Am heutigen Sonntag wünschen wir allen Lesern:

...dass eure Frisur heute perfekt sitzt....

..... dass ihr ein angenehmes Plätzchen....

...zum Entspannen findet....

.....dass es heute ein leckeres Sonntagsessen gibt....

..... ihr ein bisschen Sport treiben könnt, (z.B. Situps...wink)

...und mit wachem Blick durch den Tag geht...

... und ihr einen perfekten Sonntag mit Kuscheln ausklingen lassen könnt...

Und allen Schweinchen da draußen wünschen wir so ein tolles Heim wie wir es haben...!laughing

 

(Fotos von der Halterin von Clarence, Clarabell, Lady Mia, Solveigh, Goldie, Lennox und Inga)

 


 

Unsere aufmerksamen Leserinnen und Leser konnten erst kürzlich einen Bericht über die Findelkinder in der Pflegestelle Mannheim-Wallstadt lesen: Neues aus meinem Kindergarten....

Die beiden Findelkinder stellen sich nun auch im Vermittlungsbereich vor und können ab etwa Anfang November ausziehen. Anfragen werden natürlich auch früher schon entgegen genommen. Hier geht es zu den beiden Hübschen: Adelina und Rosabel.

 


 

 

Unserer Tremiti geht es leider nicht wirklich gut, sie ist zusätzlich zu ihrer Kieferproblematik an Leukose erkrankt und sie hat auch Fieber. Da sie noch selbstständig frisst erhält sie Schmerzmittel, Fiebersenker und in gewissen Abständen Cortison.

Die Prognose für Tremiti ist traurigerweise sehr schlecht, doch solange ihr der Päppelbrei, den sie aus einem Schälchen futtert noch schmeckt, soll sie diese Zeit bekommen.

Ihre Pflegemama tut alles dafür, es ihr so schön wie möglich zu machen.

 


 

 

 

Kürzlich wurden Alma und Clint zusammen angefragt, da ein einzelnes Weibchen nach dem Tod der Partnertiere dringend wieder Gesellschaft brauchte. Alle leben in einem großen 4 qm Auslauf, sodass für zwei neue Gefährten reichlich Platz vorhanden war. Schön, dass hier ein bereits harmonisches Pärchen gemeinsam ausziehen durfte.

Heute sind zwei weitere Glücksschweinchen abgeholt worden. Mahalia, eins der Babies aus dem "Kinderzimmerunfall" (wir haben bereits in den News berichtet), durfte heute zu einer unserer Aktiven ziehen. Sie hat zwei Gruppen, die unteren beiden Etagen des Eigenbaus werden von Fritz (Pippin bei SOS) Leni und Patenschweinchen Fadyaa (dort Emma) bewohnt. Dort war nach dem Tod von Blümchen (Marie-Fleur bei SOS) die Gruppe deutlich ruhiger geworden, der "Motor" fehlte sozusagen. Da kommt der kleine Wirbelwind Mahalia gerade recht.

Die unteren zwei Etagen (je 2*0,60 m mit extra Treppenhaus von 0,40*0,60),
das neue Reich unserer kleinen "Königin" Mahalia

Auch die fünfjährige Cornelia hat es gut getroffen. Sie bekam heute einen ähnlich alten Kastraten als neuen Gefährten und beide werden in einer Käfig-Auslauf Kombination von ca. 2,8 qm leben.

Cornelias neues Zuhause

 


 

Da bin ich. Hallo allerseits! Herzlich Willkommen zur 37. Folge von WwW - Wilbert weiß Warum! Großputz

 

***Empör-muig*** Was für ein Stress!!! Also, manchmal verstehe ich meine Gurkenschnipplerin nicht... Das sie die nassen Pippiecken wegmacht und ich mich nach dem Ausmisten wieder in ein kuscheliges Heunest kuscheln kann, das finde ich prima. Und auch eine saubere, köttelfreie Kuschelrolle steht bei mir hoch im Kurs. Aber warum sie mit einem Schrubbdings alles fluten muss (pfui), und mit Stinke-Essigbrühe alles einreibt, das verstehe ich nicht. ICH BIN EIN SAUBERES SCHWEINCHEN!

Großputz:

In regelmäßigen Abständen ist es soweit - der Großputz steht an! Das mühevoll zerriebene Einstreu liegt feucht in den Ecken, die letzten Strohhalme sind platt getrampelt und die beliebte Kuschelrolle schreit behaart nach der Waschmaschine! Das wöchentliche Szenario der Gehegereinigung lässt unsere Meerschweinchen vorübergehend in diverse Waschbütten oder Klappgehege umziehen. Bis sie wieder, im Erkundungs-Gänsemarsch, durch das duftig-neue Refugium ziehen dürfen, vergeht oft ein kleines Weilchen... Nach getaner Arbeit sieht ein verschwitztes Zweibein erschöpft-grinsend zu, wie es sich die Schweinebande genüsslich im sauberen Zuhause gemütlich macht.

Das man die Köttel und verschmutzten Stellen im Gehege regelmäßig entfernt, ist selbstverständlich. Auch nasses Heu, dass aus der Raufe gefallen ist oder Gemüsereste gehören nicht in den Stall. Die Kuschelsachen müssen gewaschen werden, sobald sie nass sind und die Futterteller sind täglich zu spülen. Besonders den Tränken muss ein hohes Maß an Hygiene entgegen gebracht werden, da sonst Keime ein leichtes Spiel haben. Doch einmal wöchentlich sollte das Schweineland komplett gereinigt werden. Dazu gehört ein vollständiger Austausch der Einstreu und ein reinigendes Auswischen, z.B. mit heißem Essigwasser. Entstandene Urinflecken können mit Essigessenz entfernt werden. Von ätzenden Reinigern ist abzusehen und auch antibakterielle Reinigungsmittel müssen nicht prophylaktisch angewandt werden. Das Zimmer ist beim Putzen gut zu lüften und, wenn möglich, können die Schweinchen in einem anderen Raum "abwarten", damit sie nicht alles einatmen müssen. Wenn sich nach dem Einstreuen der Staub gelegt hat, und alles wieder eingerichtet ist, können die Fellknäule umziehen...

Doch was ist mit den Einrichtungsgegenständen? Wann erhielten diese das letzte mal "einen Service"? Es ist sehr wichtig, in Abständen die Korkröhren, die viel Urin aufnehmen, unter heissem Wasser abzuschrubben und wieder zu trockenen. Auch beliebte Häuschen haben ihre Pippiflecken und Feuchtigkeit fördert einen Milbenbefall. Die Beine der Podeste stehen in den Ecken manchmal nass und nicht jede Weidenbrücke sieht appetitlich aus (aus Schweinesicht)! Hier ist das heiße Abwaschen ebenso wichtig und reduziert Parasiten. Ach ja, die Heuraufe nicht vergessen...

 

In der Wanne ist das Häuschen schnell abgeschrubbt...

 

und trocknet im Backofen gleichmäßig aus!

 

Bei ÜBERWACHTEN 100 Grad ist das Meiste nach 45 Minuten fertig!

 

Doch was gelten für Hygienemaßnahmen, wenn eines der Tiere erkrankt war? Hier wird der Tierarzt, bezogen auf den Parasiten- oder Erregerbefall, genaue Anweisungen geben! Meist ist das Reinigen des KOMPLETTEN Inventars nötig. Bei Haarlingen und Milbenerkrankungen gelten andere Regeln als bei einem Pilzbefall oder Kokzidien. Die gelegten Eier der  verschiedenen Parasitenarten haben mitunter unterschiedlich lange Überlebensdauern. Hier ist das Arbeiten mit einem Umgebungsspray zum Desinfizieren, z.B. Bactazol, angeraten. NICHT für die Tiere, sondern für die Einrichtung!!! Beziehen Sie in das Säubern auch das Gehegeumfeld und sich selbst mit ein, denn z.B. Flöhe oder Milben können auch weiterwandern. Die Kuschelsachen, welche nicht bei 95 Grad gekocht werden sollen, können mit Hygienespüler durchgewaschen werden. Bei Haarlingen können sie auch eingefroren werden. Nochmals ein nützlicher link auf die Seite diebrain:  Reinigung bei Parasiten 

Wenn man die nötigen Hygienemaßnahmen beachtet und regelmäßig das Gehege säubert, sollte im Stallmilieu gar kein Befall entstehen. Bevor es vor lauter "geläuse" nun überall kribbelt - ran an die Brause!!!  :-)

 

***Genau-muig*** So ist das! Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: WwW - Wilbert weiß Warum

Die alten Folgen von WwW können hier nachgelesen werden: Wilbert weiß Warum!

 

Zu den, im WwW, verlinkten Seiten:
In einem Urteil vom 12.05.1998 hat das Landesgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Hiermit distanziert sich Wilbert von Weizen ausdrücklich von den Inhalten der gelinkten Seiten in seiner Kolumne auf der Homepage von SOS Meerschweinchen!

 


 

Urlaubsgast Paul wünscht allen Lesern einen entspannten Sonntag!

 

(Der kleine Genießer war zusammen mit seiner süssen Partnerin in Wellnessferien in unserer Urlaubsbetreuungsstelle Karlsruhe.)

 


 

.. wird es meistens LECKER!!

Neulich abends klingelte es in der Pflegestelle Ludwigshafen an der Tür, Patenschweinchen Rubi dachte sich zunächst nichts dabei.. doch dann.. wie sich herausstellte wurde ein PAKET für die süsse Maus abgegeben! Es enthielt lauter tolle Leckereien und einen Brief mit lieben Worten an Rubi, den ihr ihre Pflegemama sogleich vorgelesen hat :-)

hier sitzt die süsse Maus Rubi mittendrin - und kommt noch selbst zu Wort:

 

Liebe Patentante Barbara,

vielen herzlichen Dank für die tolle Überraschung *freu-muig*, du hast ganz meinen Geschmack getroffen ;-)

Da werde ich doch gleich mit meinen Freunden losfuttern, liebste Grüsse deine Rubi.

 


 

 

Was machen die guten Vorsätze nach dem Urlaub? -  auch im Herbst weiter Sport treiben, ein bisschen abspecken, gesünder ernähren, sich auch mal Zeit für`s Hobby nehmen oder vielleicht gar ehrenamtlich engagieren....? Ah ja, da war doch was !?....

Und was hat das mit Meerschweinchen zu tun? Ganz einfach! Wir sind ein Verein, der aus Menschen besteht, die ein gemeinsames Hobby eint, nämlich die Liebe zum Haustier Meerschweinchen und die sich dafür auch noch ehrenamtlich engagieren. Gemeinsam macht es einfach Spaß, etwas zu tun, etwas zu bewegen, sich um Tiere zu kümmern, die sprichwörtlich "auf der Straße" stehen, mit denen nicht artgerecht umgegangen wird oder die schlichtweg vernachlässigt werden. Wir wollen Menschen beraten, sie unterstützen und auf dieses wundervolle, witzige und liebevolle Haustier Meerschweinchen aufmerksam machen. Unser Ziel: Unsere aufgenommenen Schützlinge dann in ein schönes neues Leben bei liebevollen Haltern entlassen! Wäre das nicht auch was für dich?!?

Wir sind ein lustiger Haufen - Frauen wie Männer, jung und älter, dick und dünner und es gibt blonde und auch brünette! Das Tolle bei uns: Jetzt suchen wir DICH!!! Wenn Du auch ehrenamtlich bei uns mitmachen möchtest, dann kommt hier die Stellenausschreibung:

   
Wer hat ein Kuschelnestchen frei ? ... ein Plätzchen an der Heuraufe ? ... oder wo ist ein Häuschen unbewohnt ? ...

                                
                       

Wir suchen DRINGEND, händeringend, Ausschau-haltend und frohen Mutes neue Pflegestellen!!!


Jeder kann bei uns selbst bestimmen, wie er sich, unter Berücksichtigung unserer Vermittlungsbedingungen, mit einbringen möchte. Ob man einem Pärchen in einem 1,50er Käfig ein vorübergehendes Zuhause bietet oder einer größeren Gruppe in einem Eigenbau, alles ist möglich und nach oben sind keine Grenzen gesetzt..... Aber jeder macht nur so viel er kann und möchte - ohne Druck!

Man sollte mitbringen:   Eine Riesentüte Meerschweinchenliebe, grundlegendes Wissen um die Tierart und mind. 1 qm Platz. Auch die Bereitschaft, sich in regelmäßigen Abständen (8-10 Wochen) zum Pflegestellenaustausch zu treffen und aus dem Raum zwischen Karlsruhe und Frankfurt zu kommen. Sowie den Mut, "NEIN" zu sagen, wenn Tieren ein Leid geschieht!

Wir bieten:    Eine geballte Ladung Meerschweinchen-Know-how, ein aktives Forum zum gegenseitigen Austausch und ein reges Vereinsleben mit vielen Infoständen auf Tierheimfesten. Wir unterstützen beim Errichten des Pflegegeheges, stellen auf Wunsch XXL-Käfige und/oder Einrichtung zur Verfügung. Der Verein erstattet einen Teil des Unterhaltes, sowie alle anfallenden Tierarztkosten der Pfleglinge. Wir lachen zusammen und wir weinen gemeinsam, wenn eines unserer Fellnasen seine Köfferchen packt. Wir sind eine bunte Truppe und uns verbindet das Glück, wenn wir sagen können: "Ein Tier zu retten verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier!" 

Also, sei kein Frosch und melde Dich ganz bald- setz deine guten Vorsätze in die Tat um! Wir freuen uns auf Verstärkung mit Deiner neuen Pflegestelle, denn auch in der nächsten Zeit warten viele Meerschweinchen auf ein neues Zuhause!!!

Wir sind zu erreichen unter:   +49 (0) 700 63374 767 (0700 MEERI SOS)* oder

direkt  per mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!    

PS Auch Helfer, die unsere ehemaligen Schützlinge besuchen und uns darüber berichten, bräuchten wir dringend, wir haben eine große Nachfrage nach Urlaubsbetreuungen, suchen immer wieder Homepage-Administratoren oder Näher/in für Kuschelsachen, Helfer bei Tierheimfesten... einfach anfragen, wir haben genug Ideen!

 


 

 

und bedanken uns herzlich bei Frau Marion Zilch, die die Kastrapatenschaft für beide Buben übernommen hat.

 


 

Bilbo und Smaug waren ein Geschenk und wurden nun an uns abgegeben, da das Interesse an der Meerschweinchenhaltung gefehlt hat. Beide Jungs sind bocktauglich. Bevor sie in ein neues Zuhause umziehen können, müssen sie allerdings erst kastriert werden. Wer Interesse an den süßen Kerlen hat, kann sich gerne schon jetzt mit uns in Verbindung setzen.

Swary war schon einmal vermittelt und kam nun zu uns zurück. Daher würden wir uns freuen, wenn sie nun ein endgültiges Plätzchen finden könnte.

Theodora und Bernadette stammen aus einem ungeplanten Wurf. Ihre Halterin hatte unwissentlich zwei trächtige Weibchen aufgenommen, die insgesamt neun Babys zur Welt brachten. Da trotz eines sehr großen Geheges nicht alle dauerhaft bleiben konnten, wurden die beiden nach langem Überlegen an uns zur Weitervermittlung abgegeben. Bernadette, Swary, Bilbo und Smaug sind bereits in unserem Vermittlungsbereich zu finden. Theodora muss zunächst das SOS-Fotostudio besuchen und wird in Kürze folgen.

 


 

Gian Luca und Cissy sind nun mit Texten und Bildern in unserem Vermittlungsbereich zu finden.

 


 

Harriet hat sich in der Nacht des 2. August auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. Von einen Tag auf den anderen ging es ihr sehr schlecht uns sie saß aufgeplustert in ihrer Kuschelrolle. Sofort wurde der Tierarzt aufgesucht, der Schnupfen mit starken Lungengeräuschen feststellte, möglicherweise handelte es sich um eine kommende Lungenentzündung. Harriet baute furchtbar schnell ab und wurde immer schwächer, obwohl sie tapfer gekämpft hat. Kurz nach Mitternacht ist sie im Beisein Ihrer Familie gegangen.

Askia kam im Juli zu uns zurück, da Ihre Halterin eine Heu-Allergie entwickelt hat und die Haltung schweren Herzens beenden musste. Askia hatte eine haselnussgroße Zyste, die ihr Probleme versursachte und wurde daher kastriert. Laut Tierarzt war der Eingriff völlig unproblematisch, alles lief prima. Saskia war abends schon wieder fit und schien die Narkose gut weggesteckt zu haben. Bis zum nächsten Tag sollte sie in der Arztpraxis bleiben, wo sie in der Nacht verstorben ist. Niemand kann sich erklären, was geschehen ist…

Am 6. August ist Miriel verstorben. Die Todesursache ist uns leider nicht bekannt.

Am 11. August wurde Stella nach langer Krankheit erlöst. Alle medizinischen Möglichkeiten wurden ausgeschöpft, um ihr Leiden zu lindern, aber es wurde trotz allem täglich schlimmer. Die kleine Maus konnte sich kaum mehr bewegen, ihr Darmleiden wurde täglich schlimmer und auch der Durchfall war nicht mehr in den Griff zu bekommen. Stella hat viel mitgemacht und war bis zum Schluss stets sehr tapfer.

Die siebenjährige Mini musste am 13. August eingeschläfert werden. Sie hatte mehrere Tumore, war aber bis kurz vor Ihrem Tod lebenslustig, rege und aktiv. Zuletzt bekam Mini jedoch Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System und auch die Hinterbeinchen versagten schließlich ihren Dienst. Bei der Tierärztin durfte Mini friedlich und entspannt einschlafen, um ihr Schmerzen und Leid zu ersparen. Es war für Ihre Familie kein leichter Weg, da sie mir ihrer „Mini Maus“, wie sie liebevoll genannt wurde, viel erlebt und gekämpft haben.

Am 27.08. ist Liannora über die Regenbogenbrücke gegangen. Hier die traurige Nachricht:

Hallo liebe SOS-Meerschweinchen,

leider muss ich Euch heute die traurige Mitteilung machen, dass unsere Liannora am 12. August, nur kurze Zeit nach ihrem 4. Geburtstag, verstorben ist.


Nachdem sie sich auffällig benommen und auch nicht mehr mit Lust gefressen hat, wurden beim Ultraschall eine entzündete Gebärmutter und vergrößerte Eierstöcke erkannt.

Diese sollten operativ entfernt werden, was gute Aussichten versprochen hätte. Bei der OP wurden allerdings Verwachsungen an Leber und Milz festgestellt,
die wohl das eigentliche Problem darstellten. Also haben wir uns schweren Herzens entschlossen, Liannora nicht mehr aus der OP aufwachen zu lassen, um ihr weitere
Schmerzen zu ersparen.

Man musste nur ihren Namen rufen – und schon war sie da um sich nur zu gerne am Kinn graulen zu lassen – das war toll und wurde jedem Gurkenstückchen vorgezogen.

Liannora war ein besonders Meerschweinchen und wir vermissen sie sehr.

(Harriet)

(Askia)

(Miriel)

(Stella)

(Mini)

(Liannora)

 


 

 

 

+++  SONDERMELDUNG   +++   SONDERMELDUNG  +++  SONDERMELDUNG  +++

 

Biblis - Dienstag, 09. September 2014 - 9.28 Uhr

Eine schockierende Nachricht, von einer Explosion in der Pflegestelle Rüsselsheim, hat den gesamten Verein SOS-Meerschweinchen erschüttert. Man weiß noch nicht genau, was die Explosion ausgelöst hat, doch umherfliegende Gemüsefragmente scheinen eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen. Unser rasender Reporter Wilbert von Weizen hat sich umgehend auf den Weg gemacht, um für die Schweinchenfachzeitschrift "Bravo-Quieko" zu berichten. So viel zu den jetzigen Informationen!

Rüsselsheim - Dienstag, 09. September 2014 - 10.45 Uhr

Wilbert war vor Ort und ihm bot sich ein erschreckender Anblick im Pflegegehege der Vermittlungstiere. Heu und Stroh waren in alle Richtungen verteilt und es qualmte noch leicht. Neben einem Messbecher und einer Waage schauten, ganz betröppelt, zwei junge Meerimädchen aus einem Häuschen. Nur die Nasenspitzen lugten verlegen hinaus... Nachdem unser Reporter sich umgesehen hat, ist für ihn sehr schnell klar: "Eindeutiger Fall von jugendlichem Leichtsinn!!!!"

Und dies hat sich zugetragen...

Vor einigen Tagen zogen die beiden Meerschweinchen-Teenager Bernadette und Theodora in die Pflegestelle ein. Sie schlossen schnell Freundschaft mit dem Buben Detlef und haben seitdem nur Flausen im Kopf. Das leckere Gemüse, das die Pflegemama liebevoll für sie aufschneidet, wird im Nu weggeknabbert und es kann - besonders für Bernadette - nie genug geben. Da dachte sie, erfindungsreich wie sie ist: "Es MUSS doch noch mehr geben!" Theodora versuchte, ihre ungestüme Freundin zu beschwichtigen, und erklärte ihr, dass das Gemüse nicht so schnell wachsen würde, wie die Schweinchen es fortknabbern.

"PÜH", dachte sich Bernadette! "Ich bin eine Professorin und lasse das Gemüse ganz schnell wachsen - ich mache ein Experiment!" Sie wartete, bis die Gurkenschnipplerin aus dem Haus ging und fing in der Küche zu rühren und zu brodeln an:

 

Als erstes nahm sie sich lauter Flaschen und den großen Messbecher.

 

Dann ihr Lieblingsgemüse, dass schnell vermehrt werden sollte!

 

Besser vorher nochmal abbeißen - wer weiß...

 

Öhm... alles zusammen, und dann wird das Experiment bestimmt funktionieren!

 

Theo Waig..., (ach nein) Theodora ruft noch: "Bernadette lass' das sein!"

 

Aber da die verrückte Professorin nicht hören wollte, geht sie lieber in Deckung!

 

Und schon machte es KABUMM, und das ganze Experiment flog in die Luft!!!

 

 

***Ups-muig***, lautet der leise Kommentar von Bernadette! Das Gemüseexperiment blieb leider nicht ohne Folgen! Nachdem der Qualm sich verzogen hatte und das gesamte Ausmaß der Lage sichtbar war, konnte die inzwischen heimgekehrte Pflegemama erkennen, dass die Nebenwirkung ein lebenslanges Wuschelfellwachstum ist, das leider nicht gestoppt werden kann!  :-)  Das Wunderfell steht nun in alle Richtungen ab. Vorne...

 

... wie hinten!

 

Theodora stand zwar in Deckung, doch auch bei ihr steht nun die ganze Haarpracht fröhlich ab!

 

Teodora schämt sich ein bisschen und wollte ein schööönes Foto auf Chiffon, damit die Leute sie trotzdem hübsch finden!  :-)

 

Biblis - Mittwoch, 10. September 2014 - 18.17 Uhr

Nach einer eilends einberufenen Sonder-Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass Bernadette und Theodora mit sofortiger Wirkung auf die Vermittlungsseite DÜRFEN, da sie überhaupt nicht ausgelastet sind und unbedingt eine eigene Familie brauchen! Die beiden liebenswerten Krawallbüchsen wünschen sich eine lustige Schweinetruppe und ein Gehege mit viel Platz zum Rennen! Reservierungen werden SOFORT entgegen genommen. Die zwei sind sehr begehrt, denn nicht oft haben wir solch ein schlaues Professorenteam! Also, schnell melden. Sie dürfen zusammen oder einzeln in eine bestehende Gruppe ziehen.

     Anfragen für die beiden bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   oder  0700-63374767   

 


 

Als Pflegestelle erlebt man durch das Kommen und Gehen der Vermittlungstiere ja so einiges. Oft bekommt man ältere oder auch kranke Tiere abgegeben ("Ach, das habe ich gar nicht gesehen"...) und natürlich kümmern wir uns um alle so gut wir können, bis hin zu den ganz Alten und ganz Kranken, die als Patentiere im Verein bleiben. Manchmal bekommen wir aber auch trächtige Tiere oder lassen Weibchen bei unklaren Verhältnissen bei uns absitzen und hoffen, dass sie nicht trächtig sind, denn es gibt immer noch unvernünftige Halter, die mal "eben so" Nachwuchs produzieren...Und wir bekommen viel erzählt, ob das alles immer so stimmt, können wir natürlich nie wissen. Ich erzähle die heutigen Geschichten daher so, wie ich sie berichtet bekommen habe.

Eleni und Mahalia sind so ein "Zücht"-Unfall. Sie wurden mir Anfang August von einer Mitarbeiterin meines Hofladens gebracht, weil in ihrer Nachbarschaft Kinder ihre zwei Weibchen mit dem unkastrierten Nachbarböckchen ein paar Stunden im Gartenauslauf "spielen" ließen; heraus kamen fünf proppere Babies, zwei Weibchen und drei Böckchen. Der eine Bock zog zu seinem unkastrierten Papa und zwei Jungböckchen kamen im Bekanntenkreis unter, die Weibchen wollte niemand und durch die Vermittlung der Frau aus dem Hofladen landeten sie dann bei mir.

Zwei Rosettenmixe: Eleni (links), die etwas größere, bei Aufnahme 335 gr und Mahalia 305 gr.


Eleni bleibt in der Pflegestelle Mannheim in der eigenen Gruppe und zieht um, sobald Mahalia ausgezogen ist, die ebenfalls schon angefragt ist und auch im Verein bleiben wird. Im Moment müssen beide noch "absitzen", es ist nämlich unklar, wann die Babyböckchen von den Babyweibchen getrennt wurden.

Natürlich bezaubern Tierkinder jedes Herz, auch die Herzen der Pflegestelle. Wir haben aber auch deutlich die Risiken im Kopf, es kann soviel beim "Züchten" schief gehen oder auch hinterher falsch gemacht werden (siehe oben!)... Eleni ist übrigens ein Satin, kann vielleicht die OD Krankheit in sich tragen, für die es keine Heilung gibt, weil sich genetisch bedingt irgendwann die Knochen abbauen... muss nicht sein oder? (Zum Weiterlesen in unserer Rubrik Wissenswertes mehr zu Thema Baby-Nachwuchs: *klick*)

Tja und letzten Montag stand dann eine meiner eigenen Nachbarinnen vor der Tür, sie hatte am Wochenende zwei Babies in ihrem Gartenauslauf vorgefunden, die jemand dort einfach zu ihren eigenen vier Tieren dazu gesetzt hatte (ich kenne die Tiere und weiß, dass es ein Kastsrat und drei Weibchen sind). Die beiden Würmchen waren noch ziemlich klein, aber sonst zum Glück fit und dürfen nun erst mal in der Gruppe mit Nimo, Nikoletta und Cornelia Gruppenerfahrung sammeln. Auch sie müssen zum Ausschluss einer Trächtigkeit sicherheitshalber bis Mitte November im Verein bleiben, auch wenn es aufgrund ihrer geringen Größe eher unwahrscheinlich ist, aber die Vorgeschichte ist halt leider völlig unbekannt. In die Vermittlung kommen sie daher erst, wenn sie sich gut eingewöhnt haben.

Glatthaar(-Mix?) Rosabel links (199 gr.) und Sheltie Adelina (234 gr.)

Größenvergleich: vorne Adelina, hinten Nikoletta und Cornelia


...und hier das zweite muntere Wusel-Baby mit "Tante" Nikoletta

Tja , so ist das bei uns, langweilig wird es wirklich nie...

 


 

 

Heute morgen mussten wir schweren Herzens unsere Romy gehen lassen. Gestern war ihr noch nichts anzumerken, jedoch kam sie nicht zur Frühstücksfütterung sondern sass zusammengekauert in der Ecke. Ihre Pflegemama fuhr daraufhin sofort mit ihr zum Tierarzt. Ein Röntgenbild zeigte, dass ihr ganzer Bauchraum voller Tumore und ihr Magenausgang von den Wucherungen blockiert war. Sie muss ziemliche Schmerzen gehabt haben, somit blieb nur der Weg sie erlösen zu lassen.

Wir sind sehr traurig über den Verlust, sie war ein so liebenswertes Schweinchen.

 

Komm gut an, liebe Maus!

 


 

 

 

Patenschweinchen Ebby wünscht allen Lesern einen schönen Spätsommer!

 


 

Da bin ich. Hallo allerseits! Herzlich Willkommen zur 36. Folge von WwW - Wilbert weiß Warum! Gemüsekorb

 

Yummi - yummi, gleich ist es wieder soweit! Ich höre schon das Geklapper der Küchenwaage, dann raschelt es in der Schublade, wo die Schneiddinger drin sind und dann ploppen die leckeren Gemüsestückchen auf den Teller! Ich stelle mich dann besser schon mal an die Gehegereling, dass ich auch ja nichts verpasse. Und wenn ich die Schritte der Gurkenschnipplerin auf der Treppe höre, fange ich - wie alle anderen -  laut an zu pfeiffen! ***MUUUUUIG***

Gemüsekorb:

Glücklich sind unsere Meerschweinchen, wenn sie über eine saftige Wiese streunen können, um sich hier einen Löwenzahn zu zupfen, dort einen schmackhaften Halm und um die Ecke einen leckeren Spitzwegerich. In der Heimtierhaltung können wir den Tieren jedoch leider nicht an 365 Tagen im Jahr eine naturnahe Wiese bieten. Die kurze Zeit im Sommer pflücken viele Halter fleißig das nahrhafte Wiesengrün, doch im Winter bringen die Böden dergleichen nicht hervor. Doch sind die kleinen Fellgourmets durchgängig auf eine Versorgung mit hochwertigem Saftfutter angewiesen und der Speiseplan sollte deshalb  einen reich gefüllten "Gemüsekorb" enthalten.

 

Den Schweinchen kommt es auf den Inhalt an - nicht auf den Korb!  :-)

 

Meerschweinchen können das lebenswichtige Vitamin C im Körper nicht selbst produzieren, sie müssen es über die Nahrung zuführen. Auch der Wassergehalt im Gemüse ist essentiell, sowie Kohlenhydrate und Spurenelemente. Als Faustregel gilt: Ein Minimum von 100 g Gemüse am Tag pro Tier sollte gefüttert werden, damit das Schweinchen genug Nährstoffe erhält und es zu keinen Mangelerscheinungen kommt. Viele Tiere futtern am Tag 150 - 200 g Gemüse weg. Jeder Halter muss bei der Futtermege jedoch beachten, was das einzelne Tier für gesundheitliche Gegebenheiten mitbringt. Einem 1450 g schweren Kastraten füttert man eine geringere Menge mit wenig Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie etc.), da dies sehr zuckerhaltig ist. Einem jungen Tier, das noch im Wachstum ist oder einem trächtigen Weibchen wird etwas mehr zugefüttert - das ist individuell. Trotz des zu fütternden Gemüses muss den Tieren zusätzlich noch Wasser gereicht werden.

Prima ist es, sich über die einzelnen Futtersorten zu informieren und sich ein wenig Wissen über die Kalzium- und Phosporwerte anzueignen. Nicht jedes Gemüse darf jeden Tag gegeben werden! Petersilienwurzel enthält viel Kalzium, eine Tomate nicht. Rote Beete hat hohe Mengen an Oxalsäure und ein Kürbis Massen an Vitamin C. Das hört sich nun komplizierter an, als es ist. Es gibt gut recherchierte Futterlisten, die das Füttern gut erläutern, wie auf der Seite von Diebrain.   Frischfutterliste

Was noch wichtig ist: Bitte nicht nur ein mal am Tag eine große Menge an Gemüse zu füttern, sondern die Gaben auf kleine Mahlzeiten zu verteilen. Unregelmäßige oder zu große Futtermengen können zu Darmproblemen oder Aufgasungen führen. 3 Gaben sind gut: morgens, mittags, abends und vielleicht kann es noch ein Gurkenrädchen als Betthupferl geben! Meerschweinchen meinen oft, es müsste sowieso nur Gurke auf dem Teller landen, aber auch weniger beliebte Sorten sollen "serviert" werden. Es muss immer hochwertiges Heu zu freien Verfügung stehen, denn die Tiere regulieren den Feuchtigkeitsgehalt der Nahrung, indem sie beim genüsslichen Knabbern vom Gemüseteller zur Heuraufe wechseln. Hier wieder eine Faustregel: Die täglichen Gemüsegaben sollten aus 4 - 5 unterschiedlichen Sorten bestehen, damit die Tiere selektieren können. Alte, nicht gefressene Reste bitte aus dem Gehege entfernen. Im besten Fall reicht das begehrte Gemüse aus, bis die nächste Fütterung ansteht. Das Gemüse sollte immer sorgsam gewaschen sein, um Pestizide zu entfernen. Und trotz des zu fütternden Gemüses muss den Tieren zusätzlich noch Wasser gereicht werden.

Doch das Beste an der ganzen Gemüsefütterung zum Schluss: Mit dem ein- oder anderen Paprikastückchen ist mit viel Geduld und Liebe noch fast jedes schüchterne Näschen zahm geworden! Einen download-Flyer zur allgemeinen Meerschweinchenernährung gibt es hier: Gesunde Ernaehrung :-) Viel Spaß beim Schnipplen wünscht auch der Wilbert... ach, der knabbert schon!

 

Mjam, ist das lecker...

 

... frisch ist halt frisch!  :-)

 

***Genau-muig*** So ist das! Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: WwW - Wilbert weiß Warum

Die alten Folgen von WwW können hier nachgelesen werden:  Wilbert weiß Warum!

 

Zu den, im WwW, verlinkten Seiten:
In einem Urteil vom 12.05.1998 hat das Landesgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Hiermit distanziert sich Wilbert von Weizen ausdrücklich von den Inhalten der gelinkten Seiten in seiner Kolumne auf der Homepage von SOS Meerschweinchen!

 


 

Am Wochenende ist ein kleiner Notfall in die Pflegestelle Lautertal eingezogen. Der süße kleine Bowmore sollte von seinem Vorbesitzer einfach ausgesetzt werden. Dabei hatte er Glück im Unglück, denn eine Bekannte des Vorbesitzers hat davon erfahren und konnte das nicht zulassen. Obwohl sie Angst vor Meerschweinchen(bissen) hatte, nahm sie Bowmore zu sich und wandte sich an uns. Wir sind heilfroh für den hübschen Meerimann, dass er solch ein großes Glück im Unglück hatte und nun nicht um sein Überleben in der Wildnis kämpfen muss. Denn dort hätte er wegen verschiedener Bedrohungen wie z.B. Fressfeinde und Hunger, mit Sicherheit nicht überlebt.

Darüber muss sich Bowmore glücklicherweise keine Gedanken machen, denn er ist nun in einem schönen vorübergehenden Zuhause, in dem er liebevoll gehegt und gepflegt wird. Nachdem er kastriert wurde und die Kastrationsfrist abgesessen hat, darf er zu einem oder mehreren Meerimädels ziehen, Interessenten dürfen sich natürlich jetzt schon gerne melden.

Wir wünschen Bowmore nun noch ein weiteres Mal Glück, damit er bald ein schönes, endgültiges Zuhause findet smile

 

P.S.: Bowmore ist ein ganz liebes Schweinchen, das bis jetzt noch nicht gebissen hat...

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch ganz herzlich bei Familie Hirschberger, den Haltern von Timmy/Amal und Lotte/Pippilotta für die Übernahme der Kastrationspatenschaft! Vielen lieben Dank!

 


 

Meine Mitbewohnerin Vivian döst....

Meine andere Mitbewohnerin Isla ebenfalls.....


Der Chef Raffaello sowieso....


....und ich bin die stolze Königin des Salates...!


Liebe Grüße, Eure Janina

(eingesandt von den Haltern des munteren Quartetts)