(.....Oh, Frauchen kommt !.....) Gibt´s was zu fressen Lachen ?!?

(......Ach nee, die hat nur den schwarzen Kasten dabei......  Stirnrrunzeln
Dann stör doch nicht   *grummel* !!
 Fotos von Paul aus ihrer großen Gruppe, eingesandt von Lea

Hallo,

ich wollte mal berichten, dass es mir sehr gut geht bei meinen neuen Mitbewohnern Elli und Merlin und ich mich sehr wohl fühle. Meine neuen Halter meinten übrigens, Tiffy wäre doch ein passenderer Name für mich, ja, ich muss sagen, gefällt mir...

In unserem Gehege gibt es alles, was Schwein so braucht, gemütliche Häuschen, Heuraufe, verschiedene Verstecke....

....von einem der Häuser kann man noch eine Schräge laufen, das beherrsche ich auch schon bestens, wie man sieht (ich bin eben schon ein sportlicher Typ..Zwinkern )
Hier bin ich gerade mit Elli unterwegs....

...und hier mit Merlin in unserem Penthouse oben, toller Ausblick, nicht wahr ?!

Die Sofas sind in der Wäsche - - -  Seufz - - -

Hallo ihr lieben Paten,

ich Hotte melde mich heute mal wieder, leider aus traurigem Anlass. Gestern ist meine Lebensgefährtin Kendra verstorben und somit war ich schon wieder alleine. Es ist jetzt schon das zweite Mädel was ich verloren habe. Ich verzog mich in die hinterste Ecke und trauerte sehr. Keine leckere Gurke, kein Stück Paprika, kein Salat, nix konnte mich reizen, obwohl ich dies sonst nie verschmähe. Nein ohne Kendra schmeckte nichts mehr. Also beschloss meine Gurkenschnipplerin schnell den Käfig zu reinigen und neu zu gestalten. Ja aber was soll das dachte ich, ohne Kendra ist das alles doch trostlos. Ab in die Ecke und trauern.
Auf einmal sehe ich was. Neeeein, was kommt denn da auf einmal auf mich zu, ein Mädel. Eine ganz Hübsche, aber was für ein Würmchen. Die ist ja nur die Hälfte von mir. Ein richtiges Federgewicht. Ursel ist ihr Name. Jetzt ist sie auch ein Patenschwein, da sie mich aus meiner Trauer holen und mein restliches Leben schön machen soll.
Vor allem was so toll von ihr war, sie knabberte mir gleich am Öhrchen rum. Ist das nicht eine Liebeserklärung,
Was meint ihr dazu!

Aber schaut euch doch das Bild an auf welchem wir beide sind.

So das wollte ich euch nur wissen lassen

Bis bald Euer Hotte

P.S. Ursel würde sich auch über Paten freuen ,deshalb unterstützt auch sie *klick*

Hotte (links) und Ursel. Liebe auf den ersten Blick ähm Öhrchen knabbern.

Leanders Lächeln

Pflegestelle Steinbach

Schon seit vielen Jahren kümmert sich Frau Dr. met. vet Anette Fach (www.kleintierpraxis-oberursel.de) sehr liebevoll um meine eigenen Meerschweinchen und um meine Pflegeschweinchen. Für den Transport zu meiner Tierärztin wird immer eine Kuschelrolle mit in die Transportbox gelegt, da diese den Tieren eine gute Rückzugsmöglichkeit bietet und sie dadurch noch geschützer sind. Frau Dr. Fach ist von den Kuschelrollen sehr angetan, vorallem, nachdem sie hörte, dass der Verein diese in unterschiedlichen Sommer- und Winterdesigns selbst näht. Sie bot uns an, die Kuschelrollen bei sich zum Verkauf auszulegen, was wir sehr gerne annahmen, da durch den Verkauf jeder Rolle der Verein mit seinen vielen Schützlingen unterstützt wird.

Ich möchte mich hiermit herzlich für die langjährige und gute Betreuung meiner Vierbeiner bedanken und auch, dass durch die Auslage unserer Kuschelrollen in der Kleintierpraxis Oberursel der Verein unterstüzt wird.

Frau Dr. med. vet. Anette Fach mit meinem ehemaligen SOS Schützling Allegra und im Hintergrund sind unsere Kuschelrollen und Plüschschweinchen zu sehen. Weitere Kuschelrollen in unterschiedlichen Farben befinden sich im Lager der Kleintierpraxis

Am Wochenende wurde Joeline abgeholt.

Die Familie hat vor noch gar nicht langer Zeit erst mal zwei schöne neue Eigenbauten mit zweiten Ebenen für ihre beiden Meeri-Gruppen gebaut und in dem Zusammenhang auch erst mal die eine Gruppe mit Stupsi und Piccadilly vergrößert, und Kastrat Merlin ist seitdem ganz glücklich.....Und siehe da, die vergrößerte Gruppe machte wirklich mehr Spaß, die Tiere haben einfach mehr Interkation, wenn sie nicht nur zu zweit oder gar alleine (was nun gar nicht schön wäre) leben müssen, es ist immer Leben in der Bude.... Also war es nur logisch, auch der anderen Gruppe noch eine neues Rudelmitglied zu "gönnen", der Platz im Eigenbau war vorhanden und die Wahl fiel auf die hübsche Joeline. Sie darf nun mit ihren beiden neuen Gefährten, ebenfalls einem Kastraten und weiteren Weibchen im Gehege umherflitzen.

Die Pflegestelle Kleinkarlbach bedankt sich an dieser Stelle für den leckeren Gemüsekorb, leider leider..... ist bereits alles verputzt!! Wir haben ja immer großen Bedarf und freuen uns über solche Mitbringsel sehr.

Hier der zweite Eigenbau (im Hintergrund der von Stupsi und Piccadilly), in
direkter Nachbarschaft lebt nun Joeline auf ca 1,7 qm. Hier kann man wieder
sehen, wie doch viele unserer Halter in eine wunderbare artgerechte Meeri-Haltung
sozusagen "hineinwachsen" - - und Mitglied ist die Gurkenschnipplerin dieser zwei
Gruppen mittlerweile auch noch geworden.... Super!

Pflegestelle Plankstadt:
 
Als Pflegestelle hat man es manchmal nicht leicht, schon gar nicht, wenn die Mitpflegestellen-Kolleginen einem einfach mal so ein Beuteschema-Schweinchen unterjubeln, so geschehen nun auch bei mir...

Vor einiger Zeit nahm die Pflegestelle Mannheim einen Schwung Mädels bei sich auf... Bilder zwecks Farbdiagnose mailten wir uns zu, soweit war alles kein Problem, keines der auf den Bildern abgelichteten Mädels erwärmte mein Herz, also konnte ich (unbeschwert) zu Sabine fahren um die Mäuse abzuholen, es bestand keine Gefahr für meine eigene Gruppe, dachte ich.... Denn ich bin eigentlich eine Bock-Pflegestelle, damit eben NICHT mal ein Weibchen das Gehege wechselt, denn bei Böcken geht das ja zum Glück nicht, wobei es da auch immer wieder ein paar gibt, bei denen mir die Vermittlung wirklich sehr schwer fällt.... Derzeit betreue ich allerdings ausnahmsweise auch eine gemischte Gruppe und konnte deshalb Sabine zwei Weibchen abnehmen....
Und dann geschah es !!...Ich sah eine kleine rosa Nase, die mich anschaute....

Mein erster Gedanke war oh nein, bitte nicht... naja vielleicht geht der Kelch am mir vorüber und die kleine Nase ist charakterlich einfach nicht passend...
Aber erstens kommt es meist anders und zweitens als man denkt!
Jeden Morgen knutschte diese rosa Nase mich quiekend an... und so kam es wie es kommen musste, die kleine Karla zog am Wochenende in meine eigene Gruppe... und siehe da, es stimmte auch dort sofort alles, meine Bande hat sie sofort herzlich aufgenommen, und nun quiekt die Kleine mit meiner Meute um die Wette...( ...also doch wieder 14 eigene Schweinderls... und ich wollte doch nicht mehr aufstocken, nachdem meine heißgeliebte Sirona über die Regenbogenbrücke gegangen war.)

Ich freue mich über die Kleine und bin froh mich so entschieden zu haben.
(Suchbild: Wer entdeckt Karla in dem kunterbunten Gewusel ?? Zwinkern )

Wer kann diesem Schnäüuzchen, dem sanften Blick und den zarten Puscheln am Bobbes auch widerstehen...

Na ja liebe Nicky, jetzt wissen wir endlich auch, warum du dich dankenswerterweise um die Böckchengruppen kümmerst (nicht immer ein einfacher Job mit doch etwas schwierigeren Vergesellschaftungen), aber wir sind ja froh, dass du das machst! Und wir vom Team wünschen dir natürlich ganz viel Spaß mit dem niedlichen Neuzugang, wir sitzen doch alle im selben Boot (*hüstel*) und manchmal kann man eben einfach nicht anders....

 

Hallo Sabine,
hier kommt der versprochene Bericht:

Na endlich war es am Samstag soweit, Püppi  durfte in ihr neues Zuhause einziehen.Wir haben uns sehr gefreut und es lief auch alles nach Plan. Isaak hat sie sofort umworben "Oh ein neues Mädchen - ach wie schön ist das denn! "....Die erwachsene Lonny ist bisher sehr zurückhaltend und freundlich zu Püppi. Klein Paulinchen, die nämlich so groß ist wie Püppi, aber zwei Monate älter, möchte gerne der Chef der Gruppe sein - aber so einfach geht das nicht, sagen Lonny und Isaak. Püppi versteht sich mit allen sehr gut, sie ist einfach zuckersüß (wie alle anderen natürlich auch). Wie man sieht, gibt es bei Beate immer lecker Essen zur Freude der Schweinchen, nur die Waage freut sich nicht immer.Zwinkern

Paulinchen hat Püppi so schön das Gesicht geschleckt, vielleicht wollte sie damit sagen, ich bin bei uns jungen Meeris der Chef? Na egal, Püppi findet das nicht schlimm und irgendeiner muss ja der Chef sein.

Wir melden uns bald wieder, bis dahin eine schöne Advendszeit, bleibt alle gesund und munter.
LG
Beate und die 12 Eggensteiner Meeris....


Das große Gehege (180*135) mit der fertig gestellten zweiten Ebene (120*60), Püppi flitzt schon darauf herum....

....als hätte sie nie woanders gelebt (links Püppi, rechts Paulinchen)

Hier die beiden Youngsters beim einträchtigen Essen fassen, aber auch Lonny (hinten)....

....und dann auch der Herr des Hauses Issak (links) kommen noch dazu zum Gruppenfuttern.... Alles bestens bei Beates vierter Gruppe....

 

Und die nächsten traurigen Nachrichten haben uns erreicht...

Odin lag am 15.November tot im Gehege, es gab leider keine Anzeichen, woran er gestorben sein könnte. Durch Nachfrage bei den Haltern konnten wir auch erfahren das Hütchen vor ca. einem halben Jahr gestorben ist, woran konnte uns nicht gesagt werden. Ebenso konnten wir nach langen Nachforschungen auch die Halter von Nelly II erreichen, es war Detektivarbeit nötig und auch hier konnten wir nur erfahren, dass Nelly tot ist... wann das aber genau war, konnte uns nicht mehr gesagt werden....

Barlay musste am 01.12. in der Narkose bleiben und einschlafen. Die Halterin entdeckte bei ihm eine dicke Backe, der Abszess lag aber sehr ungünstig und bei der OP wurde festgestellt, dass der Kiefer schon angegriffen war, so dass ein Aufwachen nur eine Quälerei für Barlay gewesen wäre. Wirklich traurig!

Xylia musste ebenfalls am Samstag eingeschläfert werden. Ich kämpfte seit über 2 Wochen mit ihr. Sie hatte immer wieder Mal Verdauungprobleme und Schübe von Gelenkproblemen in den Hinterbeinen. Es war also fraglich, bekam sie Blähungen weil sie nicht mehr viel lief, durch Gelenkschmerzen oder bekam sie Blähungen und durch das wenige laufen, taten die Gelenke noch mehr weh. Jedenfalls konnten wir die bisherigen Problemchen immer wieder und auch sehr schnell in den Griffe bekommen und sie lief wieder munter durchs Gehege. Nur diesmal.... wollte einfach nichts helfen.... wir probierten verschiedenste Schmerzmittel in auch relativ hohen Dosen aus. Wir haben die Blähungen bekämpft, aber sie lief immer noch nicht, es wurde eher immer schlimmer. Und nachdem unsere Tierärztin und ich mit unserem Latein am Ende waren und kein Schwein in seinem eigenen Urin und Kot liegen und keine Schmerzen leiden sollte, haben wir uns am Samstag entschieden sie gehen zu lassen. Xylia war im Kopf noch fit, dies war das Schlimmste daran und sie wollte auch nicht einschlafen. Sie benötigte die doppelte Dosis der Euthanasie um für immer einschlafen zu können. Es ist schrecklich neben dran zu sitzen und sehen zu müssen, wie stark das kleine Herzchen doch ist und das sie wohl doch gerne leben möchte. Aber wie, was für ein Leben, wenn man ständig eingepinkelt ist? Ich hoffe, ich habe die richtige Entscheidung getroffen! Dieses kleinen aufgeweckte Schweinchen, mit den riesigen Knopfaugen wird mehr sehr fehlen!

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschiednehmen heißt.
Nicht zulassen,
dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die,
die wir lieben.

(Der träumende Delphin von Sergio Bambaren)

Hütchen

Xylia

Odin

Nelly II

Von Barclay haben wir leider nur ein kleines Bildchen, welches direkt in der Erinnerungs-Galerie zu finden ist.

Vor kurzem haben wir von Leoni berichtet, die bei unserem Email-Dienst Heike ein neues Zuhause fand und mit sehr kurzen Haaren vermittelt wurde, sich aber mittlerweile schon wieder zu einem prächtigen Peruaner-Weibchen entwickelt hat.

Nun hat uns die ehemalige Halterin kontaktiert und war ziemlich traurig, dass wir zu negativ berichtet hätte, weil Leonies Haare kurz gewesen waren. Wir veröffentlichen deshalb gerne hier Leonis Geschichte, wie sie uns nun berichtet wurde:


Das Meerschweinchen Leoni ist bei uns aufgewachsen, in dem Artikel wurde geschrieben, dass es geschoren wurde. Das ist richtig. Leider kam es im Artikel so rüber, als wäre das Tier misshandelt worden.

Dazu möchte ich etwas schreiben.

Ich habe das Meerschweinchen in Mannheim auf der Straße gefunden. Es lag halb tot an einem Baucontainer in einer Pfütze. Ich nahm es auf, päppelte es mit Spritze und Wärmelampe auf. Ich hängte Anzeigen aus mit Foto. Es hat sich keiner gemeldet.

Ich habe mit meinem Mann dann einen großen Käfig besorgt, denn es hatte die ersten Tage nur einen großen Karton mit einem Handtuch. Trotz Käfig war die Kleine verängstigt, wir haben uns informiert, dass man Meerschweinchen am besten mind. zu zweit hält. Und so haben wir noch eins besorgt und Leoni wurde immer fröhlicher. Auch Emmy-Lou, dem zweiten Meerschweinchen, ging es sehr gut. (...)

Dann wurde es Sommer. Es ist sehr heiß in unserer Wohnung. Einglasige Fenster... keinerlei Dämmung. Also können es schon mal um die 35 Grad werden, zumal der Käfig an der Wand stand. Sonnenseite. Nach ausgiebigen Recherchen lasen wir dann, dass es dem Schweinchen gut tut, wenn man die Haare kürzt. Okay, vielleicht haben wir zuviel weggeschoren, aber das geschah keineswegs aus Quälerei, sondern lediglich aus Unerfahrenheit! Es mag sein, dass ich erwähnt habe das es "lustig" aussieht, so wie im Artikel geschrieben. Doch wir rasieren doch das Meerschweinchen nicht, damit es dann lustiger aussieht?!!

Bald entschieden wir uns die Beiden in gute Hände abzugeben, da wir feststellten, dass wir einfach nicht genügend Zeit hatten, um uns ausreichend um die Beiden zu kümmern. Umso schöner war es, dass sich dann eine Frau von der Pflegestelle Mannheim bei uns meldete.

Sie kam und nahm die Beiden in Empfang. Schade, dass sie so ein negatives Bild von uns hat. Im Artikel wurde kein Wort darüber verloren, aus welchen Umständen Leoni kommt. Einfach nur traurig!

Dennoch wünsche ich viel Erfolg bei der Vermittlung, ich bin überzeugt, dass Sie alle einen guten Job machen - schon allein die Fotos der Pflegestellen sind der Hammer. Ich empfehle Sie gerne weiter, auch wenn ich sehr enttäuscht bin!

Wir haben uns mittlerweile entschuldigt, wenn der Artikel zu negativ klang und versprochen, die Zuschrift auch in unseren News zu veröffentlichen.

Am allerwichtigsten ist jedoch, dass es Leoni wirklich gut geht in ihrer neuen Gruppe und ihre neue Halterin viel Freude an ihr hat. Ende gut- alles gut, sozusagen.

Emmy-Lou sucht noch ein Plätzchen, sie lebt noch in der Pflegegruppe der Pflegestelle Mannheim und ist putzmunter. Aber auch für sie wird sich sicher bald ein schönes endgültiges Plätzchen finden!...

Hallo liebe Julia, liebe Nicky und das gesamte SOS-Team,


im Juli holte ich Duky von der Pflegestelle Plankstadt, um meiner Lucy einen Partner zur Seite zu stellen. Alles lief sehr harmonisch ab und ist es heute noch. Doch dann packte mich (als Meeri-Halter-Neuling) das Fieber und so kam dann Fredi im November aus der Pflegestelle Speyer zu uns nach Hause.

Nun ja, die Vergesellschaftung der 3 war laut Julia wohl die harmloseste der Welt. Ich dachte mir nach 12 Stunden, da muss doch mal was passieren. Doch die 3 hielten es wohl mit dem Motto: Wie sie sehen, sehen sie nix. Bisschen Gebrommsel, zartes Muigen, mehr war da nicht. Also setzte ich sie nach 24 Stunden zusammen in ihr reguläres Gehege. Alles passt.


Mittlerweile habe ich für jeden der drei die perfekte Beschreibung:


Duky - natürlich der kleine Herzog, der die Rangordnung klar für sich entschieden hat.

 

Lucy - die Prinzessin, die ihr Futter am liebsten auf der oberen Etage einnimmt und Kuschelrollen und Sofa für sich bestimmt

Fredi - Hofnärrin, für jeden Spaß zu haben, dauernd am Pfeifen und Rennen und Rumrollen


Tja, wie es scheint, ist alles vertreten, was ein Leben am Hofe so ausmacht.
Allen geht es gut, Duky hat sich übrigens von seiner Erkältung erholt.


Duky, Lucy, Fredi und die 2Beins Andrea und Fabian wünschen dem ganzen SOS-Team und allen SOS-Schützlingen von Herzen wunderschöne und friedvolle Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.


Macht weiter so, ihr seid klasse.
Bis bald und viele fröhliche Muigs!

 

 

 

Hallo, liebe Frau Siegert, hier mal liebe Grüße an alle von Stupsi und Piccadilly

Hier muss man sich manchmal ganz schön anstrengen für sein Futter! (Stupsi)

...aber danach gibt´s ein Nickerchen im Heubett...

....oder in der gemütlichen Kuschelrolle (Piccadilly)

...und unsere Futtersklaven verwöhnen uns und den Merlin sowieso nach Strich und Faden.....

PS Pssst - ein Geheimnis..... bald schon quieken wir zu sechst!! Denn wir bekommen Zuwachs aus der Pflegestelle Kleinkarlbach *jawollmuig* -  die süße Joeline wird bald in unserem Nachbargehege als Nr. 3 einziehen....!!

Heute ging es in der Pflegestelle Mannheim rund, denn gleich drei Tiere wurden abgeholt, allerdings von drei verschiedenen Haltern.

Satin-Schweinchen Melisande (die Halter wissen um die Satin-Risiken und so freuen wir uns sehr, dass Melisande nun eine Chance bekam) durfte heute zu einem einsamen Kastraten ziehen, der seine Partnerin verloren hatte. Die beiden haben eine ausgeschnitte Käfigschale mit Einstreu zur Verfügung, dürfen aber Tag und Nacht in der Wohnküche herumlaufen, die kabelsicher und mit einem waschbaren Teppich eingerichtet ist. Vor der Tür steht auch ein Brett, sodass sie nicht ausbüchsen können. Die beiden haben also viel Platz zum Herumflitzen. Auch die siebenjährige Tochter der Halterin kennt sich sehr gut mit Meerschweinchen aus und geht sehr vorsichtig mit den Tieren um. Wir wünschen viel Freude mit der neuen Mitbewohnerin und sagen herzlichen Dank auch für die Spende!

Kastrat Lucky wartet sehnsüchtig auf seine neue Frau, unten die Wohnküche mit
mit dem Meeri-Bereich links, der immer wieder anders bestückt wird.

Auch Püppi wurde heute abgeholt. Unser (aktives) Mitglied Beate hat zusammen mit ihrem Mann zwei neue großzügige Bodengehege gebaut. Die beiden zusätzlichen Ebenen von 120x 60 cm waren bei Foto-Erstellung noch nicht fertig, aber auch so ist schon genügend Platz zum Flitzen. Im einen Bodengehege leben in Zukunft dann Kastrat Isaak mit den SOS-Weibchen Lonny, Paulinchen und Neuzugang und Nesthäkchen Püppi, im anderen Kastrat Muck mit seinen SOS-Weibchen Keira, Kiani und Lisbeth. Wir werden natürlich immer mal wieder berichten. Vielen Dank auch für die Spenden, vor allem den tollen Leckerchen-Korb.....LECKER !!

Das große Gehege mit den Maßen 180*135 cm, hier noch ohne die zweite Ebene
Isaak, Lonny und Paulinchen ( von links) warten auf die neue Mitbewohnerin Püppi

Und zuguterletzt wurde auch noch Marisol abgeholt. Kastrat William hatte erst vor ein paar Wochen Diamond als neue Gefährtin bekommen, aber diese verstarb vor kurzem tragisch und unerwartet an einer Lungenentzündung. Diese kam aus heiterem Himmel und obwohl die Halter sofort zum Arzt sind und alles getan wurde, hatte es Diamond leider nicht geschafft.

Nun durfte Marisol sozusagen "nachrücken" und William wird sich sicher sehr freuen, wieder Gesellschaft zu haben. Das Gehege mit den Maßen 160*80 haben wir erst kürzlich in den news vorgestellt. Wir wünschen auch William und Marisol alles Gute zusammen. Auch hier herzlichen Dank für die zusätzliche Spende!

(Heute war wirklich ein Glückstag in der Pflegestelle Mannheim wie man sieht!)

Und ein viertes Glücksschweinchen haben wir heute auch noch zu vermelden. Unser Telefondienst Christiane hat ihre Gruppe um ein neues Rudelmitglied aufgestockt, sie wollte ja eigentlich nicht mehr, aber der altbekannte SOS-Schweine-Virus hatte wieder zugeschlagen und sie hatte sich unsterblich in die niedliche Shalimar verliebt. Die war von unserer Birgit (Pflegestelle Altrip) erst mal hochgepäppelt worden, denn sie war in keinem guten Zustand aufgenommen worden. Aber nun geht es ihr wieder gut und sie hat ein tolles neues Heim gefunden. Der große Eigenbau von Christiane im Afrikastil war schon öfter in den news, dort leben bereits vier ehemalige SOS-Schweinchen, nun ja, nun sind es fünf... Viel Spaß mit der Süßen, Christiane!

Die liebe Patentante Christa Eichsteller hat ihrem Patenschweinchen ein kleines Geschenk zukommen lassen:

Auf einigen Umwegen ist heute ein ganz ganz tolles Päckchen für mich angekommen.

Ich habe mich riesig darüber gefreut und mich gleich über den Inhalt der tollen Leckereien hergemacht :-) Auf der wunderschönen lila Kuschelrolle habe ich es mir gleich mal bequem gemacht.

Das war eine schöne vorweihnachtliche Überraschung und ich danke meiner lieben Patin Christa Eichsteller mit einem lauten muig muig sehr herzlich dafür.

Dein Patenschweinchen
Madalina


Hallo Sabrina und das SOS Meerschweinchen Team

Belle hat sich sehr schnell eingelebt. Nachdem Aki, in Sabrinas Beisein, seinen Standpunkt zu der „Neuen“ klar gemacht hat, saßen am ersten Abend die 2 Mädels in verschiedenen Ecken des Käfigs und Aki lief brommselnd von A (Nele) nach B (Belle). Seine Kampfwunden von Nele, Schmarren an der Lippe und  ausgerissene Haare an der Schnauze,  trägt er ohne zu klagen. Mittlerweile ist auch zwischen den beiden Damen fast alles klar. Sträubt Nele das Fell macht sich Belle dünne. Zähneklappern oder das Aki schlichten muß, sind sein mehreren Tagen nicht mehr vorgekommen. Ich glaub Nele merkt, daß es auch Vorteile haben kann, wenn sich ein Bock um 2 Weibchen kümmern muß – man kann z.B. stundenlang in der unteren Etage rumhopsen ohne belästigt zu werden.  In einer Sache sind sich die beiden Damen aber einig: sie machen beide Krach für 20, wenn jemand die Treppe runterkommt oder an den Kühlschrank geht, während Aki dabei leicht irritiert/ erschrocken schaut.
Man merkt, daß der Vorbesitzer sich mit Belle beschäftigt hat- Füttern aus der Hand, TÜV oder über den Käfig beugen, so daß das Tier sitzen bleibt, sind kein Problem.  Mit Nele bin ich da teilweise noch am üben.

Als ich versuchte Fotos zu machen war ganz häufig Aki mit der Schnauze im Weg und brommselte mich an. Er wollte mir wohl sagen: „Hey pass auf, das sind meine! Die bekommst du nicht.“  Schicke ein paar euch mit.

Liebe Grüße von Belle, Nele, Aki und Sina

Anmerkung: Ich habe Sina mitgeteilt, dass wir keine Haftung für kommende Hörschädigungen durch die Schweinchen übernehmen, denn auch im Vertrag steht ja schließlich:

  1. Nach der Übernahme des/der Meerschweinchen/s durch den Übernehmer entfällt jede Haftung des Vereins für Schäden, die das/die Meerschweinchen verursachen. Der Übernehmer ist Halter des/der Meerschweinchen im Sinne des § 833 BGB. Für Eigenschaften des/der Meerschweinchen/s übernimmt der Verein keine Haftung.

Hihi ;)

Hier hat der Eigenbau seinen Platz gefunden. Wie man sieht, durch Eigenbauten kann man jede Ecke geschickt ausnutzen

Hier sitzen die Drei auch mal ganz friedlich beieinander

Hier muss Aki mal wieder Nele bebrommseln und beruhigen. Ist ja auch schlimm seinen Mann nun mit einem weiteren Weibchen teilen zu müssen!

Und hier zeigt sich Belle schon ganz neugierig. Was eine süße Schnute!

Liebe Leser,

wir diskutieren zur Zeit im Verein über die normalen täglichen Kosten, die ein gesundes Meerschweinchen so verursacht. Einstreu, Heu, Frischfutter und Leckerchen- was kosten die eigentlich so pro Tier und Tag???

Das ist gar nicht so einfach auszurechnen, denn man muss genau Buch führen, wie lange z.B. die Einstreupackung genau gereicht hat und bei uns Pflegestellen wechselt die Zahl der Tiere noch dazu immer wieder, was die Sache doch etwas kompliziert macht. Und hat jetzt eigentlich die Familie die Paprika vom letzten Einkauf gegessen oder doch die Fellnasen?....

Vielleicht hat der eine oder andere von euch aber doch schon mal genau Buch geführt. Wir möchten wissen: Wie viele Kosten habt ihr pro Tier und Tag ? (Tierarztkosten oder ein neues Häuschen gebastelt etc, das lassen wir mal weg, es geht nur um das normale Alltägliche).

Wer also Lust hat, kann uns das Ergebnis ja mal mitteilen. Schön wäre es auch, dabei noch kurz zu vermelden, ob z.B. Heu und Einstreu in großen Ballen gekauft wurde.

Wir selbst waren auch schon fleißig am Rechnen, aber würden uns über weiteren Input sehr freuen. Wir werden alle Infos und Ergebnisse dann demnächst in den news vermelden. Also fleißig weiterlesen....

Zuschriften wie immer bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Stichwort "Statistik")

Am 19.November trafen wir uns wieder zu unserem zweimonatigen Pflegestellentreffen. Diesmal bei unserer Telefonisten Isabell. Dort gab es leckere Kürbiscremesuppe und wir diskutierten über viele Themen, die uns auf dem Herzen liegen. Beschlüsse, welche wir in die Mitgliederversammlung bringen möchten, wie können wir mehr Helfer für Besuche bei unseren ehemaligen Schützlingen finden, wie den Bekanntheitsgrad weiter steigern, wie sollen die Tierheimfeste im nächsten Jahr laufen. Es kommen immer wieder viele Themen zusammen, bei denen es wichtig ist sich zu treffen und persönlich auszutauschen. Auch frühere Themen werden immer wieder hervorgeholt, aufgearbeitet, zum Abschluss gebracht oder weiterhin auf der To-Do-Liste belassen. Es ist schon fast, wie in einer kleinen Firma. Manchmal fragt man sich, wie es sein kann, dass man neben seiner Vereinsarbeit noch einer wirklichen Arbeit nachgehen kann....
Nach dem Mittagessen und dem anschließenden Themenaustausch, kam dann natürlich auch der gemütliche Teil. Wenn sich Frauen treffen, wird auch immer gerne viel erzählt und gelacht. Bei leckerer Donauwelle und Miniküchleins macht das natürlich noch mehr Spaß.
Keine Ahnung, wie wir dann auf dieses Thema gekommen sind, aber plötzlich stand im Raum, was machen wir eigentlich mit dem toten Körper, wenn eines unserer kleinen Schützlinge gestorben ist. Manche von uns haben keinen eigenen Garten oder bei großen Pflegestellen, kann da doch auch mal der Platz knapp werden. Also wie läuft das, auch wenn man nicht gerne darüber spricht?
Ich selbst, als Pflegestelle Biblis, habe einen eigenen Garten und kann dort die fleischliche Hülle meiner Lieblinge vergraben, nur wie geschrieben, der Platz ist begrenzt. Also im Jahr 2010 leider sehr viele Tiere gestorben sind, machte sich mein Mann darüber doch einige Gedanken, denn er übernimmt das Ausheben des Grabes. Wir müssen platzsparender werden, war seine Überlegung. Und so können wir nun einen Erdbohrer unser Eigen nennen, welcher platzsparend ein senkrechtes Loch in die Erde schraubt. Nun muss ich mir aber immer merken, wo der Kopf des Tierchens ist, denn mit dem Kopf nach unten, möchte ich es nicht ins Loch stecken....
Eine andere Pflegestelle hatte das Platz sparen ebenfalls optimiert, genauer gesagt der Vater. Unter einem großen Stein, so dass der Hund nicht buddeln konnte, wurde ein sehr tiefes Loch ausgehoben und vor langer Zeit, dass erste Tierchen begraben... nach und nach wurde die Tiefe des Loches immer kleiner und weitere Schweinchen fanden ihre letzte Ruhe unter diesem Stein..... nur jetzt passt keines mehr darunter... also was nun?
Zwei weitere Pflegestellen schnappen sich im Todesfall eines Schützlings die große Schaufel und haben sich ihrem eigenen "Friedwald" in einem nahegelegenen Waldstück geschaffen. Wir werden hier bewusst keine Namen und Orte nennen..... jedenfalls wird es mit der Zeit schwierig sich noch genau zu erinnern, unter welchem Baum schon ein Tierchen liegt....
Zwei weitere Pflegestellen haben schon lange keinen Platz mehr in ihren eigen Gärten, so dass sie die toten Tierchen zum Tierarzt bringen, dort werden sie dann zu einem Krematorium weitergeleitet und eingeäschert. Was aber machen, wenn das Tier gerade an einem Wochenende stirbt? Eine unsere Pflegestelle stiefelte dann des Nachts zu einem nahe gelegenen Friedhof und begrub in aller Heimlichkeit und Stille das Tier...
Oder was ist, wenn der Partner, welcher normalerweise die Arbeit des Erdlochaushubs übernimmt, nicht da ist? Wo lagert man das Tier dann? Ok, bitte alle mit einem unruhigen Magen nicht weiterlesen.... im Kühlschrank! Oder der Tiefkühltruhe...... Was ist aber, wenn der Partner das nicht so angenehm findet? Dazu eine Anekdote, die ebenfalls in der Runde fiel. Einer unserer Pflegestelle ist leider ein Tierchen während der Urlaubsbetreuung gestorben und die Halter baten darum, es selbst beerdigen zu dürfen... der Freund unserer Pflegestelle wollte aber defintiv kein Tier im Kühlschrank, noch in der Tiefkühltruhe haben. So wird man eben erfinderisch.... da der Freund wenig von Tiefkühlgemüse hält, wurde kurzerhand solch eine Tüte von dem Gemüse befreit und das Tier dort eingepackt und in die Tiefkühltruhe gelegt.... wir überlegten, was wäre gewesen, wenn der Freund doch Tiefkühlgemüse zu diesem Zeitpunkt gewollt hätte.....?
Einige unserer Pflegestellen haben Bekannte, welche ebenso Reptilienbesitzer sind. Von diesen kam auch schon die Frage, was macht ihr mit den toten Tieren? Sie boten uns an, diese als Futter für ihre Tiere zu verwenden. Bisher kam es noch nicht zu diesem Fall und es sträubt einen auch irgendwie, aber andererseits, wird dadurch nicht ein lebendes Tier vor dem Tod bewahrt?

Dies war nun ein kleiner Auszug aus unseren Überlegungen und Vorgehensweisen bei diesem Thema. Natürlich spricht man nicht gerne darüber...... aber leider ist es auch nicht zu vermeiden. An jedem verstorbenen Schützling tragen wir schwer, die Pflegestellenarbeit ist dadurch nicht immer einfach. Uns daher alle 2 Monate austauschen zu können ist sehr wichtig! Und wir freuen uns immer sehr auf unsere Treffen!

Erst kürzlich war Diamond zu unserem ehemaligen Schützling William in seinen Eigenbau gezogen und die beiden hatten sich gut miteinander verstanden. Dann wurde Diamond ganz plötzlich krank, hatte eine schwere Erkältung aus heiterem Himmel. Die Halter gingen sofort zum Tierarzt, sie bekam Anitibiotika und weitere Medikamente zur Unterstützung, doch in der ersten Nacht ist die süße Diamond leider schon verstorben. Vorher war noch alles normal gewesen, Gewichtskontrolle,Verhalten usw. Manchmal ist man einfach machtlos und die Halter haben hier wirklich alles getan.
  
Auch Tabu musste vor einigen Tagen eingeschläfert werden, eine furchtbare Diagnose, nahm ihr jede Chance zur Heilung! Durch eine Röntgenaufnahme wurde die Ursache des anhaltenden schlechten Fressverhaltens gefunden. Ein großer Tumor schob Herz und Lunge zur Seite, die arme Maus!
  
Ich bin gegangen, nur einen kleinen Schritt
und gar nicht mal weit.
Und wenn Du dorthin kommst, wo ich jetzt bin,
wirst Du Dich fragen warum Du geweint hast.
Erinner dich an mich, an die gute Zeit die wir hatten,
und dein Herz wird nicht mehr schwer sein.
 
(Unbekannter Verfasser)
 
 
Diamond
 
Tabu