Tequila ist eigentlich kein Vermittlungstier von uns. Die Halterin von Tequila hatte bis vor kurzem Khensu ein Zuhause geschenkt. Dadurch das Tequila schlimme Zahnprobleme bekam und weitere 2 ihrer eigenen Tiere ebenfalls, stiegen die Tierarztkosten so drastisch in die Höhe, dass sie Khensu zu uns zurück brachte, zusammen mit seiner damaligen Partnerin. Einige erinnern sich vielleicht.

Nun weiß die Halterin langsam nicht mehr, wie sie weitere Tierarztkosten bezahlen soll, da sich in den letzten 2 Monaten alleine schon über 800 Euro angesammelt haben. Und sie fragte ob wir Tequila und seinen Partner, ebenfalls mit Zahnproblemen bei uns aufnehmen können. Puh, schwierig weitere Böcke aufzunehmen und das auch noch dauerhaft. Daher haben wir uns zusammen mit der Halterin überlegt, ob es möglich ist, dass sie Tequila behält, wir aber zukünftig alle Tierarztkosten übernehmen werden. Diese Kosten hätten wir auch, wenn wir ihn übernommen hätten. Ob es der Partner von Tequila überhaupt schafft, bleibt abzuwarten, ihm geht es sehr schlecht. Jedenfalls können wir mit der Unterstützung eines Tieres schon viel helfen.

Da die Haltung der Halterin gut ist und wir auch wissen, wie sehr sie sich um diese kümmert, der Tierarzt ebenfalls geeignet ist, haben wir uns zu dieser Variante entschlossen.

Nun suchen wir natürlich liebe Paten für Tequila, welche ihn zukünftig unterstützen möchten. Denn Zahnkorrekturen sind natürlich nicht billig. Tequila ist schon bei den Patentieren eingestellt mit Bildern und Text: *klick*

Und wer Pate werden möchte: *klick*

Heute wurden Esmee und Nesquick vermittelt und die neue Halterin hatte gleich noch eine tolle Überraschung für uns. Sie überreichte uns Geld für zwei halbe Kastrationspatenschaften und wir nehmen diese für Turbo und Diesel, welche vor kurzem eine halbe Kastrationspatenschaft von Nicole geschenkt bekommen haben. So sind die Kastrationskosten komplett gedeckt! Vielen lieben Dank, dass hat uns sehr gefreut und tolle Überraschung!

Und auch Brutus hat eine Kastrationspatenschaft erhalten. Beate S., welche ein Mitglied von uns ist und auch schon eine Patenschaft für Suki übernommen hat, hilft nun unserem süßen Brutus. Auch hier vielen lieben Dank!

Pflegestelle Kleinkarlbach
Haven hat das gleiche Schicksal ereilt wie die süße Tabu vor wenigen Tagen. Schon bevor sie in die Pflegestelle einzog, hatten wir von der Vorbesitzerin Fotos bekommen. Es war im Prinzip Liebe auf den ersten Blick, doch ich habe mit mir gekämpft, da ich eigentlich keine weiteren eigenen Schweinchen aufnehmen wollte. Knapp zwei Wochen hab ich einen innerlichen Kampf mit mir ausgetragen, den ich heute  endgültig verloren hab. Die süße Zuckerschnute ist in meine eigene Gruppe gezogen. Ist auch gar nicht schlimm, dass sie eher schüchten und zurückhaltend - um ehrlich zu sein fast unsichtbar ist - sind ja noch genügend andere Schweinchen da, von denen sie sich was abschauen kann Unentschlossen
Liebe Haven, ich freue mich sehr, dich in meinem Rudel begrüßen zu dürfen und hoffe du fühlst dich wohl!!!
 
 Anmerkung: Na, da gratuliert der Rest der Aktiven doch ganz herzlich zum Neuzugang,
sie ist aber auch eine ganz süße Zuckerschnute!

Hallo und ein frohes neues Jahr!!!

Ich habe ein paar Bildchen von meinen Lieblingen im Gepäck, einfach nur damit ihr seht, dass es den Dreien (Hank + Donia (bei mir heißt sie jedoch Dörte) aus Kleinkarlbach und Yosiko (bei mir Pinsel) aus Mannheim super spitzenmäßig geht.

Sie sind alle fit und gesund, fröhlich, aufgeweckt – und sogar der panisch/ängstliche Hank ist mittlerweile aufgetaut und zutraulich geworden!

Schade dass ich nicht mehr Platz habe, ich bin schon wieder verliebt in ein paar „Kandidaten“ … ich bin sehr froh das es euch sos-meerschweinchen gibt und mit Sicherheit sind die drei nicht die letzten Schweinis, denen ich wieder ein schönes Zuhause geben werde!

Viele Grüße
Antje, Dörte, Pinsel und Hank

Hank inmitten seiner Mädels Donia (Dörte) und Yosiko (Pinsel)
Was will "Mann" mehr ;-)

So ein Heubett ist schon was feines. Donia (alias Dörte) hat es sich richtig gemütlich gemacht.

"Schau mir in die Augen, Kleines."

An Yosiko (alias Pinsel) ist ein Model verloren gegangen,
so wie sie hier vor der Kamera posiert.

 

Heute durfte Zoe zu einem einsamen älteren Kastraten ziehen, der nach dem Tod seiner Partnerin schon sehnsüchtig auf neue weibliche Gesellschaft wartete. Die beiden werden ein hübsches Eigenheim mit den Maßen 1,56*0,87 bewohnen. Wir wünschen alles Gute und viel Spaß mit dem neuen Pärchen!

Der Eigenbau für Max und Zoe

 

Im letzten August durfte Tabatha bei mir einziehen. Die arme Maus musste vor ihrem Umzug noch operiert werden, da bei einem Tierarzttermin ein riesengroßer Blasenstein entdeckt wurde. Wir hatten damals in den News  über Tabathas OP berichtet. Obwohl sie zehn Minuten lang wiederbelebt werden musste, hat sie den Eingriff sehr gut überstanden und war schnell wieder fit.

Als ich Tabatha an Weihnachten zum wöchentlichen Meeri-TÜV aus dem Gehege genommen habe bemerkte ich, dass Tabathas Geschlechtsteil außergewöhnlich dick war. „Oh Gott, das wird doch nicht ein neuer Blasenstein sein?“ Das war mein erster Gedanke und ich habe gleich nach Weihnachten einen Termin in der Tierklinik gemacht, um das Ganze abklären zu lassen. Die Diagnose war ein Schock für mich. Meine Vermutung hat sich leider bestätigt. Auf Tabathas Röntgenbild konnte man erkennen, dass in der Harnröhre ein recht großer Stein sitzt, der so schnell wie möglich entfernt werden musste. Aber das war noch nicht alles. Tabatha hatte auch Ovarialzysten auf beiden Seiten, die schon recht groß waren.  Tabatha wurde also noch am gleichen Abend operiert. Der Harnstein wurde entfernt. Hierzu wurde ein Dammschnitt gemacht. Auch die Zysten wurden herausoperiert und Tabatha wurde kastriert. Hierzu war ein zweiter Schnitt am Bauch nötig. Ich habe mir große Sorgen gemacht und meinen  kleinen Sonnenschein. Eine OP birgt ja immer ein gewisses Risiko und eine Kastration beim Weibchen ist schon ein größerer Eingriff. Tabatha musste über Nacht in der Klinik bleiben und ich habe kaum ein Auge zugemacht. Am nächsten Tag kam endlich der lang ersehnte  Anruf aus der Tierklinik und ich durfte Tabatha wieder abholen. Die Tierärztin begrüßte mich mit den Worten: „Ihr Schwein ist ja der absolute Hit!“ Tabatha muss wirklich ein ganz besonders zähes Exemplar sein. Sie hat – kaum aus der Narkose erwacht und noch wackelig auf den Beinen – schon am Heuhaufen gesessen und geschreddert was das Zeug hält. Man hat ihr kaum angemerkt, dass sie gerade aus einer so großen OP erwacht ist.

Da sich bei Tabatha nun bereits zum zweiten Mal in kurzer Zeit ein so großer Harnstein gebildet hat, werden wir künftig regelmäßig Vorsorgetermine beim Tierarzt machen.

Tabatha ist wirklich ein Super-Schweinchen. Allein die Tatsache, dass sie mit einem solch großen Stein völlig normal gelebt hat ist schon verwunderlich, denn man hat ihr wirklich nichts angemerkt. Und dass sie nach der OP wieder sooo schnell fit war ist einfach super. Tabatha ist eine kleine Kämpferin. Ob sie wohl als Baby auch in einen Topf mit Zaubertrank gefallen ist wie Obelix?

Hier sieht man die Operationsnarben zwei Tage nach dem Eingriff.

Die tapfere Tabatha in ihrem Lieblingshäuschen, nachdem sie aus der Klinik entlassen wurde.

 Hier ist der Übeltäter, der sich in Tabathas Harnröhre festgesetzt hat.