Heute durfte auch Serpens in sein neues Zuhause ziehen und er hat es wirklich richtig gut getroffen. Aus sehr schlechte Haltung haben wir ihn übernommen. Menschen gegenüber sehr scheu, wünschte ich mir eine größere Gruppe mit zutraulichen Weibchen, von denen er sich auch weiterhin etwas abschauen kann. Damit er merkt, wir tun ihm doch garnichts! Nun wird er bei unserem Mitglied Stefanie leben, dort wohnen schon 7 Weibchen, alles ehemalige Schützlinge von uns. Das Gehege von Stefanie war schon sehr oft in unseren News zu bewundern, ein Etagengehege mit großem begehbaren Auslauf.

Die SOS-Aktiven wünschen allen Lesern eine schöne Adventszeit! Bernice (im neuen Zuhause Buffy), die bei unseren aktiven Mitgliedern Ingrid und Alexander lebt, hat die Feierlichkeiten schonmal eingeläutet.

Immer wieder kommt das Thema auf, man möchte ja schon ganz gern seine Gruppe vergrößern, aber wohin dann mit dem leidigen zusätzlichen Einstreu-Abfall?

In die Restmülltonne darf es auf alle Fälle und wenn man vorher den Sack vorsichtig zusammentritt, dann wird das Volumen schon deutlich kleiner. Aber auch in die Biomülltonne darf das Einstreu in vielen Gemeinden, in Mannheim z.B. wird der Inhalt der Biotonnen nämlich nicht mit dem sonstigen Grünschnitt zusammen kompostiert, sondern kommt woanders hin und man darf auch diese Tonne tatsächlich damit füllen. Dann gibt es z.B. beim Bürgerdienst eventuell noch Restmüllsäcke zu kaufen, in Mannheim z.B. kostet ein 70 l Sack 2,-, den darf man dann zur Restmüll-Abholung dazustellen. Mir, als Pflegestelle (Mannheim), hilft das aber nicht sehr viel weiter, denn die großen blauen Müllsacke haben ja schon 120 l und so einen habe ich meist übrig. Dann gibt es noch die Möglichkeit, beim Recyclinghof abzugeben, in MA und KA ist das sogar kostenlos möglich. Gibt es in der Gemeinde mehrere Recyclinghöfe, muss man fragen, wo man kostenlos abgeben darf, denn manche verlangen auch Gebühr.

Dies sind alles Beispiele, aber es lohnt sich tatsächlich bei der Abfallwirtschaft der eigenen Gemeinde mal anzurufen und nachzufragen, oft gibt es dann doch kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten.

Heute mit Lola und Susan (ehem. SOS-Schwein) aus der eigenen Gruppe der Pflegestelle Frankenthal:

Lola: "Hey Susan, mach mal Platz, ich will doch durch die Kuschelrolle gehen! *grummel*"

Susan: "Och, nö, ich lieg viel lieber drauf, das ist auch gemütlich... *gähn*"

Patenschweinchen Tabatha hat vor einiger Zeit ein tolles Paket von ihrer Patentante Christa Eichsteller bekommen. Nun hat ihr Zweibein endlich die Zeit gefunden, die Bilder von der Paketplünderung hier einzustellen. Tabatha und ihr Zweibein sagen ganz lieben Dank für das reichhaltige Paket!

"Ui, Zweibein, schau mal, sooo ein großes Paket! Ist das für mich?"

"Ha! Das ist gemütlich! Und dann noch so viele leckere Sachen..."

 

Xaver ist ganz neugierig und checkt als Chef erst mal die Lage, während Tabatha aus sicherer Entferung zuschaut.

"Mhmmmm, ahaaaaa... Beschaffenheit weich, flauschig.... Stiftung Xaver-Test vergibt die Note sehr gut!"

chenoa 001

Auch Chenoa genießt den Komfort in der Kuschelrolle (nachdem diese bereits mehrmals ins Streu gefallen ist...)

"Aber ich darf bestimmt auch irgendwann mal rein... *schmoll*"

 

"Geh da runter, Waikiki, du liegst auf unserem Spielzelt !! " *empört-muig* - - -
"Mensch Holly, aber ich hab´s mir doch gerade sooo schön gemütlich gemacht !! "
 
Meerschweinchen lieben die Abwechslung und nichts ist schlimmer als Langeweile. Je kleiner dabei die Gruppe ist, desto wichtiger wird es, wenigstens die Umgebung öfter mal zu verändern. Dabei kann man mit geringen und preiswerten Mitteln schon viel erreichen. Von einem Handtuch im Käfig (mit ein paar Wäscheklammern hineingehängt) als Hängematte für unten oder Baldachin obendrüber bis hin zu einem großen Kartontunnel im Auslauf (man schneidet möglichst viele Ein-/Ausgänge in einen großen Karton, das macht die Sache interessant) bis hin zu einer Fleecedecke über einem Häuschen ausgebreitet, wie oben auf dem Foto. Diese Variante habe ich nach dem letzten Austausch des Deckenbereiches meines Bodengeheges angeboten und seitdem sehe ich fast ständig irgendwelche kleinen Gestalten durch den "Untergrund" schleichen, mit der Nase die Decken puffen oder eben gemütlich obendrauf liegen. Fantasie ist gefragt und die muss nicht einmal etwas kosten. Eine Bekannte hat mir gerade erzählt, dass sie derzeit Mandarinen-Kistchen als zusätzliche Unterschlüpfe benutzt. Man kann auch mal eine große Papiertüte mit Stroh und Leckerchen gefüllt anbieten zum Wühlen, eine Heusocke aufhängen usw. Und wenn man eine größere Gruppe hat, dann erkennt man schon bald die "Spezialisten" für eifrige Wühlarbeit im Untergrund oder gemütliches Nutzen einer Kuschelrolle als Sofa-Ersatz...
Also, liebe Leser, lasst euch was einfallen für eure Lieblinge, sie werden es euch mit viel Lebensfreude danken!
 
Judith´s eine Gruppe beim Spielen mit dem Mandarinen-Kistchen (vorne Frederic) - -
die Seiten wurden auf beiden Seiten einfach ausgeschnitten, wie man sieht;
auch Dinge zum flach Durchschlupfen finden Meeris übrigens interessant

Die Pflegestelle Mannheim-Wallstadt bekommt alle paar Wochen eine tolle Spendenkiste von Heinz und Ingrid George, den Haltern von Wuschel, Miranda, Amy und Terry. Wir freuen uns immer sehr und sagen herzlichen Dank für die heutige Ration!!

Meine ca. 20 Schweinchen (8 eigene und die Pflegetiere) verputzen die Menge dann immer mit viel Genuss, denn alles ist gaaaanz frisch und lecker vom türkischen Gemüsehändler. Dort bekommt man zum Beispiel auch den Catalogna-Salat, der ein bisschen wie Löwenzahn aussieht und bitter schmeckt, also genau richtig für Meeri-Gaumen.

In diesem Zusammenhang möchte ich unseren geneigten Lesern auch die diversen Wintergemüse ans Herz legen. Rote Beete, Fenchel, Pastinaken und Petersilienwurzel z.B. kann man derzeit sehr gut füttern. Letztere beiden sehen sich ziemlich ähnlich, meine Tiere fressen beides, aber Petersilienwurzel besonders gerne. Auch Brokkoli, Sellerie (Knolle oder Stängel), sogar Wirsing kann man geben. Wie immer dabei der Hinweis: Bei der Neueinführung von bisher nicht gefüttertem Gemüse/Salat immer in kleinen Mengen anfangen, dann ist man auf der sicheren Seite und es gibt keinen Durchfall.

Eine ausführliche Futterliste findet man z.B. bei www.nager-info.de

Die knackfrische Spendenkiste von heute (oben links der "Löwenzahn-Salat") -
vielen lieben Dank dafür!

Heute wurde Caramella abgeholt. Sie wurde ja im September von unserem Mitglied Jule in ihrem Garten gefunden, jemand hatte einen Karton mit zwei kleinen Weibchen über den Zaun geworfen, neben Jules Außengehege. Caramella hat sich gut entwickelt und in der Zeit über 200 gr zugenommen. Nun ist sie zu einem Kastraten und weiteren Weibchen in einen hübschen Eigenbau (1,40*1,00 m) mit kleiner zweiter Etage gezogen. Ende gut- alles gut! Wir freuen uns sehr und wünschen alles Gute und viel Freude mit dem neuen Trio.

Das neue Zuhause

Nika ist vor mehr als 3 Wochen gestorben. Es könnte wohl ein Schlaganfall gewesen sein. Am Tag zuvor war noch alles wie sonst und dann lag sie plötzlich in Seitenlage im Gehege und könnte die Hinterbeinchen nicht mehr bewegen, so dass sie erlöst wurde.

Mickey´s Schicksal ist ebenfalls sehr traurig. Er hatte eine Halterin, die alles für in getan hat und doch konnte ihm nicht geholfen werden. Eine massive Zahn- und Kieferfehlstellung konnte leider nicht mehr behoben werden, er begann einfach nicht mehr zu fressen und litt auch unter dieser Situation. Nach langem Kampf wurde er daher erlöst.

Heute erfuhren wir dann gleich von drei Todesfällen... Yonca hatte vor einigen Monaten ein Geschwür am Hals operiert bekommen und überstand dies auch sehr gut, nun bildete sich dort wieder etwas und Yonca lag kurz nach der Entdeckung morgens tot im Stall.

Ashley und Shirley verstarben kurze Zeit hintereinander. Ahsley an einer Lungenentzündung und Shirley baute wohl schon längere Zeit an Gewicht ab. Der behandelnde Tierarzt fand keine Ursache und Shirley verstarb darauf hin....

Anmerkung vons uns: Liebe Halter unserer Tiere, solltet ihr unsicher sein, ob die gestellte Diagnose eures Tierarztes richtig ist oder das Tier nicht schnell wieder genesen. Bitte meldet euch bei uns, wir versuchen immer zu helfen neue Diagnosen aufzuzeigen und passende Tierärzte zu vermitteln.

Wem ein Geliebtes stirbt, dem ist es wie ein Traum,
Die ersten Tage kommt er zu sich selber kaum.
Wie er's ertragen soll, kann er sich selbst nicht fragen;
Und wenn er sich besinnt, so hat er's schon ertragen.

(Friedrich Rückert)

Ashley

Mickey

Nika

Shirley

Yonca

Hallo liebe SOSler.....

......hier wohne ich zusammen mit Belana..... beim Fotografieren haben wir uns erst mal versteckt...

...vor Aufregung musste ich gleich ein Schlückchen zur Brust nehmen....

..aber dann habe ich es mir doch in der Heuraufe gemütlich gemacht....

...und weil wir so brav waren, hat uns uns meine neue Familie gleich einen Knabberstick spendiert....
getreidefrei, versteht sich (es ist ein Gemüse-Saaten-Kräuter-Stick)
 
Liebe Grüße
Euer Mortimer und von meiner neuen Freundin Belana natürlich auch

" Halloooooo !!! - - -  Huuuuuuuuunger !!! "
 

(Emmy-Lou, Mellisande und Caramella aus der Pflegestelle Mannheim)

Hallo Frau Siegert,

Diamond hat sich super eingelebt, sie ist immer munter und frisst auch schon aus der Hand. Das Rausnehmen üben wir noch, sie ist ja echt richtig flink und berührungsängstlich. Willi und Diamond harmonieren perfekt zusammen und haben scheinbar immer ihren Spaß. Am ersten Tag haben sie gar keine Ruhe gegeben, mittlerweile haben sie sich aber beruhigt, streiten nicht mehr und machen gemeinsam Gehege und Auslauf unsicher.Ich schicke nochmal bessere Fotos, hier erst mal welche vom Handy......

Liebe Grüße, Lucas :)


Am Anfang lernt man sich kennen... (skeptischer Blick von Diamond)

....und irgendwann auch lieben....(Diamond und William)

 

 

Am Sonntag sind Isidora, Antonella und Tarak aus der Pflegestelle ausgezogen. Sie wohnen nun in einem extra für sie angefertigten Eigenbau mit den Maßen 2,00*1,40 m, den die neue Halterin gemeinsam mit ihrem Bruder gezimmert hat. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir das Resultat auf den Bildern gesehen haben! Da werden die drei Süßen sich sicherlich sehr wohl fühlen!

 

Am Wochenende rief uns die Halterin von Fino an, dass sie ihren süßen Spatz einschläfern musste. Er hatte ein Lipom am Hals, welches inoperabel war und ihn beeinträchtigte. Er hatte es wirklich so gut und durfte leider nur eine kurze Zeit dort verbringen.

Leider verlässt uns nun schon das nächste Patenschweinchen. Stan musste am Wochenende eingeschläfert werden. Sein Alter machte sich nun seit längerem schon bemerkbar. Immerhin war er schon 8 Jahre alt. Nun versagten ihm die Hinterbeine und keine Behandlung half. Da er nun schnell schwächer wurde und wir ihn nicht unnötig quälen wollten, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen ihn gehen zu lassen.

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
Ein Tier, der immer für uns da war, ist nicht mehr.
Er fehlt uns.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,
die uns niemand nehmen kann.

(Autor unbekannt)

Stan

Fino

Hallihallo,

vor einiger Zeit haben Sie uns angefragt, dass wir doch mal wieder ein Foto schicken könnten.

Jetzt funktioniert es wieder.

Bolle, von uns als Spitzname "Chef" genannt, geht es wirklich gut. Hier ist er gerade beim Wiegen, was ihm allerdings keinen Spaß macht...besonders, weil im Käfig gerade frisches Futter angekommen ist.

Wir haben jetzt Zuwachs bekommen, hier sieht man Bolle, Fipsi unsere alte Dame, Schoko, Belli und Plätzchen und wir haben angebaut, sie haben jetzt einen wirklich großen Käfig, der noch "um die Ecke" geht. Da wuseln sie gerne hoch und runter.

Unsere Tochter hat dem Bolle die Haare geschnitten, damit er was sehen kann

Demnächst baut mein Mann ihnen wieder die Heizung ein, das Fenster ist schon abgedichtet, aber noch ist es recht warm im Häuschen.

Wir freuen uns sehr an den kleinen Schweinchen, sie sind so herrlich gesund, sogar unsere Großmutter frisst mit viel Appetit.

Momentan bekommen sie öfters frischen Sellerie, damit sie für den Winter schön immungestärkt sind.

Gruß Katja


Bolles Rudel im neuen Eigenbau, viel Platz und viel Gesellschaft, so muss es sein!

Bolle brav beim TÜV

 

Gestern wurde überraschend Mortimer abgeholt, er wird in Zukunft Belana (ehemals SOS) Gesellschaft leisten, die nach dem Tod ihres Partners einsam zurückgeblieben war. Beide werden in einem 140er Käfig leben, den wir hier schon bei der Vermittlung vogestellt haben. Wir wünschen alles Gute!

Gerade habe ich ja von Leoni und der wachsenden Haarpracht berichtet, aber Heike hat auch noch ein paar herrliche Schnappschüsse beim  "Saubermachen" heute Morgen geschossen, die zeigen, wie gut es Leoni nun in ihrem neuen Rudel geht. Die wollen wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten...

Also erst kommt mal der lästige TÜV...

Während Frauchen schuftet, gibts für die Bewohner erst mal ein herzhaftes Frühstück außerhalb (Bella/Gabby, Leoni, Pebbles/Marcella und Polly)

Polly checkt schon mal die Lage....

....da ist aber noch nix fertig *grummel*....

Wie lange dauert das denn noch ?? *hibbel*

Ah, endlich dürfen wir rein! (Rudelchef Elias und Leoni)

....und bald kann Leoni auch schon wieder ganz entspannt ein Nickerchen machen...!

ein Bericht unseres Maildienstes Martina

Heute wollen wir Euch von drei Böckchen berichten, die aus einer Zootierhandlung freigekauft wurden. 2008 haben 5 Meerschweinchen und drei Hasen ihr noch kurzes Leben in einem Glasbehältnis von 60 cm x  40 cm im Schaufenster fristen müssen. Alle Tiere wurden freigekauft und 3 Böckchen kamen zu mir. Noch am selben Abend haben wir uns auf den Weg zum Tierarzt gemacht, da sie voller Milben waren und das eine Böckchen eine Kopfwunde hatte.


Aarons Kopfwunde

 

Davids Milbenbefall

Der Tierarzt war geschockt über den Zustand der Tiere, denn alle drei Meerschweinchen waren stark unterernährt und in desolatem Zustand. Damit begann ein Tierarzt-Marathon, der bis heute anhält. Zwei der Böckchen sind wohl Brüder und stammen aus der Kellerzucht der Zootierhandlung, somit wird vermutet, dass es sich hierbei um Inzuchttiere handelt. Das eine Böckchen wurde von einem Halter dort abgegeben, weil man ihn nicht wollte. Nachdem die Tiere milbenfrei waren, wurden alle drei kastriert. Das eine Inzuchtböckchen hat es besonders schlimm getroffen, Isaak. Er hat am ganzen Körper Tumore, die, wie eine Biopsie gezeigt hat, nicht bösartig sind, aber Folge von alten Verletzungen darstellen. Diese Verletzungen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Zootierhandlung entstanden, vermutlich durch die Hasen, die über die Babymeerschweinchen gesprungen sind. Da sich die Tumore über den ganzen Körper ziehen, ist an eine Operation nicht zu denken. Dann bekam er die erste Augenverknöcherung, es gab Einblutungen und mittlerweile ist er auf dem Auge blind und das Auge musste jetzt herausgenommen werden, weil der Körper versuchte das Auge abzustoßen. Die Operation hat er soweit gut überstanden. Anfangs wollte er nicht selbstständig fressen und musste zugepäppelt werden. Seit kurzem frisst er glücklicherweise wieder von ganz alleine. Das andere Auge beginnt nun auch mit einer Verknöcherung und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er dieses Auge auch verliert.


Isaak kurz nach der Augenoperation

Der Bruder hatte „Glück“, er hat im Moment nur Blasensteine, die noch beobachtet werden. Das andere Böckchen mit der Kopfwunde, die aber gut verheilte, hatte nacheinander zwei Hodenabszesse und er leidet unter massivem Harngries. Da die Tiere in der Zoohandlung ausschließlich mit Trockenfutter gefüttert werden, braucht man sich nicht wundern, dass Harngries und Blasensteine die Folge sind. Dann hat er sich den Kiefer gebrochen und wird ein Pflegefall bleiben zwischen selbst fressen und gepäppelt werden. Er muss jeden Monat zum Tierarzt und bekommt die Zähne gerichtet.

Das ist der heutige Stand von meiner süßen Boygroup.

Mein Appell an Sie liebe Interessierte, wenn ihr Tiere möchtet, gleich welcher Art, dann wendet euch an Tierschutzvereine, dort werdet ihr gut beraten in allen Fragen der Haltung, Ernährung, usw.. Dort ist man gut aufgehoben. Sollte ein Tier Erkrankungen haben, bzw. bestimmte Medikamente benötigen, werden diese wichtigen Informationen vor Vermittlung besprochen, damit sich jeder Tierhalter darauf einstellen kann.

Umso weniger Menschen Tiere in Zootierhandlungen kaufen, umso schneller wird dieses Elend ein Ende finden.

Übrigens wurde gegen die Zoohandlung Anzeige erstattet. Wir hatten Bilder und das tierärztliche Gutachten. Das Verfahren wurde eingestellt und die Zoohandlung macht weiter wie bisher.

 

Als Pflegestelle erlebt man ja so einiges, aber manchmal staunt man doch Bauklötze. Als ich Mitte September Emmy-Lou und Leoni aufnahm, war ich doch etwas geschockt, denn Leoni ist eine Peruaner-Dame, aber sie hatte bis auf ihren Haarschopf vorne alle Haare radikal abrasiert bekommen! Sie sei nicht mal verfilzt gewesen, meinten ihre Halter ( ein Grund, aus dem wir bei vernachlässigten Tieren schon auch mal zur Schere greifen, die meisten Halter kürzen auch vernünftigerweise bei Langhaartieren die Haare am Popo, aber das ist ja doch etwas Anderes....), nein, die vorherigen Halter fanden das einfach "witziger" so. Also ich jetzt nicht wirklich....

Leoni war am Popöchen so kahl, dass die rosa Haut zu sehen war (Foto bei Aufnahme am 15.09.)!

Nun verliebte sich unser Email-Dienst Heike sofort beim Betrachten der internen ersten Fotos in die kleine süße Maus (denn auch ohne Haare war sie ja schon entzückend), und so kam Klein-Leoni ert gar nicht in die Vermittlung, sondern besetzte schon bald das noch freie Plätzchen in der Meeri-WG von Heike. (Emmy-Lou, die kleine Rosette wäre aber noch zu haben, die sitzt noch bei mir in der Pflegestelle MA-Wallstadt, aber ich schweife ab....)

Am 26. 10. schickte mir Heike dann wieder Post, da ging Leoni schon als Rosetten-Dame durch... die Haare kamen mit Macht...

....und das Portrait von heute Morgen zeigt an der Seite schon die typische Peruaner-Mähne, aber wir sind gespannt, was noch "dabei rauskommt"..

Auf alle Fälle hat Heike sie schon ins Herz geschlossen, egal wie der haarige Endstand dann mal sein wird, versteht sich ja von selbst, oder?