Am Wochenende wurden wieder einige unserer Schützlinge zu Glücksschweinchen. Lissy wurde abgeholt und ist zu einem Kastraten und einem weiteren Weibchen in einen in Rekordzeit gebauten schicken Eigenbau gezogen. Die Halter hatten zuvor zwei Käfig aneinander gestellt, aber so ein Eigenbau ist doch viel einfacher zu putzen und leichter einzurichten. Und vor allem, die Bewohner haben eine tolle Rennstrecke zum Flitzen! Wir freuen uns sehr...

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Lissys neues Heim 2*0,75 m groß....

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Wir weisen immer wieder darauf hin, auch kleine Häuschen für Meerschweinchen müssen zwei Eingänge haben,
damit sich die Tiere wirklich wohlfühlen, hier haben die Halter einen Seiteneingang hineingesägt und nun passt alles....

Auch Enzo durfte in sein neues Reich um ziehen. Er zog zu Phyllis (ehemals SOS) und ihren Gefährtinnen Silvi und Emma, dort war der Rudelchef leider kürzlich verstorben und es sollte ein erfahrener Kastrat einziehen, der auch mit mehreren Weibchen gut klar kommt.

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Hier der Blick ins Gehege 2,55*0,70 m

Und Enzo kam, sah und siegte:

Hallo Sabine, Enzo tut so als ob er schon immer da wäre... er ist ein ganz Süßer! Als Enzo ins Gehege einzog, setzte ich ihn einfach auf der Etage  ab, er verschwand sofort in der Kuschelrolle und fing an, an deren  Ausgang Heu zu mümmeln. Das hörte Phyllis wohl, flitzte hoch auf die  Etage und verschwand in derselbigen Rolle. Ruhe.... nix bewegte sich.  Dann schlüpfte sie vorne wieder raus, drehte sich blitzartig um und  guckte ganz erstaunt in die Rolle Huch, wer ist das denn???? Und  verschwand wieder nach unten. Berichtete wohl den Mädels, denn nach und  nach gingen auch Emma und Silvi hoch zum Gucken. Wie es weiterging weiß  ich nicht, ich musste mich dann ums Abendessen kümmern, jedenfalls war  Enzo später unten, muss den Weg wohl gefunden haben. Gestern mussten wir schon früh fort und kamen erst am Nachmittag zurück,  da war alles ganz normal. Er braucht noch ein Dach überm Kopf, kommt  aber neugierig an wenn's Futter gibt und behauptet sich beim Fressen,  sucht und verteidigt seinen Platz. Vorhin sah ich wie Phyllis (sie ist  unter den Weibern die Chefin) ihn vom Futter verscheuchen wollte, er hob  den Kopf und Phyllis gab nach. So muss es sein. Brommseln hörte ich ihn  noch nicht, aber das kommt sicher noch. Er ist ein stattlicher und  hübscher Kerl .....

Liebe Grüße...

Und auch Hilary und Inara fanden ein endgültiges Plätzchen, durften sogar zusammen ausziehen. Sie sind die neuen Gefährtinnen von einem Kastraten namens Snoopy und zu ihm in einen Eigenbau mit den Maßen 1,70*1,15 m gezogen.

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Der Hund der Halterin ist nur unter Aufsicht im Schweinchenzimmer, außerdem gibt es noch ein Netz, das sicherheitshalber drüber gespannt werden kann.

Wir wünschen allen neuen Haltern mit ihren Glücksschweinchen alles Gute!

Vergangenen Freitag sind in der Pflegestelle Karlsruhe 2 gleich vier neue Bewohner eingezogen. Tarantino war schon einmal vermittelt und kam nun mit Partnerin Sheila zu uns zurück, da die Halterin eine Allergie entwickelt hat. Aus dem gleichen Grund mussten auch Gustav und Moira abgegeben werden. Gustav wird erst in den nächsten Tagen kastriert werden und muss in der Pflegestelle noch die vierwöchige Kastrationsfrist abwarten, bevor er zu Weibchen vermittelt werden kann. Gustav würde sich über einen lieben Kastrationspaten freuen.

Die vier neuen Pflegestellenbewohner und Meerschweinchendame Anastasia, die bereits im August in der Pflegestelle einzog, sind ab sofort auch in unserem Vermittlungs-bereich zu finden.

Amal und Hägar sind nun mit Texten und Bildern in unserem Vermittlungsbereich zu finden.

Am 12.10. wurde Tara eingeschläfert. Schon im August waren die Halter beim Tierarzt, da sie etwas ertastet haben. Beim Tierarzt wurde dann schon eine sehr große Umfangsvermehrung im Bauch bzw. an der Gebärmutter festgestellt. Durch die Größe wurde von einer OP abgeraten und Tara wurde noch ein schönes Leben gestaltet. In der Nacht des 12. ging es ihr dann plötzlich sehr schlecht, so dass die Halter mit ihr zum Notdienst fuhren und Tara erlösen ließen.

 

Quinn musste am 17.10 eingeschläfert werden. Die Halter haben hierzu einige Abschiedsworte gefunden, die wir hier natürlich gerne einfügen:

"Mein allerliebster Quinn!

Zwei Jahre warst du bei mir und du warst ein ganz besonderes, einzigartiges Schwein. So einen lieben, sozialen Kastraten wie dich hatte ich noch nicht. Nach dem Fine ihr Auge verloren hat, hast du Wache gehalten und auf sie aufgepasst. Du warst die ganze Zeit an ihrer Seite, auch als ihr es zwischendrin sehr schlecht ging und sie sich in ein Haus im Auslauf zurückgezogen hat warst du bei ihr und hast sogar vor ihrem Haus geschlafen J Auch wie du geschlafen hast, ganz auf der Seite, war einmalig.

Doch dann direkt nach meinem Urlaub der Schock: Du hattest auf einmal seltsame Schwächeanfälle, bei denen du auf einmal ganz schlaff warst und auf der Seite lagst und dann schließlich gerannt/mit den Beinchen gezappelt hast.

Diagnose: Ein gutartiger Tumor an der Bauchspeicheldrüse (Insulinom), wodurch du einfach immer unterzuckert warst. Am Anfang hattest du nur alle 2-3 Tage einen Anfall. Doch dann wurde es immer mehr. Zwischendrin war mal ein Tag, wo du alle 2 Stunden da lagst :( Ich habe dir dann immer Zuckerwasser eingeflößt. Danach warst du wieder fit und hast ganz normal gefressen. Jetzt am Ende hattest du aber im Schnitt etwa 3 mal am Tag einen Anfall. Ich habe viel versucht, aber nichts wollte wirklich helfen.

Schließlich haben wir entschlossen dich von deinem Leid zu erlösen. Denn ich glaube, du hast doch mehr von den Anfällen mitbekommen, als wir dachten. Du hast mich immer angeschaut mit ganz weit aufgerissenen Augen und auch so machte es den Eindruck, als wärst du nicht mehr der Alte. Ich hatte dich im Arm als du für immer eingeschlafen bist. Daheim habe ich dich nochmal zu deinen Mädels gelegt, die dich ganz rührend abgeleckt und beschnuppert haben. Ich hoffe du hast es gut da wo du bist. Du warst ein ganz besonderes Schwein und du fehlst mir hier soo sehr L Ich frage mich immernoch, ob es die richtige Entscheidung war. Ich hoffe in ein paar Tagen kann ich mit "ja" darauf antworten. Du bist für immer in meinem Herzen mein lieber Quinn, mein Dicker, mein Dickerlie <3 Ich und deine Mädels vermissen dich!

Quinn 2007 – 16.10.2012"

 

Und auch Flora musste am 19.10. erlöst werden. Im Juli entdeckte ihre Halterin einen Knoten am Hals. Damals war man sich noch nicht sicher was es sein könnte, doch mit der Zeit kristallisierte sich Leukose als Diagnose heraus. Flora wurde mit Medikamenten lange stabil gehalten und konnte noch ein schönes Leben führen, bis ihr die Erkrankung die Kraft nahm und weiteres Leiden ihr durch das Einschläfern erspart bleiben durfte. Hier noch ein schöner Textausschnitt der Halterin, der zeigt, wie gern auch sie Flora hatte. Bei ihr hieß Flora nun Mila:

"Mila kam vor vier Jahren eigentlich nur zu mir, da ich mich auf Anhieb  in Miro verliebt hatte und bei seiner Beschreibung stand, dass er am  liebsten mit Mila (Flora) vermittelt werden sollte. Mila und Miro waren  ein Herz und eine Seele und teilten sich die Chefrolle Mila eroberte  ganz schnell mein Herz. Sie ließ sich zwar nie anfassen, war aber sehr,  sehr zutraulich und neugierig. Wenn ich ins Zimmer kam, war sie sofort  da und fing schon an zu quicken, wenn sie die Haustüre aufgehen hörte.  Wenn ich den Käfig sauber gemacht hatte, war sie immer die erste, die  alles erkunden musste. Auch die Fahrt ins Urlaubsquartier zu meinen  Eltern schien sie nicht zu stören. Kaum angekommen erkundete sie immer  alles (außer Etagen, die sie gar nicht mochte) und hatte nach zwei Tagen  schon die „Es-gibt-Futter“-Geräusche erkannt.

Mit Mila ist ein  ganz tolles, liebes und nur manchmal ein bisschen zickiges  Meerschweinchen gegangen und lässt uns alle sehr traurig zurück!"

 

Völlig unerwartet verließ uns unser Patenschweinchen Angie am 13.10. Noch eine Stunde zuvor kam sie noch zum Fressen und knusperte den leckeren Löwenzahn weg. Später fand sie unsere Pflegestelle schon eingeschlafen im Gehege... es ging sehr schnell. Wir vermuten, dass ihr schwaches Herz, weswegen sie auch

Am 24.10. ist Alexa über die Regenbogenbrücke gegangen. Die Halterin fand sie völlig aufgegast morgens im Gehege vor und ist sofort zum Tierarzt gefahren. Hier wurden alle Notmaßnahmen eingeleitet und Alexa wurde dann mit allen nötigen Medikamenten wieder mit nach Hause genommen. Leider schaffte es Alexa nicht und schlief noch am gleichen Tag für immer ein.

Am 27.10. schlief auch Amina für immer ein. Auch bei ihr wurde ein inoperabler Tumor im Bauchraum festgestellt. Mit diesem kam sie soweit gut zurecht. Es gab jedenfalls keine Anzeichen, warum Amina nun doch so plötzlich gegangen ist.

Am 29.10. wurde Rosita eingeschläfert. Eigentlich war sie in Behandlung wegen einem Abszess an der Backe. Eine erneute OP wurde nötig. In der Narkose kam dann aber plötzlich Eiter aus der Scheide... und der Tierarzt stellte eine massive Gebärmuttervereiterung fest. Das alles war zuviel für die kleine Maus und so wurde sie in Frieden erlöst.

Am 30.10. verstarb dann auch noch unser Patenschweinchen Bjalli. Ein großer Kämpfer musste nun doch erlöst werden, denn die Baustellen wurden einfach zuviel.  Der Kiefer war mittlerweile massiv durch den immer wiederkehrenden Eiter angegriffen, so dass wir eine weitere OP nicht mehr durchführen lassen wollten und konnten. Wir sind sehr, sehr traurig, dass wir im schlußendlich nun doch nicht mehr helfen konnten.

 

Durch Nachfrage haben wir dann noch erfahren, dass Mo am 20.04.2009 schon verstorben ist. Er hatte massive Arthrose, welche auch mit Schmerzmittel nicht in den Griff zu bekommen war. So wurde er schweren Herzens erlöst.

Die Halterin, die letzte Woche unseren Tarak adoptiert hat, war schon länger unglücklich mit dem Zustand ihrer Gruppe. Ihr Kastrat zeigte keinerlei Böckchenverhalten, kein Brommseln, kein gelegentliches Aufreiten, nichts, was die Gruppe beruhigt oder geleitet hätte. So stritten ihre drei Weibchen ständig um die Rangordnung und zwei waren mittlerweile schon wegen hormonellen Problemen in Behandlung. So reifte irgendwann, auch nach einigen Beratungs-Gesprächen mit Tierarzt und uns, die Idee, ob man es nicht mit einem zweiten Kastraten in der Gruppe versuchen könnte, der die Gruppe richtig anleiten und beruhigen könnte. Nach intensiver Beratung mit uns, entschied sich die Halterin, das Experiment zu wagen und so durfte Tarak letzte Woche bei ihr einziehen.

Die Haltung an sich ist optimal, großes Gehege, artgerechte Einrichtung und Futter, bereits vier Tiere vorhanden, aber trotzdem war uns allen das Wagnis natürlich schon bewusst. Zunächst wurde ein großer Auslauf für die Vergesellschaftung aufgebaut, aber Tarak war ziemlich gestresst vom Umzug und die ersten beiden Tage passierte gar nichts außer freundlicher Begrüßung durch die "Alteingesessenen" und kaum Reaktion von Tarak. Die Gruppe zog nach dem ersten Tag in ihr eigentliches Gehege, das einen Einstreuteil und einen großen Auslauf (insgesamt 1.90*2,30 m groß) besitzt. Nach zwei Tagen taute Tarak dann auf und ab da ging es dann schon hoch her. Wir waren immer wieder in Kontakt, um die Vergesellschaftung zu begleiten, aber es ist für einen Halter natürlich nicht so ohne zu beobachten, wenn es im Gehege ziemlich turbulent wird. Trotzdem ist es bis jetzt nicht zu einer richtigen Beißerei gekommen und so langsam wird es. Das Hauptproblem waren wohl die Weibchen, die erst einsehen mussten, dass nun ein echter Rudelchef eingetroffen war. Wir drücken weiter die Daumen, dass es insgesamt nun harmonischer läuft, sobald Tarak alle Damen und seinen männlichen Kollegen erorbert hat. Wir werden weiter berichten und natürlich beratend zur Seite stehen!

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Taraks neues, derzeit noch etwas turbulentes Zuhause

PS. Die Haltung von zwei Kastraten in einer Gruppe stellt einen echten Sonderfall dar und klappt nur unter gewissen Voraussetzungen, die wohl überlegt und gut geplant sein müssen. Wir raten von einer Zusammensetzung zweier Böckchen mit Weibchen "einfach so" dringend ab, das geht im Normalfall nämlich gründlich schief!

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Mist - schon alles leer geknabbert, dass die Blätter aber auch immer soooo schnell weg sind........*grübel*..... das muss am HERBST liegen...!!Lachen
 
(eingesandt von der Halterin von Solana)

Gestern fanden gleich drei Schützlinge von uns ein neues Zuhause. Zunächst beschloss unsere Pflegestelle Altrip, dass die schon recht betagte Meeri-Dame Flo bei ihr ihren Lebensabend verbringen sollte und sie aus der Vermittlung herauszunehmen. Flo durfte also quasi ein Gehege weiter zu Sheela, Ursel, Shakira und Jerry ziehen und wird dort nun bei viel Platz, gutem Futter und netter Gesellschaft ihr Rentnerdasein genießen können. Die neu gebauten Gehege in der Pflegestelle haben wir kürzlich in den News schon vorgestellt, wer aber noch mal gucken möchte, sie sind auch unter Verein/Vorstellung der Pflegestellen auf unserer Homepage anzuschauen.

Auch Ruth und Finn aus der Pflegestelle Hockenheim sind gestern gemeinsam in ihr neues Heim zu einem einsamen Weibchen gezogen. Das neu gebildete Kleeblatt darf nun gemeinsam einen schönen neu gebauten großen Eigenbau mit den Maßen 1,40*1,60 m unsicher machen. Wir wünschen viel Freude mit dem neuen Rudel und alles Gute!

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Das Bewerbungsfoto, das Weibchen wartet schon sehnsüchtig auf neue Gesellschaft... 

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"Hurra....... Idealgewicht.....!! - - Wir Frauen achten eben auf unsere Linie, Duncan!..."
 
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"Oh Mann Luzi, ich glaube, ich habe letzte Woche zu arg zugeschlagen...... wenn´s doch aber so guuut schmeckt.....grummel...."
 
(eingesandt von der Halterin von Duncan und Freundin Luzi beim wöchentlichen TÜV)

Statistisch gesehen sind es ja eher Frauen, die sich für die Meerschweinchenhaltung begeistern, die Männer stehen dem Hobby ihrer Liebsten (hoffentlich) wohlwollend gegenüber und bauen mit ihr wenigstens die Gehege..... Es gibt aber auch Paare, bei denen beide große Freude an ihrer Schweinchenbande haben und bei den Haltern von Solana, Klara/Kung Fu und Kastrat Norbi ist das z.B. der Fall. Sie lassen sich beide immer wieder tolle Beschäftigungen für ihre Tiere einfallen und beobachten dann mit Spaß das muntere Gewusel....Aber seht selbst:

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Selbstgemachte Heubox: "Heut fress ich mal mit Aussicht...." (Solana)
 
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Wühlbox: " Ohhh, hier riecht es doch nach Leckerchen....." (Klara/KungFu beim "Tauchgang"..)
 
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Eierkarton mit Heu und Leckerlis: "Quetsch, da vorne ist noch was...." (Mittlerweile bekommen sie  den Karton auch auf,
wenn er richtig geschlossen ist - Klara machts vor- einfach den dicken Kopf reindrücken..)
 
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Küchenrolle: "Da steck ich meine Nase rein!" (In der Mitte mit Leckerlis gefüllt, von beiden Seiten mit  Heu zugestopft.
Aber in den Mitte ein paar Luftlöcher machen, damit die  Schweinis auch erschnüffeln können, für was sie sich die Arbeit machen.)
 
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Selbstgezimmerte Heubox als Abwechslung zur Raufe: "Heute fressen wir mal im Stehen...."
 
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Rascheltunnel: länglicher Karton mit zwei Öffnungen an beiden Enden, gefüllt mit Heu und versteckten Leckerlis
Solana:"Da kann man auch prima ein Nickerchen drin machen!...."
 
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Socke: In eine alte Socke Löcher schneiden, mit Heu füllen oder auch ein paar Leckerlis dazugeben: "Ohh, wer findet am schnellsten ´nen Eingang..."
 
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Knabberzweige (hier vom Apfelbaum): "Das Leckerchen hält aber lange vor..hihi...!"

Erkenntnis des Tages nach dem Foto-Shooting: auch im Meeri-Käfig müssten dringend mal die Fenster geputzt werden!

So, das wars mal wieder von uns. Viele Grüße von Christine (Fotografin), David (Meister-Handwerker), Norbi, Solana und Klara

PS.: Das bekommen die Schweinlis natürlich nicht alles gleichzeitig, wir wollen ja nur die Fantasie fördern, nicht das Gewicht....

PPS: Aufmerksame News-Leser werden es bemerkt haben: Solana ist das Meerschweinchen mit "Reißverschluss", ihre OP Narbe ist wie man sieht gut verheilt und das Fell wächst schon wieder...

Am übernächsten Wochenende, dem 10./11. November, sind wir bei der Ausstellung -TIERisch Gut- die Haustiermesse- in Karlsruhe dabei. Samstag und Sonntag geöffnet von 9.00- 18.00 Uhr.

Adresse:

DM-Arena, Messeallee 1, 76297 Rheinstetten (für das Navi: Rheinstetten/Leichtsandstraße)

http://www.tierischgut-karlsruhe.de

Die Messe wird in mehreren großen Hallen abgehalten, ist also wetterunabhängig. Unser Stand ist in der dm-Arena, Stand K14. Neben zahlreichen Ausstellern gibt es auch noch ein Rahmenprogramm an beiden Tagen. Unser Infostand bietet wieder unsere beliebten Verkaufsartikel, wir beraten rund ums Meerschweinchen und außerdem haben wir dieses Mal artgerechtes und gesundes Trockenfutter von unserem Versender www.kellis-tiershop.de dabei. Kommt uns doch besuchen, wir würden uns wie immer freuen. Letzte Chance in diesem Jahr....

Eintrittspreise:

  • Tageskarte 7,50 €
  • ermäßigte Tageskarte 5,50 € (für Menschen mit Behinderung, Schüler/Studenten, Rentner)
  • Familienkarte 17,00 € (2 Erwachsene, 2 Kinder bis 18 Jahre und ein Hund)
  • Tageskarte Besucherhunde 2,50 €
  • Kinder bis 12 Jahren Eintritt frei.

Es sind Aussteller aus folgenden Bereichen dabei:

  • Tierschutzorganisationen
  • Haustierhaltung, Haustierzucht, Futtermittel
  • Aquaristik
  • Falknerei
  • Heil- und Pflegemittel für Haustiere
  • Tierarztpraxen/Tierkliniken
  • Tierhomöopathie
  • Tierversicherungen
  • Tierpflegedienste
  • Geschenkartikel rund ums Tier
  • Urlaub mit Tieren
  • Tiertransport
  • Tierbestatter
  • Fachmedien und Verlage

Es kommt leider immer mal wieder vor, dass ein Meerschweinchen einen Unfall hat und sich die Vorderzähne abbricht. So muss es jedenfalls bei Amal geschehen sein, da er mit frisch abgebrochenen oberen Vorderzähnen in der Pflegestelle Mannheim am Wochenende abgegeben wurde.  Der Unfall konnte noch nicht lange her gewesen sein, da die unteren Zähnchen noch normale Länge hatten. Diese sehen zwar bei Meeris auch im Normalzustand erstaunlich lang aus (im Zweifel schaut euch mal ein Meeri ohne Zahnprobleme an und vergleicht dann!) und deshalb kommt es leider immer wieder vor, dass ein unerfahrener Tierarzt diese bei Zahnproblemen zu kurz schneidet, aber mit Erfahrung hat man ein Gefühl für die richtige Länge.

Wenn die "Gegenspieler" fehlen, bzw. zu kurz sind, dann werden die gegenüberliegenden Frontzähne natürlich beim Fressen nicht abgeschliffen und werden länger als normal.

Was also tun, wenn man einen solchen Unfall entdeckt? Auf alle Fälle zu einem erfahrenen Tierarzt gehen und nachschauen lassen, ob es weitere Verletzungen im Mäulchen gibt, eventuell eine Entzündung vorliegt und ob die Backenzähne in Ordnung sind. Es kann nämlich durch das nicht normale Fressen schnell auch zu Problemen im hinteren Bereich kommen. Dies war bei Amal zum Glück alles nicht der Fall, Backenzähne völlig ok., keine Entzündungen oder ähnliches zu sehen, die Stummel oben saßen fest und waren soweit ok. Also bekommt er jetzt das Futter in Streifchen geschnitten und frisst auch ordentlich, denn er hat bis jetzt sein Gewicht bei mir gehalten. Tägliche Gewichtskontrolle ist in dieser Zeit unerlässlich, um zu sehen ob das Tier genug fressen kann oder vorübergehend Päppelbrei im Schälchen angeboten bekommen sollte oder gar richtig gepäppelt werden müsste.

Die Zähnchen bei Meerschweinchen wachsen sehr rasch (innerhalb von ein paar Tagen!) nach, meistens hat man auch Glück und sie kommen tatsächlich wieder. Selbst wenn ein Tier sich die Zähne komplett ausschlägt oder die Stummeln wackeln und gezogen werden müssen, auch dann kommen sie meistens wieder nach....Mein Tierarzt hat bei Amal die unteren Zähne nicht gekürzt, da diese zwar nun etwas zu lang werden, aber heute, ca 2- 3 Tage nach dem Unfall schon fast wieder Kontakt mit den ja ebenfalls wachsenen oberen Zähnchen haben. Sobald Kontakt da ist, können die Meeris wieder relativ normal fressen und die Zähnchen schleifen sich automatisch wieder in die richtige Länge ein. Kürzt man nämlich die Gegenspieler, dauert es viel länger bis wieder Kontakt zum Abbeißen vorhanden ist und das kann viel eher noch zu Problemen führen. Aber das genaue Vorgehen muss immer der Tierarzt je nach Fall entscheiden.

Amal ist jedenfalls auf einem guten Weg, drückt ihm die Daumen, aber wie es aussieht ist in ein paar Tagen alles vergessen....

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Amal war nicht so begeistert, was ich da mit ihm vorhatte....

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...hat aber brav still gehalten zum Fotografieren. Die oberen Zähnchen sehen etws schmutzig aus, weil im Moment
beim Fressen (noch) kein Kontakt zu den unteren besteht, aber ansonsten sollte es bald überstanden sein.

Vergangene Woche wurde ein ca. sechsjähriger Kastrat aufgenommen, der in etwas vernachlässigtem Zustand bei uns ankam. Hägar hatte sehr lange Krallen und auch Milben. Scheinbar wurde das Kerlchen bisher nur mit Trockenfutter ernährt, da er Heu und Gemüse nicht kennt.

In unserer Pflegestelle Taunusstein 2 wurden am Freitag zwei Weibchen aufgenommen, die großes Glück hatten. Kimi sollte wegen eines komplizierten Beinbruchs eingeschläfert werden. Eine Tierarzthelferin hat kurzerhand Kimi und Mitbewohnerin Caipi aufgenommen, die OP-Kosten gezahlt und Kimi so das Leben gerettet. Leider konnten die beiden Mädels nicht dauerhaft bleiben und so kamen sie zu uns. Kimi musste bei der Operation ein Beinchen amputiert werden, sie kommt damit aber sehr gut zurecht. Kurz darauf ist in Taunusstein eine Männer-WG eingezogen. Konrad und Fridolin mussten abgegeben werden, da ein Familienmitglied allergisch auf das Heu reagiert hat.

Neben all diesen Neuaufnahmen kam auch der bereits vermittelte Amal wieder zu uns zurück, da nach dem Tod seiner Partnerin die Haltung beendet werden sollte.

Alle Neuankömmlinge werden sich demnächst in unserem Vermittlungsbereich vorstellen.

Wer oder was versteckt sich hinter den Fotos?

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Foto 1

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Foto 2

Auflösung: Auf dem ersten Bild hält der neugierige Filo sein Schnäuzchen in die Kamera und hinter dem zweiten Bild versteckt sich eine Großaufnahme vom linken Auge von Peri mit dem süßen kleinen roten Streifen. Die beiden sind die Neuaufnahmen der Pflegestelle Frankenthal und waren nun beim Fotoshooting, um sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Peri muss noch bis Ende des Jahres bei uns bleiben, damit eine Trächtigkeit bei ihr ausgeschlossen werden kann, bzw. so lange, wie die Aufzucht der Jungen dauert, Filo ist aber schon vermittelbar und ein richtig süßes Kerlchen... Schaut sie euch doch mal an: *klick*

camillopenthousefoto
 
"Aha - - - jetzt weiß ich endlich, warum unsere Penthouse-Etage so gemütlich warm ist.....!"
 
(..eingesandt von Camillos neuen Haltern, nachdem er zum ersten Mal die Etage erobert hatte..)
Andreas Rott und Julia Uhlig haben sich dazu entschlossen unsere Patenschweinchen mit jeweils einer Gesamtpatenschaft zu unterstützen! Vielen herzlichen Dank! Die finanzielle Unterstützung können unsere Patenschweinchen gut gebrauchen. Die Zahl der Patenschweinchen ist in den letzten Monaten leider stark angestiegen und brauchen unsere Unterstützung!
Robby war bereits vermittelt gewesen und musste nun aus privaten Gründen leider an uns zurück gegeben werden. Doch er kam nicht alleine, sondern brachte seine zwei hübschen Damen Ebony & Ivory mit. Die Drei sind bereits im Vermittlungsbereich zu bewundern.

Camillo durfte heute sein Köfferchen packen und zu seiner neuen Familie ziehen. Dort wurde für ihn und seine zwei neuen Weibchen extra ein ganz schicker Eigenbau erstellt mit Schlafabteil und zweiter Etage, sowie einem Dauerauslauf davor. Die beliebte Heuraufe wird hier eher nicht zum Geschirr abtropfen verwendet werden, sondern für gemütliche Schläfchen im Heu oder natürlich sämtliche Zwischenmahlzeiten.. (Wie haben wir im Wissensquiz hier in den News neulich gelernt, bis zu 80 am Tag....) Im Holzteil links hängt auch noch eine Heuraufe und die Treppen wurden alle meerigerecht gebaut nach dem Motto, hüpf-hüpf-aah-oben....Zwei neue SOS-Kuschelrollen gab es auch noch als Mitbringsel...

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Das linke Abteil hat die Maße 120*80 cm mit der Etage 120*40 cm und der Dauerauslauf misst 120*100 cm

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Der neue Herrscher über zwei hübsche Mädels und ein nagelneues Eigenheim inmitten seines neuen Reiches kurz nach dem Einzug. Und es gab bereits den ersten Bericht:

Hallo Ihr Lieben, Nach einer knappen Stunde Fahrt sind wir mit Camillo gut Zuhause angekommen. Nachdem wir die drei zusammengesetzt haben, ist erstmal nichts passiert, außer, dass unsere Damen sich den Bauch mit Salat vollgeschlagen haben. Da war der Neuzugang erstmal zweitrangig.... Später gurrten alle umeinander rum und beschnüffelten sich. Nachdem wir sie dann ins Gehege gesetzt haben (früher als gedacht, da im Bad überhaupt nichts passiert ist- sie saßen einfach zu dritt nebeneinander rum) ging die große Entdeckerei los. Inzwischen hocken Camillo und Chilli zusammen im Haus und pofen 'ne Runde Sieht also alles ganz entspannt aus und Camillo macht mir einen sehr gelassenen Eindruck. Er hat schon fleißig Salat und Heu gemampft. Ansonsten muckeln die drei fröhlich umher und pennen dann wieder ein bisschen; scheint anstrengend zu sein...  hihihi

Wir werden berichten, wie es sich weiter entwickelt. Bis dahin liebe Grüsse aus Camillos neuem Heim!

Unser Mitglied Barbara muss sich heute einmal an die breite Öffentlichkeit wenden, denn so kann das doch nicht weiter gehen! Täglich geht sie auf Petsite.com und klickt 10mal, um den Verein kostenlos Geld zu ermöglichen. Denn, sollten wir die nächste Hürde, also 600 Euro erreichen, erhalten wir wieder 300 Euro. Gerade bei den derzeit häufig krank abgegebenen Tieren wäre das eine deutliche Hilfe für den Verein.

Barbara hat auch mal gerechnet: Würden täglich 100 Personen klicken (alleine unser Verein besteht aus 115 Mitgliedern) könnten wir im Monat 450 Euro erhalten! Wäre das nicht ein Traum?

Also unterstützt Barbara, denn sie fühlt sich oft als ziemlich einsamer "Clicker-Freak"....

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Klick auf den Banner und du kommst direkt zu "ClicktoGive"

Pflegestelle Frankenthal

Es fällt mir schwer, es zu schreiben, aber ich möchte meinem Schweinchen wenigsten einen Nachruf widmen, der ihm gerecht wird, wenn ich ihm schon nicht mehr helfen kann...
 
Xaver ist am 13.10. gestorben, ich habe ihn mittags im Gehege gefunden und war wirklich überrascht, ich hätte nie gedacht, dass er mein nächster Trauerfall werden könnte, da ich deutlich ältere Tiere in meiner eigenen Gruppe habe.
 
Xaver stammte aus einem Tierparknotfall und konnte glücklicherweise Unterschlupf bei SOS Meerschweinchen finden. Ich habe ihn dann Ende April 2009 aufgenommen, da mein Rudelchef gestorben war und meine verbliebenen 4 Weibchen anfingen, einen Zickenkrieg aufzuführen. Also war für mich als einziges wichtig: es muss ein starker Kastrat sein, der mit so viel Frauenpower klar kommt. So zog nach kurzer Zeit Xaver bei mir ein und er durfte eine seiner Freundinnen mitbringen: Jill (die leider letztes Jahr im August schon ins Regenbogenland gewandert ist).
 
Er hielt, was er „versprach", er brachte Ordnung in meinen Zickenhaufen und war ein sehr souveräner und ausdauernder Kastrat. Äußerlich war er eher relativ klein und schlank, aber nicht dünn; schön „mollig" wollte er leider nicht werden, egal was es zu fressen gab (seine Frauen wurden zumindest schön rund davon ;) ).
Xaver war ein ruhiges Schweinchen, das das Zusammenleben mit mehreren Weibchen sichtlich genoss, er durfte Zwischenzeitlich auch mal nur zwei Weibchen betreuen, die krank waren und Extraportionen bekamen, die Xaver auch nicht geschadet haben und durfte sich nach deren Tod dann wieder um vier Weibchen kümmern. Er hat sich gerne mal ein Leckerchen aus der Hand abgeholt, wollte aber nicht gerne gestreichelt werden und hat mich mit seinen spitzen, „jugendlichen" Krallen beim TÜVen auch mal gerne geärgert...
Mit ihm sind einige schöne Bilder entstanden, meine Lieblingsbilder von ihm stelle ich hier ein, auch wenn eins für die Weihnachtszeit gedacht ist und letztes Weihnachten unsere Newsseite schmücken durfte.
Xaver, du bist nur 4 ½ Jahre geworden, aber ich hoffe, dass du die Zeit bei mir und deinen Weibchen genossen hast und es dir gut geht, wo immer du auch bist.
Machs gut, kleiner Freund!
 
xaverrolle

 

xavergruppe

Xaver mit seinen Mädels v.l.n.r.: Kira, Maya, Lina, Jill (SOS), Krümel (SOS), Xaver (SOS)

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In Gesellschaft schmeckt's besonders gut. (Xaver links oben im Bild)

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Weihnachtsgrüße von Xaver. Vorne rechts ist er als "Schlittenschwein" zu sehen