! Brünstigkeit 

 

"Verstehe einer die Frauen?!" Ich sage Euch, Mädels sind eigentlich wie wir Buben. Sie haben 4 Füßchen, Schnuppernase und Kulleraugen! Man(n) muckelt gemeinsam, es wird gequiekt und gemuigt! Aber dann - auf einmal - versteht der Haremschef von heute sie gar nicht mehr. Zum Glück geht es nicht nur mir so!!! Ich habe viele Kumpels im SOS-Land, die mich baten, das mit der... (oh je, wie peinlich)... *hüstel*  B-r-ü-n-s-t-i-g-k-e-i-t, mal genauer zu erklären! Toll! Ich als Bube - wie passend! Da fiel mir doch die wunderbare Waikiki ein, die mir als Schweinchenreporterin in der Folge 31 zum Thema  Heuraufen  so toll geholfen hat. Die werde ich gleich mal anrufen...

Brünstigkeit:

 

Wilbert von Weizen:   Tuut - tuut... "Hoffentlich geht sie ran!"

 

Waikiki:   "Ja, hallo, hier ist die flauschige Reporterin Waikiki an der Strippe!"

 

   Wilbert von Weizen:

"Hallo liebe Waikiki, hier ist der Wilbert am Telefon. Ich hoffe, ich störe Dich nicht beim Karotten knabbern, aber ich habe eine wichtige Frage an Dich!"

 

   Waikiki:

"Worum geht es denn? Ich helfe Dir gerne. Einem feschen Mann wie Dir schenke ich gerne einen *Lieb-guck-Blick*... hihihi-muig!"

 

   Wilbert von Weizen:

"Ich ...also, naja, ist halt ein bisschen peinlich. Aber... *rot-werd* ich müsste mal wissen, warum ihr immer sooo gut duftet Und warum es dann bei uns Jungs einfach zwischen den Ohren *klick* macht und wir gar nicht mehr denken können!"

 

   Waikiki:

"HIHIHI-MUUUUUIG! Du meinst die Brünstigkeit?"

 

   Wilbert von Weizen:

"Ääh, ja!"

 

   Waikiki:

"Das kann ich Dir erklären! Hast Du 'nen Stift parat?"

 

   Wilbert von Weizen:

"Laptop!"

 

   Waikiki:

"Prima, los gehts:

Bei uns Mädels ist es so, dass wir ab der dritten bis vierten Lebenswoche, wenn wir noch ganz klein sind, alle 16 bis 19 Tage brünstig werden. Das ist unser Zyklus und ist ganz normal so. Der Zyklus unterteilt sich in vier Phasen! Den Proöstrus, den Östrus, den Metöstrus und den Diöstrus!"

 

   Wilbert von Weizen:

"Ääh... a-ha! Und was heißt das auf Deutsch?"

 

   Waikiki:

"O.k., dass Du es als Mann auch verstehst *wimper-klimper*! Jede dieser vier Phasen dauert unterschiedlich lang. Was Dich interessiert: Die Hauptbrunst liegt meist am 17. Tag, das kann aber von Mädel zu Frau ein wenig variieren. Es beginnt jedoch mit dem Proöstrus, bei dem die Vulva langsam anschwillt. Das Scheidensekret wölbt von innen zum Ende des Proöstrus die Vaginalmembran nach außen und reißt ein. Nun kommt der Mann von Welt ins Spiel, denn der Östrus, mit der Phase der Hochbrunst, beginnt. Die Zeit, in der der Scheideneingang geöffnet ist, dauert "nur" 8-11 Stunden. Lediglich in dieser Zeit erlauben wir dem Bock, uns aufzureiten."

 

   Wilbert von Weizen:

"A-ha, a-ha, a-ha! Ich glaube das ist die Stelle, die meine männlichen Leser interessiert...!"   

 

   Waikiki:

" *Augen-roll*  Klar, das dachte ich mir! Wir duften in der Zeit wirklich unglaublich und können meist nicht anders, als Mutter Natur ihren Lauf zu lassen. Wir bleiben artig sitzen. Zum Glück SEID IHR ALLE KASTRIERT!!! Denn wäre der Deckart nun erfolgreich gewesen, würde sich ein Deckstopfen in unserer Scheide bilden. Er versiegelt alles und das Sperma kann nicht mehr ausfließen. Und der andere Grund, für diese Versiegelung ist, dass in der freien Natur, nicht ein weiterer ungestümer Herr kommen könnte, um nochmalig zu decken. Ich sage Dir, wir Mädels machen was mit."

 

   Wilbert von Weizen:

"Ja, aber weil wir alle kastriert sind, kann ja nix passieren! Wie geht es denn dann weiter?"

 

   Waikiki:

"Wir werden nach der Ovulation, dem Eisprung, echt unruhig, wühlen in der Einstreu rum und verjagen den Bock. Da das Aufreiten zum Glück nicht (be)fruchtete, folgt die Phase des Meöstrus und die Scheide schwillt wieder ab. Im Diöstrus hört die Sekretion in der Vagina ganz auf, bevor alles wieder von vorne anfängt."

 

   Wilbert von Weizen:

"Aber dann ist es doch ganz einfach. Wenn die Zeit, in der wir Euch decken können, sooo kurz ist, dann müssen wir ja gar nicht kastriert sein. Die Gurkenschnippler können uns doch nur kurz trennen!"

 

   Waikiki:

"N - E - I - N!!! Das schützt nicht vor einer kleinen Rasselbande Minifellknäulen! Der Bock MUSS kastriert sein, um ungewollten Nachwuch zu verhindern! Schon allein die Erkennung der Brunst überfordert viele Gurkenschnippler. Und außerdem funktioniert bei den Zweibeins der Coitus-interdingbums auch nicht.

 

   Wilbert von Weizen:

"Oh man, Waikiki, das hast Du echt toll erklärt. Das hätte ich niiiiiie so hinbekommen. Aber was können denn die Gurkenschnippler tun, um Euch das alles ein bißchen leichter zu machen?"

 

   Waikiki:

"In einer großen Gruppe mit viel, viel Platz zum Rennen und einer Menge Versteckmöglichkeiten ist das Zusammenleben auch während "den Tagen" viel einfacher als mit nur einem Mann in einem Minikäfig! Und, was mir noch einfällt: Wir bekommen keine Regelblutung! Nicht, das die Gurkenschnippler nun denken, wir schnuddeln alles voll!"

 

   Wilbert von Weizen:

"Danke, danke, danke, liebe Waikiki! Jetzt wissen die Leser aber genau Bescheid. Und alle Haremschefs da draußen in der Welt werden Euch von nun an besonders liebevoll bebrommseln! Ich hoffe, bald machen wir mal wieder ein WwW zusammen. Hat viel Spaß gemacht, mit einem so niedlichen Wackelpöpöchen, wie Du es bist!"

 

   Waikiki:

"Wilbert, Du alter Charmeur! Gerne, ruf' jederzeit wieder an.  *Tschüssi-muig* !"

 

***Genau-muig*** So ist das! Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: WwW - Wilbert weiß Warum

Die alten Folgen von WwW können hier nachgelesen werden: Wilbert weiß Warum!

 

Zu den, im WwW, verlinkten Seiten:
In einem Urteil vom 12.05.1998 hat das Landesgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Hiermit distanziert sich Wilbert von Weizen ausdrücklich von den Inhalten der gelinkten Seiten in seiner Kolumne auf der Homepage von SOS Meerschweinchen!

 


 

Muraco saß leider sehr lange bei uns im Verein (über ein Jahr!) und hatte  immer mal wieder eine Anfrage, aber geklappt hatte es nie. Dabei ist er so ein nettes Kerlchen, gesund und munter. Doch nun hat er ein Weibchen ganz für sich alleine bekommen, das sich nach dem Tod des Partnertieres nun auch wieder über Gesellschaft freuen kann. Die beiden bekamen sogar extra ein neues Gehege gebaut mit einer Ebene als Ausguck und Versteck und werden liebevoll umsorgt.


Muracos neues Zuhause: 150*80 cm groß
 

Auch Eduardo hat es gut getroffen. Er wurde Rudelchef über drei Weibchen, daher ist hier der Eigenbau auch größer. Er hat eine lange Rennstrecke von 2,20 m und ist 0,80 m breit, genug Platz also für die Vierer-Gruppe.


Ein Blick in Eduardos neues Reich

 

Vergangenen März war Florentine zu Taifun (beide von SOS) gezogen, der nach dem Tod seines Partners schnell wieder Gesellschaft bekommen sollte. Da Taifun doch ziemilich dominant ist, war die neue Kombiantion mit einem Weibchen hier sinnvoller. Es klappte auch gut, aber Taifun war immer noch nicht recht ausgelastet und so reifte die Idee, doch noch ein Weibchen aufzunehmen. Roxana war kurz zuvor vermittelt worden, aber dort in der Gruppe harmonierte es einfach nicht und sie kam zurück. Zum Glück musste sie nun nicht lange warten und ist jetzt zu Taifun und Florentine gezogen.

Dieser Eigenbau ist quadratisch (1,20*1,20m), hat auch einen Ausguck und diverse Verstecke und reicht
somit auch für drei Tiere

 

Und zuguterletzt ist Ferdinand heute vermittelt worden. Er ist der neue Gefährte eines Weibchens, dessen Partnerin kürzlich verstorben war. Die beiden haben ein 70 cm breites Gehege, das aber schön lang ist, sodass beide auch mal einen Spurt einlegen können.

 

Das Gehege ist 241 cm lang und hat rechts noch eine Verlängerung von 50*72 cm.
Die erhöhte Position ist angenehm beim Reinigen und für die Tiere ist der Mensch auch nicht so groß.

Wir freuen uns über alle neuen Glücksschweinchen und wünschen den Haltern viel Freude mit ihren neuen Hausgenossen!

 


 

 

Unsere liebe Quieki hat gestern, am 26.08.2014 ihre Köfferchen gepackt.

Den Abend zuvor hatte sie noch fleissig ihren Päppelbrei gefuttert, doch gestern morgen dann wollte sie nicht mehr recht.

Ihre Pflegemama rief gleich bei ihrer Tierärztin an, da die Kleine auch insgesamt sehr matt wirkte und keine Körperspannung mehr hatte. Sie sollten sofort bei der Ärztin vorbeikommen, jedoch: als Quieki in die Transportbox gesetzt werden sollte, war sie bereits gegangen.

Von ihrer Pflegemama wird sie sehr vermisst, sie hat ihr nachfolgende Zeilen geschrieben:

Komm gut an, kleine Maus. Leider war Dir nicht mehr viel Zeit vergönnt. Meine kleine Betteltante, die wirst hier sehr fehlen, dein lautstarkes Stimmchen war überall zu hören, wenn das Futter nicht rechtzeitig kam. Auch Tom wird dich sehr vermissen, du warst seine "Lieblingsfrau", warst immer in seiner Nähe.
Habs wohl im Regenbogenland.

Machs gut liebe Quieki!

 


 

 

 

 

Natürlich gut

 

Mathieu ist ein stattliches Böckchen geworden, der sich in der Großgruppe der Pflegestelle Oftersheim gut integriert hat und auch die Chefposition übernommen hat.

 

Hier ein kleines Bildchen von ihm:

 

 

 

Thorin, der Ältere der Jungs hat sich ebenfalls zu einem wunderschönen Böckchen entwickelt und fühlt sich als Erwachsener sichtlich wohl mit seinem Weibchen.

 

Auch von ihm ein Bildchen anbei:

 

 

Na dann bis zum nächsten Update

 

 


 

 

Vor kurzem haben wir erfahren, dass Amoun und Juanita bereits vor zwei Jahren verstorben sind. Amoun lag ohne vorherige Krankheitsanzeichen morgens leblos vor seinem Häuschen und auch Juanitas Todesursache ist unbekannt.

Corvette ist im Juni an unbekannter Ursache verstorben. Sie wurde reglos im Gehege aufgefunden, ohne vorherige Anzeichen.

Am 17.07. ist Stine über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie hatte ein sehr bösartiges Geschwür an der Lunge und Speiseröhre, das nicht mehr zu operieren war. Die Tierärztin hat Stine daher einschlafen lassen. Stines Partner Amal (jetzt Timmi) bekam glücklicherweise mit Florie und Pipilotta schnell wieder Gesellschaft, denn es war ohne Stine sehr ruhig geworden. Am 25.07. kam es jedoch zu einem erneuten Schicksalsschlag. Florie brach plötzlich zusammen und verstarb - nur wenige Tage nach ihrem Umzug. Für alle war der plötzliche Tod ein großer Schock. Florie soll nun obduziert werden, um die Todesursache zu klären.

Hetwig hat am 21.07. ihren letzten Atemzug getan. Sie wurde 7 Jahre alt. Hier die traurige Nachricht von ihrem Ableben:

Meine süße Omi Hetwig lag heute Vormittag in ihrem Lieblingshäuschen- es hat ausgesehen, als ob sie friedlich schläft...
Morgens hat sie sich noch ihr Fressen abgeholt und hat ausgiebig gefrühstückt. Keine zwei Stunden später habe ich sie so gefunden - da war sie schon kalt.
Es hat den Anschein, als wäre sie ganz friedlich eingeschlummert und hat ganz leise und zurückhaltend - so wie sie im Leben auch war- ihren letzten Gang über die Regenbogenbrücke angetreten.
Sie war so eine zuckersüße, zurückhaltende Maus!
Letztes Jahr hat sie eine schwere Lungenentzündung überstanden und so gekämpft! Jetzt war ihr altes Herz müde und ist einfach stehengeblieben. Bis zuletzt war sie für ihre Verhältnisse fit- zwar langsam und tatterig, ein altes Mädchen halt-- aber trotzdem fit!
Eigentlich ein schöner Tod für so ein altes Mädchen- für mich ist es trotz aller Vernunft einfach unendlich traurig!

Mein anderes Ömchen- ihre beste Freundin- sucht das ganze Gehege nach ihr ab...

Kleine Hetwig, danke für die Zeit, die die anderen Schweinchen und ich mit dir haben durften!
Gute Reise und komm gut an im Regenbogenland und grüß mir Melissa von mir!

Am 25.07. wurde Rosalind tot aufgefunden. Sie wurde 2 Tage zuvor mit Ihrer Partnerin Lucina in der Pflegestelle Mannheim-Wallstadt aufgenommen. Die Todesursache ist leider völlig unklar. Rosalind wurde nur ca. 3 Jahre alt.

Michonne kam im Mai d. J. zu uns und war damals in sehr schlechtem gesundheitlichem Zustand. Sie hatte viele Bisswunden von einem Kaninchen, mit dem sie zuvor zusammengesessen hat. Außerdem hatte sie laut Auskunft der Vorbesitzerin immer wieder Durchfall und blutigen Ausfluss. In der Pflegestelle zeigte sie keinerlei Krankheitsanzeichen sondern erholte sich gut und legte sogar Gewicht zu. Auch das Fall war nach dem Verheilen der Bisswunden schön nachgewachsen. Niemand hätte damit gerechnet, dass Michonne am 24.07. ihr Köfferchen packt und uns für immer verlässt.

Am 28.07. musste die vierjährige Toscana vom Tierarzt erlöst werden. Sie hatte Wasser in der Lunge, vermutlich verursacht durch Herzprobleme. Die arme Maus hatte keine Chance mehr auf Heilung.

 

 

Amoun

Juanita

Corvette

 

Stine

Florie

 

Hetwig

Michonne

Toscana

Von Rosalind haben wir leider kein Foto.


 

..und bedanken uns ganz herzlich bei:

Herrn Andreas Freier für die Übernahme einer Patenschaft für Elvira,

Frau Martina Martens für die Übernahme gleich zweier Patenschaften für Bombie und Gertrud sowie bei

Frau Barbara Fath für die Übernahme von ebenfalls gleich zweier Patenschaften für Bombie und Uma.

 


 

Da bin ich. Hallo allerseits! Herzlich Willkommen zur 34. Folge von WwW - Wilbert weiß Warum! Skinnys

 

Als unsere Gurkenschnippler diesen Sommer verreisten, (ohne mich... ***empör-muig***), waren der Leo und ich in einem von den "Urlaubsapartments" von SOS untergebracht. Ich sage Euch, das ist ein Service! Da kann sich ein Schweinchen nicht beschweren. Wir durften unsere Kuschelsachen mitbringen, es gab leckeres Heu am laufenden Band und auf dem Gemüsetellerchen lagen nur die knackigsten Gurken. Alles war prima. Doch als ich mal über den Gehegerand lugte, hab' ich mich so dolle erschreckt, dass mir fast der Bromms'ler im Hals stecken blieb. Im Bodendomizil nebenan wohnten auch Meeribuben, doch mit denen war was passiert. Ich wusste erst nicht, was mit ihnen geschehen war, doch dann dämmerte es mir: das war der FKK-Strand...

Skinnys:

Denkt man an Meerschweinchen, hat man Bilder von kleinen, plüschigen Gesellen im Kopf. Ob mit kurzen oder langen Haaren, hell oder dunkel, manche mit Löckchen oder Wirbeln. Allen ist gemein, dass sie flauschig durch's Leben trippeln. An Liebreiz sind alle Fellwürste nicht zu überbieten, und was gibt es niedlicheres, als zuzuschauen, wie sich ein Schweinchen der Fellpflege hingibt und danach noch zerstrubbelter ist.

Doch es gibt auch Meerschweinchen, die kein Fell haben! "Stimmt nicht", wird der ein oder andere sagen! Stimmt doch! Sie werden Skinnys genannt!

 

 

"Doch wo haben sie ihr Fell gelassen?" Nun, das ist eine gute Frage! Je nachdem, wer sie beantwortet - ob Züchter oder Tierschützer - wird die Aussage ein anderes Gewicht erhalten. Der Entstehung der nackten Meerschweinchen geht wohl eine Genmutation voraus, wie sie innerhalb der Evolution in jeder Tier- und Pflanzenart vorkommt. Ideen von Mutter Natur kommen und gehen. Was sich nicht bewährt, wird wieder fallen gelassen. So wäre es wohl auch mit der Mutation des Nackgens beim Meerschweinchen gewesen... Doch der Mensch hat -  in den 1970er Jahren - diese Genveränderung am Leben erhalten und begann, sie durch die Zucht zu manifestieren. In den 1980er Jahren wurden die nackten Tiere, besonders in Amerika, in der Dermatologie als Versuchstiere eingesetzt.

Skinnys fehlt das Fell am Körper, lediglich eine leichte Behaarung im Gesicht, an den Füßen und manchmal am Rücken ist ihnen geblieben. Zum Glück besitzen sie ihre Fibrissen, die Tasthaare an der Nase, um sich zu orientieren. Ihren Leidensgenossen, den Baldwins, ist sogar dieses wichtige Sinnesorgan genommen. Kurz zur Erläuterung: Baldwins sind die zweite Nacktmeerschweinchenrasse, die es gibt. Baldwins kommen befellt zur Welt, doch nach kurzer Zeit verlieren sie alle Haare komplett, sogar die Tasthaare. Was dies für die Tiere bedeutet, kann man nicht ermessen.

Skinnys haben genau die gleichen Bedürfnisse wie ihre felligen Kollegen und bedürfen den gleichen umsorgten Schutz, den ein Gurkenschnippler ihnen bieten kann. Sie sind keine Kuriosität, mit der man angeben sollte. Sie möchten genauso in der Gruppe leben, brauchen den Meerschweinchenfreund zum Muckeln und Flitzen und fühlen sich in einer Kuschelrolle genauso wohl. Doch haben sie einen höheren Energiebedarf! Durch das fehlende und isolierende Fell fällt es Ihnen viel schwerer, Ihre Körpertemperatur zu halten und den Wärmehaushalt im Körper zu regulieren. Der Stoffwechsel fährt auf Hochtouren und sie benötigen mehr Futter, als Meerschweinchen mit Fell. Insgesamt sind sie unglaublich agil - man kann fast sagen: hyperaktiv - und oft ist ihnen eine kürzere Lebensdauer beschieden.

Skinnys sollten bei möglichst gleichbleibenden Umgebungstemperaturen gehalten werden und in Außenhaltung dürfen sie nicht gebracht werden. Besonders Sonneneinstrahlung kann auf der ungeschützten Haut zu starkem Sonnenbrand führen. Gerade bei älteren Tieren ist die Haut oft spröde und trocken und die Tiere müssen behutsam eingecremt werden. Eine Prozedur, von der sich jeder denken kann, dass Meerschweinchen sie nicht mögen. Bei manchen Tieren scheint die Haut im Gegensatz sehr zu fetten und wird richtig schuppig. Und zuletzt kommt es bei so viel unbedeckter Haut ständig zu Schrammen und Kratzern, zu Bisstackern oder kleinen Wunden. Was im Schweinchenalltag das Fell abhält, landet bei den Skinnys buchstäblich darunter!

In Österreich gelten die Skinnys und die Baldwins zu den Qualzuchten, in Deutschland ist das für die Skinnys noch nicht geklärt. Zum Glück in allem Unglück ist ihnen in ihrem Immunsystem der lebenswichtige Thymus geblieben, was bedeutet, dass sie immunkompetent sind. Auf Deutsch: Kommt z.B. eine Bazille am Gehege vorbei, beginnt das Immunsystem, wie bei einem befellten Tier, mit der Abwehrreaktion. Doch möchten wir bei Skinnys in dem Maße nicht von "gesunden Tieren" sprechen. Sie sind Tiere, denen ein wichtiger Teil ihres Körpers zum Überleben fehlt: IHR FELL!!!

In einer unserer Pflegestellen ist vor einigen Jahren ein Notfall von drei Skinnybübchen eingezogen! Unsere Sabrina kümmert sich seitdem sehr liebevoll um die Jungs. Leider musste einer des Trios, unser Jaron, in diesem Sommer seine Köfferchen packen... Doch vergessen ist der Kleine nicht. Erinnerungen an den Sommer:

 

Wie bei den "Fellwürsten" machen auch Skinnys am liebsten alles zusammen - alleine ist doof!

 

Durch den erhöhten Soffwechsel langen nicht mal 200 g Gemüse am Tag pro Tier - yummi, es gibt Leckerchen!

 

Und danach mal gleich an die Wasserbar...

 

Mit Fell und "Mit-Ohne-Fell" - geht auch gemeinsam!

 

Und Neugierde hat nichts mit Haaren zu tun, betteln kann jeder! :-)

 

Es sollte jedem zu denken geben, wie mit dem Leben umzugehen ist. Nicht alles, was machbar ist, sollte auch gemacht werden! Nun gibt es Skinnys in der Welt und auch sie brauchen ein behütetes Plätzchen, denn die Notstationen sind vermehrt gefüllt mit ihnen. Doch sollten sie weiter gezüchtet werden? Die Antwort ist doch leicht: "Wollen Sie am Montag nackt auf dem Bau arbeiten und 'ne Bodenplatte gießen?"

Wer sich interessiert und über den damaligen Notfall lesen möchte, kann dies auf der Seite der bekannten Fachautorin Christine Wilde tun. Diebrain ist ein Meerschweinchen "must-know" oder den direkten link nutzen: Skinnynotfall

 

***Genau-muig*** So ist das! Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: WwW - Wilbert weiß Warum

Die alten Folgen von WwW können hier nachgelesen werden:  Wilbert weiß Warum

 

Zu den, im WwW, verlinkten Seiten:
In einem Urteil vom 12.05.1998 hat das Landesgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Hiermit distanziert sich Wilbert von Weizen ausdrücklich von den Inhalten der gelinkten Seiten in seiner Kolumne auf der Homepage von SOS Meerschweinchen!

 


 

 

Hallo liebe Paten und liebe Leser,

heute möchte ich euch mal wieder Neues von mir, der Lady in Black, berichten.

Wie Ihr ja von Amelie schon mitbekommen habt, leben wir nun in der Pflegestelle Römerberg. Ich wohne zwar nicht mehr mit Amelie und Ebby zusammen aber hab mich dennoch super eingelebt.

Der Pflegemama hab ich am Anfang ganz schön viele Sorgen bereitet. Ein böser Pilz hat sich über mich her gemacht und wollte einfach nicht mehr von mir los lassen. Nach langer Zeit und intensiver Pflege haben wir es nun doch geschafft und bin komplett vom Pilz  befreit. Nur gut, dass ihr mich in dieser Zeit nicht sehen konntet! Schlimm sah ich aus und hatte richtige Krampfanfälle deswegen. Die Pflegemama hat sich in dieser Zeit toll um mich gekümmert und immer wieder nach mir geschaut, wie es mir geht.

Wie gut das diese Zeit nun vorbei ist und es mir wieder richtig gut geht.

Seit ich hier lebe bin ich auch zu einem kleinen Moppelschweinchen geworden und zu Anfangs kaum wieder zu erkennen. Von meinen damaligen 620 g wiege ich nun stolze 850g.

Meine Physiotherapeutin ist auch super zufrieden mit mir und meinte, ich hätte noch nie so gut ausgesehen und hätte große Fortschritte in meiner Beweglichkeit gemacht.

Meine Pflegemama geht einmal wöchentlich mit mir zur Physiotherapie, da meine Hinterbeinchen ganz steif waren und ich sie hinter mir herzog. Mittlerweile ist es so gut geworden, dass ich meine Hinterbeinchen sogar leicht anziehen kann und ich hab ganz viel Muskeln aufgebaut.

Ihr solltet mich mal mit meinen neuen Freunden im Gehege flitzen sehen! Ich hau der Pflegemama immer ab, wenn sie mich für meine täglichen Übungen raus holen möchte. Muss ja sein, kann ich doch verstehen. Ist nur zu meinem Besten und es hilft zum Glück auch. Etwas Spass muss jedoch auch dabei sein und ich bekomm dann immer ein Leckerlie zur Belohnung.

 

 

So, nun seit Ihr wieder auf dem neusten Stand.

Ganz liebe muig Grüße

Eure Zita

 


 

Zu lesen, dass es unseren Schützlingen gut geht, ist das Schönste, wenn sich die emails in den Pflegestellen öffnen!  :-)  So berichtete uns die Halterin von Solana und Klara (SOS/Kung-Fu) mit ihrem Norbi, wie es der Bande so geht:

"Hallo! Allen dreien geht es gut!

Solana ist nach wie vor eine freche Diva. Sie lässt sich das Futter vor die Nase halten, damit es nicht ins Streu fällt. Jeder Besucher ist entzückt von ihrem süßen Gesicht'chen - und weil sie immer ganz forsch und neugierig lostrippelt, wenn sie etwas hört oder sieht. Sie ist super zutraulich geworden und lässt sich auch mal das Näschen kraulen. Das Problem mit der immer wiederkehrenden Bronchitis haben wir soweit in den Griff bekommen. Ich habe flüssiges Bisolvon hier, das kriegt sie sofort, wenn sie wieder anfängt zu schnarchen. Sie nimmt es freiwillig und damit ist es meist nach ein paar Tagen ausgestanden.

Klara (SOS/Kung-Fu) ist immer noch ein kleiner Angsthase, aber es ist deutlich besser geworden. Sie weiß jetzt, dass eine Hand im Käfig durchaus auch mal ein Basilikumblättchen für sie bedeuten kann! ***Freu-Muig*** Ganz selten lässt sie sich sogar anfassen, aber ich bin schon froh, dass sie nicht mehr ständig weg rennt. Die Maus hat früher auch eher die Launen der anderen ausbaden müssen... Doch auch das ist besser geworden. Sie lässt sich nicht mehr alles gefallen und die Gruppe ist ausgeglichener. Bald wollen wir einen neuen Käfig bauen. Wieder mit 2 Etagen. Allerdings mit mehr Grundfläche und dafür die 2. Etage kleiner. Ich denke, dann haben die kleinen mehr Platz zum Rennen und alles ist für mich leichter zu reinigen.

Norbi (nicht SOS) hat so langsam mit dem Alter zu kämpfen (aber das ist mit 8 Jahren o.k., denke ich!) Er ist nicht mehr ganz so fit zu Fuß, schläft viel, sieht und hört nicht mehr so gut! Wobei er komischerweise immer noch genau mitbekommt, wenn irgendwo jemand mit einer Tüte raschelt. Außerdem putzt er sich hintenrum nicht mehr wirklich, was ihm leider 1 Po-Bad pro Woche einbringt. Er sieht es zum Glück gelassen...

Im Anhang noch ein paar aktuelle Bilder. Übrigens lieben Solana und Norbi den Garten, Klara (SOS/Kung-Fu) ist da eher misstrauisch und versteckt sich! ;-)  Viele Grüße...

 

Solana, die "weiße" und Klara (SOS/Kung-Fu), die "schwarze" machen es sich gemütlich! :-)

 

Im Körbchen klappt das auch ganz gut...

 

... und auf der Rolle erst recht!

 

Norbi nutzt die Gunst der Stunde und knabbert , dass die Halme knacken...

 

Und hier die Sommergartenresidenz!

Danke für die schöne Rückmeldung und noch saftige Wiesentage!

 


 

Frau Susanne Weiler hat gleich beide Kastrationspatenschaften für Norbert und Veith übernommen.

Ganz herzlichen Dank!

 


 

Unser Tipp zum Wochenende: Erholung mittels Entspannung!

Dazu am besten alle Viere von sich strecken.....

ob vorne...

...seitlich...

...oder hinten.....Hauptsache tiefenentspannt..!!wink

(Von oben: Die ehemaligen SOS-Schweinchen Raffaello, Janina und Vivian machen es vor, Isla wollte leider nicht aufs Foto...)