Vor einer Woche wurde Marcella (jetzt Pebbles) zu einer lieben Wiederholungstäterin vermittelt, die auch schon Elias und Gabby (jetzt Bella) aufgenommen hat. Elias hat sich sehr über seine neue Mitbewohnerin gefreut und auch die anfangs skeptische Polly hat sich inzwischen mit Marcella angefreundet. Hier der ausführliche Bericht:

Marcella hat sich richtig gut eingelebt und ihre anfängliche Scheu abgelegt. Sie ist wirklich eine sehr taffe Maus und kommt gut zurecht. Inzwischen nutzt sie häufig den Auslauf im Zimmer, klettert gern auf Dächern und der zweiten Ebene herum und bettelt mit den anderen um Futter, dass sie sich dann auch aus der Hand abholt.

Mit Polly kam es anfangs erwartungsgemäß zu der ein oder anderen Reiberei, aber Marcella hat Polly schnell klargemacht, dass sie mit ihren Zickereien bei ihr nicht durchkommt. Seither überlegt sich Polly sehr genau, ob sie Marcella ärgert oder nicht und hält sich meist zurück!

Elias dagegen ist natürlich sehr froh, dass sich sein Harem nochmal vergrößert hat und kümmert sich schön um all seine hübschen Frauen (auch wenn Gabby es ihm ganz besonders angetan hat). Er ist sehr geduldig mit seinen Damen, und wenn es ihm dann doch mal zu bunt wird, macht er auch klar, wer der Herr im Stall ist und sorgt für Ruhe.

Auch mit Gabby hat sich Marcella gleich gut verstanden, die Kleine ist aber auch eine ganz liebe Maus, die jeder Streiterei lieber aus dem Weg geht. Sie ist inzwischen noch ein Stückchen gewachsen, ist wahnsinnig neugierig und zutraulich und wenn sie sich nicht gerade im Zimmer rumtreibt, turtelt sie gern mal mit Elias oder streckt sich in der Heuraufe aus.

Alles in allem sind die vier eine tolle Truppe und ich denke, dass unsere neue starke Frau der Gruppe ganz gut getan hat!

Schöne Grüße und noch ein schönes Wochenende,
Heike


Alle vier einträchtig beim Heumümmeln

Oh Mann, jetzt hat Bella mir schon wieder den besten Platz weggenommen!
Links Marcella (jetzt Pebbles) mit Gabby (jetzt Bella)

Dieser Aussichtsplatz ist einfach super!
(Marcella)

Hey Pebbles, schau mal nach oben. Ich glaube es gibt gleich was zu futtern.
Marcella (jetzt Pebbles) mit Elias.

 

1 Woche ist unser Video nun online. Schnell sind wir auf Platz 1 gestiegen, mit eurer Hilfe.
Eine weitere Woche kann nun noch gevotet werden und viele weitere Videos, anderer Vereine, sind hinzugekommen.
Bitte stimmt weiter für uns ab und achtet vorher darauf die Anzahl der Sterne anzupassen.
Wenn euch das Video gefällt, gebt uns 5 Sterne.
Gerne könnt ihr auch auf anderen Plattformen für uns werben: Foren, Social Networks, auf eurer Homepage. Animiert eure Verwandten, Freunde, Bekannten usw.
Nur durch eure Klicks haben wir eine Chance auf ein Preisgeld von 3000 Euro, mit welchem wir so vielen Tieren helfen könnten.

Gestern durfte Elisha in ihr neues Zuhause ziehen. Vor kurzem ist dort unsere Molly verstorben und der Kastrat sollte natürlich nicht alleine bleiben. Aufgrund unserer veränderten Vermittlungsbedingungen kaufte die Halterin bei uns einen gebrauchten 1qm großen Käfig. Unsere Pflegestelle baute dazu direkt eine Etage ein und Elisha wurde im gleichen Zuge abgeholt.

Auch Pepper durfte heute umziehen. Er wird zukünftig bei einem Weibchen leben und beide haben ein großes Gehege. Es ist 165*165cm groß und katzensicher gebaut. Man kann auf dem nachfolgenden Bild zwar nicht viel von der Einrichtung erkennen, aber speziell wegen der Sicherung möchte ich es so zeigen. Denn auch mit Katzen kann man Meerschweinchen halten.

Peppers neue Traumvilla.... Eigentlich hätten hier bis zu sieben Meerschweinchen Platz bei 2,75 qm Fläche..... da kann Pepper sich echt austoben. Wenn es mit dem neuen Traumpaar gut klappt, überlegen die Halter tatsächlich, noch einem Weibchen ein schönes Zuhause zu geben... Also wir hätten da überhaupt nichts dagegen.....Zwinkern

Und auch Isidora kann sich nun über neue Halter freuen. Sie zog heute ebenfalls in ihr neues Zuhause. Sie darf nun einem vereinsamten Kastraten Gesellschaft leisten. Zuerst wohnte dieser in einem 120er-Käfig. Für zwei Tiere natürlich zu klein. Mit einem dauerhaft zugänglichen Auslauf haben die Beiden nun ein absolutes Traumzuhause.

Maildienst Diana:

Im September 2009 kam Xenia zusammen mit ihrer Freundin Buffy zu uns. Die Beiden kamen aus sehr schlechter Haltung und haben wohl so einiges Schlimmes erlebt.

Vor 4 Wochen ging es ihr plötzlich sehr schlecht und sie hatte stark abgenommen. Es wurde ein kastaniengroßer Knoten im Hals getastet. Der Versuch den Knoten mit Antibiotika zu bekämpfen schlug fehl. Nach 3 Wochen war er zwar „nur“ noch olivengroß, aber trotzdem sollte er in Xenia natürlich nicht länger verweilen und wir entschieden uns zur OP.

Bis zur OP musste natürlich noch gepäppelt werden, damit Xenia wenigstens ihr Gewicht hält. Sie musste 3 x am Tag Medikamente und Päppelbrei bekommen. Sie hatte es tapfer über sich ergehen lassen.

Der Knoten wurde ins Labor geschickt und er stellte sich als Schilddrüsenkarzinom heraus.

Xenia erholte sich nach der OP sehr schnell und hatte sofort wieder gefressen. Sie wurde zu einer wahren Bettelmaus und schaffte es immer wieder mir ein Stück Gemüse abzuluchsen. Sie nahm in den letzten 3 Wochen tolle 200 Gramm zu und war munter unterwegs. Ich dachte, du wärst übern Berg kleine Maus!

Heute Nacht saß Xenia dann aufgeplustert und mit starker Flankenatmung im Gehege. Sie war völlig verkrampft und man konnte sehen, dass sie große Schmerzen hatte.

Als ich heute Morgen in der Tierarztpraxis ankam, gab sie beim Atmen schon leise Stöhngeräusche von sich. Sie hatte starke Bauchschmerzen und eine sehr schwere Atmung. Selbst das entkrampfende Schmerzmittel, welches sie gespritzt bekam, half nichts mehr. Die Atmung wurde immer stärker und das Stöhnen lauter.

Ich spürte, dass es Zeit war sie gehen zu lassen.

Sie durfte in den Armen einer ganz lieben Tierärztin friedlich einschlafen.

Xenia hinterlässt eine sehr große Lücke. Bei uns, wie auch in der Gruppe. Xenia, ich hoffe du musstest nicht zu sehr leiden und es geht dir nun gut, wo du jetzt bist. Du wirst uns sehr fehlen.

Machs gut mein kleiner Sonnenschein!

Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens:
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nie vergessen lassen.

(Autor unbekannt)

Hallo Frau Nesswetter, hallo Frau Storm,

vielen Dank nochmals, dass das mit Riley so gut geklappt hat. Ich wollte Ihnen mal kurz mitteilen, wie es so läuft bei uns:
Inzwischen hat sich Riley schon recht gut eingelebt. Er nimmt Futter aus der Hand und läuft auch schon selbstverständlich mit Lulu im Zimmer rum.
Auf der Etage steht nun ein Haus, in dem er oft liegt.
Nur die Rangordnung haben beide noch nicht endgültig geklärt. Riley hat am Anfang auch schon mal eine auf die Nase bekommen. Er brommselt aber fleißig weiter um Lulu rum.

Viele Grüße

Riley hat sich gut eingelebt

Bei dieser hübschen Dame auch kein Wunder

In seinem neuen Häuschen

Liebe Sabine,

Die Kleinen entwickeln sich prächtig...Vergesellschaftung gar kein Problem, die waren gleich eine Bande, ganz als wären sie schon immer zusammen gewesen. Keinerlei Zank, Gezicke oder sonst was. Tenga war natürlich sehr beglückt über die Haremsvergrößerung. Tenga, Gigi und Wilma (Odette) sind auch schon länger recht zutraulich und holen sich ihr Futter aus der Hand. Nur Klara (Marie-Claire) ist immer noch sehr schreckhaft und zurückhaltend. Sie kommt zwar bis auf Bissweite heran, zuckt dann aber doch wieder zurück und rennt weg um sich aber gleich wieder aufs Neue heranzuwagen, als hätte sie Angst vor ihrer eigenen Courage. Man muss ihr also alles in kurzem Abstand vor die Nase legen und dann macht sie sich eifrig drüber her. Ich bin auch deshalb sehr froh Wilma kurzerhand auch mitgenommen zu haben. Sie ist viel neugieriger und aufgeweckter, man sieht sie einfach viel mehr.

Hier ihre Gewichte vom letzten Sonntag: Tenga 912g, Gigi 696g, Klara 564g und Wilma 500g, d.h. sie legen wöchentlich konstant um gut 20g zu. Die Fressen einen ja wirklich arm. Da sie alles immer so schnell verputzt haben, habe ich jetzt auch mal gewogen, wieviel sie so bekommen...und zunächst war ich erschrocken, denn die Waage zeigte pro Schwein nicht mal 100 g an, das aber pro Fütterung, d.h. unsere Schweine bekommen so 200 g FriFu am Tag und futtern dazu Heu wie verrückt. (Anmerkung: Wir empfehlen eigentlich bis zu 150 gr Frischfutter pro Tier und Tag, kommt allerdings auf die Tiere an, diese hier haben auch sehr viel Platz für Bewegung und auch Nachholbedarf, da sie extrem dünn in die Vermittlung kamen.)

Tenga ist übrigens eine neue Kralle gewachsen und die alte hat er verloren, ganz wie bei uns mit den Fingernägeln. ( Anmerkung: Der Kleine hatte kurz nach der Vermittlung einen kleinen Zusammenstoß mit irgendwas und eine Kralle ramponiert.)

Aktuelle Fotos habe ich leider gerade keine, aber ich hänge welche an, die ich an den Tagen nach dem Umzug gemacht habe. Da Karla und Wilma noch so klein sind, habe ich sie zusammen mit Gigi lieber in das Käfigoberteil gesteckt, da ich Angst hatte, sie könnten durch die breiten Gitterabstände des großen Geheges abhauen. Auf einem Foto ist Tenga mit Gigi im Hintergrund zu sehen, auf einem Klara und Wilma und auf einem ist auch Erna zu erkennnen. Das von Tenga alleine war schon vorher im Sep.

Die News lese ich übrigens auch so gut wie täglich und bin geradezu enttäuscht, wenn es mal nichts Neues gibt ;-) Aber lieber gar nix lesen als wieder einen Trauerfall. Ich nehme in der Tat doch immer sehr Anteil, aber eben auch bei den guten Nachrichten. Besonders schmunzeln musste ich natürlich über Deinen Schock oder auch über das Zweikopf- und Überlängenschwein...für das Video habe ich übrigens schon unter den ersten hundert abgestimmt...und das sogar doppelt. Falls es am Ende eng werden sollte...ich habe noch so ein paar Emailadressen in Reserve ;-)

Wenn ich mal wieder bessere Fotos habe, melde ich mich wieder.

LG

Thorsten
 
Im Garten an einem der letzten warmen Spätsommertage (das große Innengehege haben wir hier schon vorgestellt.)
 
 
...und hier der Herr des Hauses im Gras unterwegs....Jungbock Tenga, glücklicher
Herrscher über 4 attraktive Mädels...was will Bock mehr?....

Pflegestelle Mannheim-Seckenheim:

In der Nacht von gestern auf heute ist unser kleiner "Dreckspatz" leider von uns gegangen.

Montag abend hat sie verstört im Gehege gesessen und hatte von einen auf den anderen Tag 40g abgenommen (das waren 17% ihres Körpergewichtes, da sie vorher nur 240g wog). Dank Nottierarzt stellte sich das als Blähungen heraus und wurde erfolgreich behandelt. Schon ab Dienstag ging es ihr wieder viel besser, war wieder "ganz die Alte". Das hieß bei Peppi: rumschreien, bis Futter kommt, aufgeregt im Gehege rumschwirren, wenn Futter gereicht wird und beim Füttern mit Päppelbrei (den bekam sie jeden Tag mit Ergänzungsfuttermittel) die Spritze halb zerkauen.

Leider war sie gesundheitlich nicht ganz wohl auf, was sich darin äußerte, dass sie extrem kleinwüchsig und mager war für ihr Alter und sie nicht mehr wuchs oder zunahm. Außerdem sabberte sie so stark, dass ihr Hals und ihre Vorderfüßchen pitschnass und dreckig waren und bei jedem Putzen den Dreck und die Nässe im Fell verteilte. Weil sie dann immer noch nicht sauber war, hat sie sich dann wieder versucht zu putzen usw. Da sie nach einer Weile angefangen hat zu "riechen", (eher gesagt zu stinken...Schweigen), war es dann notwendig, sie zu baden. Das zeigt, dass sie wirklich ein Ausnahmefall war, die kleine Peppi, denn Meerschweinchen dürfen aufgrund des dadurch entstehenden Stresses und der Erkältungsgefahr nur im Notfall gebadet werden.

Obwohl sie einige "Baustellen" bezüglich ihrer Gesundheit hatte, ist sie mir mit ihrer einnehmenden Art ans Herz gewachsen und ich hätte ihr gerne noch mehrere Monate, ja sogar Jahre bei mir gegönnt.

Pepita stammte aus einer sinnlosen Vermehrung und reiste als Überraschungspaket im Bauch ihrer Mutter in der Pflegestelle Mannheim-Wallstadt an. Ihre Mutter hat mit 19 anderen Meerschweinchen in einem 120er Käfig gelebt oder eher gehaust, da dem Halter die Situation über den Kopf gewachsen ist. Was mich besonders wütend macht: erst in diesem Stadium wurde um Hilfe gebeten! Es ist wirklich keine Schande, wenn man nicht mehr zurecht kommt und sich Hilfe holt, aber es ist eine Schande, wie spät dies erst passiert ist. Wenn schon eher eingegriffen worden wäre, hätte vielen Meerschweinchen Leid erspart werden können. So kam es zur ungeregelten, verantwortungslosen Vermehrung. Warum nur ist der kleinen Peppi dies alles nicht erspart geblieben?

Ich möchte hiermit an alle appellieren, die gerne einmal Meerschweinchenbabys, oder andere Tierbabys möchten, sich folgendes genau zu überlegen:

Wenn die Herkunft der geplanten Elterntiere nicht genau bekannt ist, kann eine Menge schief gehen, bis hin zum Tod der Mutter und Babys, können Sie das verantworten? Babys bleiben nicht lange so klein und niedlich, was dann? Was passiert mit einem extrem großen Wurf, wohin mit den Tieren, die Sie nicht selbst behalten können?

Ich werde das laute, helle und fordernde Quieken schmerzlich vermissen, es wird nun sehr viel ruhiger in meinem "Meerwutzhausen" sein. Auch wenn es mir viele Sorgen und Mühe bereitet hat, so einen Sonderling bei mir gehabt zu haben, würde ich immer wieder ein solches Schweinchen aufnehmen.

Pepita, ich werde dich niemals vergessen, wie auch, du kleiner Racker...

Keiner wird gefragt,
wann es ihm recht ist,
Abschied zu nehmen von Menschen,Tieren,
Gewohnheiten, sich selbst irgendwann.
Plötzlich heisst es damit umzugehen,
ihn auszuhalten diesen Abschied,
diesen Schmerz des Sterbens,
dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.

(Margot Bickel, angepasst von uns)

Kresnadi und Leopold wurden am Montag zusammen vermittelt. Sie werden zusammen in einem wirklich großen Eigenbau leben und werden ihrer neuen Besitzerin Gesellschaft leisten, welche in ihre erste eigene Wohung gezogen ist. Das Gehege ist 200 *130 cm groß.

Vor kurzem haben wir über Angelina, Sira und Apple berichtet. Die kleine Apple hat sich durch einen Unfall eine Fraktur am Hinterbein zugezogen und muss nun möglichst ruhig gehalten werden, damit der Bruch gut heilen kann. Da man Meerschweinchen keine Bettruhe verordnen kann, sollte man in einem solchen Fall das Tier in einen kleinen Käfig setzen, so dass es nicht umhertoben kann. Bei der Einrichtung muss jede Möglichkeit zum draufhüpfen vermieden werden. Apples Halterin hat all das berücksichtigt und kann nun erste Erfolge vermelden auf ihrer kleinen Krankenstation:

...Hachja, die Patienten... die treiben mich noch in den Wahnsinn... Ich habe schon gesehen, dass Apple sich wieder mit dem Beinchen kratzen kann und es auch schon abgeschwollen ist. Auch habe ich schon einmal gesehen, wie sie das Beinchen ordentlich ausgestreckt hat nach einem Mittagsschläfchen ;-) ...

Na, das hört sich doch gut an. Weiterhin gute Besserung, liebe Apple!

Und Bilder haben wir auch noch bekommen:

Habt ihr Apple gesehen? Muss sie immernoch in ihrem Krankenkäfig sitzen?
Sira

 

Angelina

Hey Leute, so schlimm ist das ganricht mit meinem Beinchen.
Aber ich bin trotzdem froh, wenn ich endlich wieder mit euch toben und spielen kann.
(Apple)

 

Und hier Apple (beziehungsweise Apples Hinterteil) und ihre
Mitbewohnerin Lilifee in der Kuschelrolle.

Hallo liebe SOSler!

Eigentlich wollte ich schon lange Bilder von Homer schicken, aber leider habe ich erst jetzt die Zeit gefunden. Dafür habe ich jetzt aber auch viel über den kleinen Herrn zu erzählen. Homer ist nicht nur sehr fotogen sondern auch sehr zutraulich geworden. Er ist schon fast ein Schmuseschwein, jedenfalls bei meinem Freund. Von ihm lässt er sich gerne den Rücken kraulen und er läuft sogar auf die Hand zu um sich kraulen zu lassen. Mir traut er leider nicht so ganz und ich muss ihn erst mit einem Leckerchen bestechen ...Pediküre, Tierarzt, Diät!!... ich bin nun mal ein Folterknecht für ihn :(
Er musste nicht einmal oft zum Tierarzt, nur zweimal. Und das war wirklich seine eigene Dusseligkeit ...der junge Mann hat im Eifer des Gefechts doch glatt die eckige Hauskante mit dem runden Po einer Meeridame verwechselt und sich das Beinchen verstaucht. Nach einer Woche war alles wieder in Ordnung und er konnte wieder brommseln wie es sich gehört. Wobei ich gemerkt habe, dass er kaum noch brommselt. Inzwischen liegt er meist irgendwo entspannt vor sich hin und wacht nur über die Damen damit sie sich nicht streiten (was sie ohnehin so gut wie nie tun).
Durch dieses Verhalten musste er so manchen Spot über sich ergehen lassen. Erst als ich die Meeris einer Freundin in Pflege hatte hörten die kleinen Gemeinheiten auf. Da wurde aus Homer dem Meerschwein, Homer das Wildschwein. Zwar waren die beiden Gruppen voneinander getrennt, aber immer noch in Hörweite.Und das reicht Homer vollkommen aus!!
Er ist die ganze Zeit über hin und her und auf und ab gerannt und hat laut in Richtung fremdes Böckchen gequiekt. Zu seiner Entschuldigung muss ich aber auch sagen das der kleine Baggermann meiner Freundin recht frech einfach seine Damen angebrommselt hat. Nach diesen lautstarken Tagen wünschte ich mir lange Zeit ein schalldichtes Gehege!
Die Annahme Homer würde keine Tomaten mögen beruht auf einem Missverständnis. Mal so nebenbei bemerkt. Er mag Tomaten, Tomatenschale um genau zu sein. Es ist so niedlich wenn er jeden Millimeter der Tomate untersucht und gewissenhaft abknabbert um ja kein Stück Schale zu übersehen. Wenn er in der Hängematte versinkt ist es fast genauso süss. Zwar mag er die Kuschelhängematte, schafft es aber nicht so elegant in sie hinein oder hinaus zu klettern. Er sollte Unterricht bei seinen Mädels nehmen. Bei den 4 Damen sieht es wesentlich graziöser aus *gg*

Liebe Grüsse von Homer , seinen Mädels und mir

Anmerkung von uns: Wir lieben solche tollen Berichte. Da kann man doch heraus lesen, wie geliebt Homer wird und wie gut es ihm geht. Wir freuen uns!


Wie beschrieben, Homer beim chillen

Mit seinen 4 Damen

Liebe Pflegemama,
 
ich wurde mit über 7 Jahren noch bei dir abgegeben, weil ich ganz alleine war. Ich durfte zu anderen Meerschweinchen ziehen, ich fühlte mich wohl. Aber meine Freunde die bereits gegangen waren, riefen nach mir. So hab ich meine Köfferchen gepackt und habe meine letzte Reise angetreten. Danke dass ich die letzte Zeit bei dir sein durfte und ein paar schöne Tage bei dir verleben durfte.

Denk Dir ein Bild - weites Meer
ein Segelschiff setzt seine weissen Segel
und gleitet hinaus in die See.
Du siehst wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.
Da sagt jemand: "Nun ist es gegangen!"
Ein anderer sagt: "Es kommt!"
Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts
anderes als die Grenze unseres Sehens.
Wenn wir um ein Tier trauern,
freuen sich andere,
die es hinter dieser Grenze wiedersehen.

(leicht verändert, ursprünglich von Peter Streiff)

 

 Lya-Numi war nur sehr kurz bei uns, aber vergessen werden wir auch sie nie!

Liebe SOS-ler,

ich möchte euch heute mal eine kurze Rückmeldung zu meinem Adoptivschweinderl Robby geben.  Abgeholt habe ich ihn mitte August von der Pflegestelle Karlsruhe.

Die Vergesellschaftung lief etwas zäh, da meine beiden Mädels das süße Kerlchen einfach mal ignoriert haben… Irgendwann, nach einer guten Woche, haben sie dann wohl nachts die Rangordnung geklärt. Eines morgens hatte Robby eine blutige Lippe! Ich bin ganz schön erschrocken, hab ihn erstmal rausgenommen und die Wunde behandelt. Sah zum Glück schlimmer aus, als es war und ist längst wieder verheilt... Ich hätte erwartet, dass der kleine Kerl erstmal verstört sein müsste, aber nix da, der hat sich nicht beirren lassen :D

Von dem Tag an konnte man dann beobachten, wie sich langsam aber stetig ein richtiges Miteinander in der kleinen Gruppe entwickelte.

Inzwischen leben die drei friedlich zusammen und scheinen sich gut zu verstehen.

Glücklicherweise ist Robby recht verfressen, weshalb er auch schon recht zutraulich geworden ist ;) Anfangs konnte man sich ihm kaum nähern, ohne dass er davongesaust ist. Heute kommt er einem direkt entgegen um zu schauen, ob man was Leckeres zum Fressen dabei hat :D

Damit ihr auch sehen könnt, wo Robby wohnt, habe ich noch zwei Fotos angehängt.

Liebe Grüße

Tamara
 
 
Robby (unten) mit seinen zwei Damen
 
 
Robby, Rudelchef mit rosa Schnäuzchen....er sieht doch sehr zufrieden aus, oder?

Liebe Leser,

die Aktiven vom Verein SOS Meerschweinchen e.V. nehmen derzeit an einem Film-Wettbewerb von Lidl teil, bei dem Vereine tolle Geld- und Sachpreise gewinnen können. Wir haben mit viel Mühe und Herzblut  für den Wettbewerb einen Film-Beitrag erstellt und es wäre doch wunderbar, wenn wir für den Verein einen Preis gewinnen könnten, dieser wird natürlich voll und ganz unseren Schützlingen zugute kommen!..... Der erste Preis beträgt 3000,- Euro für die Vereinskasse!!!
Wer also unsere Tierschutzarbeit unterstützen möchte, der sollte unser Video mit (natürlich 5) "Sternen" bewerten, je mehr mitmachen, desto besser, wir würden uns sehr sehr freuen. Drückt uns die Daumen!
 
Die Aktiven von SOS
 
PS. Wer sie nicht gleich erkannt hat, die tolle Köchin/Sprecherin/Regisseurin im Video ist übrigens unsere Sabrina (1.Vorsitzende)

Pflegestelle Biblis:

Vor kurzem habe ich einen schrecklichen Fund gemacht. Ich habe meine Meerschweinchen ausgemistet, frisch eingestreut, Heu verteilt und dann beobachtete ich sie noch eine Weile. Auf einmal entdeckte ich einen Ast im Gehege oder ich dachte zumindestens, dass es einer wäre. Beim näher kommen entpuppte sich dieser als Beinchen eines kleinen Kitzes. Mir wurde doch etwas schlecht, das arme Tier. Hoffentlich musste es nicht lange leiden.

Leider kann dies immer wieder vorkommen. Vor längerem entdeckte ich auch eine getrocknete platte Maus im Heu. Da es ein Naturprodukt ist und sich auch gerade kleine Rehkitze nicht bewegen, kann der Bauer dafür nichts.

Wer es sich ansehen möchte, kann auf hier weiterklicken *klick*

Pflegestelle Biblis:

Gestern kam ein großes Packet bei mir an, welches ich schon sehnlichst erwartet habe, meine Trockengemüsevorräte waren rapide geschrumpft. Gerade weil in der kalten Jahreszeit von den Nackedeis noch mehr verschlungen wird. Neben meiner eigenen Bestellung lag auch eine Futterspende an die Pflegestelle Biblis bei. Monika, welche uns nun schön öfters Futterspenden schenkte, hat nun zum baldigen Weihnachtsfest wieder an unsere Schützlinge gedacht. Vielen lieben Dank!

Die gern vertilgten Erbsenflocken sind wieder dabei und viele weitere Leckereien. Klasse!

Futterspenden können versandkostenfrei bei www.kellis-tiershop.de bestellt werden und werden direkt in die Pflegestelle der Wahl geliefert.

Pflegestelle Mannheim-Seckenheim:

Ich hoffe, dass das Jahr nun ohne weitere "Zwischenfälle" zu Ende geht, denn ich musste dieses Jahr schon vier meiner Lieblinge beerdigen: Kyoko, Krümel, Maya und nun auch Kira.

Heute Morgen lag mein Herzstück Kira tot im Gehege. Sie ist nur drei Jahre alt geworden und war nie krank oder verletzt gewesen; bis vor kurzem, als sie extrem viel getrunken und Wasser gelassen hat, wogegen sie Tropfen bekommen hat.

Ich vermisse meine kleine Wildsau und hoffe, dass sie schmerzfrei gehen durfte.

Unsere Pflegestelle Kleinkarlbach und wir alle trauern. Frankie, welcher dort in der eigenen Gruppe von Marion leben durfte, ist heute Nacht verstorben. Einfach so, ohne vorherige Anzeichen hat er seine Mädels verlassen. Fassungslos lässt er uns zurück... Er war so ein sanftmütiger und liebevoller Kastrat, dessen Gruppe immer - egal in welcher Konstellation - harmonisch und friedlich war. Gerne hat er sich auf einem Häuschen stehend, das Köpfchen in die Luft reckend, kraulen lassen. Er hat eine große Lücke hinterlassen, der Stall ohne ihn ist so leer.

Marlon musste sterben, weil manche Tierärzte Tiere behandeln wollen, mit denen sie sich nicht auskennen. Eine Entzündung der Zähne wurde angeblich festgestellt. Der Tierarzt hat ihm einfach die unteren Schneidenzähne komplett gezogen. Man zieht nicht ohne wirklichen Grund die Zähne (denn danach beginnen erst die Probleme) und Entzündungen können behoben werden. Jedenfalls wurde nicht darauf geachtet die Zähne vollständig und sauber zu ziehen. Es blieben Zahnsplitter zurück. Das Ganze begann nun wirklich sich zu entzünden und zu eitern. Trotz eines Wechsel des Tierarztes bekam man dies nicht in den Griff, zum Schluß musste leider entdeckt werden, dass sich der Kieferknochen begann aufzulösen. Es blieb nur noch die Erlösung, um ihm weitere Schmerzen zu ersparen.

Meine Lieder und mein Gedanke leben in dir allein;
Es kann das Herz, das kranke, ohne dich nicht sein.
Doch dieser Schmerzen Fülle erträgt es länger nicht,
O, mach' es stille, stille, bevor es bricht!

(Johann Meyer)

 

Frankie

Marlon

Ich habe mich nun dazu entschlossen zukünftig immer mal wieder über Fehldiagnosen durch Tierärzte zu berichten. Leider sind in letzter Zeit einige unserer ehemaligen Schützlinge verstorben, durch solche Fehlentscheidungen. Als Halter möchte ich natürlich meinem behandelnden Tierarzt vertrauen. Solche Fälle sollen aber zeigen, dass ich ein gesundes Misstrauen aufrecht erhalten sollte und bei Bedarf lieber eine zweite Tierarzt-Meinung einhole. Gerne sind wir auch immer bereit gute Tierarztadressen weiter zuvermitteln und bei ersten Fragen helfen wir natürlich auch.

Eierstockzysten: Lassen sie ihr Tier decken!

Auf der Internetplattform www.wer-kennt-wen.de suchte gestern eine Halterin nach einem Deckbock. Der Tierarzt empfahl es ihr:

"Ich suche dringend ein Dechbock für eines meiner Weibchen... sie ist 3 Jahre und es ist medizinisch notwendig, dass sie schwanger wird..."

"sie war schonmal trächtig, hatte aber leider eine Fehlgeburt...seither war sie immer wieder Scheinschwanger und soll nun nocheinmal gedeckt werden."

"der wurf ist 2 Jahre her...ich war schon beim Ta...und sie hatte auch Eierstockscysten und mein Tierarzt hat mir dazu geraten sie nochmal zu decken..."

"eine ging soweit, dass sie schon Milch gebildet hatte... "

Bei solch einem Rat durch den Tierarzt können wir nur den Kopf schütteln und es bleibt einem wortwörtlich der Mund offen stehen. Dieser Rat kann den Tod des Weibchens zur Folge haben. Bei einem dreijährigen Weibchen, deren letzter Wurf 2 Jahren her ist, sind die Gelenke des Beckens versteift. Bei einer Geburt können sie sich nur sehr schwer dehnen und der Fötus kann stecken bleiben und zusammen mit der Mutter sterben, wenn nicht schnell gehandelt wird.

Meerschweinchen werden nicht scheinschwanger und es bildet sich auch keine Milch. Es handelt sich hier sicherlich um eine zystische Flüssigkeit, welche sich an der Milchdrüse angelagert hat. Wir haben geraten, schnell den Tierarzt zu wechseln. Eierstockzysten können behandelt werden, sei es homöopathisch, mit Hormonspritzen, punktieren oder als letzte Möglichkeit die Kastration des Weibchens.

Viele Tierärzte raten von der Kastration der Weibchen ab, da ein Großteil der Tiere nach der OP sterben würden. Hier muss hinterfragt werden, welche Narkosevariante angewandt wird. Injektionsnarkose ist grundsätzlich abzulehnen, da diese ganz langsam vom Körper bzw. der Leber abgebaut werden. Ist das Tier schon angeschlagen, schafft es dies nicht mehr. Eine Inhalationsnarkose und eine frühzeitige OP ergeben eine sehr gute Chance. Wir haben mittlerweile im Verein schon drei Weibchen mit Inhalationsnarkose kastrieren lassen müssen und alle Drei haben es gut überstanden.

Wichtig ist es auch, nicht zulange zu warten und nicht zulange verschiedene andere Möglichkeiten zu probieren. Denn oft kann man nicht am Gewicht erkennen, ob es nun kritisch wird. Große Zysten fordern Raum ein, sie verdrängen die Organe, der Magen hat kaum Kapazitäten für Frischfutter. Das Tier verhungert nach und nach, aber das Gewicht bleibt gleich, da die Zystenflüssigkeit ebenfalls wiegt.

Ich hoffe, ich konnte hier eine Informationen liefern und bei weiteren Fragen können wir jederzeit angeschrieben oder angerufen werden.

Eure Sabrina
(Pflegestelle Biblis)