Pflegestelle Mannheim-Wallstadt

Der Kastrat meiner eigenen Gruppe, mein süßer Dalmatiner-Bock Picasso, wird heute bei bester Gesundheit vier Jahre alt und darüber freue ich mich natürlich. Er stammt noch aus meiner "Vor-Vereins-Zeit" und ist als einziger unserer Meeris kein SOS-Tier, aber ich möchte unseren geneigten Lesern mal kurz berichten, wie Picasso zu uns kam, weil wir nämlich so ziemlich alles falsch gemacht haben. (Er hat es aber zum Glück "überlebt"...)

Wir hatten schon etliche Jahre Meerschweinchen, zunächst für die Kinder, aber dann erfasste die ganze Familie die Begeisterung für die Fellnasen. Wir hatten mit reinen Weibchengruppen angefangen und in der Zeit bereits 6 Damen, die älteste, Rocky, war eindeutig die Chefin vom Rudel und recht dominant. Mit den Jahren war aber auch das Wissen um die richtige Haltung gewachsen und so beschlossen wir eines Tages, dass doch endlich ein Kastrat dazu sollte. Eigentlich wollten wir ja ins Tierheim, aber dann entdeckten wir zufällig in einer Zoohandlung (in einem kleinen Gehege saßen sage und schreibe 14 Böcke und zofften sich ordentlich), einen kleinen süßen Dalmatiner-Bock. Dalmatiner sind eine besondere Züchtung und landen nur äußerst selten in einer Zoohandlung, Picasso hatte aber keine Blesse und war deshalb wohl "aussortiert" worden, da er nicht dem Rassestandard entsprach.

Wir kauften ihn also, pflegten erst mal seinen stressbedingt enstandenen massiven Pilzbefall gesund und ließen ihn in einem Käfig neben dem Weibchengehege stehen, "damit er nicht so alleine war" (1. Fehler: denn für Meeris ist es der totale Stress, zumal bei Bock-Weib Kontakt, wenn sie Gitter an Gitter stehen, sich riechen und fühlen, aber keine Rangordnung klären können). Picasso litt sehr, sein Rütteln am Gitter nahm immer weiter zu. Endlich konnte er dann kastriert werden, musste ja aber noch seine 4 Wochen absitzen, wir litten alle mit ihm, dann endlich konnten wir ihn ganz unbedarft als 4-monatigen Jungbock zu den Weibchen ins Gehege entlassen. (2. Fehler: Wir ließen die Gruppe nicht an einem neutralen Ort zusammen, sondern im Gehege. 3. Fehler: Wir hatten nicht frisch geputzt, damit es für alle neutral roch. Zum Glück für uns ist unser Gehege ja extrem groß, war also nicht ganz so schlimm. 4. Fehler: Ein so kleiner Bock kann da massive Probleme bekommen, zumal in einer so großen Weibchen-Gruppe und für den Rest seines Lebens verdorben sein.) Rocky gab ihm ordentlich auf die Mütze und ließ ihn nicht aufreiten, obwohl sie schon eine ältere Dame von 6 oder 7 Jahren war, Picasso war aber so klug sich erst mal zu fügen. (Er versuchte es instinktiv hauptsächlich bei der Chefin, wie die anderen Weibchen reagierten, weiß ich gar nicht mehr, ich glaube aber, sie haben ihn erst mal mehr oder minder ignoriert.) So wuchs unser Kleiner erst mal noch einige Wochen und probierte es hartnäckig immer wieder, irgendwann hatte er es dann doch geschafft, vielleicht hatte er auch Glück, da Rocky dann doch schon sehr alt geworden war.

Seitdem ist er der unangefochtene Boss unseres Rudels und sorgt wunderbar für Ordnung unter seinen vielen Frauen. Wir lieben ihn heiß und innig und sind mit unserem heutigen Wissen heilfroh, dass die Vergesellschaftung doch irgendwie geklappt hat. Man kann es aber echt besser machen!

Ich habe das berichtet, weil wir immer wieder bei Vermittlungen überlegen müssen, ob die neue Gruppenkonstellation funktionieren kann und wie man am besten vorgeht.  Deshalb beraten wir ja alle unser Halter ausführlich, damit dann alles klappt--- zum Wohle der Tiere!

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Happy Birthday Picasso!

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... und hier im Kreise seiner "Lieben"

(von links: Holly, Aurora, Emily, Calista, Leonie und Aila)

 


 

Pflegestelle Mannheim-Seckenheim:

Am Sonntag ist mein erstes Meerschweinchen von SOS gestorben. Ich habe Krümel im November 2006 aufgenommen, als sie ca. 2-3 Jahre alt war. Sie sollte dem verwitweten "Mäxchen" Gesellschaft leisten und die beiden waren ein Herz und eine Seele. Ich hätte den beiden ewig dabei zusehen können, wie sie gemeinsam am Napf standen und sich gegenseitig (ganz zärtlich) daran gehindert haben zu fressen.

Krümel zeigte bereits letzten Montag Bewegungsstörungen, sie konnte oder wollte ihre Hinterbeine nicht richtig bewegen, der Tierarzt tippte auf Arthrose. Mit Medikamenten konnte dies jedoch in Grenzen gehalten werden und es ging Krümel viel besser. Leider lag sie am Sonntag auf der Seite und konnte nicht mehr aufstehen. Noch während der Fahrt zum Tierarzt überquerte sie die Regenbogenbrücke. Nun hat sie keine Schmerzen mehr und trifft wieder auf ihr "Mäxchen".

Ich werde meine Krümel sehr vermissen und danke ihr für die schöne Zeit.

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Pflegestelle Speyer 2:

Am Mittwoch hat Ilahja 5 Babys zur Welt gebracht. Alle sehr, sehr klein und gerade mal um die 50 Gramm schwer. Das Kleinste wiegt weniger als 40 Gramm und hat durch die vielen Geschwisterchen kaum eine Chance an die Zitze zu kommen. Unsere Pflegestelle päppelt es daher alle 2 Stunden. Zum Glück nimmt das Baby die angebotene Päppelmilch gerne an und zieht sie förmlich aus der Spritze.

Jetzt heisst es Daumendrücken, dass das Kleine überlebt. Auch wenn es so tapfer trinkt, kann es passieren, dass es nicht voll entwickelt ist und uns trotzdem noch stirbt.

Dies ist wieder ein Fall der schlimmen Vermehrung und Dauerschwangerschaft beim Weibchen. Dadurch können sich Babys nicht richtig entwickeln, wenn die Mama schon so ausgezehrt ist.

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Das Sorgenbaby ist in der Mitte

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Hier sieht man wie gierig es auf die Spritze ist

 


 

Hallo Frau Siegert

Die Vergesellschaftung hat super funktioniert. Es gab zwar ein paar Popozwicker, die aber nicht schlimm waren. Die kleine Mildred wird auch immer mutiger und zutraulicher. Da die Maleika nicht so schüchtern ist, steht sie mit den anderen immer an vorderster Front, um zu schauen, ob es vielleicht was zu essen gibt. Maleika kann auch laut ihren Hunger zum Ausdruck bringen.

Wir sind total zufrieden und glücklich mit unserer Entscheidung. Es ist so viel Leben im Schweinestall und genau dies wollten wir auch haben.

Liebe Grüße von den neuen Gurkenschnipplern in Weingarten

 

Anmerkung: Mildred und Maleika zogen kürzlich erst in einen gut 2 qm großen Eigenbau zu einem Kastraten und seinem Weibchen. Ein Pärchen ist ja ganz okay, aber erst jetzt ist so richtig Leben in der Bude, wie man hört. Wir freuen uns, dass alles so gut gekappt hat und wünschen alles Gute!

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Maleika und Mildred (von links) mit ihren neuen Freunden

beim gemütlichen Heu Knuspern....

Erst vor gut einer Woche kam der 5 jährige Kastrat Cupido nach 3 Jahren an den Verein zurück, da seine Partnerweibchen beide verstorben waren. Er lebte zuvor in Außenhaltung und für ein Einzeltier nachts im Außenstall war es eigentlich schon zu kalt. Leider war Cupdio trotz unserer anderslautenden Empfehlungen mit sehr getreidelastigem Trockenfutter ernährt worden und kam zu uns mit einer völlig verstopften Perinealtasche. Diese wurde von uns erst einmal jeden Tag vorsichtig geleert und es ging ihm zunächst besser. Trotzdem fraß er nicht wirklich gut, er fraß sehr mäkelig und reagierte trotz äußerst vorsichtiger langsamen Futterumstellung nach einigen Tagen mit heftigem Durchfall. Er wurde mehrfach der Tierärztin vorgestellt, gründlich durchgecheckt, bekam Medikamente und wurde gepäppelt, da er nach und nach das Fressen total einstellte. Heute kam es dann zu einer völligen Schlucklähmung (d.h. man konnte zum Schluss Cupido nichts mehr einflößen, weil er nicht mehr schlucken konnte)  und man konnte ihn nur noch beim Tierarzt erlösen. Ob vielleicht unterschwellig noch ein Infekt vorhanden war, kann man nicht sagen, es war bei mehreren Tierarztbesuchen nichts feststellbar. Es tut uns sehr Leid, dass wir ihm nicht helfen konnten, aber manchmal ist einfach alles Bangen und Hoffen vergebens...
 
Ich wandle einsam,
Mein Weg ist lang;
Zum Himmel schau ich
Hinauf so bang.
 
Kein Stern von oben
Blickt niederwärts,
Glanzlos der Himmel,
Dunkel mein Herz.

Mein Herz und der Himmel
Hat gleiche Not,
Sein Glanz ist erloschen,
Mein Lieb ist tot.

(Peter Cornelius)

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Kleiner Cupido, wir werden dich nie vergessen!

 


 

Nachdem unser ehemaliger Schützling Lilo leider vor kurzem verstorben ist, sollte die Gruppe wieder aus vier Gruppenmitgliedern bestehen. Die Halterin hat sich für unsere süße kleine Antonella entschieden und sie heute abgeholt um ihr ein neues Heim zu schenken. Wir wünschen ganz viel Freude mit der Kleinen.

Mercy hat es ebenfalls geschafft. Nun hat auch sie ein schönes Zuhause gefunden. Sie wird zukünftig bei einem Kastrat und zwei weiteren Weibchen leben. Alle zusammen haben einen großen doppelstöckigen Eigenbau, mit den Maßen 160*80cm, zur Verfügung.

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Die Metallheuraufen wurden entfernt.

 


 

Sanjuli stammt aus der gleichen Vermehrung wie Pepita, vielleicht sind sie sogar Halbgeschwister? Jedenfalls sind sie sehr eng miteinander verwandt. Und die gleichen Probleme die Pepita hat, hat in einer etwas abgeschwächten Version auch Sanjuli. Sie sabbert, sieht auch immer dreckig grün aus. Auch wenn es nicht ganz so stark ausgeprägt ist wie bei Pepita, kann so ein Tier nicht vermittelt werden. Schon garnicht, wenn wir nicht wissen, warum dies so ist. Also bleibt auch Sanjuli und wird in der kleinen eigenen Gruppe unserer Pflegestelle Kleinkarlbach leben.

Sanjuli sucht nun natürlich liebe Paten, die sie und ihre Pflegestelle unterstützen möchten: http://www.sos-meerschweinchen.de/index.php/patenschaften

Die Vorstellung folgt in Kürze.

Arielle zog am Mittwoch zu einem einsamen Kastraten. Sie werden in einem 1 qm großen Eigenbau mit zwei weiteren kleinen Etagen leben. Bilder können wir leider noch nicht zeigen, da wir etwas unfähig sind diese aus der Datei herauszukopieren. Frauen eben... :)

Harriet und Nesquick durften heute in ihr neues Zuhause ziehen, sie werden eine vereinsamten Weibchen zukünftig Gesellschaft leisten. Sie haben dort einen schicken Eigenbau mit ständig angeschlossenem Auslauf. Viel Platz für drei Tiere.

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Hallo Frau Nesswetter, Frau Graus und allen andern SOS-ler!

Ich wollte mich mal erkundigen, wie es der kleinen Gabby geht und ob sie schon ein Bäuchlein bekommen hat? Wir freuen uns alle schon auf sie und hoffen, dass sie Anfang Oktober bei uns einziehen kann.

Elias und Polly sind wohlauf, Polly hat sich gut eingelebt und nutzt inzwischen auch ausgiebig den täglichen Auslauf im Zimmer. Dabei kann sie ab und zu auch Elias zu ein paar Luftsprüngen animieren, meist ist er aber schon längst wieder bei einem Nickerchen im Gehege, während sie noch draussen rumflitzt.

Bei einem ihrer Ausflüge hat sie neulich ein Schlupfloch in meinem eigentlich - so dachte ich- meerschweinchensicheren Zimmer gefunden, indem sie durch ein Regal gelaufen ist (auf diese Idee kam vorher noch keines meiner Schweinchen) und sich dann von hinten unter dem Sofa versteckt hat. Sie hatte dabei ziemlich viel Spaß, und ich dann die Aufgabe, diese "Lücke" zu schließen :-).

Diese Woche haben wir zwei Meerschweinchen zu Besuch, was gerade Polly sehr aufregend findet. Sie umrundet die ganze Zeit neugierig den Käfig der beiden und schnuppert und quietscht, Elias dagegen ist eben Elias und geht eher gelassen mit der Sache um, indem er den Besuch die meiste Zeit ignoriert und sich nicht aus der Ruhe bringen läßt.

Liebe Grüße senden Heike, Polly und Elias

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Der hübsche Elias wartet schon auf seine zweite Frau Gabby

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Auch Polly freut sich über eine Freundin

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Versteckt sie sich vielleicht hier???

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"Habt ihr Gabby gesehen?"

 


 

Rayne musste nicht lange auf ein neues Zuhause warten. Sie hat sich direkt ins Herz unserer Pflegestelle Kleinkarlbach geschlichen und darf bleiben.

Giulietta zog heute zu unserem Mitglied Silvia, dort leben schon ein Kastrat und 6 Weibchen, davon sind Spot und Bianca ehemalige Schützlinge von uns. Den Eigenbau von 2*2 m haben wir hier in den News schon vorgestellt.

Marisa durfte heute ebenfalls ausziehen. Sie zieht zu einem vereinsamten Kastraten in einen Eigenbau von 110*110cm, welcher noch um eine kleine Etage ergänzt wird.

 


 

Mittlerweile habe ich mich richtig gut in meinem neuen zu Hause eingelebt. Mit Pitie verstehe ich mich super, wenn ich am Futternapf sitze, fresse ich zuerst und gebe ihm ab und zu etwas ab. Das scheint er akzeptiert zu haben, dafür ist er schneller bei Salat, Karotte, Gurke und Co. Das Pfeifen klappt dann bei uns richtig gut im Chor. Ich habe auch schon mein zu Hause außerhalb des Geheges erkundet, mutig tippel und renne ich durch die Wohnung, leider traut sich Pitie nur selten mit, ich bin eben ein sehr neugieriges Meerschweinchen und beschnuppere alles, was mir in die Quere kommt erst mal. Ich liebe es, durch meinen Stall zu rennen, dann drehe ich richtig schnell meine Runden und hüpfe zwischen Freigehe und Stall hin und her, ab und zu zeige ich auch, wie hoch ich springen kann und popcorne. Es geht mir richtig gut, wie ihr hier auf den Bildern sehen könnt:

arthemis

Pitie muss warten, bis ich fertig bin!

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Jetzt darf er auch mal, ich bin satt

 


 

Wir haben eine sehr liebe Mail von der neuen Halterin unseres ehemaligen Schützlings Arthemis erhalten

"Hallo! Mich hat die Geschichte von Duncan sehr berührt, wie kann man einfach  zwei Meerschweinchen in einem Garten ablegen und den Tod der Tiere in  Kauf nehmen! Der Kleine hat wirklich einen total süßen Blick, leider kann ich ihn  nicht aufnehmen, würde aber gerne die Kastrationspatenschaft für ihn  übernehmen und werde die 60 € dafür auf euer Konto überweisen (...)"

Wir freuen uns sehr über diese Spende. Vielen Lieben Dank. Duncan wurde am 07.09.2010 kastriert und darf nach seiner Kastrationsfrist von vier Wochen seine Koffer packen. Wir hoffen, dass er bald ein schönes Heim findet.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns ebenfalls in Form einer Kastrationspatenschaft unterstützen möchten:

http://www.sos-meerschweinchen.de/index.php/patenschaften

 


 

Pflegestelle Mannheim-Wallstadt

Hier leben Oda und Roberto in einem gemütlichen 150 Käfig mit kleiner Etage über die ganze Front. Die beiden vertragen sich sehr gut und sind munter und zutraulich. Gestern war ich mit beiden beim Tierarzt, weil Robertos Knötchen im Bauchraum mal wieder kontrolliert werden sollten (da er diese hatte, konnte er ja vor 1 1/2 Jahren nicht vermittelt werden und wurde verpatet) und weil Oda eine etwas empfindliche Verdauung hat und immer schnell mit einem Blähbäuchlein reagiert. Oda ist schon eine sehr alte Dame, geb. 2002, aber für ihr Alter ist sie noch munter und agil, nur die Ebene nutzt sie nicht mehr. Sie hält noch ihr Gewicht und nimmt an Roberto Anteil, eigentlich geht es ihr erstaunlich gut, sie konnte eben nur wegen ihres Alters nicht mehr vermittelt werden.  Oda bekommt ein homöopatisches Mittel für die Darmflora zur Unterstützung, dann hat man auch ihr Bäuchlein im Griff. Ein bisschen schwillt es ihr trotzdem nach jeder Mahlzeit an, dies  ist aber zum Glück nur eine altersbedingte Bindegewebsschwäche (na ja mit ca "90" hat mal halt schon mal einen "Alt-Frauen-Bauch"....) und nicht weiter tragisch. Sie macht zwischendrin immer mal wieder ein Nickerchen, aber dann trabt sie doch wieder munter hinter Roberto her. Roberto selbst geht es derzeit so gut, dass er nicht mal Medikamente nehmen muss, sein homöopathisches Mittel zur Stärkung der Immunabwehr zu Beginn der Behandlung hatte so gut angeschlagen, dass er mittlerweile nur bei Bedarf Tropfen nehmen muss. Also alles im grünen Bereich!

Die beiden senden auf diesem Wege heute mal ganz liebe Grüße an alle Leser, aber besonders an ihre Patentanten Christa Eichsteller und  Michaela Dastursadeh (Oda) und Krisztina Kanya und Katharina Kellner (Roberto)

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Oda (links) und Roberto

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Der 150 cm Käfig von Roberto und Oda - hier mit 3 Unterständen  und einem zusätzlichen Brett (unter dem schwarzen Handtuch) als zweite Ebene eingerichtet. Als Heuraufe dient ab und zu ein ausgedienter CD-Ständer, dieser hat so geringe Gitterabstände, dass keine Verletzungsgefahr durch Hängenbleiben besteht. Aber die Einrichtung wird immer mal ausgewechselt.

 


 

Unser liebes Mitglied Christiane musste dieses Jahr viele ihrer Lieblinge gehen lassen, vor kurzem musste erst Delilah gehen, worüber wir hier berichtet haben. Lyra oder Wilma, wie sie bei ihr hieß, ist nun das 4. Schweinchen in diesem Jahr.

Wilma kam im Oktober 2006 zu uns und hatte in ihrem bisherigen Leben nicht viel Gutes erlebt. Sie musste in einem kleinen Käfig im Flur eines Mietshauses leben. Die Halter wollten sie nicht in der Wohung und sie wurde nur mit Essensresten gefüttert. Eines Tages verstarb das Partnertier, wohl aufgrund der mangelnden Ernährung und der falschen Haltung. Wilma knabberte den Leichnam aufgrund ihres Hungers an. Die Halter bildeten sich ein Lyra hätte das Tier getötet und wäre kannibalisch..... Sie wollten das Tier nur noch loswerden und andere Mieter, die neu im Haus waren, wurden darauf aufmerksam. Sie übernahmen Wilma und übergaben sie uns.

Nun konnte das Leben von Wilma beginnen. 2 Monate nach ihrer Ankunft bei uns, meldete sich Christiane und suchte ein liebes Weibchen für ihren Kastraten, das war damals auch ihr erster Kontakt mit SOS Meerschweinchen e.V.

Ab da an wohnte Wilma bei Christiane und konnte ein wunderbares Leben führen. Seit letztem Jahr allerdings entwickelte sie, aus welchen Gründen auch immer, Zahnprobleme. Regelmäßige Korrekturen konnten helfen, aber nun verschlechterte sich alles rapide, die Zahnkorrekturen nutzen nichts mehr, sie mussten in immer kürzeren Abständen durchgeführt werden, sie hatte Schmerzen, konnte nicht mehr selbst fressen. Christiane fasste also die schwere Entscheidung sie am Donnerstag gehen zu lassen, um ihr weitere Schmerzen zu ersparen.

Dich zu verlieren war sehr schwer.

Dich zu vermissen noch viel mehr.

Aber die Erde hat kein Herz,

fühlt kein Mitleid, keinen Schmerz,

sie ist gerade wie das Meer.

Was sie einmal hat, gibt sie nicht mehr her.

Du wirst in meinem Herzen leben.

Du warst mein Leben.

(Autor unbekannt)

lyra

 


 

Leider müssen zwei unserer Pflegestellen für nicht absehbare Zeit ihre Pflegestellentätigkeit unterbrechen.

Bei unserer Pflegestelle in Gernsheim mussten innerhalb kürzester Zeit 4 der Pflegetiere verpatet werden, darunter ein sehr zeitintensiver Patient (unser Thore). Damit sind alle Pflegeplätze belegt und auch durch Thore, wäre dies zeitlich nicht mehr machbar. Natürlich bleibt uns Martina im Hintergrund weiterhin erhalten.

Unsere Pflegestelle Frankfurt muss leider durch einen Umzug aussetzen, ihre neue Wohnung ist kleiner geworden. Andrea wird uns aber weiterhin im Telefon- und Maildienst kompetent unterstützen.

Da uns nun zwei Pflegestellen fehlen, würden wir uns über weitere nette Pflegestellen freuen. Wer daran Interesse hat, kann sich gerne bei uns unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!se E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. 
 oder 0700-63374767 melden.

Die Beiden durften am Samstag in ihr neues Zuhause ziehen. Und wieder sind es liebe Wiederholungstäter und was für welche! Vor kurzem hatten sie noch keine Meerschweinchen und haben sich intensiv bei uns erkundigt und schlau gemacht. Sie übernahmen Fernando und Jette von uns, welche zuerst in einem 120er Doppelstock-Käfig bei ihnen lebten. Schnell merkten sie, dass die Etagen nicht so schön sind für die Tiere und stellen die Schalen aneinander (wir berichteten in den News) und nun fragten sie vor kurzem Hilde und Valentina an und schickten uns ein Bild ihres nebenbei mal so gebauten Geheges. Unsere Gesichter hätte jemand fotographieren müssen, als wir diese Mail gesehen haben. Uns sind die Augen herausgefallen und der Mund stand offen. Wir sind einfach total begeistert, hier hat das Meerivirus zugeschlagen und ist auf fruchtbaren Boden gestoßen. Wir freuen uns, wenn Neuhalter sich so sehr mit ihren Tieren beschäftigen und merken, wie toll eine größere Gruppe ist und das ein großes Gehege viel schöner ist.

Danke an so tolle Halter und danke, dass ihr 4 unserer ehemaligen Schützlingen ein Zuhause geschenkt habt.

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Der Eigenbau steht auf Rollen und kann so verschoben werden, falls die Halter doch mal ein kuscheligen Abend mit Kaminfeuer haben möchten.

 


 

Vor kurzem hatten wir Nachricht von Odin, Dainiel, Juna, Liska, Akasha, Ivanka und Natalja erhalten. Darüber haben wir uns sehr gefreut (der Artikel war auch in den News zu lesen). Nun haben wir auch noch ein Bild von dem großen Eigenbau der Gruppe erhalten, den wir hier gerne zeigen möchten:

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In diesem großen Gehege können sich die Schweinchen richtig schön austoben.

 


 

Hallo Frau Nesswetter,
ich wollte mich nochmal für ihre Hilfe bedanken. Die drei Schweinchen sind am Mittwoch abend bei mir eingezogen und es geht ihnen prima! Ich bin so froh, dass ich ihnen ein neues Zuhause geben konnte, sie sind so süß und ich könnte ihnen den ganzen Tag einfach nur zuschauen :-)
Vielen Dank für ihre Hilfe,
K. H. und die drei Schweinchen
 
clarence
Der hübsche Clarence
 
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Und seine beiden Topmodel-Damen Lady Mia links und rechts Clarabelle