Hallo Andrea! 

Ich wollte mich noch mal kurz  melden und von Gabbys ersten Tagen hier erzählen.

Nachdem sich die Kleine, die ich inzwischen in  „Bella“ umgetauft habe, mit Elias sofort glänzend verstanden hat, war es ja mit  Polly nicht ganz so einfach. Die ersten zwei Tage hat sie sich meist in der  Heuraufe verkrochen, aber inzwischen hat sie die anfängliche Scheu abgelegt und  sich gut eingelebt...die Raufe ist jedoch immer noch ihr Lieblingsplatz. Polly  ist ihr gegenüber manchmal immer noch etwas zickig, aber Bella lässt sich nicht  unterkriegen und erhält notfalls Schützenhilfe von Elias.
 

Am Montag hat sich Bella zum  ersten Mal aus dem Gehege raus getraut und ist seither bei jeder Gelegenheit  (oft mit Polly im Schlepptau) im Zimmer unterwegs. Dabei wird jede Ecke und  jeder Gegenstand genau inspiziert und jede Menge gerannt, gehüpft und gesprungen. Sie war auch direkt von  Anfang an sehr zutraulich und läuft im Zimmer munter um mich herum und frisst  problemlos alles aus der Hand. Nur angefasst möchte sie (noch?) nicht  werden…

Wir alle schicken Euch liebe  Grüße und ein paar Fotos sind auch  dabei,

Heike

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Gabby (jetzt Bella) an ihrem Lieblingsplatz

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Eine Runde Salat für alle

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Manchmal gehts auch friedlich

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Gibts jetzt etwas zu essen?

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Jetzt gehts raus hier...Aber immer schön der Reihe nach

 


 

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Antonella (jetzt Flocke) holt sich gerne ein Leckerli ab

 
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Flocke mit ihrem neuen Mann Kloß
 

Hoffentlich bekomme ich es richtig zusammen, wer nun wohin gezogen ist, denn die Beiden sehen sich nun mal zum verwechseln gleich.

Ähnlich lief es heute Mittag bei der Vermittlung von Lucern. Die Halterin kam mit ihrem Böckchen um ein passendes Partnertier auszusuchen. Sie fragte, welcher von Beiden besser geeignet wäre. Unsere Pflegestelle antwortete, dass sich die Beiden nicht nur äußerlich sehr ähnlich sind, sondern auch der Charakter identisch ist. Also einigte man sich, der der zuerst aus dem Gehege rausgeholt werden kann, der wird es. Und das war dann Lucern ;)

Er wird zukünftig mit dem vereinsamten Böckchen in einer 2qm großen Käfigkombinantion leben und sobald die Halterin Zuhause ist, steht ihnen das komplette Zimmer zur Verfügung. Wunderbare Vorraussetzungen für eine tolle Bockgruppe.

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Und damit die Freude perfekt ist, hat unser zweites Rotäuglein ebenfalls ein neues Zuhause gefunden. Er bleibt in der Pflegestelle Speyer 2 und zieht in die kleine eigene Gruppe, dort ist vor kurzem der Kastrat verstorben und die Weibchen brauchen dringend einen Chef.

 


 

Gaia wurde vorgestern von ihrem Leiden erlöst und wurde eingeschläfert. Sie wurde Mitte 2007 vermittelt und kam damals mit 4 weiteren Weibchen in die Pflegestelle Biblis gebracht, sie wurden in der Mannheimer Innenstadt in einem Karton gefunden, irgendjemand wollte sie nicht mehr haben. In ihrem neuen Zuhause hatte sie es wirklich getroffen und konnte trotz ihrer vielen Erkrankungen ein langes Leben haben. Talgdrüsen, Schilddrüsenleiden, Herzprobleme, Zyste und zum Schluß konnte sie nun die Hinterbeinchen nicht mehr bewegen. Die Halterin tat sich sehr schwer mit der Entscheidung und telefonierte daher auch nochmals mit uns. Aber es ist kein schönes Leben für ein Schweinchen, wenn es sich nicht mehr fortbewegen kann und vom Halter umgesetzt werden muss, damit es nicht im eigenen Kot und Urin liegen muss. Für Kristin war es ein harter Gang, Gaia war eine Rampensau, war immer vorne am Plexiglas und die ganze Fanilie liebte sie. Nun wirkt das Gehege leer und den zwei verbliebenen Schweinchen (ehemalige Schützlinge von uns, Doyle und Bibi) merkt man an, dass ihnen Gaia fehlt. Damit bald wieder Leben in die Bude kommt hat sich Kristin und ihre Familie für Jade entschieden. Natürlich ist der Verlust eines Schweinchens schlimm und de Trauer groß, aber sie wollen weiterhin Notschweinchen ein schönes Zuhause schenken.

Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern,

in alle Formen mich kleiden,

in alle Sprachen des Lebens,

um dir einmal wieder zu begegnen.

(Friedrich Hölderlin)

gaia

 


 

Chip und Finni haben sich gut eingelebt, sind schon zutraulicher geworden, lassen sich gerne am Köpfchen und unterm Kinn kraulen und verstehen sich mit ihrer neuen (blinden) Partnerin Locke sehr gut. Finni wurde vor ein paar Wochen krank, sie hatte Schmerzen im Darmbereich. Die neuen Besitzer reagierten sehr schnell, fuhren sofort mit ihr zum Tierarzt und päppelten sie ein paar Tage zu, da sie etwas abgenommen hatte. Durch die liebevolle Pflege hat sich Finni wieder sehr gut erholt und ist wieder ganz die Alte.
 
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unten Finni und Chip, oben Locke
 
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Finni mit ihrer neuen Freundin beim Essen
 
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Finni, Locke und Chip
 

Es ist traurig aber wahr. Leider musste wieder ein Schweinchen sterben, weil Tierärzte sich nicht fortbilden und vielleicht oder auch meist, nicht zugeben können, dass sie nicht mehr weiter wissen. Die Halterin von Ryu hat alles gemacht, was in ihrer Macht stand. Ist direkt bei den ersten Anzeichen, dass etwas nicht stimmt zum Tierarzt. Der Erste konnte nicht helfen, der Zweite auch nicht. Zwei verschiedene Diagnosen. Der letzte vermutete einen Tumor an der Niere und würde bei einer OP und wenn es sich bestätigt hätte, Ryu direkt in der Narkose belassen. Dann ging die Halterin zu einer weiteren Tierärztin, dort gehen auch einige unserer Pflegestellen hin. Dort wurde kein Tumor an der Niere festgestellt, sondern ein Gebärmuttertumor und eventuell eine Zyste. Das sollte eine Operation zeigen, denn diese musste jetzt schnell folgen. Während der OP wurde erst das ganze Ausmaß sichtbar. Überall war schon Eiter, der große Tumor. Die Halterin, welche sich dies auch angesehen hat, beschloss zusammen mit unserer Tierärztin, dass Tier in der Narkose zu belassen, damit sie sanft hinübergleiten kann.

Es ist einfach so traurig!

Wir würden uns wirklich wünschen, dass Tierärzte einfach zugeben würden, wenn sie keine Ahnung haben. Daran ist doch auch nichts falsches, man kann sich nicht auf alles spezialisieren. Dann müssten nicht immer wieder Tiere an falschen Diagnosen sterben....

Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung.

So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.

Aus dem Leben ist sie zwar geschieden,

aber nicht aus unserem Leben;

denn wie vermöchten wir sie tot zu wähnen,

welche so lebendig unserem

Herzen innewohnt!

(abgewandelt von Augustinus)

ryu

 


 

Gestern durfte Susan umziehen, aber sie hatte es nicht weit, nur ein Zimmer weiter vom "Notschweinchenzimmer" nach "Meerwutzhausen", wo auch die zwei eigenen Gruppen der Pflegestelle Mannheim-Seckenheim wohnen. Für Susans neue Gruppe, in der auch Patenschwein Pepita lebt, war gestern übrigens auch Umzugstag, denn sie haben ihr Gehege mit der anderen, nun kleineren Gruppe getauscht. Die Vergesellschaftung verlief ohne Probleme, Kastrat Carlos und seine Mädels haben sich gut benommen... Demnächst gibt es dann auch Bilder dazu.

Diese Nachricht ist ein schönes Beispiel dafür, dass auch “Männer-WGs” bei Meerschweinchen durchaus funktionieren können. Bei diesen lieben Wiederholungstätern leben die Böckchen in zwei gut funktionierenden Gruppen miteinander.

 

Hi Marion,

den Quietschern geht es prächtig (Daumen drücken, dass sich daran auch NIE was ändert). Die sind voll lustig unterwegs und verstehen sich allesamt wunderbar. Wir hätten dir so viele Stories über jeden einzelnen zu erzählen, aber dafür müssten wir dir ein Buch schicken.

Ganz kurz: Kaito hat jegliche Scheu verloren und geht gern aus dem Käfig raus, um einem beim Füttern auch gern mal auf den Füßen rumzutrampeln, damit das Futter schneller kommt. Taifun ist so frech geworden, das ist kaum zu glauben. Er hält sich sehr an Pepe. Rouven ist eher ruhig, aber auch kaum mehr scheu und er ist sehr eng mit Fossa (ehemals Thilo) und Kaito befreundet, aber geht auch schon mal ab und an bei Pepe und Taifun schauen, was die so machen und ob er mitmachen kann. Fossa  ist sehr groß geworden und wird nach und nach immer zutraulicher. Wenn keiner schaut (zumindest wenn er denkt, dass keiner schaut), geht er sogar aus dem Käfig raus und stratzt ein bisschen im Zimmer rum (aber bloß nicht allzu weit vom Käfig entfernt, weil man weiß ja nie (O: )

Morgens  haben alle grundsätzlich ihre 5 Minuten und dann galoppieren sie in Bocksprüngen durch den Käfig. Sehr witzig anzusehen.

Ich habe vor Kurzem auf Eurer Homepage gestöbert. Ist ja echt furchtbar, wie viele Schweins zur Zeit zu vermitteln sind. Am liebsten würden wir ja noch ganz viele aufnehmen, aber wir haben echt keinen Platz mehr.

Wir drücken die Daumen, dass viele ganz schnell zu ganz tollen Menschen vermittelt werden.

GLG und bis bald Jessi und Chris

percy

Percy (jetzt Vito) lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen.

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Frechdachs Taifun hält Ausschau - gibt's vielleicht was zu futtern?!?

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Thilo (Fossa) Kaito und Pepe auf der gemeinsamen Suche nach den leckeren Trockengemüsestückchen

 


 

Hallo Sabine,
ich wollte mich mal wieder melden und von deinem  ehemaligen Schützling Chelsea (jetzt Nelly) und ihrem neuen Freund  Snoopy berichten. Die beiden haben sich ja von Anfang an super gut  verstanden und Snoopy ist immer noch ganz glücklich mit seiner  Damengesellschaft. Nelly wird auch immer ganz fleißig umworben :-))  Nelly hat sich als absoluter Liebhaber von Kuschelsachen entwickelt. Sie  liegt mit Vorliebe in ihrem Kuschelsack oder in einer Röhre. So viel zu  deinem Thema mittags um zwölf schlafen sie garantiert, das kenn ich:-))  Da kann es auch schon mal passieren, dass Snoopy nicht so ganz  damenhaft rausgeworfen wird. Aber er ergibt sich seinem Schicksal und  liegt immer in der Nähe seiner Herzensdame. Im Anhang habe ich Dir noch  ein paar Bilder mitgeschickt, auf  denen man auch den neuen Eigenbau sieht (Maße 1,60 m x 1,20 m). 
Viele Grüße Beate, Nelly & Snoopy
 
Wir sagen herzlichen Dank für die Post und freuen uns sehr, dass es dem neuen Dream-Team so gut geht! Bestens...!!
 
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Der neue Eigenbau 1,60 x 1,20 für Chelsea/Nelly und Snoopy- sieht doch toll aus, oder?
 
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Nur mal kurz Nase rausstecken, bin gleich wieder weg zum Kuscheln...!!
 
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Auch Snoopy darf mal in die Rolle, ja, den beiden geht es gut bei Beate, wie man sieht...
 

Vor einer Woche ist Celina zu lieben Wiederholungstätern gezogen und wohnt nun mit Yolanda und Eragon in einem schönen Eigenbau. Anfangs war das alteingesessene Weibchen Yolanda überhaupt nicht begeistert von der weiblichen Konkurrenz. Sie wollte ihren Eragon lieber für sich allein haben.  Nach kurzer Zeit ist jedoch Ruhe eingekehrt und die drei haben sich miteinander angefreundet, wie man der letzten Nachricht von Clarissa entnehmen kann:
 

Hallo Marion,
ja, sie ist toll und wird von Tag zu Tag süßer. Sogar Leute, die sie das erste Mal sehen (wie z.B. meine Mutter heute) sagen, dass sie eine ganz gutmütige Seele ist. Inzwischen ist es wirklich ruhig im Gehege geworden. Die drei futtern friedlich zusammen und akzeptieren sich gegenseitig.
Celina versucht sogar schon ganz mutig, Eragon sein Futter abzuluchsen - und lieb wie er ist, lässt er das auch manchmal mit sich machen. Auf Yolanda hat sie auch irgendwie eine beruhigende Wirkung - jedenfalls ist die Kleine weniger nervös als vorher. Ich finde das alles sehr bemerkenswert. Celina scheint fast von einer anderen Welt zu sein. Sie steht über den Dingen und gleichzeitig ist sie trotzdem überall dabei. Und sie hat auf alle Beteiligten einen tollen Einfluss. Mehr kann man sich nicht wünschen.
Ich bin wirklich froh, dass ich die Süße bei mir aufnehmen durfte.

Liebe Grüße,
Clarissa

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Celina (rechts) und Eragon genießen den Ausblick von der 1. Etage

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Oh, ein neues Häuschen.... Sehr schick... Hier drin gefällt's mir!!!

 celina

Und hier der schöne Eigenbau, der vor Celinas Einzug noch ein bisschen vergrößert wurde.

 


 

Wir freuen uns immer zu hören, dass es unseren ehemaligen Schützlingen gut geht und die neuen Halter gut auf sie aufpassen. Wie man lesen kann, macht das die neue Halterin vorbildlich. Tinta und Amanda geht es prima, aber Julia bemerkte zum Glück rechtzeitig, dass Rudelchef Jeanbi ein Problem hatte und dringend zum Tierarzt musste, da sie regelmäßig den Schweine-TÜV macht. Wir drücken die Daumen, dass nun alle gesund bleiben und grüßen herzlich ins Saarland zurück!

Liebe SOSler,

ich habe im August die beiden süßen Mädels Amanda und Tinta von der Pflegestelle Mannheim-Wallstadt übernommen.

Heute wollte ich euch mal die neusten Ereignisse berichten.

Jeanbi, Amanda und Tinta (jetzt Maggy und Bella) fühlen sich pudelwohl bei mir und ihrem Jeanbi. Bella ist ein richtiger Wirbelwind. Sie hält die ganze Truppe auf Trapp und ist immer an 1. Stelle, wenn jemand den Raum betritt (es könnte ja ein Leckerbissen geben).

Zur abendlichen Fütterungszeit reihen sich dann alle 3 wie auf einer Schnur auf, Vorderpfötchen auf die Erhöhung zwischen 1. und 2. Gehege, dann wird kräftig gequietscht. So süß, wenn Bella nach Futter lauthals bettelt, fliegen ihre kleine Öhren wild durch die Luft, da sie sich so anstrengt, um auch wirklich den lautestens Ton aufzukriegen, dass der ganze Kopf mitwackelt.

Letzte Woche Donnerstag dann, beim wöchentlichen Check, ist mir bei Jeanbi ein riesiger Knubbel am Hals aufgefallen (3 Tage vorher war dieser noch nicht da). Mann ertastete ihn direkt und von außen war er auch sichtbar. Dann hieß es: Ab zum Tierarzt. Dieser stellte fest, dass es sich um einen Riesen-Abszess handelt. Jeanbi wurde behandelt und nun geht es ihm wieder gut (das war ein ziemlicher Schock. Ich dachte nur: Oh nein, nicht noch ein Meeri, das einen Tumor hat). Aber es ging alles gut. Jeanbi ist fit, frisst genug und regelt seine Frauen.

Wie ihr lesen könnt, bei mir im Saarland ist alles bester Ordnung.

Im Anhang die 3 im Auslauf, wo sie frisches Gras bekamen.

Liebe Grüße

Julia

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Was für ein süßer Wonneproppen aus der kleinen Tinta/Bella doch geworden ist!

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..und hier mit Rudelchef Jeanbi und Freundin Amanda/Maggy

 


 

Vor kurzem haben wir ein großes gelbes Packet erhalten. Darin eingepackt war Einrichtungszubehör für unsere Notschweinchen. Wir möchten hier der unbekannten Spenderin herzlichen Dank sagen unsere Schützlinge werden sich darüber freuen. Vor allem, da alles wie neu (ist es das?) ist! Danke schön!

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Ashanti wurde ursprünglich als gesundes Tier nur verpatet, damit sie dem kranken verpateten Hotte Gesellschaft leisten kann. Das sie dann kränker wird als er und es wohl nun auf das absehbare Ende zusteuert, hätten wir zu diesem Zeitpunkt niemals gedacht. Bei Ashanti wurde kurz nach der Verpatung ein Schilddrüsenproblem festgestellt und Eierstockzysten. Die Zysten bekamen wir nie in den Griff, aber operativ konnten wir sie auch nicht entfernen lassen, da sie laut mehreren Tierärzten die OP nicht überstehen würde, ihr Allgemeinbefinden ist dafür nicht gut genug. Sie hyperventiliert sehr schnell beim Tierarzt und hat starke Probleme in der Narkose.

Nun wurde vor einiger Zeit auch ein Knubbel an der Schilddrüse festgestellt, welcher beobachtet wurde, dieser wächst weiter und ist wohl bösartig. Nun beginnt er wohl auf die Speiseröhre zu drücken. Man merkt das sie langsamer fressen muss. Noch macht der Knubbel keine Probleme, ihr Gewicht hat sie bisher gehalten und sie ist munter. Sobald wir merken, dass sich ihr Verhalten verändert, sie Schmerzen bekommt und nicht mehr ausreichend fressen kann, werden wir sie erlösen lassen. Wann das sein wird... wir hoffen, sie darf noch eine schöne Zeit bei uns verbringen. Ein schleichender Tod auf Zeit..... gerade für unsere Pflegestelle Altrip bei welcher sie wohnt und welche sie täglich sieht, wird es sehr schwer werden.

Alles Hoffen half nicht, auch das letzte Baby von Ilahja wanderte gestern über die Regenbogenbrücke. 4 Wochen durfte das kleine Böckchen leben und dann haben wohl auch bei ihm, sowie es bei seinen 4 Geschwisterchen schon war, die Organe versagt. Wir sind so traurig und wir sind so wütend. Hier hat man ganz genau gesehen, was die Folgen von unbedachter Vermehrung ist.

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,

der ist nicht tot, der ist nur fern;

tot ist nur, wer vergessen wird.

(Immanuel Kant / Lucius Annaeus Seneca)

Gabby durfte heut in ihr neues Zuhause ziehen, zu einer Wiederholungstäterin. Unser Elias wohnt schon dort und ein weiteres Weibchen, namens Polly. Das Gehege wurde an und umgebaut und die Drei haben schön viel Platz.

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Quinn und Magdalena durften heute ebenfalls ausziehen. Sie werden zukünftig bei dem vereinsamten Weibchen Fine leben. Diese sollte zuvor mit Harriert und Nesquik zusammen lebte, hatte aber Angst vor diesen. Damit diesmal alles klappt, zog Fine kurzfristig in die Pflegestelle Kleinkarlbach ein und dort fanden sich die zwei passenden Tiere. Das Gehege hatten wir damals bei der nur kurzen Vermittlung von Nesquik und Harriet vorgestellt. Es ist 110*90cm + ständig zugänglichen 1qm großen Auslauf.

Auch Solveigh zoh heute aus. Sie lebt nun bei unseren ehemaligen Schützlingen Clarance, Lady Mia und Clarabella. Das Gehege, welches ursprünglich aus Käfigkombinantionen und Auslauf bestand, wurde nun umgebaut, da es so auch viel einfacher sauber gehalten werden kann. Es hat die Maße 240*100cm.

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Wie unsere Pflegestelle Kleinkarlbach schon berichtet hat sollte das Weibchen Murmel, nachdem Janosch verstorben ist, natürlich nicht alleine bleiben. Murmel kam zur Urlaubsbetreuung in die Pflegestelle Kleinkarlbach und die Halter suchten zusammen mit unserer Pflegestelle passende Tiere für Murmel aus, welche sie während der Urlaubsbetreuung kennen lernen konnte.

Heute konnten die Halter ihr komplett vergesellschaftetes Dreiergespann abholen. Diese werden zukünftig in einem großen Gehege mit den Maßen 220*140 cm leben. Im Sommer können sie den ganzen Tag über den Rasen mähen und müssen dann nur Abends wieder ins sichere Haus zurück. Das ist doch toll, oder?

Und wir haben uns auch sehr gefreut, dass die Halter nun auch Mitglieder bei uns geworden sind. Willkommen bei uns!

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Hier kann man einen kleinen Teil des Geheges erkennen.

 


 

Und auch unsere Pflegestelle Speyer 1 muss nun eines ihrer Tierchen betrauern. Fienchen lag heute morgen tot im Gehege. Fienchen hatte seit einiger Zeit Probleme mit einem vergrößertem Herzen und Wasser in der Lunge, welches behandelt wurde. Leider schlugen die Medikamente nicht dauerhaft an. Fienchen war ein wunderbares Schweinchen, sehr liebevoll und gutherzig. Sie schaffte es sich mit unserem Patenschweinchen Suki anzufreunden, welches zuvor jedes andere Schweinchen weggebissen hat. Sie war ein ruhender Pol und hinterlässt eine große Lücke. Wir werden dich vermissen!

Je schöner und voller die Erinnerung,

desto schwerer ist die Trennung.

Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,

sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

(Dietrich Bonhoeffer)

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Nephrim wurde damals zu einem herzkranken Weibchen vermittelt. Die Halterin überlegte zuerst ob sie diese bei uns abgibt und bei einer Verpatung die kompletten Kosten übernehmen würde. Dann brachte sie es aber doch nicht über das Herz und sie schenkte Nephrim ein neues Zuhause. Zuerst lebten die Tiere in einem 140er Käfig, welcher die Minimummaße erfüllt, aber das war für die Halterin auf Dauer keine Lösung. Es wurde gebaut:

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Der Eigenbau hat die Maße 130*130cm und bietet für zwei Tiere viel Platz.

 


 

Unsere kleinen Dreckspatzen Sanjuli und Pepita dürfen sich über eine weitere Patentante freuen. Stephanie Keller, welche ursprünglich die Patentante von Samira war, bis sie nun vermittelt wurde, wird nun die beiden kleinen Damen unterstützen. Vielen lieben Dank!

Über weitere Paten würden sich unsere Patentiere auch weiterhin freuen. Unsere Pflegestellen, in welcher die Patentiere in den eigenen Gruppen oder extra Gehegen leben, werden vom Verein mit 30 Cent pro Tag und Patentier unterstützt, sodass sie die Kosten von Frischfutter, Heu, Streu usw. nicht selbst bezahlen müssen. Rechnet man dies hoch sind das ca. 110 Euro pro Patentier, die der Verein jährlich an Kosten hat. Tierärztliche Kosten, welche zusätzlich entstehen können und ebenfalls vom Verein bezahlt werden, noch nicht miteinberechnet.

Bei Interesse an einer Patenschaft, kann hier weitergelesen werden: http://www.sos-meerschweinchen.de/index.php/patenschaften